Wir haben eine Freund verloren
Als ich Jochen Stay das erste Mal wahrgenommen habe, stand er bereits mit Vorerfahrungen und energiegeladen im Mittelpunkt des atompolitischen Geschehens. Es waren die Jahre der ersten Castortransporte, die Ende des Jahrtausends mit bis dahin ungekannter Staatsgewalt in das Wendland geknüppelt wurden. Und damals schon entzweiten sich an Jochen auch die Gemüter. Nicht nur zwischen…
WeiterlesenBrennelementefabrik Lingen stilllegen! Kundgebung am Samstag
Deutsche, russische und französische Anti-Atomkraft-Initiativen fordern gemeinsam von der Bundesregierung und der niedersächsischen Landesregierung die Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen sowie ein Aus für die geplante französisch-russische Atomkooperation in Lingen. Dazu rufen sie für den jetzigen Samstag, 22. Januar, um 13 Uhr zu einer Kundgebung vor der Brennelementefabrik Lingen auf.
WeiterlesenJochen Stay ist tot
„Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von Jochen Stay, der sein Leben lang für eine Welt ohne Waffen und Atom gekämpft hat. Leidenschaftlich und unnachgiebig, aber auch selbstkritisch. Sein unermüdlicher Einsatz für den Atomausstieg und seine Ratschläge haben uns im gemeinsamen Kampf gestärkt“. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg verliert einen Freund und großartigen Aktivisten, so BI-Sprecher…
WeiterlesenÖffnungszeiten
Regelmäßige Öffnungszeiten des BI-Büros können wir derzeit nicht garantieren, ihr erreicht und sehr gut per Mail. Eure Bestellungen werden euch leicht zeitverzögert erreichen.
WeiterlesenStoppt den Ausbau der B 248
Am Montag den 24.1.2022 um 14:30 Uhr findet in Hitzacker im Verdo eine Kreistagssitzung unter 3G Bedingungen statt.Unter TOP 4 haben die Kreistagsfraktionen von SPD, Grünen, Bürgerliste und SOLI einen Antrag eingereicht, das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der B248 zwischen Müggenburg und Grabow sofort einzustellen. https://ratsinfo.luechow-dannenberg.de/buergerinfo/to0040.asp?__ksinr=3142
Weiterlesen„Das ist so, als würde man Pommes frites als Salat bezeichnen“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält an ihrem Plan fest, Atomenergie als „nachhaltig“ zu labeln. Erste Finanzinstitute outen sich als Befürworter. Politik, Wissenschaft und Bevölkerung protestieren und sprechen vom „größten Greenwashing aller Zeiten“. – zum Blogbeitrag bei .ausgestrahlt
WeiterlesenNeujahrswünsche und Grüße aus Lützerath
Liebe Leute, im Oktober waren wir mit einer Wendland-Delegation in Lützerath zu einer Großdemonstration gegen den Braunkohleabbau. Die gelben X-e als Widerstandssymbol werden auch dort immer weiter verbreitet. So sind wir nicht nur durch dieses Symbol mit dem Widerstand in Lützerath verbunden.
WeiterlesenAutofahrt in Trauermahnwache vor Uranfabrik Gronau
Polizei-Landesamt überprüft Ermittlungen– Ergebnis von Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Kreispolizei Borken Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg überprüft aufgrund von Dienstaufsichtsbeschwerden aus NRW und Niedersachsen die Ermittlungen der Kreispolizei Borken zur aggressiven Autofahrt eines Mitarbeiters der Urananreicherungsfirma Urenco in eine Trauerversammlung vor der Uranfabrik in Gronau im September 2020.
