Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Endlagerbergwerk Gorleben: Rückbau einleiten statt Offenhaltung bis in alle Ewigkeit

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) hat die vom Bundesumweltministerium (BMUB) favorisierte Variante für die Schließung des Erkundungsbereichs 1 im neuen Hauptbetriebsplan Gorleben erneut als völlig unzureichend bezeichnet. Der laufende Hauptbetriebsplan läuft am 30.9.14 aus.

„Diese Maßnahme ist ein Placebo für die Gorleben-Kritiker und eine kostengünstige Maßnahme, um Gorleben als Atommülldeponie im Spiel zu halten“, kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke diesen Plan, der heute in Hannover vom BMUB-Vertreter Georg Arens in einer öffentlichen Sitzung dem niedersächsischen Umweltausschuss vorgetragen wurde.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz spricht sich dagegen für den Rückbau des Bergwerks und das Verfüllen des Erkundungsbereiches 1 und der Grubenbaue mit dem Salzgestein aus, das in Gorleben auf Halde liegt, bis hin zum Schachtbereich.

„Das wäre der erste Schritt in die richtige Richtung, der sichert auf der einen Seite Arbeitsplätze für die Bergleute. Das gibt den politischen Parteien Luft, um das verkorkste Standortauswahlgesetz (StandAG) zu novellieren und Gorleben als Endlagerstandort endlich zu streichen und damit die Rechtsgrundlage für den vollständigen Rückbau zu schaffen“, argumentiert Ehmke.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06

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