Zeitplan zerrüttet

Der Zeitplan für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle wird nicht einzuhalten sein. Das prophezeit die Endlagerkommission des Deutschen Bundestages. Damit rückt die Situation an den Zwischenlagerstandorten immer klarer in den Fokus der Atommülldebatte, folgert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Im Standortauswahlgesetz (StandAG) heißt es, dass ein Endlagerstandort bis 2031 gesucht und festgelegt werden soll. Die Kommission hält aber einen Zeitraum von 40 bis 60 Jahren für plausibler. Ein Standort-Beschluss könne daher frühestens 2058 fallen. Die Aufbewahrungsgenehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom 2. Juni 1995 für die Castor-Halle gilt aber lediglich bis zum 31. Dezember 2034, erinnert die BI.

Die Kommission stelle zurecht fest, dass es einen Zielkonflikt zwischen größtmöglicher Sicherheit und weitestgehender Beteiligung der Öffentlichkeit auf der einen und einer kurzen Zeitdauer des Verfahrens auf der anderen Seite gebe.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:

“Das verwundert uns nicht, das war von Anfang an klar. Wir sind nun gleich doppelt betroffen: als Zwischenlagerstandort und als Standort für ein mögliches Endlager.”

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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Wir waren beim COP23!

Don't nuke the climate!

NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende