PRESSEMITTEILUNG
Gorleben Drehscheibe für Atommüll-Konditionierung: Wenzel soll die PKA stoppen
Die Atomkraftgegner im Wendland schenken den Beteuerungen der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), dass in Gorleben lediglich 10.000 Kubikmeter Atommüll konditioniert werden sollen, keinen Glauben. Zuletzt hatten fortgesetzte Atommülltransporte ins Zwischenlager für Verwirrung gesorgt. GNS-Sprecher Jürgen Auer wollte beschwichtigen: Im Fasslager Gorleben würden bereits 6.500 Kubikmeter Atommüll lagern, es kämen „nur“ noch 3.500 Kubikmeter dazu und nur dieser Müll würde für die Einlagerung im Schacht Konrad umgepackt.
„Das ist aber nur ein Bruchteil des Atommüllbergs, der von der GNS mit 300.000 Kubikmetern angegeben wird. 1000 Kubikmeter sollten jährlich konditioniert werden“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Es sei naiv anzunehmen, dass in Gorleben nur noch 3.500 Kubikmeter eingelagert werden und dass dann Schluss sei. Außerdem behalte sich die GNS vor, die Pilotkonditionierungsanlage (PKA)für die Behandlung hochradioaktiver Abfälle eines Tages in Betrieb zu nehmen.
„Damit bleibt Gorleben Drehscheibe für die Konditionierung aller Arten von Atommüll, und dagegen wehren wir uns vehement“, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
Mit einer Unterschriftenaktion soll Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) aufgefordert werden, diese Pläne unter die Lupe zu nehmen und die heiße Inbetriebnahme der PKA zu verhindern.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06
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