Endlagersuche: Protest ist vorprogammiert

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De Bunnsdag will vundaag över Regeln afstimmen, na de se en neet Endlager för Atommüll söken wüllt. SPD, Union un de Grönen wüllt jo seggen to dat ne´e Gesett. 18 (achteihn) Johr wieder wüllt se en Steed utsöken, wo een radiokativen Müll so good as ewig lagern kann. Se wüllt sik in ganz Düütschland dorno ümkieken.

Heute am 23. März war die Demo in Berlin. Anlass war die Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes. Im Bundestag wurde gestritten. Die Linke Eva Bulling-Schröter gab die Rede unserer BI-Frau Elisabeth Reckers-Reckers wieder: “Es waren auch Leute von der BI Gorleben da. Eine Frau hat gesagt: Wenn jemand ein Auto mit Zündschlüssel stehen lässt und es geklaut wird, ist das Verleitung zum Diebstahl. Wenn Gorleben nicht ausgeklammert wird, ist das Verleitung zur Lagerung von Atommüll in einem nicht geeigneten Lager. Weiterlesen

40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz: Gute Zeiten – schlechte Zeiten

40 Jahre Gorleben, das heißt auch 40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. – am 2. März wurde die BI in das Vereinsregister eingetragen. Ein Kreis von Atomkraftgegner_innen um Marianne Fritzen, die sich bereits gegen den Plan gewehrt hatten, bei Langendorf/Elbe ein Atomkraftwerk zu errichten, gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Weiterlesen

Rückschlag für die Gorleben-Gegner

Die Veränderungssperre in Gorleben war und bleibt rechtens. Das befand das Oberverwaltungsgericht Lüneburg heute (Aktenzeichen: 7 LC 80/15 Fried von Bernstorff./. BRD und 7 LC 81/15 Greenpeace./. BRD OVG Lüneburg). Denn an Gorleben als Endlagerstandort werde festgehalten, so entschied heute das OVG Lüneburg. Weiterlesen

“Pegasus in Gorleben” – Zweite Veranstaltung zu 40 Jahren Gorlebenwiderstand

Über 110 Menschen kamen zur Lesung zum Künsterhof Schreyahn, viele mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Deshalb gab es am Sonntag (19. März) eine zweite Lesung: wieder kamen über 70 Zuhörer_innen. Und mit Beifall wurde nicht gespart! Weiterlesen

Infoveranstaltung in Lüchow: Indianischer Widerstand in Standing Rock

Seit April 2016 protestieren tausende nordamerikanische Indianer gegen den Bau der Dakota Access Erdölpipeline durch ihre Gebiete, die 75000m³ Rohöl täglich über 1880 km transportieren soll. Weiterlesen

Renegade Voralarm ohne Gorleben

Laut Medienberichten wurden letzten Freitag Atomkraftwerke in Deutschland teilevakuiert. In Norddeutschland waren die Atomkraftwerke Grohnde, Lingen und Unterweser in Niedersachsen sowie Brunsbüttel und Brokdorf in Schleswig-Holstein davon berührt. Der Grund: Zu einer Maschine vom Typ Boeing 787 auf ihrem Flug über Ungarn, Deutschland und Belgien nach London war der Funkkontakt abgebrochen. Weiterlesen

Australia To Good To Waste

“Australia To Good To Waste”: So der Titel einer Kampagne gegen ein Atommülllager für nationalen schwach und mittelradioaktiven Müll in den sogenannten Flinders – Ranges in Südaustralien. Geologisch eines der ältesten Gebiete der Welt, und doch immer wieder von kleineren Erdbeben und massive Überschwemmungen betroffen. Weiterlesen

Große Demonstration – große Veränderungen

40 Jahre Protest gegen die Atomkraft – Anstoß zur Energiewende

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Heute vor 40 Jahren demonstrierten 16.000 Menschen auf der Waldbrandfläche zwischen Gorleben und Trebel gegen die Pläne der niedersächsischen Landesregierung, im Elbdorf ein„Nukleares Entsorgungszentrum“ zu errichten. Diese Entscheidung hat nicht nur das Wendland politisch völlig umgekrempelt. Weiterlesen

Demo am 11. März: “6 Jahre Fukushima – 40 Jahre Gorleben: Lügen, pfuschen und vertuschen!”

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Die Dannenberger Mahnwache zu Fukushima verlegte  den Ort des Gedenkens an die Opfer des Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima vom 11. März 2011: Es wurde in Gorleben demonstriert. Weiterlesen

Pressekommentar zur Endlagersuche

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) freut sich, dass CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN einen fraktionsübergreifenden Entwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes in den Bundestag eingebracht haben. Weiterlesen

Anhörung zum Standortauswahlgesetz: Stellungnahme der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Am 8.März fand die Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung des Gesetzes zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle und anderer Gesetze im Bundestag statt. BI-Vorstand Martin Donat nahm dort Stellung. Weiterlesen

Antiatom-Frühjahrs-Demonstration in Heilbronn

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Auf dem Heilbronner Kiliansplatz versammelten sich am Samstag (4. März) hunderte Menschen, um sich zu informieren, gegen die Atomgefahren zu protestieren und einen Stopp der geplanten Castortransporte auf dem Neckar zu fordern. Die TeilnehmerInnen kamen nicht nur aus der Region, sondern auch z.B. auch aus Freiburg und sogar aus Gorleben. Weiterlesen

