Röttgen will Gorleben fertigmachen. BI Umweltschutz: „Röttgen ist schief gewickelt.“

Pressemitteilung 10.10.11

Die jüngsten Äußerungen von Bundesumweltminister Röttgen, die sein Festhalten um jeden Preis am Standort Gorleben für ein Atommüllendlager dokumentieren, zeugen von großem Realitätsverlust.
In einem Antwortschreiben an Niedersachsens Ministerpräsident McAllister hatte Röttgen die Frage der Rückholbarkeit von Atommüll als nachrangig bezeichnet. „Tatsache ist, dass es derzeit weder Kriterien noch ein Konzept für die Aufbewahrung von Atommüll gibt, der Salzstock Gorleben aber seit Jahrzehnten zum Endlager ausgebaut wird.“ so Kerstin Rudek, BI Vorsitzende. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat zum Abschalten von 8 Atomkraftwerken geführt, zu einer neuen Definition von Sicherheitskriterien bei der Atommüllagerung und in der Endlagerdebatte reichte es in der Regierung aber nicht.

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Gorleben-"Dialog" und Gaseinschlüsse

BI Umweltschutz: „Den Röttgen-Monolog ignorieren wir“ Die Gaseinschlüsse im Salzstock Gorleben waren schon vor der Standortbenennung im Februar 1977 bekannt. Trotzdem legte sich das Albrecht-Kabinett allein auf Gorleben als Endlagerstandort fest. Im Auftrag der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat der Diplom-Geologe Ulrich Schneider die Schriften der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit Blick auf…

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Chaos in der Atommüllpolitik – BI Umweltschutz fordert schonungslose Bilanz

„Strahlende Atommüllberge“ – dieser Titel einer Expertise, die Dipl. – Ingenieur Wolfgang Neumann für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fertigte, belegt, dass auch der Atomausstieg light der Bundesregierung keine Entspannung für das Atommüllproblem bringt. Im Gegenteil, durch die Streckung der Laufzeiten für die verbleibenden Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 kommen zu den 6.500 Tonnen hochradioaktiver…

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Messen, damit der Castor kommt – BI Umweltschutz kritisiert das NMU

Mit harscher Kritik reagiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf die Verlautbarungen des Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU). Strahlenmessungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hatte der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) mit den Worten quittiert, er sehe nun keinen Grund mehr, den nächsten Castortransport nach Gorleben zu untersagen. Die BI hingegen verweist auf Ungereimtheiten der PTB-Messungen und die…

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Strafanzeige gegen GNS

„Das Maß ist voll, der Castortransport muss abgesagt werden“ Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) reagiert auf die erhöhten Strahlenwerte im Castor-Lager in Gorleben mit einer Strafanzeige gegen die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS). Der Betreiberfirma wird vorgeworfen, dass sie ionisierende Strahlen oberhalb genehmigter Grenzwerte freisetzt. Die Anzeige ist heute bei der Staatsanwalt Lüneburg eingegangen. Aufgrund zwischenzeitlich…

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100. Sonntagsspaziergang in Gorleben

BI Umweltschutz drängt auf Aufgabe des Standorts „Alle reden über Gorleben, viele glauben, der Atom-Spuk sei vorbei, aber in Wirklichkeit wird dort im Dreischichtbetrieb unter Tage gebuddelt“. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ruft nun für den kommenden Sonntag um 13 Uhr zum 100. Sonntagsspaziergang rund den Schwarzbau Gorleben, wie das „Erkundungsbergwerk“ in Kreisen der Atomkraftgegner…

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Röttgens Gorlebenmonologe

Gorleben-Dialog durch die Hintertür BI Umweltschutz stellt Forderungen Durch die Hintertür will das Bundesumweltministerium nun doch den Gorleben-Dialog starten: ab dem 14. September soll sich die interessierte Öffentlichkeit online über die Gas – und Kohlenwasserstoffvorkommen im Salzstock Gorleben informieren und Experten Fragen stellen können, im Oktober ist dann eine öffentliche Veranstaltung zu diesem brisanten Thema…

