Beiträge mit dem Stichwort: ‘Endlagersuche̵
Endlagersuche: Wunschtermin des Bundesumweltministers ohne Substanz
Spätestens im Jahr 2050 soll die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland beendet sein. Das sagte Umweltminister Carsten Schneider bei seinem Besuch des Zwischenlagers Lubmin. Eine Novelle des StandAG soll den Suchprozess beschleunigen. Die bisherige Frist bis 2031, die im Standortauswahlgesetz (StandAG) genannt wurde, sei „politisch gesetzt“ gewesen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg…
Weiterlesen„Tage der Standortauswahl“
Seit 2019 richten deutsche Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die „Tage der Standortauswahl“ aus, die Wissenschaftscommunity kommt zusammen, um mit der interessierten Öffentlichkeit über Fachfragen zu debattieren, die für die Atommüllendlagerung von Bedeutung sind. Die fünften Tage der Standortauswahl veranstalteten die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) am…
WeiterlesenNeue Daten zur Endlagersuche kommen erst im Herbst – BI: „Das Warten geht weiter“ – Kritik an der geplanten Novelle des Standortauswahlgesetzes
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) verschiebt einen weiteren Zeitplan: Den nächsten Zwischenstand bei der Suche nach geeigneten Endlagerstandorten will sie nun erst am 27. Oktober 2026 vorlegen – statt wie geplant am 24. Juni. Das gab BGE-Kommunikationschefin Dagmar Dehmer am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Planungsteams Forum Endlagersuche (PFE) bekannt. In der Pressemitteilung der BGE…
WeiterlesenEndlagersuche ohne festen Zeitplan – verlängerte Zwischenlagerung – jetzt amtlich!
Das Bundesumweltministerium nennt kein zeitliches Ziel mehr für die Entscheidung, wo in Deutschland ein Atommüllendlager für hoch radioaktive Abfälle errichtet werden soll, das vermeldet der Deutschlandfunk. In einem Referentenentwurf zur Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) werde das ursprüngliche Zieljahr 2031 ersatzlos gestrichen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sieht in diesem Schritt „ein Stück Ehrlichkeit“.
WeiterlesenBeschleunigung bei der Endlagersuche – Tongestein wird Favorit
Die Endlagersuche für die tiefengeologische Lagerung hochradioaktiver Abfälle soll mächtig Fahrt aufnehmen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will Ende 2027 die Standortregionen benennen, die Zahl soll überschaubar sein. Gleichzeitig arbeitet das Bundesumweltministerium (BMUKN) an einer Novelle des Standortauswahlgesetzes, im Fokus steht die Frage, ob für die Untersuchung des Untergrunds ein Erkundungsbergwerk vonnöten ist, wie es…
WeiterlesenBayern will über Endlagerung reden
Der bayrische CSU-Chef Horst Seehofer grantelt weiter. Er drängt darauf, die ungeklärte Frage der Atommüll-Endlagerung in die Schlussphase des Koalitionspokers in Sachen Energiewende einzubeziehen. Vor allem stört es Seehofer, dass Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nun auch einen bayrischen Standort für die Zwischenlagerung von 26 Castoren mit dem Müll aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente vorgeschlagen hat,…
WeiterlesenEndlagersuche: BI kritisiert Halbzeitbilanz des BUND – Tagung „Atommüll ohne Ende, Teil 2“
Eine Halbzeitbilanz der Arbeit in der Endlagerkommission des Deutschen Bundestages legt der BUND jetzt vor. Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen hatten die Mitarbeit in der Kommission abgelehnt, weil sie eine umfassende Atommülldebatte und die Aufarbeitung der Fehler der Vergangenheit als Voraussetzung zu einem Neustart in der Endlagersuche gesehen hatten. Dass Gorleben weiter im Suchverfahren bleibt und im…
WeiterlesenHendricks startet Ablenkungsmanöver – BI fordert Streichung Gorlebens als Endlagerstandort
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks geht nicht von einem Endlager in Gorleben aus. Das sagte sie im SWR-Interview der vergangenen Woche. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) sieht darin lediglich ein Ablenkungsmanöver. Gerade erst hatte das Bundeskabinett die Veränderungssperre für Gorleben für weitere 10 Jahre verabschiedet. Der Salzstock Gorleben wird damit weiter privilegiert.
WeiterlesenEndlagersuche und Gorleben: Rein, raus, rein… – BI bleibt skeptisch
In der Bundestagskommission zur Suche eines Endlagers für hoch radioaktive Abfälle gibt es nach Angaben des Vorsitzenden Michael Müller keine Mehrheit für den Standort Gorleben in Niedersachsen, das sagte Müller bei einem Besuch in Kiel. „Gorleben ist fast raus“, wird der SPD-Politiker zitiert.
