BI Homepage: Neuer Glanz in alter Güte

Fast rechtzeitig zur Kulturellen Landpartie (KLP) hat die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ihre Homepage herausgeputzt. Schon zuvor wurde der Anspruch eingelöst, die Homepage nahezu tagesaktuell zu gestalten, hinzu kamen in der vergangenen Zeit auch Blog-Beiträge zum Teil prominenter Autor:innen. „Wir haben die Seite ab sofort übersichtlicher gestaltet und bedienen damit das wachsende Interesse an atompolitischen…

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Kritik am „Beteiligungskonzept“ der BGZ zur „verlängerten Zwischenlagerung“

Weiter umstritten bleibt das Vorgehen der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), die mit Blick auf die „verlängerte Zwischenlagerung“ in Gorleben erneut reine Informationsveranstaltungen als ein Beteiligungskonzept verkauft. Am kommenden Donnerstagabend lädt die BGZ zu einer Veranstaltung ins Gildehaus Lüchow ein. Der Hintergrund: Bekanntlich läuft die Genehmigung des Brennelementlagers in Gorleben im Jahr 2034 aus, die…

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Atomkraft, Endlagersuche und verlängerte Zwischenlagerung auf der KLP

Der Start für das größte selbstorganisierte Kulturfestival Norddeutschlands steht vor der Tür. Die Kulturelle Landpartie (KLP) hat bekanntlich ihre Wurzeln im Gorleben-Widerstand. Von Himmelfahrt bis Pfingsten, vom 14.-25.5.2026, ist die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg dabei, erstmalig auf dem Hof Wiese in Gedelitz und natürlich vor Ort an den Atomanlagen in Gorleben.

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Debatte um die Windkraft in der Region

Das geplante Ausmaß des Ausbaus im Wendland stand am Montagabend im Dannenberger Ostbahnhof zur Diskussion. Eine technische Panne sorgte dafür, dass Dieter Schaarschmidt von der Energiegenossenschaft Wendland-Wind seinen Beitrag nicht präsentieren konnte. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat jetzt alle Vortragsfolien für Interessierte auf ihrer Homepage veröffentlicht. „Wir sind uns sicher, dass die Kontroverse andauernd wird“,…

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40 Jahre Tschornobyl und Atomdebatte mobilisiert Atomkraftgegner:innen

Rund 60 Menschen folgten am Sonntag der Einladung zum 861. Sonntagsspaziergang in Gorleben. 40 Jahre Tschornobyl, der Hype um die Atomkraft und das Ausbremsen der Regenerativen durch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) – dieses Bündel aus Rückbesinnung und die aktuellen Debatten waren der Treibsatz für den großen Zulauf.

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Deklaration von 32 Umwelt- und Sozialverbänden sowie Anti-Atom-Inis

Eine konsequente Energiewende gibt es nur ohne Atomkraft. In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass die Energiewende kein reines Umwelt- und Klimaschutzprojekt ist. Für Menschen in Europa geht es um Energiesicherheit, stabile Preise und die Unabhängigkeit von autoritären Regimen. Das Abschalten der letzten Atomkraftwerke vor drei Jahren war dafür ein wichtiger Schritt. Trotzdem profilieren…

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Wendland = Windland? Ausbau ohne Maß?

Seit der Standortbenennung Gorlebens 1977 hat sich die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) für den Ausbau der Regenerativen als Alternative zur Atomkraft eingesetzt. Die drei Windanlagen auf dem Jeetzler Berg bei Lüchow stehen für dieses Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen haben. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „An dieser Linie – Regenerative statt…

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40 Jahre Tschernobyl

Der SuperGAU in Tschernobyl vor 40 Jahren steht im Fokus für zwei Gedenkveranstaltungen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Am 16. April liest BI-Sprecher Wolfgang Ehmke aus der Groteske „Tanz den SuperGAU“, unterstützt von der Rezitatorin Doris Krohn. Über die aktuelle Lage vor Ort und die Kriegseinwirkungen in der Ukraine unterrichtet die Ärztin und BI-Vorständlerin Dr.…

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BGZ sagt Energiepreisen den Kampf an – April, April!

