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Rückbau von Atomkraftwerken – (k)ein Problem?

Bei aller Freude über die Stilllegung von Atomkraftwerden und den Rückbau von Atomanlagen rückt ein großes Problem in den Fokus der Kritik: Strahlender Bauschutt von Atomkraftwerken darf so weit verdünnt werden, bis er in etwa bei einer – willkürlich festgelegten – Äquivalentdosis von 10 Mikrosievert landet und uns dieser anschließend als Kochtopf, Autoteil, Straßenunterbau usw. wiederbegegnet…
Auf WeAct wurde nun eine Petition gestartet, um dem einen Riegel vorzuschieben. Diese Petition darf selbstverständlich von vielen Interessierten geteilt werden:

https://weact.campact.de/petitions/beenden-sie-das-recycling-von-radioaktivem-akw-abrissmaterial

In Deutschland gibt es 36 AKW, von denen 30 außer Betrieb sind. Diese befinden sich im Rückbau, wobei pro AKW 300.000 bis 500.000 Tonnen Material anfallen: Beton, Metalle, Kunststoffe, Isoliermaterial, Elektro-Teile, Glas, Werkzeuge.

Aktuell befinden sich 25 AKW im Rückbau – es eilt sehr.

Wolfgang Ehmke

Wolfgang ist langjähriger Pressesprecher der BI.