Archiv für 2026
Christliche Demokraten gegen Atomkraft schreiben Brief an Katharina Reiche
Preisfrage: Muss Katharina Reiche das CDAK-Grundsatzpapier „Aus christlicher Verantwortung: Die nukleare Geisterfahrt beenden!“ akzeptieren oder kann sie es kompetent und belastbar widerlegen? Das fragen die „Christlichen Demokraten gegen Atomkraft“ (CDAK) in einem Brief an die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: Sehr geehrte Frau Ministerin, wir schreiben Ihnen als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, weil volkswirtschaftlich…
WeiterlesenTextilien wieder online
Liebe Freund:innen der Wendland-Sonne, nach einer kleinen Inventur im Büro könnt ihr ab sofort wieder die beliebten Shirts, Hoodies und Pullis für Kinder, Damen oder als Unisex-Ausführungen mit unserer orangen Wendland-Sonne bestellen: zum Shop: https://material.bi-luechow-dannenberg.de/
WeiterlesenErneuter Zwischenlagerprotest in Gorleben
Im Fokus des traditionellen Sonntagsspaziergangs von Atomkraftgegner:innen, der seit Oktober 2009 ohne Unterbrechung stattfindet, stand an diesem Wochenende der Antrag der Gorleben-Betreiberin BGZ, die Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle für zunächst weitere 20 Jahre bis ins Jahr 2054 genehmigen zu lassen. „Mit Blick auf die tatsächliche Dauer der Atommülllagerung greift der Antrag zu kurz,“ kritisiert die…
WeiterlesenZum 11. Mal: e-Ventschau am 07. / 08. August 2026
Anfang August findet in Ventschau eine Neuauflage des Benefiz-Festivals für der Kinder von Fukushima und Tschernobyl statt. Wie bei den vergangenen 10 Festivals versprechen die Organisator:innen ein Wochenende mit einem vielfältigen Angebot aus Live-Musik, Kunst, Ausstellungen, Vorträgen, Kinder-Theater und Poetry-Slam. Die Atmosphäre auf dem idyllischen Hof Thiele lädt zum Bleiben und Erkunden ein. Gezeltet werden…
WeiterlesenEndlagersuche: Wunschtermin des Bundesumweltministers ohne Substanz
Spätestens im Jahr 2050 soll die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland beendet sein. Das sagte Umweltminister Carsten Schneider bei seinem Besuch des Zwischenlagers Lubmin. Eine Novelle des StandAG soll den Suchprozess beschleunigen. Die bisherige Frist bis 2031, die im Standortauswahlgesetz (StandAG) genannt wurde, sei „politisch gesetzt“ gewesen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg…
WeiterlesenBildungsreise „Rebellisches Wendland“ – Gorleben, Windkraft und Willkommenskultur
In Zusammenarbeit mit dem BI-Pressesprecher Wolfgang Ehmke bietet die Rosa-Luxemburg-Stiftung zwischen dem 30. August und 4. September 2026 einen Fahrrad-Bildungsurlaub im Wendland an. Gemeinsam werden Brennpunkte rund um die Auseinandersetzung um den Atommüll-Standort Gorleben besucht. Die Standortbenennung Gorlebens als „Nukleares Entsorgungszentrum“ im Februar 1977 hat das Wendland völlig umgekrempelt. Die bevölkerungsärmste Ecke Westdeutschlands, stark agrarisch…
WeiterlesenUranabbau und Strahlenschäden
Was wenig bekannt ist: Bis zur Wiedervereinigung wurde in Sachsen und Thüringen Uranerz abgebaut. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut produzierte bis zur Wiedervereinigung 1990 Uran für die sowjetische Atomindustrie. Zu Spitzenzeiten in den 1950er Jahren waren dort bis zu 131.000 Bergleute beschäftigt. Bis zur Einstellung der Arbeiten 1990 waren noch Tausende Arbeiter:innen dort beschäftigt. Das…
Weiterlesen„Verlängerte Zwischenlagerung“ – BGZ stellt den Antrag für Gorleben
Wie angekündigt stellt die BGZ den Antrag nach § 6 AtG (Atomgesetz), die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben über das Jahr 2034 hinaus um 20 Jahre zu verlängern, das Schreiben umfasst lediglich vier Seiten. Auf der Statuskonferenz Zwischenlagerung, die in der vergangenen Woche in Berlin stattfand, erklärten BGZ-Firmenvertreter, dass auch für Ahaus ein entsprechender Antrag…
WeiterlesenWieder erhältlich: „Das Wunder von Gorleben“
