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Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind derzeit umfangreiche neue Windkraftflächen geplant – in einer Größenordnung, die viele Fragen aufwirft. Was bedeutet dieser Ausbau konkret für Natur, Landschaft und die betroffenen Gemeinden? Wie viel Windkraft verträgt das Wendland – und gibt es Alternativen zum immer weiteren Flächenverbrauch? Die BI Windkraft Zernien stellt die aktuellen Planungen und deren Auswirkungen…
Nun rollen sie also wieder. Der erste von insgesamt 152 Castoren trat am 24.03.2026 um kurz nach 22:00 Uhr seine sinnlose Reise von Jülich nach Ahaus an. Dort kam er um rund 02:00 Uhr in der Nacht ohne größere Störungen an. Der längste, der teuerste und der überflüssigste Transport in ein Zwischenlager das baugleich mit…
In der Woche vor Ostern bleibt das BI-Büro geschlossen. Mail-Nachrichten und Zuschriften werden während des kurzen Osterurlaubs jedoch beantwortet. Terminhinweise zu den vielfältigen Veranstaltungen unter BI-Beteiligung gibt es unter www.bi-luechow-dannenberg.de Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
Ursula von der Leyen, die EU-Kommissionspräsidentin, will die „Renaissance der Kernenergie“. Das kündigte die EU-Kommissionspräsidentin auf dem zweiten internationalen Gipfel zur Kernenergie in Boulogne-Billancourt bei Paris an, fast auf den Tag genau 15 Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima (11. März 2011). Dabei hatte sie selbst im Jahr der Reaktorkatastrophe als Mitglied der schwarz-gelben Bundesregierung…
Die BI hat sich dem Aufruf zum Ostermarsch angeschlossen, mobilisiert wird dieses Jahr aus unserer Region nach Stendal.
Heute Nacht (24./25.3.) wurde es bitterernst: Der erste Castor rollte über die Autobahnen in NRW. Es sollen nun 151 Behälter mit Atommüll folgen, die aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus verlagert werden. Wir lehnen die Transporte ab, weil sie gefährlich sind und weil der Müll in Ahaus auch nicht bleiben kann. Die BI sendet eine…
„Atomgefahren und Gesundheitsrisiken damals – heute – morgen“ am 7. März 2026 in Stuttgart: Seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl veranstaltet die IPPNW (Ärzt:innen zur Verhütung desAtomkrieges / in sozialer Verantwortung) alle fünf Jahre einen Tschernobyl-Kongress gegen das Vergessen. In Präsenz nahmen diesmal 80 Personen teil. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet.
Irgendwann „im Laufe dieses Jahres“ soll Atommüll quer durch Norddeutschland zum AKW Brokdorf rollen. Müll, der aus England kommt und eigentlich für Gorleben bestimmt war. mehr hier: castor-stoppen.de
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) verschiebt einen weiteren Zeitplan: Den nächsten Zwischenstand bei der Suche nach geeigneten Endlagerstandorten will sie nun erst am 27. Oktober 2026 vorlegen – statt wie geplant am 24. Juni. Das gab BGE-Kommunikationschefin Dagmar Dehmer am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Planungsteams Forum Endlagersuche (PFE) bekannt. In der Pressemitteilung der BGE…
Die Klimaaktionsgruppe Hitzacker und die BI luden am vergangenen Freitag (13. März) alle uns bekannten Gruppen, die im Wendland für Klima, Demokratie und gegen Rechts aktiv sind, zu einem Austausch ein. Ausgangspunkt waren die aktuellen Rückschritte im Klimaschutz, die Ausbremsung der Energiewende und der Klimaziele sowie die mögliche Renaissance der Atomkraft.
