Urantransport und Tag X

Proteste führen zu Umwegen

Anti-Atom-Gruppen hatten grenzüberschreitende Proteste gegen einen Uranerzkonzentrat-Transport von Hamburg nach Narbonne angekündigt. Nachdem das Schiff „Mikhail Dudin“ am Montag Uranerzkonzentrat im Hamburger Hafen bei der Firma C.Steinweg entlud, fuhr der Zug am Dienstag eine andere Route als sonst üblich – damit wich er zahlreichen Mahnwachen an der Transportstrecke aus – so unter anderem in Buchholz (bei Hamburg), Bremen und Münster. In Maschen und Buchholz hatten sich auch Aktivisten aus dem Wendland an den Protesten beteiligt.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen), Stand 15 Uhr Dienstag, 15.09.2015 Anti-Atom-Gruppen hatten grenzüberschreitende Proteste gegen einen Uranerzkonzentrat-Transport von Hamburg nach Narbonne angekündigt. Nachdem das Schiff “Mikhail Dudin” am Montag Uranerzkonzentrat im Hamburger Hafen bei der Firma C. Steinweg entlud, fuhr der Zug am Dienstag eine andere Route als sonst üblich – damit wich er zahlreichen Mahnwachen und angekündigten Aktionen an der Transportstrecke aus – so unter anderem in Buchholz/Nordheide (bei Hamburg), Bremen und Münster.

Planmäßig kommt der Urantransport zwischen 23.00 Uhr und 1.00 Uhr nachts durch den Bucholzer Bahnhof montags nach der Abfahrt im Rangierbahnhof Maschen. AktivistInnen aus dem Wendland und von der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) hatten in der Nacht von Montag auf Dienstag im Raum Buchholz/Nordheide gegen den aktuellen Uranerz-Atomtransport aus dem Hamburger Hafen nach Frankreich protestiert.

“Erklärtes Ziel war der Versuch den Atomtransport im Raum Buchholz/Nordheide, südlich Hamburgs, am Schienenstrang zu stoppen. Wir wollen deutlich machen, dass ein Atomausstieg in Deutschland nicht nur die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke bedeute, sondern dass ebenso die Atomtransporte zur Herstellung von Brennelementen (u. a. Uranerz-Transporte) einzustellen sind. Dass die Hansestadt Hamburg mit ihren Beteiligungen am Hafen mit dem Umschlag der Atomtransporte auch noch Geld verdiene, ist ein Armutszeugnis. Der Hamburger Hafen ist eine der großen Umschlagplätze für At omtransporte in Europa. Damit sichere die Stadt Hamburg den Weiterbetrieb von vielen Atomkraftwerken weltweit. Wir fordern die Hansestadt Hamburg auf, den Hamburger Hafen für Atomtransporte zu sperren. Beispielhaft sind die bestehenden Verbote für Atomtransporte in den Häfen von Bremen und Lübeck”, so Bernd Ebeling, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen.

Die Mahnwache am Bahnhof Buchholz/Nordheide wurde von den AtomkraftgegenerInnen besucht, wobei wir uns mit den dortigen Forderungen solidarisierten. Gegen 23 Uhr kontrollierte ein Polizeihubschrauber vom Rangierbahnhof Maschen kommend Richtung Bahnhof Buchholz/Nordheide die Bahngleise. Weitere Polizei war mit einem Streifenwagen nur zu Beginn der Mahnwache und gegen 24.00 Uhr kurz vor Ort. Doch der Transport fuhr erst am Dienstagmittag aus dem Güterbahnhof Maschen los und über Lüneburg und Uelzen Richtung Hannover, also eine komplett andere Strecke. Die Auftaktaktionen in Kiel, Hamburg, Münster und Perl hatten den Transport wohl verschreckt.

“Es ist zumindest ein Teilerfolg, dass die Transportunternehmen offensichtlich Angst vor öffentlichkeitswirksamen Protesten gegen die Atomtransporte haben. Die Transporte zur Versorgung der Atomindustrie weltweit müssen endlich aufhören um zu einem echten Atomausstieg zu kommen”, fasste Daniel Baum, Pressesprecher der BI Uelzen zusammen.

https://twitter.com/urantransport hier aktuelle Infos, wo der Transport gerade ist, Aktionen usw. http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/ Verantwortlich für diese Pressemitteilung der BI Uelzen Bernd Ebeling, Mobil erreichbar unter 0171 5011762

 

 

 

 

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