Im Frühjahr erschien die Neuauflage des Buches, nach der Kulturellen Landpartie (KLP) war sie schon vergriffen. „Die Nachfrage vor allem bei den Vorträgen, Führungen und Lesungen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) an den Atomanlagen war unerwartet groß“, weiß der Autor, BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, zu berichten. Ab sofort ist das Buch wieder erhältlich, zunächst im Köhring-Verlag…
WeiterlesenStatuskonferenz Zwischenlagerung von Protest begleitet
Die Endlagersuche dauert deutlich länger als ursprünglich geplant. Es soll zwar künftig schneller gehen, entsprechende Beratungen zur Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) laufen bereits, doch der ursprüngliche Termin zur Benennung eines Standortes – im StandAG wurde ursprünglich das Jahr 2031 genannt -, ist obsolet und einen neuen Termin möchte der Gesetzgeber nicht mehr nennen. Das hat…
WeiterlesenGorleben-Verlängerung 20 Jahre
Ein Tag vor der Statuskonferenz Zwischenlagerung in Berlin lüftet die Gorleben-Betreiberin BGZ ihr Geheimnis: Sie will eine Verlängerung der Lagerung hochradioaktiver Abfälle um lediglich 20 Jahre für Gorleben beantragen. Dort lagern 113 Castorbehälter, die Genehmigung des Zwischenlagers läuft im Jahr 2034 aus. Sukzessive folgen Ahaus, Lubmin und alle anderen Zwischenlager – insgesamt gibt es in Deutschland…
WeiterlesenBI plant Protest in Berlin
Am kommenden Dienstag (23. Juni) macht sich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf den Weg nach Berlin. Diesmal geht es nicht um einen Festakt wie kürzlich zum 40-jährigen Bestehen des Bundesumweltministeriums, sondern es geht um Protest: Auf der Statuskonferenz Zwischenlagerung werden Ministeriumsvertreter, das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) und der Bundesanstalt für…
Weiterlesen„Mächtig stören. Trecker im Gorleben-Protest“
Die Sonderausstellung „Mächtig stören. Trecker im Gorleben Protest“ im Rundlingsmuseum Wendland in Lübeln widmet sich zwischen dem 12. Juni bis zum 1. November 2026 einem besonderen Element des Widerstands: dem Trecker. Anhand von Fotografien, Plakaten und ausgewählten Objekten zeigt die Ausstellung, welche zentrale Rolle die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge im jahrzehntelangen Protest gegen das geplante nukleare Entsorgungszentrum…
WeiterlesenBergwerk Gorleben: Besichtigung statt Besetzung
Der Rückbau des ehemaligen Endlagerbergwerks Gorleben kommt zügig voran, davon konnten sich Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und Aktivisten aus dem Kreis der Gorlebener Sonntagsspaziergänger:innen am Freitag (12. Juni) selbst ein Bild machen. In Begleitung des Standortleiters der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Torsten Rabe, und seines Kollegen Christian Islinger gab es für die achtköpfige…
WeiterlesenLeerer Castorbehälter rollt durch den Landkreis
In dieser oder der kommenden Woche (24./25. KW) wird im Zwischenlager Gorleben ein leerer (!) Atommüll-Behälter angeliefert. Darüber hat uns die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH in Kenntnis gesetzt. Der Behälter werde künftig „für Schulungen und den Fachkundeerhalt“ benutzt werden, nicht für die Lagerung von Atommüll. UPDATE: Die Anlieferung hat offenbar in der Nacht von…
WeiterlesenAtommüll-Rücktransport aus England hat offenbar begonnen
Eine Lieferung von Atommüll in Castorbehältern aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield mit Ziel Zwischenlager Brokdorf in Schleswig-Holstein hat offenbar begonnen. Ursprüngliches Ziel dieser „Rücktransporte“ aus der Wiederaufarbeitung im Ausland war das Zwischenlager Gorleben. Im Hafen Barrow-in-Furness, unweit des gigantischen Anlagenkomplex Sellafield, würden die Behälter auf das Spezialschiff „Pacific Grebe“ verladen, hieß es aus gut informierten…
WeiterlesenStreit um Windkraftgebiete: Horstbaum gefällt, Behörden ermitteln
Bei Riebrau in der Gemeinde Zernien wurde ein Rotmilan-Horstbaum gefällt. (Im Artikel der EJZ war der Standort zunächst irrtümlich als Sellien bezeichnet worden; eine Korrektur steht aus.) Der Baum befand sich in nur 200 Metern Abstand zur geplanten Windparkfläche. Der Landkreis ermittelt wegen möglichen Verstoßes gegen §44 BNatSchG. Bei nachgewiesenem Vorsatz ist das eine Straftat…
