PRESSEMITTEILUNG
Schützenhilfe
Gorleben hilft der Asse II
Wie lassen sich die Probleme in der havarierten Atommülldeponie Asse II und dem Erkundungsbergwerk Gorleben unter einen Hut kriegen? Die Umweltinitiativen im Raum Wolfenbüttel kämpfen für eine schnelle Bergung der radioaktiven Abfälle aus der Asse II und gegen die Hintertürchen im Lex Asse, die eine Flutung des Bergwerks ermöglichen. Die Gorleben-Gegner bestehen auf einer Schließung des Bergwerks und die Aufgabe Gorlebens als mögliches Atommüllendlager, damit sich das Desaster der Asse II nicht eines Tages in Gorleben wiederholt.
Unerwartete Schützenhilfe bekommen sie aus den Reihen der FDP. In einer Konzeptskizze, die morgen (10.1.13) auf einer Podiumsdiskussion der Landtagsabgeordneten und –kandidaten in Schöppenstedt vorgestellt werden soll, regt der FDP-Mann Björn Försterling an, Fachpersonal aus Gorleben abzuziehen und für die Rückholung in der Asse einzusetzen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) unterstützt diesen Vorschlag: „Die Asse II und das Erkundungsbergwerk sind Salzbergwerke, von daher sind die Arbeitsfelder vergleichbar. Vergleichbar sind aber auch die Probleme, beide Anlagen fußen auf überholten industrie- und entsorgungspolitischen Konzepten der 70er Jahre. So kann auch ein Schlussstrich unter die Salzlinie bei der Atommülllagerung gezogen werden.“
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
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