PRESSEMITTEILUNG

Milbradt-Besuch: BI vermisst klare Haltung zur Causa Gorleben

Die Atomkraftgegner im Wendland sind enttäuscht von den Ausführungen Georg Milbradts. Der ehemalige sächsische Ministerpräsident wurde von der katholischen Kirche für die Endlagerkommission nominiert und hatte sich am Wochenende in Gorleben an einem Kreuzweg zur Bewahrung der Schöpfung beteiligt. Für seine Arbeit in der Kommission zog Milbradt im Gespräch wiederholt Parallelen zu seiner Rolle als Schlichter bei Tarifverhandlungen. „Bei der Endlagersuche gibt es aber keine Formelkompromisse, da geht es um weitgehende Sicherheit“, hält ihm die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg entgegen.

„Wir hatten gehofft, dass er sich mit der Materie und auch der Causa Gorleben vertraut gemacht hat. Es ist zwar positiv, dass Milbradt in die Region kam und sich am Gorleben-Gebet beteiligt hat. Zum Gorleben Gefühl gehört eben auch, dass die Menschen über 35 Jahre lang getäuscht wurden. Von Milbradt hatten wir klare Worte erhofft: Wie sollen Menschen Vertrauen in einen offenen und fairen Suchprozess gewinnen, wenn an Gorleben festgehalten wird?“, fragt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06

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