WeiterlesenZwischenlager Gorleben: Überflugverbot ohne Auswirkung
Seit dem 23. März 2026 14:00 Uhr gilt für das atomare Zwischenlager Gorleben ein Überflugverbot, das die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) erstritten hat, doch das wird offensichtlich ignoriert. „Immer wieder bekommen wir besorgte Anrufe und Zuschriften, weil weiterhin Flugbewegungen im Raum Gorleben stattfinden“, berichtet BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Am Donnerstag (4. Juni) um 9:53 donnerten wieder…
WeiterlesenRussische Drohne trifft Atommülllager nahe Tschernobyl
Erneut hat eine russische Drohne des iranischen Typs Shahed ein Gebäude des zentralen Lagers für abgebrannte Brennelemente in der Nähe des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl getroffen – das berichtet die Süddeutsche Zeitung (7.6.26). Demnach sei das Gebäude für die Annahme von Behältern bei dem Angriff in der Nacht teilweise zerstört worden, teilte der ukrainische Staatskonzern Energoatom…
Weiterlesen40 Jahre BMU mit BI-Beteiligung
Mit einer Festveranstaltung wurde am 2. Juni das 40. Jubiläum des Bundesumweltministeriums (BMUKN) gefeiert, das unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 6. Juni 1986 gegründet wurde. Fast alle Umweltministerinnen und Umweltminister, die es seit der Gründung des BMU gab – darunter auch die Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) – kamen am 2. Juni im…
WeiterlesenKazaguruma Demo – zum 15. Jahrestag von Fukushima und zum 40. Jahrestag von Tschernobyl
Rückblick auf die Kazaguruma Demo am 18. April 2026 in Berlin vor dem Brandenburger Tor, zu der auch die BI aufgerufen hatte.
WeiterlesenKulturelle Landpartie
Liebe Freund:innen, liebe Unterstützer:innen, wir bedanken uns herzlich für euren Besuch auf der Kulturellen Landpartie, für das Interesse an unseren Veranstaltungen und für die Unterstützung zum Beispiel auf der Kulturellen Widerstandspartie in Gorleben.
WeiterlesenWir trauern um Johannes Kempmann
In den 80er Jahren engagierte sich „Hannes“ in der BI Umweltschutz, unter anderem als Pressesprecher. Es ging zu der Zeit um Dragahn und die ersten Atommülltransporte nach Gorleben. Der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht war von seinem Nein zu einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) im Landkreis Lüchow-Dannenberg wieder abgerückt – unter dem Eindruck der Massenproteste gegen Gorleben hatte…
WeiterlesenBI Homepage: Neuer Glanz in alter Güte
Fast rechtzeitig zur Kulturellen Landpartie (KLP) hat die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ihre Homepage herausgeputzt. Schon zuvor wurde der Anspruch eingelöst, die Homepage nahezu tagesaktuell zu gestalten, hinzu kamen in der vergangenen Zeit auch Blog-Beiträge zum Teil prominenter Autor:innen. „Wir haben die Seite ab sofort übersichtlicher gestaltet und bedienen damit das wachsende Interesse an atompolitischen…
WeiterlesenKritik am „Beteiligungskonzept“ der BGZ zur „verlängerten Zwischenlagerung“
Weiter umstritten bleibt das Vorgehen der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), die mit Blick auf die „verlängerte Zwischenlagerung“ in Gorleben erneut reine Informationsveranstaltungen als ein Beteiligungskonzept verkauft. Am Donnerstagabend (21.5.) ludt die BGZ zu einer Veranstaltung ins Gildehaus Lüchow ein. Der Hintergrund: Bekanntlich läuft die Genehmigung des Brennelementlagers in Gorleben im Jahr 2034 aus, die…
WeiterlesenAtomkraft, Endlagersuche und verlängerte Zwischenlagerung auf der KLP
Der Start für das größte selbstorganisierte Kulturfestival Norddeutschlands steht vor der Tür. Die Kulturelle Landpartie (KLP) hat bekanntlich ihre Wurzeln im Gorleben-Widerstand. Von Himmelfahrt bis Pfingsten, vom 14.-25.5.2026, ist die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg dabei, erstmalig auf dem Hof Wiese in Gedelitz und natürlich vor Ort an den Atomanlagen in Gorleben.
