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Bundesrepublik muss Atomwaffen verbieten – Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Während mit Blick auf den Krieg Russlands in der Ukraine die Risiken einer auch nuklearen Eskalation wachsen, gedenken weltweit Menschen den Opfern der von den USA vor 78 Jahren über Hiroshima und Nagasaki abgeworfenen Atombomben. Die jeweils mit dem Nobelpreis ausgezeichneten “Internationale Ärzt:innen zur Verhütung des Atomkriegs” (IPPNW) und ICAN setzen sich – gemeinsam mit vielen Partnern in aller Welt, darunter neuerdings auch der BUND und die Naturfreunde – dafür ein, den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterschreiben. Die Bundesrepublik verweigert diese Unterschrift bislang. Sie ist obendrein Vorbild für die weitere Zuspitzung: Im Rahmen der sogenannten “nuklearen Teilhabe” ist die Bundesrepublik Standort für Atomwaffen, die von deutschen Bundeswehrsoldaten mit deutschen Kampfflugzeugen im Erstfall in die entsprechenden Ziele geflogen werden. Russland hatte zuletzt im Zuge des Kriegs in der Ukraine jüngst entschieden, mit Belarus ebenfalls eine “nukleare Teilhabe” zu betreiben und russische Atomwaffen dort zu installieren.

Zum Thema “nukleare Teilhabe” informiert die “Internationale Campagne für das Verbot von Atomwaffen” ICAN in diesem lohnenden Beitrag.

Der Text in voller Länge von Dirk Seifert :  https://umweltfairaendern.de/2023/08/04/bundesrepublik-muss-atomwaffen-verbieten-gedenken-an-hiroshima-und-nagasaki/

Weitere Hinweise:

Dokumentation: IPPNW-Pressemitteilung vom 3. August 2023

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Dirk Seifert

Der Autor betreibt den Blog "umweltfairaendern.de"