6. Open-air in Ventschau

Das Vergessen ist ein schlimmer Geselle: aber Tschernobyl und Fukushima, die Reaktorkatastrophen in der Ukraine und in Japan, sind nicht „vorbei“. Bis heute leiden Menschen unter den Folgen des radioaktiven Fall-outs. Daran erinnert das zweitägige Benefiz Open-Air in Ventschau.

Bildschirmfoto 2018-06-25 um 23.25.37Der Erlös kommt Projekten zugute, die die Opfer der beiden bisher schlimmsten Nuklearkatastrophen unterstützen, den Kindern von Tschernobyl und Fukushima.

Wie immer ist ein abwechslungsreiches, buntes Programm geboten mit tollen Konzerten, Filmen, Ausstellungen und Vorträgen. Außerdem gibt’s leckeres Essen, Platz zum Chillen und eine Wiese zum Zelten.

Am Freitag, den 27. Juli sprach Jochen Stay unter dem Titel “Ene, mene, muh … der Staat sucht ein Atommüll-Lager” zur aktuellen Standortsuche. Dabei ist Gorleben noch lange nicht raus. Samstag war Wolfgang Ehmke, Sprecher der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, am Start und informierte über die Risiken einer langfristigen Zwischenlagerung.

Trotz des düsteren Themas gelingt es den e-Ventschau-Veranstalter*innen immer wieder, eine festliche und gemütliche Atmosphäre zu schaffen, so dass das Benefiz Open-Air mittlerweile ein fester Bestandteil in den Sommer-Plänen vieler Anti-Atom-bewegter Menschen aus der Region geworden ist. See U next year.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Anti-Atom-Treck
USA-Vortragsreise
Ahauser Erklärung

Unterschreiben gegen Castortransporte & Landgzeitlagerung von Atommüll!

#noNPOG
Bure ist überall
Solidarität mit dem französischen Gorleben!
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Keine Brennelemente an Risikoreaktoren!
Kampagnen
Gorleben-Fachexpertise
Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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