WeiterlesenAtomkraft forever?
In zahlreichen europäischen Ländern werden wieder milliardenteure Nuklearreaktoren geplant, EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen will die „Renaissance der Kernenergie“. Dabei ist kein einziges ihrer altbekannten Probleme gelöst: Atomenergie ist teuer und gefährlich, Endlager gibt es nicht. Ein Beitrag von Wolfgang Ehmke in der aktuellen Ausgabe der „Jungle World“. Hier die ungekürzte Langfassung:
WeiterlesenKulturelle Landpartie 2026 – das Programm der BI
Das Programm der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg für die Kulturelle Landpartie 2026 – zwischen Himmelfahrt 14. Mai und Pfingsten 25. Mai. Die Mützingenta fand im Jahr 2025 letztmalig statt und wir sind auf der Suche nach einem neuen Ort für unser gewohntes Angebot in Gedelitz fündig geworden. Damit sind wir in diesem Jahr erstmalig auf dem…
Weiterlesen„… und sie protestieren weiter…“
Das Heute Journal berichtete am Sonntagabend direkt aus Tschornobyl zu den Folgen des Reaktorunfalls vor 40 Jahren. Zu Wort kommen auch Aktivist:innen aus dem Wendland: Denn die aktuellen Debatten über ein vermeintliches „Comeback“ der Atomkraft oder der angebliche Bau von „Minimeilern“ reißen nicht ab – und die Atommülllagerung ist nicht gelöst. So soll in Gorleben…
WeiterlesenTschernobyl – warum wir nichts daraus gelernt haben
In seinem Artikel auf heise.de gibt der Sozialwissenschaftler Götz Eisenberg Antworten auf Fragen, die sich am 40. Tschernobyljahrestag auch in der kleinen Diskussionsrunde in Platenlaase stellten, nachdem wir den Film „Die Wolke“ gesehen hatten: Der Jahrestag und damit die Mahnung an das Atomkraftrisiko wurde von jenen gekapert, die ihre Märchen von einer Atomkraftrenaissance erzählen. Aber warum…
Weiterlesen„Tage der Standortauswahl“
Seit 2019 richten deutsche Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die „Tage der Standortauswahl“ aus, die Wissenschaftscommunity kommt zusammen, um mit der interessierten Öffentlichkeit über Fachfragen zu debattieren, die für die Atommüllendlagerung von Bedeutung sind. Die fünften Tage der Standortauswahl veranstalteten die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) am…
Weiterlesen26.4. – Platenlaase: „Die Wolke“
Ein Störfall in einem Atomkraftwerk östlich von Frankfurt erschüttert das Land. Eine riesige radioaktive Wolke tritt aus und treibt auf die kleine Stadt Schlitz zu, nicht weit von Bad Hersfeld gelegen. Alle, die in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks leben, sind sofort verstrahlt, in kurzer Zeit sind 38 000 Menschen tot… – Der Film „DIE WOLKE“…
Weiterlesene-Ventschau Spezial am 26. April 2026
Am 11. März ist es genau 15 Jahre her, dass die Menschen mit ungläubigen Blicken auf ihre Fernsehbildschirme die Nuklearkatastrophe von Fukushima miterlebten. Am 26. April 2026 jährt sich zudem der katastrophale Störfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl zum 40. Mal. Diese beiden Ereignisse sind Grund genug, dass das Team vom e-Ventschau e.V. zu einem „e-Ventschau…
WeiterlesenDebatte um die Windkraft in der Region
