PRESSEMITTEILUNGEN
Widerstandsjahr 2019 in Gorleben eingeläutet
Traditionell wurde am 1. Januar das neue Widerstandsjahr mit einem „Protest-Empfang“ an den Atomanlagen in Gorleben eingeläutet. Eine wachsende Zahl von Menschen folgten dem Aufruf der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) – in diesem Jahr waren es über hundert.
COP24: „Keine Unterstützung für Pro – Atom- Statements!“ – 3.541 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze übergeben
Aktivist*innen der Initiative „Don’t nuke the climate“ haben gestern (Mittwoch, 12.12.) im polnischen Katowice auf der Weltklimakonferenz COP 24 mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Schulze versprach, keine atomfreundlichen Statements auf der Konferenz zu unterstützen.
CSU setzt weiter auf Gorleben
Auf dem CSU-Sonderparteitag im Januar 2019 will der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner sich mit einem Antrag dafür einsetzen, dass die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield nicht in einem bayrischen Zwischenlager, sondern in Gorleben gelagert werden sollen.
Die COP 24 beginnt – wir sind schon da!
Die Weltklimakonferenz in Katowice, mitten im größten Kohlegebiet Polens, hat begonnen und Aktivisten der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) sind schon da. Wie auf den Vorläuferkonferenzen in Paris und Bonn unterstützt die Bürgerinitiative die Kampagne „Don´t nuke the climate!“
3.-14.12.: Cop 24 in Katowice, Polen
Die weitere Nutzung von AKW verschärft die globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen Energiesystemen. Die BI ist Teil des Kampagne „Don’t nuke the climate“, die in Katowice darauf hinweisen wird: Atomkraft kann die Klimakrise nicht lösen!
Kontroverse um Sicherheitsbedenken gegenüber belgischen Risse-Reaktoren: Untätigkeit der Bundesregierung unter zunehmendem Rechtfertigungsdruck
Ministerpräsidentin Dreyer pocht auf „baldmögliche und endgültige Abschaltung“
Gemeinsamer Appell an Bundesländer: Export-Verbot für Brennelemente beschließen
Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen fordert die Regierungen der Länder dazu auf, am Freitag einem Bundesrats-Antrag zuzustimmen, der einen Exportstopp von Brennelementen an grenznahe Atomkraftwerke (AKW) fordert. Die Organisationen begrüßen den von Baden-Württemberg eingebrachten Antrag und richten ihre Forderung insbesondere an die nordrhein-westfälische Landesregierung, die im Vorfeld angekündigt hat, den Antrag abzulehnen.
Wirtschaftsministerium bremst Endlagersuche aus
Der ohnehin fragwürdige Zeitplan zur Endlagerung hochradioaktiver Abfälle gerät schon jetzt in Verzug, dass 2050 ein solches Atommülllager den Betrieb aufnehmen wird, ist unwahrscheinlich.
Langer Atem
Wie jeden Montag traf man sich auf dem Marktplatz in Dannenberg, so auch gestern: Rund zwei Dutzend Menschen fanden sich zur 400. Fukushima-Mahnwache ein. Einen Kuchen mit der Zahl 400 spendierte die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) und anerkennende Worte fand angesichts des langen Atems der Atomkraftgegner*innen auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).
Wehe, es brennt…
Für das Abfalllager für schwach- und mittelaktive Abfälle in Gorleben gibt es keinen belastbaren Sicherheitsnachweis für den Fall eines Flugzeugabsturzes. Das räumt das niedersächsische Umweltministerium (NMU) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen ein.
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de