PRESSEMITTEILUNGEN
Atomunfall in russischer Uranfabrik
Stammte defektes Uranfass aus Gronau oder Almelo? – Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW und die unabhängige russische Umweltorganisation Ecodefense befürchten, dass womöglich ein defektes Uranfass aus der westfälischen Urananreicherungsanlage Gronau oder der niederländischen Urananreicherungsanlage Almelo die Ursache für den tödlichen Unfall in der russischen Atomfabrik Novouralsk…
Gorlebener Kreuz aus der Eibenkapelle in Lützerath geht wieder auf Pilgerreise
Kreuzweg für die Schöpfung 2023 von Lützerath nach Büchel – Gorlebener Kreuz aus der Eibenkapelle in Lützerath geht wieder auf PilgerreiseAm Freitag, den 7. Juli, startet bei Holzweiler/Erkelenz der „Kreuzweg für die Schöpfung von Lützerath nach Büchel“ mit einer Prozession in die Nähe des Ortes, der einmal Lützerath war. „Wir stellen uns in einem Gottesdienst…
Ahaus: Probe-Castortransporte geplant
Anscheinend wird es in Ahaus wieder Ernst: Heute (Dienstag, 27.06.) und Donnerstag sollen Probe-Castoren per LKW vom Forschungszentrum Jülich über die Autobahnen quer durchs Ruhrgebiet nach Ahaus gefahren werden, obwohl es noch keinerlei Genehmigung für den Transport der 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln von Jülich nach Ahaus gibt.
Fachgutachten deckt Probleme der verlängerten Zwischenlagerung von Atommüll auf
„Nirgendwo in der Welt gibt es bisher Erfahrungen mit einer Zwischenlagerzeit von mehr als 50 Jahren“, warnt die Physikerin Oda Becker. Sie hat im Auftrag für den BUND ein Fachgutachten zu den Problemen der verlängerten Atommüll-Zwischenlagerung vorgelegt und wird das am kommenden Freitag im Rahmen einer Fachtagung in Hannover vorstellen.
„Chornobyl 22“
Das Kurzfilmfestival, die Wendland shorts, finden in diesem Jahr vom 16. bis 18. Juni statt – wie gewohnt in Salderatzen. Als Eröffnungsfilm wird eine Dokumentation aus der Ukraine über die Probleme in der Region Tschernobyl gezeigt.
Fehlende „Freimessung“ von Castor-Transporthauben aus Gorleben irritiert
Castor-Transporthauben wurden von der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) bei einem Lüchower Schrotthändler entsorgt. Die entsprechende Erklärung der BGZ ruft die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf den Plan: „Mit großer Besorgnis erfahren wir aus der EJZ vom 10.06.2023, dass Castortransporthüllen auf einem ganz normalen Schrottplatz in Lüchow entsorgt werden, ohne dass diese vorher freigemessen worden…
Konsequenz aus Staudamm-Bruch in Ukraine: Internationale Schutzzone für AKW Saporischschja
Umweltverbände fordern Ende von Atomgeschäften mit Rosatom – Bundesregierung und EU viel zu leichtsinnig im AtombereichDie Friedensnobelpreisträgerin IPPNW, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie Anti-Atomkraft-Initiativen aus Niedersachsen und NRW fordern angesichts des dramatischen Staudamm-Bruchs in der Ukraine eine sofortige und entschiedene diplomatische Initiative der Bundesregierung und der…
Umweltorganisationen fordern Stopp des Uranhandels mit Russland
„Transporte von Kernbrennstoffen und Großquellen von und nach Russland sind aktuell grundsätzlich nicht Teil von Sanktionspaketen der Europäischen Union und finden regulär statt. Sie bedürfen neben der Erlaubnis zum Transport auf deutschem Territorium einer Ein- bzw. Ausfuhrgenehmigung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.“ Nachzulesen ist dieses Statement auf der Seite des Bundesamtes für die…
Zwischen. Sicher? Ende? Fachtagung zur Zwischenlagerung am 23.6. in Hannover
Spätestens seit der offiziellen Bekanntgabe, dass die Standortsuche für ein tiefengeologisches Lager mehrere Jahrzehnte länger dauern wird, ist offensichtlich, dass eine sichere Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle und bestrahlten Brennelemente für viele weitere Jahrzehnte gewährleistet werden muss.
Atommüll – ein Jahrhundertproblem – Positionspapier der ESK
Die Endlagersuche dauert länger als ursprünglich angenommen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) geht bekanntlich davon aus, dass ein Endlagerstandort nicht schon im Jahr 2031, sondern erst 2046 bzw. 2068 feststeht. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte auf diesem Hintergrund wiederholt auf den Dominoeffekt aufmerksam gemacht: Das Zwischenlager in Gorleben ist nur bis 2034 genehmigt, es…
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de