Der Irankrieg lässt die Energiepreise in die Höhe schnellen, wer jetzt Öl oder Gas für seine Heizung tanken muss, spürt das. Die BGZ, die Betreiberin des atomaren Zwischenlagers in Gorleben, greift deshalb zu einer spektakulären sozio-ökonomischen Aktion: Die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) auf dem Zwischenlagergelände wird in Betrieb genommen. Die Brennstäbe in den fünf von insgesamt 113…

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Ab sofort: Kleine Flugverbotszone in Gorleben

Seit dem 23. März 2026 14:00 Uhr gilt für das atomare Zwischenlager Gorleben ein Überflugverbot, merkwürdiger Weise ist das bis zum 31. Dezember 2026 23:59 Uhr (MEZ) befristet. Im Amtsdeutsch: „In diesem Gebiet gelten die Vorgaben für Flugbeschränkungsgebiete gemäß § 17 Absatz 1 Satz 2 Luftverkehrs-Ordnung. Das Gebiet wird durch einen Kreis mit dem Radius…

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Neue Daten zur Endlagersuche kommen erst im Herbst – BI: „Das Warten geht weiter“ – Kritik an der geplanten Novelle des Standortauswahlgesetzes

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) verschiebt einen weiteren Zeitplan: Den nächsten Zwischenstand bei der Suche nach geeigneten Endlagerstandorten will sie nun erst am 27. Oktober 2026 vorlegen – statt wie geplant am 24. Juni. Das gab BGE-Kommunikationschefin Dagmar Dehmer am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Planungsteams Forum Endlagersuche (PFE) bekannt. In der Pressemitteilung der BGE…

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BI stellt sich für 2026 neu auf

Die Stühle im Saal reichten kaum aus, über 70 BI-Mitglieder kamen am Sonntagnachmittag (15. März) zur diesjährigen Mitgliederversammlung in die Trebler Bauernstuben. Noch während der Mitgliederversammlung gab es Eintritte, zur Zeit sind es 1026 Mitglieder. Ein gutes Zeichen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, zumal im Sommer die Gorleben-Betreiberin BGZ ihren Antrag stellen wird, das Brennelementzwischenlager über…

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Bald auch CASTOR-Transporte durch Norddeutschland?

Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hatte bereits im Dezember 2024 die Durchführung von CASTOR-Transporten aus der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Brokdorf (Schleswig-Holstein) für das Jahr 2026 angekündigt. Nach den Transporten nach Biblis (November 2020), Philippsburg (November 2024) und Isar (April 2025) soll dies laut Bundesregierung der letzte Transport aus einem 2015 beschlossenen Bundesprogramm sein.

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Kundgebung in Dannenberg: Entschlossenes Nein zum Atom

Zum 15. Jahrestages des Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima konnte Herbert Schaper-Biemann für die Fukushima-Mahnwache am frühen Mittwochabend rund 60 Menschen begrüßen. Umrahmt von den Klängen der Gruppe Xamba erinnerten die Teilnehmenden an die Reaktorkatastrophe und gingen auch auf die gegenwärtigen Rufe nach einer Rückkehr zur Atomkraft ein.

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Gorleben – nukleares kulturelles Erbe?

Wird das Gelände rund um das Beluga-Schiff in Gorleben ein Ort der Erinnerung? Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hatte in einem Forschungsprojekt diese Idee umrissen, als Teil eines nuklearen kulturellen Erbes. In einem Blogbeitrag erläutert das Öko-Institut den Hintergrund. Und die Bürgerinitiative Umweltschutz hatte ins Spiel gebracht, das Pförtnerhaus und den…

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Pro-Atom – BI: „Ausgerechnet von der Leyen“

Zum Auftakt des Atomenergie-Gipfels hat die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) die Abkehr von der Atomkraft in Europa als einen „strategischen Fehler“ bezeichnet. Private Geldgeber, die in die Atomkraft investieren, sollten ihr Risiko abgesichert bekommen, und zwar in Höhe von 200 Mio. Euro. „Ausgerechnet von der Leyen“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) das…

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BI-Jahresmitgliederversammlung

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist – nicht nur im Wendland – eine Institution. 1026 Mitglieder zählt der Verein aktuell. Oft wird angesichts seiner umfassenden und kontinuierlichen Arbeit vergessen, dass diese ehrenamtlich ist und dass Mitgliedsbeiträge und Spenden die finanzielle Basis sind. Am kommenden Sonntag (15. März) um 15 Uhr findet nun die Jahresmitgliederversammlung in…

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Dannenberg: Kundgebung „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl“ – 11. März um 17.30 Uhr

Das Gedenken an die Opfer und Katastrophen der Atomenergie bleiben ein wichtiger Eckpfeiler des Widerstandes und der historischen Verantwortung. In internationaler Vernetzung wurden in den letzten Jahren die dunklen Flecken ziviler und militärischer Atomprogramme mehr in den Fokus genommen. Dazu gehört das Leid der indigenen Bevölkerung in den Uranabbaugebieten und an den Orten der Atombombentests.…

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Endlagersuche ohne festen Zeitplan – verlängerte Zwischenlagerung – jetzt amtlich!

Das Bundesumweltministerium nennt kein zeitliches Ziel mehr für die Entscheidung, wo in Deutschland ein Atommüllendlager für hoch radioaktive Abfälle errichtet werden soll, das vermeldet der Deutschlandfunk. In einem Referentenentwurf zur Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) werde das ursprüngliche Zieljahr 2031 ersatzlos gestrichen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sieht in diesem Schritt „ein Stück Ehrlichkeit“.

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Beschleunigung bei der Endlagersuche – Tongestein wird Favorit

Die Endlagersuche für die tiefengeologische Lagerung hochradioaktiver Abfälle soll mächtig Fahrt aufnehmen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will Ende 2027 die Standortregionen benennen, die Zahl soll überschaubar sein. Gleichzeitig arbeitet das Bundesumweltministerium (BMUKN) an einer Novelle des Standortauswahlgesetzes, im Fokus steht die Frage, ob für die Untersuchung des Untergrunds ein Erkundungsbergwerk vonnöten ist, wie es…

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Castorlager Gorleben – ein Experimentierfeld

Seit rund 25 Jahren befasst sich Oda Becker mit den Problemen der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle und vertritt Umweltverbände und Bürgerinitiativen als Gutachterin. Auf Einladung der Bäuerlichen Notgemeinschaft, der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und der Rechtshilfe Gorleben referierte die Diplom-Physikerin am Dienstagabend (24. Februar) vor vollem Haus im Dannenberger Ostbahnhof. Schwerpunkt ihres Vortrags war das Forschungsprogramm…

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Brennelementefabrik Lingen: Bundesregierung heißt Putin willkommen

Empfehlung der Bundesregierung zur Kooperation von Framatome ANF mit Rosatom im Emsland unverantwortlich / Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) ist jetzt in der Verantwortung und muss die Genehmigung verweigern Mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine empfiehlt die Bundesregierung dem niedersächsischen Umweltministerium, den Einstieg der russischen Atombehörde Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen zu genehmigen.…

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Castorlagerung – für 100 Jahre sicher?

Das Trio Bäuerliche Notgemeinschaft, BI Umweltschutz und Rechtshilfe Gorleben hat die Dipl.-Physikerin Oda Becker für einen Vortrag gewinnen können. Oda Becker hat sich intensiv mit dem Forschungsstand der Gorleben-Betreiberin BGZ auseinandergesetzt und den Fokus auf die Alterungsprozesse und mögliche Störfälle im Zwischenlager gelegt. Außerdem wird sie auf neue Bedrohungsszenarien eingehen, gegen die ein atomares Zwischenlager…

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Katharina Reiche plädiert für die Atomkraft

Katharina Reiche macht sich stark für fossile und fissile Energien: Der Einsatz der CDU-Ministerin für die Nutzung von Gaskraftwerken wird jetzt noch getoppt durch ihren Beitrag auf der Münchener Sicherheitskonferenz zum Thema Atomkraft. Gemeinsam trat sie mit dem Cheflobbyisten der internationalen Atomenergie-Agentur (IAEO), Rafael Grossi, auf. Kernenergie bedeute auch Energiesicherheit, „technologische Diversifizierung ist der Schlüssel“,…

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Verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben – „BGZ hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht“

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat jetzt eine Reihe von Fragen an die Gorleben-Betreiberin, die BGZ, adressiert, die sich aus der Umweltverträglichkeitsprüfung zur geplanten verlängerten Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle ergeben. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte ihre Stellungnahme zum BGZ-Vorhaben schriftlich und auch mündlich auf dem sogenannten Scoping-Termin in Salzgitter vorgetragen.…

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Zeitzeug:innengespräch: „Mit allen Mitteln – Erinnerungen an die Waldbrandkatastrophe Gorleben 1975.“

Gute 50 Jahre her und dennoch brandaktuell – der Waldbrand rund um Gorleben 1975. Bisher einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, was die vernichtete Fläche innerhalb eines Tages betrifft (über 2.000 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen) – und prägend für die Entwicklung Lüchow-Dannenbergs ab Mitte der 1970er Jahre. Die Neu-Entstehung der Nemitzer Heide auf…

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Gorleben – Ort eines nuklearen kulturellen Erbes

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ist für den langfristigen Erhalt von Informationen und Wissen über die Risiken der Atomkraftnutzung zuständig. Dabei spielt die Langzeitdokumentation, also der Wissenstransfer über die unterirdische Lagerung des Atommülls, eine wichtige Rolle. Hinweise auf Orte, die als potentielles nukleares Erbe in Frage kommen, gab bereits eine „Kick-off“-Tagung…

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850. Sonntagsspaziergang!

Bei eisiger Kälte hat am 1. Februar in Gorleben der 850. Sonntagsspaziergang rund um das ehemalige Endlager stattgefunden. Erklärtes Ziel der Aktion, die seit dem 25.10.2009 jeden Sonntag um 13.00 Uhr stattgefunden hat: Wir laufen solange, bis das Bergwerk wieder verfüllt ist. Der Salzstock Gorleben wurde beim Neustart der Endlagersuche im Herbst 2020 als ungeeignet…

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Suche nach salzigem Brunnenwasser

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) bittet um Unterstützung bei einer Recherche. Gesucht wird nach „salzigem Brunnenwasser“. Nach der Standortbenennung Gorlebens vor 49 Jahren gab es derartige Hinweise vom Höhbeck und aus dem Dorf Seerau i.d. Lucie, erinnert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Erklären könne man das für den Höhbeck mit hydraulischen Effekten, Seerau i.d. Lucie hingegen liegt…

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Aktivist:innen zu Gesprächen in Luxemburg: Forderung nach neuer AKW-Haftpflicht

Nicht einmal ein halbes Prozent der Schäden eines Super-GAUs wären in Europa von Haftplichtversicherungen gedeckt. Zehn engagierte Atomkraftgegner:innen aus sieben EU-Staaten – darunter einer aus der BI Umweltschutz – erörterten diesen Missstand mit hochrangigen Vertretern der Generaldirektion Energie in Luxemburg. – mehr dazu hier Update: Auf Anfrage erklärte die Betreiberin des Zwischenlagers Gorleben BGZ, wie…

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Zurück in die Zukunft – CSU will Atomkraft zurück

Die CSU will zurück zur Atomkraft und setzt dabei auf den Bau von kleinen Kraftwerken, den „Small Modul“-Reaktoren (SMR). In einem Positionspapier, das auf ihrer Winterklausurtagung oberbayrischen Kloster Seeon abgestimmt werden soll, heißt es: „Wir wollen den Turnaround bei der Kernforschung schaffen. Unser Land kann es sich nicht leisten, neue Technologien zu verschlafen“. Landesgruppenchef Alexander…

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Atomkritisches Neujahrstreffen in Gorleben

Rund 80 Menschen kamen trotz des Schmuddelwetters an die Atomanlagen in Gorleben zum Neujahrstreffen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Gut, dass es für solche Wetterlagen die Undine-von-Blottnitz-Hütte gibt, bei Punsch und Krapfen stieß man auf der ersten politischen Kundgebung im Jahr 2026 auf das nächste Widerstandsjahr an. „2026 will die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)…

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Neujahr an den Atomanlagen in Gorleben

Das Neujahrstreffen an den Atomanlagen in Gorleben ist inzwischen ein gesetzter Termin für den Anhang der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Am 1. Januar um 14 Uhr wird mit einem Glas Sekt oder Selters und Krapfen auf das neue Widerstandsjahr angestoßen.

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Zurück in die Zukunft

Die Energiewende ist in Gefahr. Nicht nur in Deutschland wird ein ambitionierter Ausbau der Regenerativen gebremst, die „fossile Bequemlichkeit“ macht sich breit. Die neue Gorleben Rundschau der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) widmet sich ausführlich diesem Thema.

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Liebe Freundinnen und Freunde,

hinter uns liegt ein Jahr intensiver, fachlicher Auseinandersetzungen. Mit den drei staatlichen Stellen, BASE, BGE und BGZ, haben wir Akteure, die personell, fachlich und finanziell bestens ausgestattet sind. Das Atommüllbundesamt BASE ist Partizipations- und Genehmigungsbehörde bei der Endlagersuche, von der das Wendland mit den Tongebieten immer noch tangiert ist. Zugleich ist das BASE die Genehmigungsbehörde…

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Verlängerte Zwischenlagerung Gorleben: Beteiligungssimulation geht in die nächste Runde

Die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) bereitet den Antrag zur verlängerten Zwischenlagerung in Gorleben vor. Bisher gibt es dafür allerdings kein aktualisiertes Regelwerk und auch zur Dauer der Zwischenlagerung hüllt sich die BGZ in Schweigen. Gleichzeitig lädt die Gorleben-Betreiberin per Losverfahren zur Mitarbeit in einer sogenannten „Dialog-Gruppe“ ein und hofft auf Bewerbungen aus der Region.…

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Solidarität mit Ahaus!

Fast zeitgleich zur Demo vor den Zwischenlagertoren in Ahaus – dort versammelten sich laut Tagesschau rund 300 Menschen – umrundeten am dritten Advent Aktivistinnen und Aktivisten in Gorleben das baugleiche Lager. Der sonntägliche Spaziergang an den Atomanlagen in Gorleben, der normaler Weise rund um das ehemalige Endlagerbergwerk stattfindet, führte aus Solidarität mit Ahaus rund um das Gelände…

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Aus Solidarität mit Ahaus – Gorlebener Sonntagsspaziergang endet vor den Toren des baugleichen Zwischenlagers

Der Sonntagsspaziergang in Gorleben wird am kommenden Sonntag nicht um das ehemalige Endlagerbergwerk herumführen, aus einem besonderen Anlass steht das Zwischenlagergelände im Fokus, Startzeit ist wie immer 13 Uhr. Denn am Sonntag wird in Ahaus vor den Toren des Zwischenlagers demonstriert. 152 Castorbehälter sollen aus dem Forschungszentrum Jülich in nächster Zeit nach Ahaus verlagert werden.…

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Zwischenlagerung – gemeinsamer Appell ans Bundesumweltministerium

Die bestehenden sechzehn Zwischenlager für hochradioaktiven Müll in Deutschland, bleiben nicht nur ein paar Jahre länger in Betrieb, sondern über die Jahrhundertwende hinaus, selbst wenn die Endlagersuche schneller von statten gehen sollte. Auf dem 4. Endlagerforum, das Ende November in Hannover tagte, wurde unter großem Beifall ein Appell an das Bundesumweltministerium verabschiedet, einen bundesweiten Beteiligungsprozess…

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Das Bundesumweltministerium will die Endlagersuche optimieren – BI befürchtet Abstriche beim wissenschaftsbasierten Verfahren und sieht Wende um 180 Grad

Was wird aus dem Grundsatz „Sorgfalt vor Eile“, was wird aus der Beteiligung der Zivilgesellschaft bei der Endlagersuche und gibt es Abstriche beim vergleichenden wissenschaftsbasierten Suchverfahren der BGE? Mit Spannung wurde auf dem 4. Endlagerforum, das am Wochenende in Hannover ausgerichtet wurde, der Vorschlag zur „Optimierung und Beschleunigung“ bei der Endlagersuche aus dem Bundesumweltministeriums erwartet.