Ein regionaler Traum wird zum weltweiten ErfolgEnde Mai 1976 veranstalteten einige Aktive des damals frisch gegründeten Bund für Umwelt und Naturschutz und die badisch-elsässischen Bürgerinitiativen die weltweit erste und größte Ausstellung zu alternativen Energien in Sasbach am Kaiserstuhl. Der Widerstand gegen das im Nachbardorf Wyhl geplante AKW, das berühmte „Nai hämmer gsait“ war den Aktiven nicht…
Die Stühle im Saal reichten kaum aus, über 70 BI-Mitglieder kamen am Sonntagnachmittag (15. März) zur diesjährigen Mitgliederversammlung in die Trebler Bauernstuben. Noch während der Mitgliederversammlung gab es Eintritte, zur Zeit sind es 1026 Mitglieder. Ein gutes Zeichen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, zumal im Sommer die Gorleben-Betreiberin BGZ ihren Antrag stellen wird, das Brennelementzwischenlager über…
Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hatte bereits im Dezember 2024 die Durchführung von CASTOR-Transporten aus der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Brokdorf (Schleswig-Holstein) für das Jahr 2026 angekündigt. Nach den Transporten nach Biblis (November 2020), Philippsburg (November 2024) und Isar (April 2025) soll dies laut Bundesregierung der letzte Transport aus einem 2015 beschlossenen Bundesprogramm sein.
Zum 15. Jahrestages des Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima konnte Herbert Schaper-Biemann für die Fukushima-Mahnwache am frühen Mittwochabend rund 60 Menschen begrüßen. Umrahmt von den Klängen der Gruppe Xamba erinnerten die Teilnehmenden an die Reaktorkatastrophe und gingen auch auf die gegenwärtigen Rufe nach einer Rückkehr zur Atomkraft ein.
Wird das Gelände rund um das Beluga-Schiff in Gorleben ein Ort der Erinnerung? Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hatte in einem Forschungsprojekt diese Idee umrissen, als Teil eines nuklearen kulturellen Erbes. In einem Blogbeitrag erläutert das Öko-Institut den Hintergrund. Und die Bürgerinitiative Umweltschutz hatte ins Spiel gebracht, das Pförtnerhaus und den…
Wie die Zeit vergeht! Vor 49 Jahren, am 22. Februar 1977, benannte Ernst Albrecht (CDU) Gorleben als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum. Er brachte mit seiner Entscheidung prompt die Landwirte, seine Kernwählerschaft, gegen sich auf. Im Lüchower Gildehaus referierte auf Einladung des Landvolks just an diesem Tag Dr. Carsten Salander von der späteren Deutschen Gesellschaft…
Zum Auftakt des Atomenergie-Gipfels hat die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) die Abkehr von der Atomkraft in Europa als einen „strategischen Fehler“ bezeichnet. Private Geldgeber, die in die Atomkraft investieren, sollten ihr Risiko abgesichert bekommen, und zwar in Höhe von 200 Mio. Euro. „Ausgerechnet von der Leyen“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) das…
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist – nicht nur im Wendland – eine Institution. 1026 Mitglieder zählt der Verein aktuell. Oft wird angesichts seiner umfassenden und kontinuierlichen Arbeit vergessen, dass diese ehrenamtlich ist und dass Mitgliedsbeiträge und Spenden die finanzielle Basis sind. Am kommenden Sonntag (15. März) um 15 Uhr findet nun die Jahresmitgliederversammlung in…
Der Krieg zeigt: Die Energiewende ist auch volkswirtschaftlich notwendig. Ausgerechnet jetzt setzt die Regierung auf einen klimapolitischen Rollback. Der Krieg der USA und Israels gegen Iran geht mit unverminderter Härte weiter. In dem kaum noch überschaubaren täglichen Informationskonfetti der Medien sind die vielen Toten, sind Leid und Flucht und die massiven Zerstörungen nur noch eine…
Aufmerksame Menschen haben heute Abend (9. März) erneut einen Tieflader in Gorleben gesehen, der eine der „Castor-Hauben“ transportiert. Bislang ist unklar, wohin die Transporthauben gebracht werden, die für den Straßentransport von Castorbehältern verwendet werden.
Anlässlich der Jahrestage der Katastrophen 15 Jahre Fukushima und 40 Jahre Tschernobyl kritisiert die Atommüllkonferenz den zunehmend atomfreundlichen Kurs der Bundespolitik. Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie, sie ist die teuerste Art der Energieversorgung und kann keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Das Gedenken an die Opfer und Katastrophen der Atomenergie bleiben ein wichtiger Eckpfeiler des Widerstandes und der historischen Verantwortung. In internationaler Vernetzung wurden in den letzten Jahren die dunklen Flecken ziviler und militärischer Atomprogramme mehr in den Fokus genommen. Dazu gehört das Leid der indigenen Bevölkerung in den Uranabbaugebieten und an den Orten der Atombombentests.…
450 Menschen gingen am Samstag in Ahaus auf die Straße, um gegen die angekündigten Castortransporte aus Jülich zu protestieren. Die Forderungen umfassen aber auch die Stilllegung der Uranfabriken in Gronau und Lingen. Die BI solidarisiert sich mit den Aktivist:innen. In den kommenden Tagen gehen die Proteste weiter. hier mehr dazu
Der Schnappschuss: Ein BI-Mitglied beobachtet, wie ein Transporter mit einer Castor-Transporthaube am ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben herumfährt. Zwischenzeitlich ruft eine Frau aus Splietau im BI-Büro an, die den Transport gestern (4. März) um 20.00 Uhr aus Gorleben kommend mit Richtung Dannenberg/Umgehung gesichtet hatte.
Die Klimaaktionsgruppe Hitzacker und die BI laden alle aktiven Gruppen, die im Wendland für Klima, Demokratie und gegen Rechts aktiv sind, zu einem Austausch ein. Zu Beginn möchten wir über die aktuellen Rückschritte im Klimaschutz sprechen, die Ausbremsung der Energiewende und der Klimaziele sowie die mögliche Renaissance der Atomkraft.
Der BUND NRW hat juristisch alle Register gezogen, um im Eilverfahren die hochgefährlichen über 150 Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus zu verhindern. Von der Landesregierung in NRW und vor allem der zuständigen grünen Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur lässt sich das in keiner Weise behaupten. Dabei stellt der Koalitionsvertrag von CDU und Grünen in NRW fest, dass…
Das Bundesumweltministerium nennt kein zeitliches Ziel mehr für die Entscheidung, wo in Deutschland ein Atommüllendlager für hoch radioaktive Abfälle errichtet werden soll, das vermeldet der Deutschlandfunk. In einem Referentenentwurf zur Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) werde das ursprüngliche Zieljahr 2031 ersatzlos gestrichen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sieht in diesem Schritt „ein Stück Ehrlichkeit“.
Am 11. März ist es genau 15 Jahre her, dass die Menschen mit ungläubigen Blicken auf ihre Fernsehbildschirme die Nuklearkatastrophe von Fukushima miterlebten. Am 26. April 2026 jährt sich zudem der katastrophale Störfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl zum 40. Mal. Diese beiden Ereignisse sind Grund genug, dass das Team vom e-Ventschau e.V. zu einem „e-Ventschau…
Wieder so ein Jahrestag, ein ganz schrecklicher – am 26. April 1986 kam es zur Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl. Das ist mittlerweile 40 Jahre her. Der SuperGAU war einer dieser Unglücksfälle, die zu einem Umsteuern in der Atompolitik führten. Nach dem Tsunami in Japan und der nächsten Katastrophe in Fukushima vor 15 Jahren war es…
Das Programm der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg für die Kulturelle Landpartie 2026 – zwischen Himmelfahrt 14. Mai und Pfingsten 25. Mai. Die Mützingenta fand im Jahr 2025 letztmalig statt und wir sind auf der Suche nach einem neuen Ort für unser gewohntes Angebot in Gedelitz fündig geworden. Damit sind wir in diesem Jahr erstmalig auf dem…
Es gibt prägende Zeiten im Leben, und von einer erzählt die neue Single „1995“ von Madsen – die bekanntlich im Wendland zuhause sind. Nach jahrelangen Debatten und Protesten rollte nämlich 1995 der erste Castortransport ins Wendland, ein ganzer Landkreis war im absoluten Ausnahmezustand. Madsen mittendrin. Die Band stand oft – zuletzt 2022 – auf den…
Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager laufen ab 2034 sukzessive aus. Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung versucht, wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle zu erforschen. Das Ziel: der Nachweis, dass die „sichere Zwischenlagerung“ auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus…
Die Endlagersuche für die tiefengeologische Lagerung hochradioaktiver Abfälle soll mächtig Fahrt aufnehmen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will Ende 2027 die Standortregionen benennen, die Zahl soll überschaubar sein. Gleichzeitig arbeitet das Bundesumweltministerium (BMUKN) an einer Novelle des Standortauswahlgesetzes, im Fokus steht die Frage, ob für die Untersuchung des Untergrunds ein Erkundungsbergwerk vonnöten ist, wie es…
Seit rund 25 Jahren befasst sich Oda Becker mit den Problemen der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle und vertritt Umweltverbände und Bürgerinitiativen als Gutachterin. Auf Einladung der Bäuerlichen Notgemeinschaft, der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und der Rechtshilfe Gorleben referierte die Diplom-Physikerin am Dienstagabend (24. Februar) vor vollem Haus im Dannenberger Ostbahnhof. Schwerpunkt ihres Vortrags war das Forschungsprogramm…
Empfehlung der Bundesregierung zur Kooperation von Framatome ANF mit Rosatom im Emsland unverantwortlich / Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) ist jetzt in der Verantwortung und muss die Genehmigung verweigern Mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine empfiehlt die Bundesregierung dem niedersächsischen Umweltministerium, den Einstieg der russischen Atombehörde Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen zu genehmigen.…
Das Trio Bäuerliche Notgemeinschaft, BI Umweltschutz und Rechtshilfe Gorleben hat die Dipl.-Physikerin Oda Becker für einen Vortrag gewinnen können. Oda Becker hat sich intensiv mit dem Forschungsstand der Gorleben-Betreiberin BGZ auseinandergesetzt und den Fokus auf die Alterungsprozesse und mögliche Störfälle im Zwischenlager gelegt. Außerdem wird sie auf neue Bedrohungsszenarien eingehen, gegen die ein atomares Zwischenlager…
Katharina Reiche macht sich stark für fossile und fissile Energien: Der Einsatz der CDU-Ministerin für die Nutzung von Gaskraftwerken wird jetzt noch getoppt durch ihren Beitrag auf der Münchener Sicherheitskonferenz zum Thema Atomkraft. Gemeinsam trat sie mit dem Cheflobbyisten der internationalen Atomenergie-Agentur (IAEO), Rafael Grossi, auf. Kernenergie bedeute auch Energiesicherheit, „technologische Diversifizierung ist der Schlüssel“,…
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat jetzt eine Reihe von Fragen an die Gorleben-Betreiberin, die BGZ, adressiert, die sich aus der Umweltverträglichkeitsprüfung zur geplanten verlängerten Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle ergeben. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte ihre Stellungnahme zum BGZ-Vorhaben schriftlich und auch mündlich auf dem sogenannten Scoping-Termin in Salzgitter vorgetragen.…
Gute 50 Jahre her und dennoch brandaktuell – der Waldbrand rund um Gorleben 1975. Bisher einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, was die vernichtete Fläche innerhalb eines Tages betrifft (über 2.000 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen) – und prägend für die Entwicklung Lüchow-Dannenbergs ab Mitte der 1970er Jahre. Die Neu-Entstehung der Nemitzer Heide auf…
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ist für den langfristigen Erhalt von Informationen und Wissen über die Risiken der Atomkraftnutzung zuständig. Dabei spielt die Langzeitdokumentation, also der Wissenstransfer über die unterirdische Lagerung des Atommülls, eine wichtige Rolle. Hinweise auf Orte, die als potentielles nukleares Erbe in Frage kommen, gab bereits eine „Kick-off“-Tagung…
Ein Ortsbesuch in Gorleben, Keimzelle der Anti-Atommüll-Bewegung, zeigt, wie unendlich die Suche nach Lagern für Verstrahltes ist. In Gorleben geht es gerade um die strahlende Zukunft, die „verlängerte Zwischenlagerung“. Und in Berlin geht es gerade um die „Optimierung der Endlagersuche“. In der taz erschien am 5. Februar eine Reportage von Reimar Paul.
Bei eisiger Kälte hat am 1. Februar in Gorleben der 850. Sonntagsspaziergang rund um das ehemalige Endlager stattgefunden. Erklärtes Ziel der Aktion, die seit dem 25.10.2009 jeden Sonntag um 13.00 Uhr stattgefunden hat: Wir laufen solange, bis das Bergwerk wieder verfüllt ist. Der Salzstock Gorleben wurde beim Neustart der Endlagersuche im Herbst 2020 als ungeeignet…
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) bittet um Unterstützung bei einer Recherche. Gesucht wird nach „salzigem Brunnenwasser“. Nach der Standortbenennung Gorlebens vor 49 Jahren gab es derartige Hinweise vom Höhbeck und aus dem Dorf Seerau i.d. Lucie, erinnert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Erklären könne man das für den Höhbeck mit hydraulischen Effekten, Seerau i.d. Lucie hingegen liegt…
Nicht einmal ein halbes Prozent der Schäden eines Super-GAUs wären in Europa von Haftplichtversicherungen gedeckt. Zehn engagierte Atomkraftgegner:innen aus sieben EU-Staaten – darunter einer aus der BI Umweltschutz – erörterten diesen Missstand mit hochrangigen Vertretern der Generaldirektion Energie in Luxemburg. – mehr dazu hier Update: Auf Anfrage erklärte die Betreiberin des Zwischenlagers Gorleben BGZ, wie…
In keinem der 19 EU-Sanktionspakete taucht die Atomenergie auf, dank einer Schlüsselpersonalie. Der ehemalige Atomkonzern-Manager Henri Proglio unterhält seit 10 Jahren mehrere Berater-Büros in Moskau, im Herzen von Putins Macht. Der Ex-Chef der staatlichen Électricité de France, EdF, sitzt bis heute im internationalen Beirat von Putins Atomkonzern-Konglomerat Rosatom. Dr. Eva Stegen zeichnet ein Portrait Proglios,…
So lässt sich die Haltung der CSU schlicht umreißen und sie zieht sich wie ein roter Faden durch die kurze Geschichte der Endlagersuche, seitdem diese (noch mit Gorleben im Huckepack) mit der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes 2013 neu gestartet wurde. Als die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 2020 den ersten Zwischenbericht vorlegte (und Gorleben im wissenschaftsbasierten Suchverfahren…
Die CSU will zurück zur Atomkraft und setzt dabei auf den Bau von kleinen Kraftwerken, den „Small Modul“-Reaktoren (SMR). In einem Positionspapier, das auf ihrer Winterklausurtagung oberbayrischen Kloster Seeon abgestimmt werden soll, heißt es: „Wir wollen den Turnaround bei der Kernforschung schaffen. Unser Land kann es sich nicht leisten, neue Technologien zu verschlafen“. Landesgruppenchef Alexander…
„Für alle, die sich unverdrossen gegen Atomkraft engagiert und so die Tür für die Regenerativen weit aufgestoßen haben“ lautet die Widmung, die Wolfgang Ehmke seinem „Beitrag des Wendlands zur Energiewende“ (Untertitel) vorangestellt hat. Wie wahr: 2002 betrug die öffentliche Nettostromerzeugung aus Atomkraft in Deutschland 156,3 Terawattstunden (TWh), im ersten deutschen Atomstrom-freien Jahr 2024 lieferten Solar-…
Rund 80 Menschen kamen trotz des Schmuddelwetters an die Atomanlagen in Gorleben zum Neujahrstreffen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Gut, dass es für solche Wetterlagen die Undine-von-Blottnitz-Hütte gibt, bei Punsch und Krapfen stieß man auf der ersten politischen Kundgebung im Jahr 2026 auf das nächste Widerstandsjahr an. „2026 will die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)…
Das Neujahrstreffen an den Atomanlagen in Gorleben ist inzwischen ein gesetzter Termin für den Anhang der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Am 1. Januar um 14 Uhr wird mit einem Glas Sekt oder Selters und Krapfen auf das neue Widerstandsjahr angestoßen.