Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Kundgebung in Dannenberg: Entschlossenes Nein zum Atom
Zum 15. Jahrestages des Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima konnte Herbert Schaper-Biemann für die Fukushima-Mahnwache am frühen Mittwochabend rund 60 Menschen begrüßen. Umrahmt von den Klängen der Gruppe Xamba erinnerten die Teilnehmenden an die Reaktorkatastrophe und gingen auch auf die gegenwärtigen Rufe nach einer Rückkehr zur Atomkraft ein.
Für die Mahnwache beklagte Dr. Elke Schrage, dass die Gesundheitsfolgen des SuperGAU von Regierung und Internationaler Atom Energie Organisation (IAEO) vertuscht und verharmlost würden: „Damit werden Menschenleben und Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Fukushima steht für eine fortbestehende Katastrophe“.
Positiv sei, dass das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) von der Annahme, dass es keinen Schwellenwert gibt, unterhalb dessen ionisierende Strahlung völlig harmlos ist, abgekehrt sei. Es sei ein Menschenrecht, nicht kontaminiert zu werden.
Wolfgang Ehmke verwies für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf die nicht abreißenden Forderungen nach einem Wiedereinstieg in die Atomkraft. Besonders hatte er die EU-Kommissarin Ursula von der Leyen und die Wirtschaftsministerin Katharina Reichert auf dem Kieker, die den Ausbau der Regenerativen ausbremse und am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz sich – unter dem Deckmantel der Technologieoffenheit – für den Bau von kleinen Reaktoren einsetzte.
Die seien aber gar nicht klein und auch unglaublich teuer, das Atommüllproblem würde sogar vervielfacht, führte der BI-Vorsitzende Martin Donat fort. Er lenkte den Blick vor allem auf den Zusammenhang von „ziviler“ und „militärischer“ Nutzung: „Hinter der Atomkraft steht immer die Bombe.“
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
- 11.3.2026 – Fukushima-Kundgebung Dannenberg
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