Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

wolfgang ehmke

8. Februar: „Der Kastor kommt“ – das Paulihaus auch?

Von der Notwendigkeit des Widerstands für die Zivilgesellschaft: Wolfgang Ehmke (Pressesprecher BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg) liest aus seinem neuen Buch und diskutiert mit Niels Boeing (Recht auf Stadt). Musikalisch begleitet von Jörn P. Boll. (mehr …)
Luftaufnahme des Zwischenlagers für hochradioaktiven Atommüll in Gorleben.

Ort: Gorleben
Copyright: Andreas Conradt
Quelle: PubliXviewinG

Schutzmauer um Castor-Halle

Im April 2011 wurden die Betreiber der Zwischenlager in Ahaus und Gorleben vom Bund aufgefordert, die Castor-Hallen mit einer zusätzlichen Schutzmauer ein zu hausen. Der „pure Aktionismus“ bietet keinen wirksamen Schutz, wir fordern den Hallenneubau – mehr erfahren

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Überflugverbot jetzt!

19 Jahre nach den Anschlägen auf das World-Trade-Center in New York ist das Zwischenlager nicht ausreichend gegen Terroranschläge gesichert. Wir fordern u.a. ein sofortiges Überflugverbot, denn die Bundeswehr übt in der Region regelmäßig – mehr erfahren

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Gorleben geht gar nicht!

Wasser drüber, Gas drunter – das war im Kern bereits bekannt, als der damalige niedersächsische Ministerpräsident Albrecht (CDU) im Februar 1977 Gorleben als „nukleares Entsorungszentrum“ bestimmte – mit dem darunter liegenden Salzstock als möglicher Endlagerdeponie. Gorleben oder gar nichts! Das war seine Devise. Wir wollen aber alles, also nichts. (mehr …)

Neujahrsempfang 2020

„Gorleben muss raus!“ – Volles Programm 2020

Mit dem traditionellen Neujahrsempfang startete die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ins 43ste Protestjahr. Die Kundgebung an den Atomanlagen hat sich immer mehr zu einem Magneten entwickelt: zu einem persönlichen und politischen Austausch folgten über 100 Menschen dem Aufruf der BI. (mehr …)

Nach 126 Stunden erreicht der 13. Castortransport nach Gorleben sein Ziel. Der Transport im November 2011 war der bis dato längste Atommülltransport überhaupt.

Aus Zwischenlagerung wird Dauerlagerung

Die Lücke zwischen dem „Atommülllager“ und dem Ablauf der bestehenden Genehmigungen ist unser Thema, dort zeichnet sich die nächste Katastrophe ab. Wie die Öffentlichkeit über die Gefahren einer langfristigen Zwischenlagerung hinweggetäuscht wird. – mehr erfahren

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PRESSEMITTEILUNGEN

„Gorleben muss raus!“ – Volles Programm 2020

1. Januar 2020

Mit dem traditionellen Neujahrsempfang startete die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ins 43ste Protestjahr. Die Kundgebung an den Atomanlagen hat sich immer mehr zu einem Magneten entwickelt: zu einem persönlichen und politischen Austausch folgten über 100 Menschen dem Aufruf der BI.

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Polizei-Aktion gegen russischen Greenpeace-Experten

18. Dezember 2019

Uranmülltransport aus Gronau führt zu Protesten in St. Petersburg: Atomkraftgegner fordern diplomatische Note von Bundes- und Landesregierung Die für jetzt Freitag (20.12.) in St. Petersburg erwartete Ankunft des Frachtschiffes Mikhail Dudin mit 600 t abgereichertem Uranmüll aus Gronau/Westfalen hat gestern (17.12.) im Stadtzentrum von St. Petersburg zu neuen Protesten mit gelben Anti-Atom-Tonnen geführt. Danach kam…

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Atomkraft ja bitte?

