PRESSEMITTEILUNG
Wissensweitergabe literarisch
Die Endlagersuche in Deutschland zieht sich hin. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) wird erst in den nächsten Jahren bestimmen, welche Standortregionen für eine obertägige Erkundung in Frage kommen. „Solange keine direkte Betroffenheit da ist, wird das – eigentlich hochbrisante – Thema nur wenige Menschen interessieren“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Die Frage sei, wie dennoch eine breitere Öffentlichkeit angesprochen werden kann.
Einen besonderen Zugang zu dieser Thematik könnten Literatur und Kunst spielen.
Die Stiftung Leben & Umwelt hatte Anfang Mai die Schweizer Schriftstellerin Annette Hug und den BI-Sprecher Wolfgang Ehmke sowie Farras Fahti, einen Vertreter des Rats der jungen Generation, ins Café Grenzbereiche in Platenlaase eingeladen, um diesen Fragen nachzugehen. Silke Inselmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung: „Erfahrungen lassen sich nur bedingt weitergeben. Literatur kann dabei eine sehr hilfreiche Unterstützung sein.“
Einen prägnanten Bericht über die Diskussion hat jetzt die Journalistin Agnes Bührig erstellt. Sie vertiefte den Austausch mit Annette Hug und Farras Fathi. Das Ergebnis findet man in der aktuellen Podcastfolge der Stiftung. Einen persönlichen Eindruck der Diskussion vermittelt auch ein Filmmitschnitt der Lesungen von Annette Hug („Tiefenlager“) und Wolfgang Ehmke („Der Kastor kommt!“) ,der die wesentlichen Passagen zusammenfasst.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 510 56 06
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Tel. 0170-5105606
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