PRESSEMITTEILUNGEN
Planfeststellungsverfahren Gorleben: Die Geister der Vergangenheit
Nachgefragt, aber das BfS gibt keine Antwort, was aus dem Planfeststellungsverfahren zu Gorleben geworden ist. Was ist aus dem Planfeststellungsverfahren zur Errichtung eines Endlagers für alle (!) Arten von Atommüll geworden, das 1977 eingeleitet wurde? Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) hakt nach, denn im Sommer 2014 hatten Umweltstaatssekretär Flasbarth und der niedersächsische Umweltminister Stefan…
Veränderungssperre Gorleben: Bundesratsbeschluss als Lackmus-Test für Grüne
Die Endlagerkommission will am 20. April noch einmal über die Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben beraten. Dabei sollen Wege geprüft werden, den Standort Gorleben nicht einseitig als mögliches atomares Endlager zu privilegieren, unter anderem schwebt dem Gremium eine Änderung des Bundesberggesetzes vor, statt die Veränderungssperre für weitere 10 Jahre in Gorleben zu verlängern.
Günter Grass ist tot
Mit seinem Ableben verliert ‚Lesen ohne Atomstrom – Die erneuerbaren Lesetage‘ einen seiner Mitbegründer. Frank Otto, Sprecher des Kultur für alle e. V., der das Hamburger Literaturfestival veranstaltet: „Wir sind tief bestürzt über den Tod von Günter Grass. Bei aller Trauer und Anteilnahme: Sein Werk hat ihn für uns unsterblich gemacht.“
Veränderungssperre Gorleben: Probt die Endlagerkommission den Aufstand?
Die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktive Abfälle sollte mit dem Standortauswahlgesetz (StandAG) auf Null zurück gesetzt werden, mit einer weißen Landkarte, ergebnisoffen und fair, so sollte das Suchverfahren der Endlagerkommission vonstatten gehen. Ein Offenhaltung des Endlagerbergwerks Gorleben und eine Veränderungssperre zu Sicherung des Standorts passen natürlich nicht zu den behaupteten Zielen. Nun wird…
Problemfall Castor-Behälter: BI fordert umfassende Untersuchungen und Transporte-Stopp
Tragzapfenfertigung für CASTOR-Behälter: Bundesweit über 300 beladene Behälter betroffen. Im September 2014 startete eine ungewöhnliche Rückrufaktion. Probleme sah die Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) bei der Fertigung von Castor-Behältern an einem sensiblen Punkt: den Tragzapfen. Die, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), dienen dem Handling der tonnenschweren Stahlbehälter. Jeder Castor hat vier davon, gewissermaßen als…
Frohe Ostern
Das Bild enthüllt: Bundesregierung und Atomwirtschaft haben zu Ostern faule Eier und Windeier in Hülle und Fülle versteckt. Faule Kompromisse wie der „Neustart“ der Endlagersuche mit Gorleben im Nest stinken zum Himmel, garniert von windigen Versprechungen wie „kein Castor“ nach Gorleben“ – was E.on nicht hindert, dagegen zu klagen. Wir lassen uns vom zarten Schmelz der…
„Todesstaub: Uranmunition“ – Ökologische Filmreihe lädt zum Dienstagskino ein
Frieder Wagner beleuchtet in seinem preisgekrönten Werk die Verwendung von Uranmunition in den Kriegen der jüngsten Vergangenheit. Schockierend legt er Wirkung und Langzeitfolgen der verwendeten Geschosse dar und beleuchtet damit ein Thema, das in der Öffentlichkeit nicht gegenwärtig ist.
Strahlung in Gorleben: BI misstraut dem Jahresbericht der GNS
Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) hat ihren Jahresbericht 2014 vorgelegt. Für das Jahr 2014 ist laut GNS für die Dosis am Zaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung aus dem Zwischenlager ein Jahreswert von 0,15 mSv ermittelt worden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) hat diese Aussage einen geringen Wert. Die BI verweist darauf,…
Die Auseinandersetzung um die Pilot-Konditionierungsanlage ist eröffnet: Wenzel bekommt Post
Für die Gorleben-Gegner entspricht die Pilot-Konditionierungsanlage (PKA), das „Bindeglied“ zwischen Castor-Lager und einem möglichen Endlager, nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik. In zwei Fachgesprächen im niedersächsischen Umweltministerium trugen Diplom-Physiker Wolfgang Neumann und Rechtsanwältin Michéle John für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) die Argumente vor, warum das Umweltministerium als Atomaufsicht die Betriebserlaubnis widerrufen…
Bundesumweltministerin Hendricks beendet das Märchen vom Fracking-Verbot – stattdessen präsentiert sie neue Irreführungen
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) hat erneut die Pro-Fracking-Politik der Bundes-Umweltministerin Hendricks scharf kritisiert. Nachdem die Ministerin im letzten Jahr der Bevölkerung immer wieder versprochen hatte, Fracking zu verbieten, bleibt davon im neuesten Regelungspaket nichts übrig. Stattdessen hat Frau Hendricks Anfang der Woche ihr Pro-Fracking-Recht verteidigt und neue Irreführungen verbreitet.
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de