RSK Stellungnahme zu belgischen Reaktoren steht in der Kritik

Intensive Recherchen haben es an den Tag gebracht: In der deutschen Reaktorsicherheitskommission (RSK) haben auch führende Mitarbeiter von EDF-Framatome (ehemals Areva) in Erlangen an der skandalösen Stellungnahme zur angeblichen „Sicherheit“ von Tihange 2 und Doel 3 mitgearbeitet.

Die RSK hatte den umstrittenen Reaktoren „Sicherheit“ bescheinigt. http://www.rskonline.de/de/home

Im Frühjahr hatte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Arnim Laschet (CDU) bei einem Besuch des belgischen Premierministers Charles Michel die deutschen Sicherheitsbedenken vorgetragen – und war mit der Forderung, die Reaktoren zu schließen, abgeblitzt.

Das Anti-Atom-Bündnis, zu dem auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) gehört und das sich u.a. für die Schließung der Brennelementefabrik Lingen einsetzt, die die belgischen Reaktoren mit Brennelementen beliefert, fordert jetzt den Rücktritt des Chefs der Reaktorschutzkommission. Den Vorsitz hat derzeit Dipl.-Ing. Rudolf Wieland aus Lüneburg. Angelika Claußen, die atompolitische Sprecherin der Ärzteorganisation IPPNW: „Für uns Menschen muss das reale Risiko eines Atomunfalls mit dem Grad an Sicherheit ausgeschlossen sein, wie es Recht und Gesetz verlangen. Aber das ist nachweislich nicht der Fall. Deshalb müssen Doel 3 und Tihange 2 sofort vom Netz. Das Bundesumweltministerium in Deutschland und die Atomaufsicht in Belgien müssen ein neues Fukushima oder Tschernobyl verhüten!“

„Ein Atomausstieg, der die Urananreicherung in Gronau und die Brennelementfertigung in Lingen ausnimmt, ist nicht länger hinnehmbar. Die Belieferung der belgischen Unsicherheitsreaktoren mit Brennelementen aus Deutschland muss sofort gestoppt werden“, sekundiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Für Interviewanfragen steht Frau Claußen zur Verfügung:

Dr. med. Angelika Claußen

Tel. 0172-5882786. 0521-152213

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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