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McAllister und Gorleben

BI Umweltschutz bleibt skeptisch Dem Vorstoß des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister in der Endlagerfrage begegnen die Gorleben-Gegner/innen mit Skepsis. Der CDU-Politiker hat in einem Brief an seinen Parteifreund und Bundesumweltminister Norbert Röttgen angeregt, die Rückholbarkeit des radioaktiven Mülls zu einem entscheidenden Kriterium bei der Entscheidung über ein künftiges Endlager zu machen. „Damit würde zwar endlich…

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Kommunalwahlen mit Signalwirkung

BI Umweltschutz:“Klares Votum gegen Gorleben“ Bei der Kreistagswahl im Landkreis Lüchow-Dannenberg hat die CDU einen erdrutschartigen Verlust hinnehmen müssen. Die Christdemokraten büßten 11,6 Prozent der Stimmen ein und kamen auf 3o,6 Prozent. Die Gorleben-Gegner können sich nun auf 24 von 39 Sitzen im Kreisparlament stützen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), die sich parteipolitisch neutral verhält,…

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Tohuwabohu um Gorleben

Angebliche Terrorwarnungen im Juli Das Tohuwabohu um Gorleben nimmt immer größere Ausmaße an: Die schon im Juli erfolgte Umlagerung von Castor-Behältern im dortigen Zwischenlager hatte angeblich nichts mit erhöhten Strahlenwerten zu tun. Sie diente dem Schutz vor Terror-Angriffen, sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander im ffn-Interview. Florian Emrich vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hingegen bestreitet, ebenfalls…

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Castoren sollen Ende November rollen

  BI Umweltschutz: „Niedersachsen Büttel der Atomindustrie“ Ungeachtet der Debatte um die erhöhte Strahlenbelastung im atomaren Zwischenlager Gorleben bereitet sich die Polizei auf den nächsten Castor-Transport im November 2011 vor. Der Termin für die 13. Atommüllfuhre aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage Cap de La Hague nach Gorleben steht inzwischen fest. Die Recherche der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg…

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Info-Veranstaltung Strahlenalarm

Die erhöhten Strahlenwerte im Zwischenlager Gorleben stehen im Fokus einer Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) am kommenden Freitag. Deren Fachgruppe Radioaktivität hat die Messwerte der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) seit 2003 unter die Lupe genommen und wird darlegen, dass der Grenzwert von 0,3mSv im Jahr bereits überschritten und kleingerechnet wird. Die Jahresberichte gehen im…

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"Verwirrspiel um Gorleben beenden"

BI: McAllister soll endlich ein Machtwort sprechen Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fordert von Behörden und der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) ein Ende des Verwirrspiels um das Brennelement-Zwischenlager in Gorleben. Kaum dass das öffentliche Interesse auf das Castor-Lager gerichtet ist, würden immer neue Einzelheiten bekannt, die Anlass zur Besorgnis geben. Letztes Beispiel sei die überraschende…

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Im Bundestag notiert: Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben

BI Umweltschutz: „Herausgeworfenes Geld“ Die Kosten für die sogenannte „vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben“ belaufen sich auf bis zu 8,97 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/6817) auf eine entsprechende Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/6639) hervor. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) dokumentiert dieser Betrag, „dass die schwarz-gelbe Bundesregierung fest entschlossen…

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OVG Lüneburg zu Castor-Transporten

BI: „Letzte Bastion der Atomwirtschaft“ Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg (OVG) wies gestern auch im zweiten Durchgang eine Klage von zwei Lüchow-Dannenbergern gegen Castor-Transporte ab. „Im Schatten der Auseinandersetzung um den Strahlenalarm in Gorleben hinterlässt diese Entscheidung einen faden Nachgeschmack“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Zu klären war die Fragen, welche Rechte Menschen haben, an deren…

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Fachgespräch in Hannover bisher ohne Ergebnis

BI Umweltschutz: „Nichts rein – nichts raus!“ Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fordert weiterhin die Absage des 13. Castor-Transports aus La Hague. Im November sollen erneut 11 Behälter mit hochradioaktivem Müll in Gorleben angeliefert werden. Das für heute anberaumte Fachgespräch im niedersächsischen Umweltministerium blieb offensichtlich bisher ohne greifbares Ergebnis.