18. Dezember 2019

EU-Klassifizierung nachhaltiger Investments: Keine Erleichterungen für Atomkraft Im Zuge der Klimadebatte ist der Streit um die Atomkraft wieder aufgebrochen. Zum Wortführer in Deutschland aber möchte sich niemand so richtig machen. Selbst der energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion Joachim Pfeiffer, der keinen Hehl daraus macht, dass er den Atomausstieg nach Fukushima für falsch hielt, will es anderen…

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TERMINE & AKTIONEN

So. 19.1.2020, 13.00 UhrGorlebenSonntagsspaziergang um das Bergwerk
So. 19.1.2020, 14.00 UhrGorleben, an den KreuzenGorlebener Gebet
Mo. 20.1.2020
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
Sa. 8.02.2020
16-18 Uhr
Hamburg
soleRebels
Neuer Kamp 3
Lesung und Diskussion
"Der Kastor kommt"
Wolfgang Ehmke, BI
Nils Boening, Recht auf Stadt

GORLEBEN RUNDSCHAU

Novemberblues? Ja! Aber wenn schon Blues, dann das Beste davon mitnehmen, und das sind die melancholischen, musikalischen Geschichten der Ungehörten, die Geschichten der Menschen, die sich mit den Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten des Lebens abmühen. Von diesem Mühen findet sich einiges in dieser Ausgabe, besonders wenn es um das Standortauswahlgesetz geht. Wolf-Rüdiger Marunde erklärt uns den Verfahrensverlauf, Wolfgang Ehmke berichtet von den Erfahrungen auf einer Veranstaltung des Bundesamts für kerntechnische Entsorgungssicherheit und über die Sicherheitsanforderungen, Miriam Staude bringt ihre Besorgnis über den Entwurf dazu im Interview zum Ausdruck. Zu lesen sein wird auch über die alternative Statuskonferenz in Hannover, die .ausgestrahlt angestoßen hat und an der die BI Lüchow-Dannenberg und die AG Schacht Konrad beteiligt waren.

Natürlich sind wir alle Atomkraftgegner, aber eben keine Atommüllgegner, und wir nehmen dieses Ringen und die Suche für den am wenigsten schlechten Standort für ein Atommüllendlager sehr ernst. Die Rollen bei diesem Ringen sind mal wieder klassisch verteilt: Da gibt es finanziell und personell gut ausgestattete Behörden - und auf Seiten der Bürgerinitiativen viel Ehrenamt - sprich: wenig Ehre, viel Amt - viele Wochenendtermine, viele Gespräche, viel Lesearbeit, viele Absprachen, viel Nachdenken, viel Suche nach Gutachten, die wir mit den Spendenbeiträgen finanzieren. Aber unsere Geschichte zeigt auch, dass die Rede an den „lieben Herrn Albrecht“ vor 40 Jahren bis heute eine nie vermutete gute Wirkung zeigt. Mehr dazu im Bericht auf Seite 22.
Abschiednehmen gehört auch in dieser Ausgabe wieder dazu: Wir erinnern an Lilo Wollny, an den britischen Atomkraftgegner Martin Grant Forwood, an Wolf-Dieter Narr, der sich für die Wahrung der demokratischen Grundrechte eingesetzt hat, und an Sebastien Briat, der sein Leben im November vor 15 Jahren bei einer Ankettaktion gegen den Castor mit nur 22 Jahren verloren hat.

Wie es 2020 weitergeht? Natürlich mit dem Standortauswahlgesetz, mit Aktionen und Informationen. Los geht’s schon am 1. Januar 2020 um 14 Uhr an der Beluga zum Neujahrsempfang der BI. Denn entgegen allen Unkenrufen: Die Mitarbeit in der BI ist nicht der Vorhof zur Hölle, sondern das Tor zu einem dem Leben zugewandten Einsatz für ein gutes Leben für uns alle.

Elisabeth Hafner-Reckers, 2. Vorsitzende der BI Lüchow-Dannenberg