PRESSEMITTEILUNG
SOTEC-radio-Abschlusskonferenz am 11./12.2.2020
Handlungsempfehlungen für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle aus soziotechnischer Perspektive lautet der Titel eines Forschungsvorhabens. Zur Schlusskonferenz an der FU Berlin sind auch zwei Aktivisten aus dem Wendland eingeladen.
Der BI-Sprecher Wolfgang Ehmke wird zu dem Themenkomplex „Rücksprünge“ bei der Endlagersuche Stellung nehmen. An der Abschlussrunde wird Martin Donat für den Atomausschuss des Kreistages teilnehmen.
„Der Umgang mit hochradioaktiven Abfällen wird nicht allein von technischen Sachzwängen bestimmt. Er ist auch von sozialen Erwartungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen geprägt. Bei der Entwicklung von Maßnahmen zum Umgang mit den soziotechnischen Herausforderungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle wird deshalb eine neue Qualität politischer Prozessgestaltung benötigt.“
Handlungsempfehlungen für die Bewältigung dieser Aufgabe zu erarbeiten, war das Ziel verschiedener Forschungseinrichtungen, die von Beginn an Verteter*innen der Zivilgesellschaft in den Diskurs einbezogen haben. In Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit zeigten sich jeweils unterschiedliche Vorstellungen, wie diese Prozesse gestaltet werden sollten. Hier setzt die Abschlusskonferenz von SOTEC-radio an. Pfadentwicklungen, von Expert*innendissensen, Reversibilität, lernendem Verfahren und Langzeit-Governance entwickelten Handlungsempfehlungen werden zur Diskussion gestellt.
Veranstalter: Öko-Institut e.V., Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) an der FU Berlin.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
Tel. 0170-5105606
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