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Prekäre Lage in Gorleben

BI Umweltschutz fordert Offenlegung aller Messwerte und Castor-Stopp Kurz vor dem Statusgespräch im niedersächsischen Umweltministerium am morgigen Dienstag macht die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) Druck, denn bis Oktober muss die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) erklären, ob und wie sie sicherstellen kann, dass mit dem nächsten Castor- Transport im Brennelementzwischenlager Gorleben die Grenzwerte nicht noch weiter…

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Atommülldesaster

BI Umweltschutz: „McAllister muss Gorleben zur Chefsache machen“ Der Strahlenalarm in Gorleben kommt für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nicht überraschend. Bereits im Jahr 2008 war nach Angaben der BI die erlaubte Strahlenbelastung im Brennelement-Zwischenlager zu 2/3 „ausgeschöpft“ worden. „Mit dem heißen Transport des vergangenen Jahres, bei dem nach Messungen der französischen Areva, der Gesellschaft…

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Strahlenalarm in Gorleben

Hohe Strahlenwerte in Gorleben BI Umweltschutz: „Castor-Transport muss abgesagt werden“ 102 Castor-Behälter verlieren sich noch im Brennelement-Zwischenlager Gorleben, 420 Stellplätze gibt es insgesamt, 11 Behälter sollen im Herbst aus La Hague dazu kommen – doch schon jetzt gibt es Strahlenalarm: Radioaktivitäts-Messungen im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums hätten ergeben, dass die Strahlenbelastung am Zaun des Zwischenlagers…

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David McAllister überrascht

BI Umweltschutz: „Sackgasse Gorleben aufgeben“ Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister überrascht mit Äußerungen zu Gorleben. In einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ hatte der CDU-Politiker am vergangenen Freitag von seinem Parteifreund und Bundesumweltminister Norbert Röttgen bis spätestens zum Jahresende die Vorlage der Gesetzes-Eckpunkte für die Regelung der atomaren Endlagerung verlangt. Parallel zu Gorleben sollten auch…

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Endlagersuche – Seehofer mauert

Politische Unreife attestiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI)dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. „Bornierte Länderinteressen werden der Lösung des Atommüllproblems nicht gerecht“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Der CSU –Politiker reagiere, wie seine CDU-Kollege Günther Oettinger, auf die gesellschaftlich große Herausforderung, ein Atommüllendlager zu suchen, provinziell.

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Atommülldesaster goes on…

Konzeptloses Konzept BI Umweltschutz: Welcher Müll kommt nach Gorleben? Nach dem Eingeständnis der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), dass Gorleben auch in der Zukunft Zielort für weitere Atommülltransporte bleibt, stellt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) die deutsche Atommüllpolitik insgesamt in Frage. „Es ist ein konzeptloses Konzept, abhängig zum Beispiel von erteilten Genehmigungen für bestimmte Behältertypen. Zu…

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Castor-WAAhn geht weiter

BI Umweltschutz: „Täuschungsversuche des Ministerpräsidenten“ Der Castor-Wahnsinn geht weiter, schon im Jahr 2014 sollen elf Behälter mit weiterem Strahlenmüll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) Cap de La Hague nach Gorleben rollen. Das bestätigte der Sprecher der Brennelementlagergesellschaft (BLG), Jürgen Auer, gegenüber dem NDR. Für das gleiche Jahr war bisher auch angekündigt, dass aus der britischen…

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Günter Oettinger lässt nicht locker

BI Umweltschutz kontert Günther Oettinger lässt nicht locker. Der EU-Energiekommissar hat fest Gorleben im Blick. „Die EU-Energierichtlinie, die von den europäischen Regierungen konkrete Pläne für die Errichtung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle vorsieht, zielt auf die Durchsetzung Gorlebens“, befürchtet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). In einem Zeitungsinterview mit dem Hamburger Abendblatt lehnte Oettinger eine Standortsuche…

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13. Castor- Transport nach Gorleben- Bündnis beschließt breite Proteste "Dannenberg plus X"

„Gorleben soll leben“ – unter dieser Parole werden im November Tausende in Dannenberg demonstrieren, denn der 13. Castor-Transport nach Gorleben und das Endlagersuchgesetz werden das Wendland am Ende dieses antiatombewegten Jahres zum Schauplatz machen. Das beschloss ein breites Bündnis aus Anti-Atom- Initiativen und Umweltverbänden  gestern (28.7.) auf einem Treffen in Lüneburg. Unter der Formel „Dannenberg…

