Kritische Fragen an die BGR

Die 20. Sitzung des Nationalen Begleitgremiums, das die Endlagersuche moderiert, startet am morgen Dienstag (18.September) mit einer Exkursion zur Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) steht vor allem die „Salzlinie“ der BGR und die Tatsache, dass diese Behörde bereits im Jahr 2008 eine Eignungsaussage zum Salzstock Gorleben veröffentlicht hat, im Fokus der Kritik. Jahrzehntelang habe die BGR eine Aktenlage geschaffen, die auf Gorleben als Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle hinausläuft.

„Wir werden uns diese Gelegenheit, die Position der BGR zu hinterfragen, auf dieser öffentlichen Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums nicht nehmen lassen“, unterstreicht BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Aufgestoßen ist der BI auch, dass die Verstrickung der BGR und ihrer Präsidenten in die Nazivergangenheit bis heute nicht aufgearbeitet wurde. Laut Abschlussbericht des Niedersächsischen Untersuchungsausschusses zur Einlagerung von radioaktiven Abfällen in der Schachtanlage Asse II waren zum Beispiel Ex-Präsident Hans-Joachim Martini und sein Stellvertreter Gerhard Richter-Bernburg in den 1960er Jahren treibende Kräfte für die Nutzung des stillgelegten Salzbergwerkes als Atommüllendlager. Bereits 1962 schlug er dessen Verwendung als mögliches nukleares Endlager vor. Beide waren Mitglieder der NDSAP.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
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