Endlagersuche: Tempo, Tempo statt Sorgfalt

Im Eilverfahren wird die Novelle des Standortauswahlgesetzes durch den Bundestag und Bundesrat gepeitscht, eine umfassende Debatte bleibt wieder einmal auf der Strecke. Kommenden Mittwoch (8. März) wird das StandAG in erster Lesung im Bundestag beraten, bereits mittags hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eine Pressekonferenz anberaumt. Weiterlesen

Öko-/Politfilmreihe zeigt: “How to change the World – Greenpeace, wie alles begann”

Für seinen packenden Dokumentarfilm HOW TO CHANGE THE WORLD konnte sich Regisseur Jerry Rothwell aus einem riesigen Archiv unglaublicher, bisher unveröffentlichter Filmaufnahmen bedienen. Er erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace – vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde, bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Weiterlesen

Neckar-Castoren: Atommüll – sinnlose Reise

Am Montag (27.Februar) probte die EnBW in Obrigheim das Be- und Entladen ihres Castoren-Schiffes. „Diese sicher spannende Show darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geplanten Schiffstransporte des Atommülls kein einziges Problem lösen, sondern neue Probleme schaffen. Und Obrigheim wird trotzdem keine grüne Wiese,“ kritisiert Herbert Würth vom Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim, „wir sind uns mit den Antiatom-Initiativen der Region um Obrigheim einig, dass vor Ort in Obrigheim eine möglichst sichere Aufbewahrung des Atommülls eingerichtet werden muss.“ Weiterlesen

Mit Lachen durchs Universum

Ein Beitrag von Oliver Vorwald

Democard eines Demonstranten mit der Aufschrift "Republik Freies Wendland. Rebellischer Halbstarker" © picture-alliance / dpa / ZB - Fotoreport Fotograf: Volker Heick

Für den Protest in Gorleben gab es eigene Ausweise wie den Wendenpass oder die Democard.

Grüne Kladde, darauf eine Sonne und die Worte “Republik Freies Wendland. Passport”. Neben Foto, Stempel, Unterschrift gehört zum sogenannten Wendenpass folgender Vermerk. “Gültig für das ganze Universum, solange sein Inhaber noch lachen kann.” Das fantasievolle Papier stammt aus den Anfängen der bürgerlichen Proteste gegen ein Atommüllendlager im Salzstock von Gorleben. 1977 hat alles begonnen. Nun, am 22. Februar, jährt sich zum 40. Mal der Tag der Standortbenennung. Weiterlesen

Gorleben – Der Fisch stinkt vom Kopf her

40 Jahre verlorene Zeit
Die Gorleben-Story ist längst Geschichte und doch wieder nicht. Die Ausbauarbeiten im sogenannten “Erkundungsbergwerk” ruhen. Der “Offenhaltungsbetrieb” scheint zum Dauerzustand zu werden. Dieses Mal gründet sich der Ausbau- und Erkundungsstopp auf das “Standortauswahlgesetz”, das in von einer Super-Koalition – CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen – im Juli 2013 verabschiedet wurde. Weiterlesen

40 Jahre und kein bisschen leise… Podiumsdiskussion am Tag der Standortbenennung Gorlebens

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Für die Menschen im Wendland ist der 22. Februar 1977 „der Tag“, der Tag, der alles veränderte, der immense politische Verwerfungen – nicht nur im Wendland – zur Folge hatte. Ministerpräsident Ernst Albrecht hatte Gorleben als Standortort für das „Nukleare Entsorgungszentrum“ aus dem Hut gezaubert, erst kurz zuvor kam Gorleben ins Spiel, wie man inzwischen aus den Akten weiß. Ein gigantischer militär-industrieller Komplex auf rund 12 Quadratkilometern sollte entstehen, im Zentrum die Plutoniumfabrik. Im Neusprech: der „Entsorgungspark“ hätte im Kern eine „Wiederaufarbeitungsanlage“ mit einer Brennelementefabrik und oberirdischen Abfalllägern zur Folge gehabt. Weiterlesen

40 Jahre Gorleben – das Gorleben Archiv organisiert Ausstellung im Kreishaus Lüchow

Die Bürgerinitiative Südheide e.V., vormals „Bürgerinitiative Südheide für den Schutz vor Kernenergiegefahren“, wurde 1976 gegründet, da in Lutterloh, einem Ortsteil der Gemeinde Unterlüß, heute Gemeinde Südheide, Landkreis Celle, ein Atommüllendlager errichtet und eine Wiederaufbereitungsanlage (sogenanntes „Nukleares Entsorgungszentrum“) gebaut werden sollten. Probebohrungen fanden im Frühsommer 1976 statt. Weiterlesen

Gorleben-Widerstand: Das Mehrgenerationenprojekt

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Das war der Knaller: Am Samstag, den 18. Februar rollten die Traktoren, mehr als 120 wie zu Castor-Zeiten. Mit einer Sternfahrt ging es nach Gorleben. 40 Jahre nach der Standortbenennung wurde dort demonstriert, wie ungezählte Male seit dem 22. Februar 1977. “Es musste so sein”, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, “denn wir müssen ab und zu auch belegen, dass der Widerstand gegen die Atomkraft und Gorleben nicht eingeschlafen ist.” Rund 400 Menschen lauschten den Redner_innen. Zu Wort kamen auf der Bühne Menschen verschiedenster Generationen, die alle durch die Gorleben-Geschichte geprägt wurden und sich politisch eingemischt haben. Weiterlesen

NDR zu 40 Jahre

Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:

Neuer Flyer

Abschalten!

KLP 2017

Camp & Festival

Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017

Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende