PRESSEMITTEILUNGEN
Nach 43 Jahren – Gorlebens Ende in Sicht?
Die Standortbenennung Gorlebens liegt am 22. Februar genau 43 Jahre zurück. Erstmalig eröffnet das neue Endlagersuchverfahren die Chance, dass der Salzstock Gorleben-Rambow im 43.Jahr aussortiert wird, wenn die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Herbst ihren Zwischenbericht vorlegt, bei dem die Mindestanforderungen, Ausschluss- und Abwägungskriterien auch auf den bisherigen Standort Gorleben angewendet werden.
Jahrestag der Standortbenennung Gorlebens
Die Standortbenennung Gorlebens liegt am 22. Februar genau 43 Jahre zurück. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wird an diesem Tag an den legendären Fingerzeig des damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht auf Gorleben erinnern und zum aktuellen Stand der Endlagersuche Stellung nehmen.
CASTOR-Transportgenehmigung nach Biblis erteilt!
Am 14. Februar hat das zuständige Bundesamt BASE (vormals BFE) die Transportgenehmigung für 6 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll von der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Biblis erteilt. In den Folgejahren sollen weitere CASTOR-Transporte nach Philippsburg, Isar und Brokdorf folgen. Wir lehnen diese sinnlosen Atommüll-Verschiebungen ab. Es gibt kein vertretbares Konzept für den langfristigen Umgang mit dem…
Atomkraft – nein danke?!
Mit der dringender werdenden Frage, wie die Reduzierung von Klimagasen in Zukunft erreicht werden kann, werden Stimmen lauter, die in der Nutzung der Atomkraft einen Ausweg aus der Klimakrise sehen. Die neue Gorleben Rundschau widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe diesem Streit.
Grundstückskauf für Ölbohrung vereitelt – Eigentümerin unter Druck gesetzt
Wie gerade bekannt wurde, ist eine Grundstückseigentümerin von der Firma, die im Wendland in der Region um Prezelle nach Öl sucht, zum Verkauf einer Grünlandfläche genötigt worden. Dabei wurde suggeriert, sie sei verpflichtet, Grund und Boden zu verkaufen, ansonsten drohe sinngemäß Enteignung.
SOTEC-radio-Abschlusskonferenz am 11./12.2.2020
Handlungsempfehlungen für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle aus soziotechnischer Perspektive lautet der Titel eines Forschungsvorhabens. Zur Schlusskonferenz an der FU Berlin sind auch zwei Aktivisten aus dem Wendland eingeladen.
Aktionsbild gegen #castor2020
Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder Castor-Transporte aus den Plutoniumfabriken in Sellafield in England und aus La Hague in Frankreich nach Deutschland rollen.
Wendland und Altmark im Schulterschluss gegen Öl- und Gasbohrungen!
„Bergämter ermöglichen weitere Suche nach Kohlenwasserstoffen“ im Wendland und in der Altmark: Die sich in letzter Zeit häufenden Havarien bei der Öl- und Gasförderung halten die Bergämter nicht davon ab, neuen Umweltzerstörungen und ihren Gesundheitsfolgen Tür und Tor zu öffnen.
Atommülldialog – Minister gesucht!
Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies setzt auf einen „sozialen Dialog“ bei der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Müll. Das erklärte der SPD-Politiker nach seiner Informationsreise, die ihn zum französischen Endlagerstandort Bure führte. In Frankreich setzt man bekanntlich auf Ton als Endlagerformation.
„Gorleben muss raus!“ – Volles Programm 2020
Mit dem traditionellen Neujahrsempfang startete die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ins 43ste Protestjahr. Die Kundgebung an den Atomanlagen hat sich immer mehr zu einem Magneten entwickelt: zu einem persönlichen und politischen Austausch folgten über 100 Menschen dem Aufruf der BI.
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de