WeiterlesenWenn du nicht mehr weiterweißt, bilde einen Arbeitskreis: BI enttäuscht von Endlagerkommission
„Wenn du nicht mehr weiterweißt, bilde einen Arbeitskreis“. Getreu dieser Devise klammere die Endlagerkommission die „heißen Themen“ aus und beschäftigte sich am vergangenen Montag mit der Zuständigkeit von Behörden beim Bau und Betrieb eines Endlagers, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
WeiterlesenEndlagersuche in der Sackgasse
Pressenotiz 7.07.09 Die Endlagersuche steckt in der Sackgasse. Auch eine große Regierungskoalition in Berlin hat es nicht geschafft, eine vergleichende Suche auf den Weg zu bringen, an Gorleben wird ohnehin festgehalten. Gleichwohl wird an einem Kriterienkatalog zu den Sicherheitsanforderungen an ein künftiges Endlager gearbeitet. Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) ist aus dem Dialog über die Sicherheitskriterien…
WeiterlesenBI-Bericht zum Endlagerfachgespräch der Grünen
Am 15. Juni 2009 war die BI zu einem Fachgespräch der Grünen Bundestagsfraktion nach Berlin zu dem Thema „Asse – Morsleben – Gorleben. Endlagerung am Nullpunkt.“ geladen. Zu einem Gespräch „über uns“ hörten wir uns an, was die ReferentInnen zu sagen hatten.
Weiterlesen5.7.: Butterkuchen und Zahncreme
Wollt Ihr wirklich, dass wir alles aufzählen, was wir bei unserer Verabschiedung an Geschenken bekommen haben? Doch, das sollten wir! Denn es war einfach so toll, danke!
WeiterlesenJuni 2009, Ausgabe 5
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WeiterlesenAtommüllendlagerung – lauter Lügengebäude
Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel trägt dick auf – bisher lediglich zur Asse II: „Wir haben jetzt in Akten den Beweis dafür gefunden, dass die Behauptung, Asse sei ein Forschungsbergwerk gewesen, erstunken und erlogen war. Sie war von Anfang an als Endlager vorgesehen – die Atomwirtschaft hat Asse benutzt, um sogar noch Kosten für die Zwischenlager…
Weiterlesen"Endlager und kein Ende?"
Vom 17. – 19. Juni hatte die Evangelische Akademie Loccum zu einer Tagung zur Atommüllproblematik eingeladen, trotz des problematischen Termins mitten in der Woche konnte die Studienleiterin Dr. Monika Müller 8o Teilnehmer aus Behörden, Verbänden, Wirtschaft und Politik begrüßen. Vor allem die Vorkommnisse in der Asse II hätten den Anstoß gegeben, die unterschiedlichen Akteure an…
WeiterlesenAtomkraft oder Regenerative – Atomforum erfährt Abfuhr
Laut und bunt wurden die Besucher der diesjährigen ‚Jahrestagung Kerntechnik‘ im Kongresszentrum Dresden begrüßt. 50 Atomkraftgegner machten den Gang der Tagungsteilnehmer zu einem argumentativen Spießrutenlauf. Kerstin Rudek, Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), erinnerte an die Geschichte vom Hasen und dem Igel: „Wir sind all dor“.
WeiterlesenFDP-Umweltminister Sander sucht in Sachen Endlager-Erkundung in Gorleben die Unterstützung der CDU – BI Umweltschutz konstatiert "große Unbedarftheit" des Ministers
Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander fordert erneut, den Salzstock Gorleben zu Ende zu erkunden. Die Plattform für die Forderung des Freidemokraten bot der CDU-Kreisverband Lüchow-Dannenberg mit seinem Maifest in Pannecke. Er dankte dem CDU- Kreisverband für dessen „klaren Standpunkt“ in Sachen Gorleben-Erkundung.
WeiterlesenLaugenzuflüsse – Salzstock Gorleben /Parallelen Asse II
[download id=“8″] Das Atomforum e.V. hatte mich gebeten, auf der Jahrestagung Kerntechnik in Dresden an einem Streitgespräch über die Parallelen Salzstock Gorleben /Asse II teilzunehmen. Die Teilnahme habe ich abgesagt. Mein Angebot, diesen und einen weiteren Diskussionsbeitrag den Tagungsunterlagen beizufügen, haben die Veranstalter zurückgewiesen.
WeiterlesenGeburtsfehler und falsche Weichenstellung
Endlager Gorleben – Geburtsfehler 1977 und politische Weisung 1983 führen in die Sackgasse Die Standortwahl Gorlebens als nukleares Endlager im März 1977 wirft Fragen über Fragen auf. Dass diese Wahl politisch motiviert war und nichts mit den vermuteten Qualitäten des Salzstocks Gorleben zu tun hatte, dass es um einen Standort für ein „Nukleares Entsorgungszentrum“, also…
WeiterlesenDas BfS geht auf Infotour- Alternativen zu Gorleben werden benannt
Das BfS geht auf Infotour- Alternativen zu Gorleben werden benannt Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geht auf Infotour. Am Dienstag präsentierte das BfS im Berliner Regierungsviertel eine mobile Containerausstellung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle. Nach Angaben des Präsidenten des BfS, Wolfram König, soll die rollende Ausstellung mit ihren zwei knallgelben Containern auch Salzgitter und Wolfenbüttel anfahren,…
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