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"Tour de Natur" im Wendland

Mitfahrerinnen und – fahrer sind erwünscht Es ist schon Tradition: im Sommer startet die „Tour den Natur“. In diesem Jahr sind die Radler unterwegs von Hamburg nach Berlin. Die Radler nehmen auch in diesem Jahr wieder Kurs auf das Wendland. Entstanden aus dem Protest gegen einen Autobahnbau in Thüringen hat sich die 14-tägige Sommerfahrradtour engagierter…

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NäXter Ratschlag

Ohne Sommerpause geht für die Gorleben-Gegner die Vorbereitung auf den „heißen Herbst“ weiter. Der 13. Castor-Transport nach Gorleben und das geplante Endlagersuchgesetz stehen auf ihrer Agenda.

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CDU-Kommunalpolitiker bekräftigen ihr "Atomkraft – nein danke!"

Interview in der neuen „Gorleben Rundschau“: Die FDP im Wendland war schon seit der Standortbenennung Gorlebens im Jahr 1977 skeptisch gegenüber der Atomkraft und opponierte gegen Gorleben. Dass auch die CDU im Wendland kein monolithischer Block ist und nur zu den Jasagern gehört, blitzte nach Fukushima auf: der Rat der Gemeinde Karwitz mit seiner CDU-Mehrheit…

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Debatte um das Niedersächsische Versammlungsrecht

„Meinungsfreiheit braucht Demokratie. Kommt der Castor – geht die Demokratie.“- Diese bekannten Slogans der Anti-Atom-Bewegung berühren im Kern Grundrechte. Wie steht es nun seit der Novelle des Niedersächsischen Versammlungsgesetzes um die Demokratie?

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Saftiger Protest vor dem Zwischenlager

Die Firma Voelkel setzt ein starkes Zeichen 75 Jahre produziert die Firma Voelkel Fruchtsaft aus biologischem Anbau und in den 34 Jahren Widerstandsgeschichte rund um Gorleben gab es kaum eine Demonstration der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ohne eine saftige Spende. Nun setzt die Firma zum Firmenjubiläum auch noch ein starkes Zeichen: zu Fuß geht es…

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Grüne auf Abwegen

Gorleben-Gegner zum Grünen Beschluss BI Umweltschutz:“ Schlechtes Omen für Gorleben“ Der Grünen-Beschluss, am kommenden Donnerstag im Bundestag der schwarz-gelben Gesetzesvorlage zu einem langgestreckten Atomausstieg zuzustimmen, ist in den Reihen der Atomkraftgegnerinnen und –gegnern im Wendland mit großer Enttäuschung aufgenommen worden. „Den Grünen sind künftige Koalitions-Optionen offensichtlich wichtiger als der Schulterschluss mit Umweltverbänden und der Anti-AKW-Bewegung“,…

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Erdfall über Salzstock

BI Umweltschutz sieht Parallelen zu Gorleben Die Erdsenkung bei Kähmen hat eine Debatte um Gorleben ausgelöst. Grundwasser hat den Gips im Salzstock Dannenberg aufgelöst. Joachim Fritz vom Landesamt für Bergbau erklärte gegenüber NDR 1 Niedersachsen, wenn Gips mit Wasser, wie dem Grundwasser, in Berührung kommt, löse er sich auf und es bildeten sich Hohlräume, die…

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Appell an die Grünen

Politisches Bündnis fordert Bündnis90/Die Grünen auf, schwarz-gelben Atomfahrplan abzulehnen. Offener Brief an Parteitags-Delegierte Berlin: Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen haben die Delegierten von Bündnis90/Die Grünen in einem Offenen Brief aufgerufen, bei ihrem Sonderparteitag am kommenden Wochenende den Atomfahrplan der Bundesregierung abzulehnen. Einem Gesetz, das den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 hinauszögere und ihn nicht unumkehrbar mache,…

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Nachruf auf Heinrich Messerschmidt

Die Fachgruppe Radioaktivität der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. trauert um Heinrich Messerschmidt, der im 85. Lebensjahr am 18. Juni plötzlich verstarb – mitten aus Gesprächen, Terminen und neuen Vorhaben. Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten gingen seit der Standortbenennung Gorlebens für ein Nukleares Entsorgungszentrum 1977 über seinen Schreibtisch beim Bauamt in Lüchow, sodass er sich wie viele Bewohner…