Das geplante Ausmaß des Ausbaus im Wendland stand am Montagabend im Dannenberger Ostbahnhof zur Diskussion. Eine technische Panne sorgte dafür, dass Dieter Schaarschmidt von der Energiegenossenschaft Wendland-Wind seinen Beitrag nicht präsentieren konnte. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat jetzt alle Vortragsfolien für Interessierte auf ihrer Homepage veröffentlicht. „Wir sind uns sicher, dass die Kontroverse andauernd wird“,…
WeiterlesenAKW Buschehr: Der Beginn des iranischen Atomprogramms war „Made in Germany“
AKW Buschehr: Am Anfang des iranischen Atomprogramms stand „Made in Germany“. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen die Gefahren der Atomkraft. Eine noch größere Gefahr und Katastrophe für die Menschheit ist jedes Land, das mithilfe der „friedlichen“ Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Politik und Medien beklagen, dass der Iran über die Nutzung…
WeiterlesenZweiter Castor erreicht Ahaus
Der zweite von insgesamt 152 Castorbehältern hat am 22. April nach knapp 4,5 Stunden Fahrzeit über fast 200km Autobahnen in Nordrhein-Westfalen sein nächstes Etappenziel erreicht: das Zwischenlager Ahaus. Die perspektivlose und gefährliche Atommüll-Lawine durch NRW soll noch monatelang weiterrollen – begleitet von einem Großaufgebot der Polizei. mehr hier: https://castor-stoppen.de/ticker/
Weiterlesen40 Jahre Tschornobyl und Atomdebatte mobilisiert Atomkraftgegner:innen
Rund 60 Menschen folgten am Sonntag der Einladung zum 861. Sonntagsspaziergang in Gorleben. 40 Jahre Tschornobyl, der Hype um die Atomkraft und das Ausbremsen der Regenerativen durch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) – dieses Bündel aus Rückbesinnung und die aktuellen Debatten waren der Treibsatz für den großen Zulauf.
WeiterlesenTschornobyl und der Krieg
Mit einem Besuch in Tschornobyl 1988 begann Rebecca Harms Arbeit für die Ukraine. Zum 40. Jahrestag thematisiert sie die Menschenverachtung der wechselnden Regime in Moskau und die Kluft zwischen den Reaktionen auf die Atomkatastrophe 1986 und den Angriff 2022. Die Heinrich Böll Stiftung veröffentlichte ihren Beitrag „Tschernobyl und der Krieg“ am 8. April. Es gibt…
WeiterlesenZu teuer, zu langsam, zu riskant: Atomkraft hat keine Zukunft!
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima warnen 32 Umwelt- und Sozialverbände sowie Anti-Atom-Initiativen – darunter die BI – vor einer politischen Scheindebatte über Atomkraft. Sie fordern eine konsequente Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien. – hier mehr
WeiterlesenDeklaration von 32 Umwelt- und Sozialverbänden sowie Anti-Atom-Inis
Eine konsequente Energiewende gibt es nur ohne Atomkraft. In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass die Energiewende kein reines Umwelt- und Klimaschutzprojekt ist. Für Menschen in Europa geht es um Energiesicherheit, stabile Preise und die Unabhängigkeit von autoritären Regimen. Das Abschalten der letzten Atomkraftwerke vor drei Jahren war dafür ein wichtiger Schritt. Trotzdem profilieren…
WeiterlesenWendland = Windland? Ausbau ohne Maß?