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Zwischenlager Ahaus und Gorleben – Geld statt Sicherheit? Ein Nachtrag

Der CDU/CSU Fraktionsvorsitzende und Ahauser Bundestagsabgeordneter Jens Spahn hat bei den Verhandlungen zum Staatshaushalt durchsetzen können, dass die beiden Kommunen mit den ältesten Atommüll-Zwischenlagern ab 2026 höhere Ausgleichszahlungen erhalten. Ahaus und Gorleben bekommen dann laut Münsterland Zeitung jährlich zwei Millionen von der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ). (siehe Update!) „Statt Geld in die notwendige robuste…

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Mehr Geld – weniger Sicherheit: „BIs in Ahaus & Gorleben lassen sich nicht für dumm verkaufen“

Anti-Atomkraft-Initiativen in Ahaus und Gorleben sind empört. Grund dafür ist, dass der Ahauser Bundesabgeordnete Jens Spahn (CDU) bei den Verhandlungen zum Staatshaushalt durchsetzen konnte, dass die beiden Kommunen mit den ältesten Atommüll-Zwischenlagern ab 2026 höhere Ausgleichszahlungen erhalten. Ahaus und Gorleben bekommen dann laut Münsterland Zeitung jährlich zwei Millionen von der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ).

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Bayrischer Sonderweg

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sieht nicht ein, warum die Bundesrepublik auf Atomenergie verzichtet. „Es geht nicht darum, dass wie früher große Meiler hochgezogen werden. Ich spreche von kleineren, smarten Reaktoren, wie es sie in Kanada bereits gibt. In der Schweiz und anderen Ländern Europas wird daran gearbeitet“, sagte der CSU-Chef der „Welt am Sonntag“.…

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Endlagersuche: Optimierung statt Beschleunigung – BI reagiert auf Vorstoß grüner Umweltminister

Die beiden grünen Umweltminister von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Christian Meyer und Tobias Goldschmidt, wollen auf der Umweltministerkonferenz, die bis Freitag in Saarbrücken stattfindet, einen Beschluss zur beschleunigten Endlagersuche vorlegen, berichtet der NDR. In Planung der Bundesregierung ist offensichtlich ein „Artikelgesetz“, das die Kernaussagen des Standortgesetzes (StandAG) zwar bewahrt, aber möglicherweise die nächsten Schritte der Endlagersuche…

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Endlagersuche: BI fordert mehr Transparenz

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) muss die Kriterien und Geodaten offenlegen, die zur Ausgrenzung von Teilgebieten bei der Endlagersuche führen. Das fordert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) mit Nachdruck. „Ohne Transparenz verspielt man Vertrauen“, begründet BI-Sprecher Wolfgang Ehmke diese Forderung.

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Dialogversuch zur verlängerten Zwischenlagerung: Noch keine Verständigung möglich

Auf Augenhöhe wollte die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) am Dienstagabend in Hitzacker die interessierte Öffentlichkeit in ihrer Dialog- und Informationsveranstaltung zur verlängerten Zwischenlagerung abholen und beteiligen, so äußerte sich die BGZ im Vorfeld der Veranstaltung. 2034 läuft die Genehmigung des Zwischenlagers in Gorleben bekanntlich aus, die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat mit Blick auf…

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Endlagersuche: die BGE präsentiert den neuen Arbeitsstand – Das Wendland bleibt weitgehend grau in grau

Es erinnert ein wenig an die Ziehung der Lottozahlen: Gebannt werden in den Gebieten, die von der Endlagersuche berührt sind, die Ausgrenzungsschritte der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) verfolgt. Ist man noch im Topf oder wurde man aussortiert? Bekanntlich ist das Wendland auch nach dem Gorleben-Aus vor fünf Jahren noch im Pool potentiell geologischer Formationen, gleich…

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Endlagersuche: Was wird aus den Tongebieten in Norddeutschland?

Am 3. November wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) darlegen, welche weiteren Gebiete sie von der Endlagersuche ausschließt. Debattiert wird das Ergebnis dann am 21. und 22. November in Hannover im Rahmen des 4. Endlagerforums. Der Hintergrund: Im Herbst 2020 hatte die BGE nach Auswertung von über einer Million geologischer Daten einen ersten Bericht vorgelegt.…

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