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Atommüll: Über GAUkeleien und KERNkompetenzen

2022 sollen die letzten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Doch der Ausstieg ist noch lange nicht das Ende der Geschichte. Einerseits werden in Gronau und Lingen noch angereichertes Uran und Brennelemente für den Export hergestellt, andererseits bleibt das Problem mit den strahlenden Hinterlassenschaften aus mehr als 60 Jahren Atomenergienutzung. (mehr …)

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Schmierfinken in Gorleben

Mit schwarzer Sprühfarbe wurde eine Infotafel an den Atomanlagen in Gorleben von Unbekannten verschmiert. "Unser Engagement dafür, dass der Salzstock Gorleben-Rambow aus dem Endlagersuchverfahren herausfällt, scheint immer noch ein Ärgernis zu sein und zu polarisieren", kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) diesen neuerlichen Vorfall. (mehr …)

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Neues Messgerät

Das Otto-Hug-Strahleninstitut in München hat der BI Umweltschutz ein Strahlenmessgerät geschenkt. Das Gerät ist inzwischen wohlbehalten angekommen und die Fachgruppe Radioaktivität der BI hat es in Betrieb genommen.

Für die BI - Fachgruppe stellt dies einen wirklichen Gewinn dar, weil wir nun neben Beta,-Gamma- und Alphastrahlung auch die Neutronen messen können. Dies versetzt uns in die Lage, die Castorhalle und Umgebung wirklich häufiger messtechnisch zu überprüfen.

In Gorleben lagern 113 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen. Daneben gibt es ein Lager für schwach- und mittelaktive Abfälle.

Wir bedanken uns für diese tolle Spende!

Bild: Wolfgang Kallen

Zum Gedenken an die Atobombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki haben sich Bürger/-innen auf dem Lüchower Marktplatz zui einer Gedenkveranstaltung und Mahnwache zusammengefunden.

Ort: Lüchow
Copyright: Andreas Conradt
Quelle: PubliXviewinG

75 Jahre nach Hiroshima & Nagasaki

Anlässlich des traurigen Jubiläums der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima & Nagasaki fand in Lüchow am Donnerstag für 30 Minuten ein "Schweigekreis" auf dem Marktplatz statt. Etwa 50 Menschen nahmen teil. Unsere gemeinsame Forderung: Atomwaffen abschaffen!

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Die Atomkraft ist out – die Endlagersuche steht an

Schwerpunkt der neuen Gorleben Rundschau (GR) ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Atomkraft – vor allem auf dem Hintergrund der Klimakrise – vor einer Renaissance stehen könnte. Christoph Pistner, der Bereichsleiter Nukleartechnik & Anlagensicherheit des Öko-Instituts Darmstadt, sagt zu den Möglichkeiten einer Atom-Renaissance im GR-Interview deutlich: „Das sehe ich überhaupt nicht!“ (mehr …)

Erkundungsbergwerk Gorleben

Juristisches Gutachen zur Fachkonferenz Teilgebiete

Welche Bedeutung hat die Fachkonferenz Teilgebiete für die Suche nach einem Endlager? Im Rahmen der Landespressekonferenz  hat die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg ein juristisches Gutachten präsentiert und erhebt Forderungen. zur Presseerklärung

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Ahaus: Zwischenlager wird ein Dauerlager

Am 17. Juli hat die Bezirksregierung Münster die Lagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll bis zum Jahr 2057 im Atommülllager Ahaus genehmigt. Damit wird aus dem „Zwischenlager“ quasi ein Dauerlager, bei dem alle vorher gegebenen Versprechen, Genehmigungen und Fristen ad absurdum geführt werden. Für den 26. Juli haben Aktivist*innen eine Demo angekündigt. - mehr erfahren auf bi-ahaus.de

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Neckarwestheim: Kein Anfahren nach der Revision!

Mit der Unterzeichnung der "Neckarwestheimer Erklärung" fordern wir, dass der Meiler in Baden-Württemberg sofort wieder abgeschaltet werden muss, weil er irreparabel geschädigt ist. (mehr …)

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Explorationsfirma gibt auf

Die Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Gas & Öl) u.a. im Feld "Prezelle" wurde vorzeitig an das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zurück gegeben. Ein Erfolg auch für die AG Erdgas-Erdöl-Fracking der BI. zur Presseerklärung

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PRESSEMITTEILUNGEN

Der Herr Habeck

27. September 2020

Bitter aufgestoßen sind bei der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wiederholte Äußerungen des Grünen-Chefs Robert Habeck zur Endlagersuche und zum Umgang mit dem bisherigen Standort Gorleben.