Seit der Standortbenennung Gorlebens 1977 hat sich die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) für den Ausbau der Regenerativen als Alternative zur Atomkraft eingesetzt. Die drei Windanlagen auf dem Jeetzler Berg bei Lüchow stehen für dieses Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen haben. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „An dieser Linie – Regenerative statt…
Weiterlesen40 Jahre Tschernobyl
Der SuperGAU in Tschernobyl vor 40 Jahren steht im Fokus für zwei Gedenkveranstaltungen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Am 16. April liest BI-Sprecher Wolfgang Ehmke aus der Groteske „Tanz den SuperGAU“, unterstützt von der Rezitatorin Doris Krohn. Über die aktuelle Lage vor Ort und die Kriegseinwirkungen in der Ukraine unterrichtet die Ärztin und BI-Vorständlerin Dr.…
WeiterlesenGorleben Rundschau
Unsere neue Gorleben Rundschau ist erschienen. Im Fokus steht natürlich unser Programm während der kommenden Kulturellen Landpartie im Wendland. Inhaltlich beschäftigen wir uns dieses Mal u.a. mit den „Minimeilern“ und Kernfusion, die uns als künftige Lösungen der Energieversorgung verkauft werden – ihre Versprechen aber niemals halten werden. Ein langer Artikel klärt über die Pläne des…
Weiterlesen16. April: 40 Jahre Tschernobyl – „Tanz den SuperGAU“ – Lesung und Information
Wieder so ein Jahrestag, ein ganz schrecklicher – am 26. April 1986 kam es zur Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl. Das ist mittlerweile 40 Jahre her. Der SuperGAU war einer dieser Unglücksfälle, die zu einem Umsteuern in der Atompolitik führten. Nach dem Tsunami in Japan und der nächsten Katastrophe in Fukushima vor 15 Jahren war es…
Weiterlesen18. April, Berlin: „Nein bleibt Nein, weder Atomenergie noch Atomwaffen!“
Auch dieses Jahr unterstützt die BI wieder den Aufruf zur „Kazaguruma Demo“ anlässlich des 15. Jahrestages von Fukushima und des 40. Jahrestages von Tschernobyl,die am 18. April am Brandenburger Tor in Berlin stattfindet.
WeiterlesenBGZ sagt Energiepreisen den Kampf an – April, April!
Der Irankrieg lässt die Energiepreise in die Höhe schnellen, wer jetzt Öl oder Gas für seine Heizung tanken muss, spürt das. Die BGZ, die Betreiberin des atomaren Zwischenlagers in Gorleben, greift deshalb zu einer spektakulären sozio-ökonomischen Aktion: Die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) auf dem Zwischenlagergelände wird in Betrieb genommen. Die Brennstäbe in den fünf von insgesamt 113…
WeiterlesenAb sofort: Kleine Flugverbotszone in Gorleben
Seit dem 23. März 2026 14:00 Uhr gilt für das atomare Zwischenlager Gorleben ein Überflugverbot, merkwürdiger Weise ist das bis zum 31. Dezember 2026 23:59 Uhr (MEZ) befristet. Im Amtsdeutsch: „In diesem Gebiet gelten die Vorgaben für Flugbeschränkungsgebiete gemäß § 17 Absatz 1 Satz 2 Luftverkehrs-Ordnung. Das Gebiet wird durch einen Kreis mit dem Radius…
WeiterlesenCastortransporte nach Ahaus
Nun rollen sie also wieder. Der erste von insgesamt 152 Castoren trat am 24.03.2026 um kurz nach 22:00 Uhr seine sinnlose Reise von Jülich nach Ahaus an. Dort kam er um rund 02:00 Uhr in der Nacht ohne größere Störungen an. Der längste, der teuerste und der überflüssigste Transport in ein Zwischenlager das baugleich mit…
WeiterlesenBericht vom IPPNW-Kongress „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl“
„Atomgefahren und Gesundheitsrisiken damals – heute – morgen“ am 7. März 2026 in Stuttgart: Seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl veranstaltet die IPPNW (Ärzt:innen zur Verhütung desAtomkrieges / in sozialer Verantwortung) alle fünf Jahre einen Tschernobyl-Kongress gegen das Vergessen. In Präsenz nahmen diesmal 80 Personen teil. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet.
WeiterlesenCastor nach Brokdorf genehmigt
Irgendwann „im Laufe dieses Jahres“ soll Atommüll quer durch Norddeutschland zum AKW Brokdorf rollen. Müll, der aus England kommt und eigentlich für Gorleben bestimmt war. mehr hier: castor-stoppen.de
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