PRESSEMITTEILUNGEN
Noch mehr Atommüll
BI: Fehlende Atommülldebatte versperrt den Blick auf ungelöste Probleme der Endlagerung. Das Atommüllproblem ist um eine Facette reicher geworden: das Nachrichtenmagazin Spiegel verweist darauf, dass nicht einmal die Abfallbilanzen klar sind (Ausgabe 19/2013). Eine „neue Sorte“ von Atommüll sei aufgetaucht, für die es bislang noch gar keine Endbestimmung gibt: rund 100.000 Kubikmeter graphithaltiger Abfälle sowie…
"Water makes money"
„Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen“ So heißt der dritte Film der ökologischen Filmreihe, die in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturverein Platenlaase und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg entstanden ist. Der im Original lautende Film „Water makes money“ setzt sich dokumentarisch mit dem Konflikt einer privatisierten Wasserwirtschaft auseinander, die unlängst Trinkwasser als Handelsware für sich entdeckt…
Bundesweite Vernetzung gegen Fracking
Kongress in Lüneburg: Am kommenden Wochenende findet in Lüneburg ein bundesweiter Vernetzungskongress der Fracking-Gegner_innen statt. In Workshops werden geowissenschaftliche, umweltchemische und rechtliche Hintergründe durchleuchtet werden.
Uranabbau in der Kritik
Geschäftsgebahren von Areva im Fokus – BI reicht Vorschlag für Schmähpreis ein: Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat bei der Stiftung Ethecon einen Vorschlag für die Vergabe des diesjährigen „Black Planet Award“ eingereicht. Seit 2006 verleiht Ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie – zwei internationale Preise: Den Blue Planet Award und den Black Planet Award.…
Weil und Wenzel im Wendland
Harte Debatte um das Endlagersuchgesetz: Christian Wulff wurde bei seiner Sommertour von den Gorleben-Gegnern demonstrativ mit leeren Aktendeckeln abgepasst, David McAllister musste sich gefallen lassen, dass er während einer Radtour bei Hitzacker von Mitgliedern der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) mit bunten Anti-Atom-Sonnen und Wendlandwimpeln eingerahmt wurde, beide CDU-Ministerpräsidenten machten um den Gorleben-Widerstand und die Causa Gorleben…
Union und FDP können keine Fehler in Gorleben entdecken
BI „Im Zweifel für den Zweifel“: Nach Auswertung von Akten, Sachverständigen- und Zeugenaussagen im Untersuchungsausschuss des Bundestags hätten die Ergebnisse der Gorleben-Erkundung nie Anlass gegeben, an der Eignung zu zweifeln, erklärten die Berichterstatter Michael Paul (CDU) und Marco Buschmann (FDP) am Dienstag in Berlin. Zugleich tischen die Union und die FDP die Legende von der…
Der tiefere Sinn von Transparenz
Verbändeanhörung zum Endlagersuchgesetz: Lediglich zwei Tage Zeit räumt das Bundesumweltministerium Verbänden und Vereinigungen ein, um eine Stellungnahme zum Endlagersuchgesetz – 75 Seiten Gesetzestext – abzugeben. Angeschrieben wurden u.a. der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Bundesverband der Industrie (BDI), der Deutsche Städtetag, das Atomforum und Umweltverbände wie der BUND, Greenpeace und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).
Was wird aus dem Wahlversprechen?
W+W im Wendland – Endlagersuchgesetz im Fokus der Auseinandersetzung: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hatten im Wahlkampf versprochen, einem Endlagersuchgesetz mit Gorleben nicht zuzustimmen. Sie plädierten dafür, den Standort aus geologischen Gründen endlich fallen zu lassen. Jetzt soll das Gesetz – bereichert um eine Bund-Länder-Kommission – doch mit Zustimmung von Rot-Grün…
Erster Erfolg der Anti-Fracking-Bewegung
Bundeskabinett setzt Beratung über Fracking-Recht ab: Als großen Erfolg der Anti-Fracking-Bewegung bezeichnen die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) die Entscheidung des Bundeskabinetts vom vergangenen Mittwoch, die Beratung des geplanten Fracking-Rechts von der Tagesordnung abzusetzen.
Überarbeiteter Fahrplan für Endlagersuche
Was wird aus der Pilot-Konditionierungsanlage Gorleben? Der Zeitrahmen für eine Endlagersuche sprengt das bisherige Konzept der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Die Betriebsgenehmigungen und Sicherheitsbetrachtungen der Castor-Lager sind auf 40 Jahre ausgelegt, das Standortauswahlverfahren für ein Atommüllendlager für hochradioaktive Abfälle aber wird laut Gesetzentwurf nicht vor dem Jahr 2031 abgeschlossen sein. Damit könnte eine weitere Atomanlage in…
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de