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Anti-Atom- statt Bierfahnen

Anti-Atom-Fahne statt Bierfahne BI Umweltschutz warnt vor Zustimmung zu schwarz-gelbem „Ausstiegsgesetz“ Prominente Grünen-Politiker/innen werben derzeit für die Zustimmung ihrer Partei zu dem Atomausstiegsgesetz, das die Bundesregierung zur Abstimmung stellen wird. Auf den Erfolg des Anti-Atom-Protests soll auf Einladung von Rebecca Harms am Sonntag um 19 Uhr in Gedelitz, der Ausgangspunkt für unzählige Anti-Atom-Demonstrationen im Wendland,…

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Afrika und Atomausstieg

BI Umweltschutz: „Neuer weltweiter Verteilungskampf“ Das Bundeskabinett hat (gestern) am Mittwoch das sogenannte Afrika-Konzept verabschiedet. Darin heißt es: „Die deutsche Afrikapolitik beruht auf einer realistischen Einschätzung des Kontinents. Sie gründet auf universellen Werten und ist zugleich von Interessen geleitet.“ Die Verabschiedung dieses Konzepts hat auf den ersten Blick nichts mit dem „deutschen“ Thema Atomausstieg zu…

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Blockade am Schwarzbau: "Gorleben stoppen!"

Pressemitteilung 14.6.2011 Seit dem heutigen Mittag blockieren etwa 40 Aktivist_innen die Zufahrt zum Erkundungsbergwerk Gorleben. Die Forderung lautet „Gorleben stoppen!“ Ein Tripod mit einer Kletteraktivistin steht im Mittelpunkt des Geschehens. “Dichtmachen, nicht schlappmachen vor der Atomlobby!“ Die Bürgerinitiative Umweltschutz lädt ein zur Mahnwache am Salinasgelände.“Der Schwarzbau Gorleben muss umgehend beendet werden und der Castortransport für…

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Rückenwind für Gorleben-Gegner

Die Gorleben-Gegner/innen verspüren Rückenwind: mehr als 800 Menschen folgten am Pfingstsonntag dem Aufruf der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) zu einer Demonstration. Kurz zuvor hatten laut ZDF-Politbarometer 71% der Befragten für einen Neustart in der Endlagersuche votiert. „Die Debatte um den Atomausstieg wurde nach dem Super-GAU in Fukushima heftig geführt, ausgeblendet wurde jedoch das Atommülldilemma“, kritisiert…

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Ab Pfingsten wird Gorleben versalzen!

Schon am Freitag richten sich Atomkraftgegner/innen nicht nur vor dem AKW Brokdorf, sondern auch in Gedelitz in einem einwöchigen Widerstandcamp ein. Der von Schwarz-Gelb beschlossene Atomausstieg geht ihnen gegen den Strich. „Der Ausstieg wird bis zum Jahr 2022 gestreckt, wird von den Konzernen beklagt und zur Endlagersuche gibt es nur vage Ausführungen“, kritisiert die Bürgerinitiative…

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"Ex ohne Hopp"

BI Umweltschutz zum Atomausstieg Der etappenweise und beschleunigte Atomausstieg, den Bund und Länder jetzt beschlossen haben, sei ein „großer Schluck aus der Pulle“, findet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Die Atomkraftgegner im Wendland drängen aber weiter auf ein „Ex ohne Hopp“. Das Restrisiko bleibe und lasse sich nicht etappenweise bis ins Jahr 2022 regulieren. Zudem…

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Castor und Endlager

BI Umweltschutz: „Doppelschlag“ Es gleicht einem Doppelschlag: Kaum flackert ein Hoffnungsschimmer auf, dass es Alternativen zu Gorleben geben könnte, doch der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) verkündet umgehend, Gorleben werde zu Ende erkundet. Gleich danach gibt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) grünes Licht für den nächsten Castor-Transport nach Gorleben. Vermutlich im Herbst, aber befristet bis…

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Eignung Gorlebens im Fokus der Auseinandersetzung

BI Umweltschutz fordert schnelles Ende des Projekts Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BFS) Wolfram König rückt vorsichtig von Gorleben ab. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa räumt er ein, dass die Wahl Gorlebens als nukleares Endlager 1977 ohne einen überprüfbaren Kriterienkatalog erfolgte. Bemerkenswert findet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) Königs Eingeständnis, dass der…

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