WeiterlesenAKW kann man stilllegen – Atommüll nicht
Innerhalb von 10 Jahren (1967 bis 1978) wurden 125.787 Gebinde mit radioaktiven Abfällen z.T. ungeordnet in ASSE II eingelagert. Diese Zahl ist das Einzige was als sicher gilt. Alle anderen Angaben über Ort, Art und Beschaffenheit sind mit großen Unsicherheiten behaftet. Bedingt durch zerquetschte und durchkorrodierte Gebinde kommen inzwischen flüssige, feste und gasförmigen Bestandteile aller…
WeiterlesenAtomkraft – nein danke!
In Brüssel wird derzeit um die künftige europäische Energiepolitik gerungen: „Es muss anerkannt werden, dass der fossile Gas- und der Kernenergiesektor zur Dekarbonisierung der Wirtschaft der Union beitragen können“, heißt es in einem Brüsseler Entwurfspapier, der in der Neujahrsnacht an alle 27 EU-Staaten geschickt wurde. Welche Position Deutschland einnimmt, ob – vor allem – die…
WeiterlesenNeujahrsrundgang in Gorleben
Rund 80 Menschen kamen am Neujahrstag zum traditionellen Neujahrsempfang und anschließendem Rundgang der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) an die Atomanlagen in Gorleben. Sie wurden in der Tat nur „empfangen“, wer auf das Jahr 2022 anstoßen wollte, musste – pandemiebedingt – sich ein Getränk mitgebracht haben.
WeiterlesenAtommüll aus Grohnde: „Kein Ende in Sicht“
Silvester machte ich mich auf den Weg nach Grohnde an der Weser, wo das Atomkraftwerk zum Jahreswechsel abgeschaltet wurde. Gemeinsam mit etwa 120 anderen feierten wir friedlich diesen Etappensieg beim lange erkämpften Atomausstieg. Ein Triumphgefühl äußerte niemand und es wäre auch nicht angemessen, dafür bleiben zuviele Atomprobleme auf Millionen (!) Jahre ungelöst. Ein älterer Teilnehmer…
WeiterlesenSilvester vor 40 Jahren: Land NRW erteilte erste Baugenehmigung für Gronauer Atomfabrik
Zum Jahreswechsel werden drei weitere Atomkraftwerke stillgelegt, in Gundremmingen, Grohnde und Brokdorf. „Ohne das jahrzehntelange Engagement der Zivilgesellschaft, von Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden, hätte der Kurswechsel der Koalition von Union und FDP nach dem verheerenden Tsunami in Japan und der Reaktorkatastrophe im Atomkraftkomplex Fukushima-Daiichi wohl kaum stattgefunden“, ist sich Wolfgang Ehmke, der Sprecher Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg…
WeiterlesenPKA Gorleben: Abriss sofort!
Der Bund der Steuerzahler kritisiert die jährlichen Ausgaben von 6,3 Millionen Euro für die „technisch veraltete und im Grunde überflüssige“ Pilot-Konditionierungsanlage in Gorleben. Die BI verlangt den sofortigen Abriss der Anlage. zur Presseerklärung
WeiterlesenPKA Gorleben – Abriss sofort!
Im Streit um den Abriss der Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) in Gorleben bekommt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nun Unterstützung durch den Bund der Steuerzahler. Die PKA, in der ursprünglich hochradioaktive Brennstäbe hinter dicken Betonwänden zerschnitten und endlagerfertig verpackt werden sollten, ist überflüssig und veraltet.
WeiterlesenNeujahrsspaziergang in Gorleben
Im vergangenen Jahr fiel der traditionelle „Neujahrsempfang“ an den Atomanlagen in Gorleben der Corona-Pandemie zum Opfer, in diesem Jahr aber lädt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) dazu ein, zumindest zu einem Neujahrsspaziergang zusammen zu kommen.
WeiterlesenDienstaufsichtsbeschwerde gegen Borkener Landrat Zwicker
Politisches Nachspiel zu Trauermahnwache vor UAA Gronau: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Borkener Landrat Zwicker– AtomkraftgegnerInnen schalten Innenminister Reul ein Die Autofahrt eines Urenco-Mitarbeiters in eine Trauer-Versammlung vor der Urananreicherungsanlage Gronau hat für den Chef der Kreispolizei Borken, Landrat Dr. Kai Zwicker, nun ein dienstrechtliches Nachspiel: Mehrere AtomkraftgegnerInnen aus dem Münsterland und Niedersachsen haben bei NRW-Innenminister Herbert Reul…
WeiterlesenNeue Gorleben Rundschau
Oben: Der Klimawandel macht auch vor dem eisigen Norden nicht Halt. Im Gegenteil: In Lappland sind die Auswirkungen unseres verantwortungslosen Handelns besonders deutlich spürbar. — Unten: Vor gut einem Jahr ist der Standort Gorleben aus dem Verfahren zur Suche eines Atommülllagers ausgeschieden. Jetzt steht fest: Der Salzstock wird wieder verfüllt. — Drüben: Ein Freund der…
WeiterlesenRückblick Alternative Statuskonferenz
Ende Oktober hat .ausgestrahlt zusammen mit der AG Schacht Konrad, der BI Lüchow-Dannenberg und dem BUND die zweite Alternative Statuskonferenz (ASK) veranstaltet. Über 100 Interessierte und Betroffene nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Expert*innen zwei Tage lang über den aktuellen Stand der Atommüll-Lager-Suche zu diskutieren. Ein Rückblick:
WeiterlesenB 248 + K 8 = Mobilitätswende verpasst
Der Landkreis verpasst gerade den Einstieg in eine Mobilitätswende. Der vor langer Zeit geplante Ausbau der B 248 zwischen Grabow und Lüchow wie auch der Ausbau des Streckenabschnitts der K 8 zwischen Sallahn und Bellahn gehören aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) umgehend gestoppt.
WeiterlesenInsider-Infos aus China können französisches Atomflaggschiff EPR versenken
Als Antwort auf Tschernobyl begann 1989 die Entwicklung eines Reaktors der dritten Generation. Der Europäische-Druckwasser-Reaktor EPR hat in Europa noch keine Kilowattstunde erzeugt. Trotz multipler Desaster zog niemand die Reißleine. Nun enthüllt ein Whistleblower einen System-Fehler, der das Ende des EPR sein müsste. – weiterlesen im .ausgestrahlt-Blog
Weiterlesen„Gorleben hat soviel Gutes bewirkt, obwohl es doch eigentlich so schrecklich war“
Wie wichtig sind Konflikte für die Demokratie und die Zukunft? Zeitzeugen im Interview – ein Zusammenschnitt des Gorleben Archivs.
WeiterlesenDas große Atomrenaissance Theaterdonnern
„»Spirit of Ecstasy«, Geist der Verzückung, heißt die Kühlerfigur, die seit 1911 die Haube eines jeden Rolls-Royce ziert“, so beginnt der Text eines bekennenden Atomkraft-Fans in einem großen Nachrichten-Magazin. Die Leserschaft denkt an Luxus-Autos, dabei geht es um die Rüstungssparte, die seit den 1950-ern Antriebsreaktoren für Kriegsschiffe baut. Mit blumigen Worten wird über einen „ästhetischen…
WeiterlesenKlamotten – nicht nur für Kinder
Rechtzeitig zum 1. Dezember haben wir unser Öko-Klamotten-Sortiment mit der markanten Wendlandsonne ergänzt. Einige schöne, neue Sachen sind dabei – schaut sie euch an: zu den Textilien
WeiterlesenFassungslosigkeit über Koalitionsvertrag
Zwischenlagerproblematik, Brennelementfertigung, Urananreicherung, Forschungsreaktor Garching, EURATOM-Vertrag: zu all diesen wichtigen Themen steht kein Wort im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. „Es wird weiterhin auf unser Engagement ankommen, damit die atompolitischen Leerstellen sichtbar werden und der Handlungsbedarf deutlich wird“, resümieren Anti-Atom-Initiativen. zur aktuellen Pressemitteilung
WeiterlesenAnti-Atom-Initiativen stehen fassungslos vor dem Koalitionsvertrag, den SPD, Grüne und die FDP ausgehandelt haben.
Unter dem Stichwort „Atom“ bekräftigt die Koalition zwar ihr Nein zur Nutzung der Atomenergie (*), aber im Ergebnis werden in Deutschland auch über 2022 hinaus Atomanlagen aktiv betrieben, die Risikoreaktoren mit Uranbrennstoff versorgen und neuen Atommüll produzieren. Damit umgeht die Ampel-Koalition den vereinbarten Atomausstieg.
WeiterlesenVor 10 Jahren: Das Rekord-Protestjahr
Im November in dem Jahr nach dem Super-GAU von Fukushima wird die Fahrt des Atommüll-Zuges vom französischen La Hague bis ins Wendland immer wieder von Protestaktionen unterbrochen. Wegen eines Betonblocks im Gleisbett, einer unräumbaren Pyramide auf den Schienen, tausenden Menschen in Sitzblockaden und quergestellten Traktoren braucht der Castortransport 126 Stunden – so lange, wie noch…
WeiterlesenDer Castor kommt – nicht mehr!
Am 28. November 2011 erreichte der letzte Castor-Transport Gorleben. Wie immer ging es auf dem Schienenweg bis Dannenberg, der Umladestation, und dann auf der Straße weiter bis zum Zwischenlager. Norma Deneke befragte Wolfgang Ehmke.
Weiterlesen„Die nukleare Spaltung Europas“
In drei Grafiken wurden auf einer Doppelseite (nicht nur) in der Elbe-Jeetzel-Zeitung die Strompreise, der Kohlendioxidausstoß pro Kopf und Jahr und der Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung in Deutschland und Frankreich gegenübergestellt. Diese Gegenüberstellung sollte belegen: weil wir in Deutschland auf die Atomenergie verzichten, sei der Strompreis so hoch. Der Sachverhalt ist natürlich viel…
Weiterlesen4.12., 15.30 Uhr: Endlagersuche – ein Resümee (online!)
Unter dem Titel „Wie verlief die Fachkonferenz Teilgebiete? Wie steht es um die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Endlagersuche?“, möchte die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg ein Resümee ziehen. Geplant war das als Präsenzveranstaltung in einem Gasthof. Die geladenen Gäste – Bettina Gäbel und Svenja Fassbinder – müssten dafür aus Bayern anreisen: Mit Blick auf die Pandemie,…
WeiterlesenSicherung von Zwischenlagern: Disput um die Wandstärken
Die Wände der Atommüllhallen in Deutschland sind sehr unterschiedlich dick. Für die Sicherheit der Zwischenlager käme es auf die Wandstärke gar nicht an, meint das Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung. Das sei nicht nachvollziehbar, moniert die BI und fordert eine Korrektur dieser und weiterer Annahmen zur Verlängerung der Zwischenlagerzeiträume. – zur Pressemitteilung
WeiterlesenSicherung von Zwischenlagern – Disput um die Wandstärken
Die Genehmigung für das Transportbehälterlager in Gorleben, in dem 113 Castorbehälter lagern, läuft im Jahr 2034 aus, für die baugleiche Halle in Ahaus ist 2036 Schluss. Das heißt, man muss in die „Verlängerung“ gehen. Auf Nachfrage der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) erklärte ein Sprecher der Betreiberfirma BGZ, „an all unseren Standorten sollen die hochradioaktiven Abfälle…
WeiterlesenEndlagersuche und Selbstorganisation – kein Problem!
Das Atommüllbundesamt BaSE hatte für das zweite Novemberwochenende eine „Statuskonferenz“ angekündigt. Der Stand der Endlagersuche sollte nach Abschluss der Fachkonferenz Teilgebiete, dem ersten formellen Beteiligungsformat bei der Endlagersuche, Thema sein. Die Fachkonferenz hatte gefordert, zumindest zu den gleichen Konditionen weiterarbeiten zu können, um der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) auf die Finger schauen zu können. Man…
WeiterlesenNBG – Chef Grunwald löst Irritationen aus
Armin Grunwald ist einer der Vorsitzenden des Nationalen Begleitgremiums (NBG), das den Endlagersuchprozess begleitet und dabei eine Vermittlerrolle zwischen Behörden und Zivilgesellschaft spielt. Nun irritierte Grunwald, im Hauptberuf Physiker und Philosoph am Karlsruher Institut Technologie, durch Aussagen zu einer möglichen Weiternutzung der Atomkraft.
WeiterlesenWendland-Delegation in Lützerath
Es tut so gut, mit dem gelben X und der Wendland-Sonne in der Hand die Verbindung zwischen der Anti-Atombewegung und der Anti-Kohlebewegung zu bekräftigen. Wir aus dem Wendland konnten als Botschafter*Innen einer letzten Endes doch erfolgreichen Bewegung mit unserer Gorleben-Geschichte zeigen, was der Widerstand der Zivilgesellschaft bewirken kann. Es war gut, dass wir alle dabei…
WeiterlesenWendland-Delegation in Lützerath
Klimawandel, Co2-Reduzierung: das ist das große Thema der Menschheit. Und wir in Deutschland, ausgerechnet wir, tragen munter mit unserer Braunkohleförderung zur Erhöhung der Treibhausemissionen bei. Zum Verzweifeln ist die Situation im Rheinland; dort sind die Geisterdörfer bis auf wenige Menschen verlassen. Leere Häuser, manche davon erst einige 10 Jahre alt, Schulen, Kindergärten, alte historische Kirchen…
WeiterlesenCOP26 – Atomkraft ist keine Alternative!
Ab 31. Oktober soll im schottischen Glasgow auf der UN-Klimakonferenz auch über die Zukunft der Atomkraft diskutiert werden. Ein Anti-Atom-Bündnis wird für notwendigen Gegenwind sorgen. – mehr lesen
WeiterlesenProtest!
Protest – auf der Straße und im Internet, mit Plakaten und Petitionen, schweigend und mit Sprechchören: „Protest ist ein öffentlicher Widerspruch – formuliert, um einen Status quo zu kritisieren und sich für Veränderungen einzusetzen. Protest ist ein Problemanzeiger und eine direkte Form politischer Partizipation, der den politischen Regelbetrieb stören möchte und politisches Handeln unmittelbar einfordert.…
WeiterlesenCOP26 – Atomkraft ist keine Alternative
Ab 31. Oktober ist das schottische Glasgow Schauplatz für die 26. Konferenz der Mitgliedstaaten im Rahmen der UN-Klimarahmenkonvention, kurz COP26 genannt. Dort soll an der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015 weitergearbeitet werden. Regierungsvertreter:innen aus 200 Staaten, Mitglieder von Umweltorganisationen und Fachleute haben sich angesagt.
WeiterlesenAbriß der PKA beschleunigen!
Der Rückbau der nie genutzten Pilotkonditionierungsanlage (PKA) in Goleben soll erst 2026 beginnen. Die laufenden Betriebskosten summieren sich auf 6,3 Millionen Euro pro Jahr. Hier wird Geld „einfach nur verbrannt, weil es nicht vorangeht“, kommentiert die BI und fordert, den Rückbauprozess zu beschleunigen. – zur Presseerklärung
WeiterlesenIn Gorleben wird Geld verbrannt
Der Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA) in Gorleben lässt auf sich warten. Angekündigt war das Aus dieser Atomanlage, die nie den heißen Betrieb aufgenommen hatte, sowohl von Bund und Land – Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies hatten sich entsprechend geäußert. Auch die Betreiberfirma, die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), hat keinen Zweifel…
Weiterlesen„Endlagersuche völlig neu austarieren!“
Stefan Studt von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat eingestanden, dass die Endlagersuche völlig neu austariert werden muss. Neben einer Atommülldeponie für hochradioaktive Abfälle müsse ein weiteres Endlager für schwach- und mittelaktive Abfälle gebaut werden, räumte der BGE-Chef mit Blick auf die Abfälle ein, die aus der havarierten, illegal betriebenen Atommülldeponie Asse II bei Wolfenbüttel…
WeiterlesenAuf zu einem Protestwochenende in Lützerath
Im Sommer führte ein Kreuzweg von Gorleben nach Lützerath. Das Dorf liegt an der Abbruchkante zum Braunkohletagebau Garzweiler und ist aktuell vom Abriss bedroht. Ab dem 1.10.21 darf der Energiekonzern RWE wieder in Lützerath Bäume roden und auch Häuser abreißen. Wenn Lützerath fällt, kann die RWE kilometerweit ins Land baggern und hunderte Millionen Tonnen Braunkohle…
WeiterlesenLützerath ruft! Wir kommen.
Die BI wird unsere Freund:innen an der Kante des Braunkohleabbausgebietes Garzweiler im Kampf für mehr Klimaschutz und gegen die Zerstörung der Dörfer unterstützen. Geplant ist die Anreise einer wendländischen Delegation zu den Protesten in Lützerath vom 29. bis zum 31. Oktober.
WeiterlesenBündnis-Statement zur EU-Taxonomie: Uranabbau „hochgradig schädlich“
Das Bündnis European Alliance for the Self-Determination of Indigenous PeopleS hat am Dienstag in einem Statement auf die Folgen des Uranbergbaus auf dem Territorium indigener Völker aufmerksam gemacht. Die BI gehört zu den Mitunterzeichner:innen.
WeiterlesenAkute Räumungsgefahr in Lützerath!
Mit Baggern und schweren Räumfahrzeugen will der Energiekonzern RWE in diesem Herbst und Winter das Dorf Lützerath am angrenzenden Braunkohletagebau Garzweiler II zerstören. Aktivist:innen rufen zu Protesten auf. Die BI Umweltschutz ist solidarisch mit den Aktionen gegen weiteren Kohleabbau und für Klimaschutz.
WeiterlesenAlternativer Nobelpreis für Vladimir Slivyak
Unser Freund und langjähriger Mitstreiter für eine Welt ohne Atomenergie, der russische Aktivist Vladimir Slivyak, erhält den Alternativen Nobelpreis. Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung!
Weiterlesen28. September
Heute vor einem Jahr ist der Standort Gorleben aus der Endlagersuche ausgeschlossen worden. Heute ist klar: das Schacht wird verfüllt! Im Wendland stehen aber 113 Atommüll-Behälter mit hochradioaktivem Inhalt, unsicher, ohne Ziel & Perspektive. Das Wendland ist mit vier Tongebieten weiter bei der Endlagersuche dabei. Wir haben Geschichte geschrieben, aber wie die Geschichte ausgeht, müssen…
WeiterlesenDon’t nuke the climate!
Zu schmutzig – zu gefährlich – zu teuer – zu langsam! Atomkraft kann das Klima nicht retten. In Vorbereitung auf die nächste UN-Klimakonferenz (COP26) im kommenden November, die im schottischen Glasgow stattfinden soll, bereitet die Kampagne „Don’t nuke the climate“ ein Anti-Atom-Statement vor. Daran beteiligt sich auch die BI. weitere Infos hier: dont-nuke-the-climate.org
WeiterlesenPacken wir´s an
Auf die frisch gewählte Landrätin Dagmar Schulz kommt gleich Arbeit zu. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) richtet sich an sie – verbunden mit den Glückwünschen zu Wahl – mit der Bitte, in Sachen K 8 unverzüglich eine Bürger:innenversammlung einzuberufen.
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