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Einheitsbilder

27. September 2020

Anti-Atom-Demonstrationen in Gorleben und StendalAm 28. September wird in der Mall of Berlin am Leipziger Platz 12 in Berlin die Ausstellung „Einheitsbilder“ veröffentlicht. Über Wochen und Monate hatten die Aussteller*innen fünf ausgewählte Regionen entlängs der ehemaligen innerdeutschen Grenze besucht, gefilmt, fotografiert und Interviews mit Zeitzeugen geführt.

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Bericht zur Endlagersuche – Öko-Institut nimmt BGE-Kriterien unter die Lupe

24. September 2020

BI: „Mit heißer Nadel gestrickt“ Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) wird am 28. September in einem Zwischenbericht darlegen, welche Gebiete in Deutschland für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle als „günstig“ angesehen werden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat das Öko-Institut damit beauftragt, im Vorfeld der Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete die Umsetzung der Ausschlusskriterien, Mindestanforderungen und geowissenschaftlichen…

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TERMINE & AKTIONEN

So. 27.09.2020
13 Uhr
Gorleben
Atomanlagen
Sonntagsspaziergang
So. 27.09.2020
14 Uhr
Gorlebener TannGorlebener Gebet
Mo. 28.09.2020Bundesgesellschaft für Endlagerung
Veröffentlichung des BGE-Zwischenberichts zu den Teilgebieten, die für die Endlagerung in Frage kommen
Mo. 28.09.2020
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache

GORLEBEN RUNDSCHAU

Die angeblich unbefleckte Landkarte der nuklearen Endlagersuche, auf welcher sich das willkürlich festgelegte so genannte „Erkundungsbergwerk Gorleben“ im vor einem halben Jahrhundert noch „jungfräulich“ titulierten Salzstock Gorleben-Rambow als Mahnmal gescheiterter Energie- und sorgloser Entsorgungspolitik schmerzhaft abhebt, soll diesen Herbst mit dem Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) „erstmals Flecken bekommen“, wenn günstige „Teilgebiete“ benannt werden, wie Andreas Conradt in seinem Bericht über das aktuelle Rechtsgutachten der Bürgerinitiative bemerkt. In einem „lernenden Verfahren“ sollten die späteren Betroffenen eigentlich von Beginn an beteiligt werden, ein hehres Unterfangen, wenn jetzt die Daten der 40 Jahre alten Erkundungsbohrungen Go 1002, 1003, 1004 und 1005 als „obertägige Erkundungsergebnisse“ zur Beurteilung herangezogen werden (an der Tiefbohrstelle 1004 wurde am 3. Mai 1980 das Hüttendorf Republik Freies Wendland gegründet). Auch angesichts von Hygieneauflagen und Lockdown beharren die verantwortlichen Behörden auf den gesetzlichen Vorgaben und drohen, die sogenannten Teilgebietskonferenzen einfach nach Zeitplan „hybrid“ durchzuführen, also in weiten Teilen virtuell. Entsprechende Kritik des Nationalen Begleitgremiums (NBG), des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und auch der Bürgerinitiative verhallt leider bislang wirkungslos, wobei noch nicht einmal die Adressaten solcher Forderungen feststehen.

Damit das Standortauswahlgesetz an verschiedenen Stellen tatsächlich „lernen“ könnte, bedürfte es nämlich vermutlich einiger Gesetzesänderungen, aber solche sind vor den nächsten Bundestagswahlen (und womöglich überhaupt...) wenig aussichtsreich.Während wir alle nun aber gerade zu lernen haben, uns Verhaltensänderungen angewöhnen und Pläne über den Haufen werfen müssen, erweist sich die Grundannahme des Standortauswahlverfahrens, dass es ein „lernendes“ sei, offenbar als Farce. Abhilfe kann hier wohl nur das Bundesumweltministerium schaffen oder das von diesem mit der Fachaufsicht betraute Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).

Bei aller Kritik am Verfahren bleibt aber dennoch möglich und im Sinne der Sicherheit auch dringend zu hoffen, dass Gorleben trotz Manipulationen an den Kriterien in der Endlagerkommission und unfairen Voreinstellungen schon in wenigen Wochen im ersten Verfahrensschritt herausfällt, weil an diesem durchlöcherten Salzstock unter der Elbe Ausschlusskriterien greifen oder Mindestanforderungen nicht erfüllt sind.

Mit dieser Hoffnung und auch der, dass wir unsere Distanz bald wieder aufgeben können, wünschen wir Euch einen aktiven Sommer!

Martin Donat, Vorsitzernder der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg