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In knapp zwei Wochen startet die Kulturelle Landpartie – Wunderpunkte im Wendland. Für uns stehen dieses Jahr große Veränderungen an… – lest mehr dazu in unserem aktuellen Newsletter.
Das Programm der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg für die Kulturelle Landpartie 2026 – zwischen Himmelfahrt 14. Mai und Pfingsten 25. Mai. Die Mützingenta fand im Jahr 2025 letztmalig statt und wir sind auf der Suche nach einem neuen Ort für unser gewohntes Angebot in Gedelitz fündig geworden. Damit sind wir in diesem Jahr erstmalig auf dem…
Das Heute Journal berichtete am Sonntagabend direkt aus Tschornobyl zu den Folgen des Reaktorunfalls vor 40 Jahren. Zu Wort kommen auch Aktivist:innen aus dem Wendland: Denn die aktuellen Debatten über ein vermeintliches „Comeback“ der Atomkraft oder der angebliche Bau von „Minimeilern“ reißen nicht ab – und die Atommülllagerung ist nicht gelöst. So soll in Gorleben…
In seinem Artikel auf heise.de gibt der Sozialwissenschaftler Götz Eisenberg Antworten auf Fragen, die sich am 40. Tschernobyljahrestag auch in der kleinen Diskussionsrunde in Platenlaase stellten, nachdem wir den Film „Die Wolke“ gesehen hatten: Der Jahrestag und damit die Mahnung an das Atomkraftrisiko wurde von jenen gekapert, die ihre Märchen von einer Atomkraftrenaissance erzählen. Aber warum…
Ein großes Publikum und viele Fragen, das erlebte unser Pressesprecher Wolfgang Ehmke auf dem Fachforum „Tage der Standortauswahl“ am 23. und 24. April in Leipzig. Eingeladen von deutschen Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) traf sich dort die Wissenschaftscommunity, um mit der interessierten Öffentlichkeit über Fachfragen zu debattieren, die für die Atommüllendlagerung von…
Seit 2019 richten deutsche Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die „Tage der Standortauswahl“ aus, die Wissenschaftscommunity kommt zusammen, um mit der interessierten Öffentlichkeit über Fachfragen zu debattieren, die für die Atommüllendlagerung von Bedeutung sind. Die fünften Tage der Standortauswahl veranstalteten die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) am…
Ein Störfall in einem Atomkraftwerk östlich von Frankfurt erschüttert das Land. Eine riesige radioaktive Wolke tritt aus und treibt auf die kleine Stadt Schlitz zu, nicht weit von Bad Hersfeld gelegen. Alle, die in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks leben, sind sofort verstrahlt, in kurzer Zeit sind 38 000 Menschen tot… – Der Film „DIE WOLKE“…
Am 11. März ist es genau 15 Jahre her, dass die Menschen mit ungläubigen Blicken auf ihre Fernsehbildschirme die Nuklearkatastrophe von Fukushima miterlebten. Am 26. April 2026 jährt sich zudem der katastrophale Störfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl zum 40. Mal. Diese beiden Ereignisse sind Grund genug, dass das Team vom e-Ventschau e.V. zu einem „e-Ventschau…
Das geplante Ausmaß des Ausbaus im Wendland stand am Montagabend im Dannenberger Ostbahnhof zur Diskussion. Eine technische Panne sorgte dafür, dass Dieter Schaarschmidt von der Energiegenossenschaft Wendland-Wind seinen Beitrag nicht präsentieren konnte. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat jetzt alle Vortragsfolien für Interessierte auf ihrer Homepage veröffentlicht. „Wir sind uns sicher, dass die Kontroverse andauernd wird“,…
AKW Buschehr: Am Anfang des iranischen Atomprogramms stand „Made in Germany“. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen die Gefahren der Atomkraft. Eine noch größere Gefahr und Katastrophe für die Menschheit ist jedes Land, das mithilfe der „friedlichen“ Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Politik und Medien beklagen, dass der Iran über die Nutzung…
Der zweite von insgesamt 152 Castorbehältern hat am 22. April nach knapp 4,5 Stunden Fahrzeit über fast 200km Autobahnen in Nordrhein-Westfalen sein nächstes Etappenziel erreicht: das Zwischenlager Ahaus. Die perspektivlose und gefährliche Atommüll-Lawine durch NRW soll noch monatelang weiterrollen – begleitet von einem Großaufgebot der Polizei. mehr hier: https://castor-stoppen.de/ticker/
Ein gut besuchter Infoabend zeigte die Kontroversen auf, die es im Landkreis derzeit um den Ausbau der Windkraft gibt. – hier mehr
Rund 60 Menschen folgten am Sonntag der Einladung zum 861. Sonntagsspaziergang in Gorleben. 40 Jahre Tschornobyl, der Hype um die Atomkraft und das Ausbremsen der Regenerativen durch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) – dieses Bündel aus Rückbesinnung und die aktuellen Debatten waren der Treibsatz für den großen Zulauf.
Mit einem Besuch in Tschornobyl 1988 begann Rebecca Harms Arbeit für die Ukraine. Zum 40. Jahrestag thematisiert sie die Menschenverachtung der wechselnden Regime in Moskau und die Kluft zwischen den Reaktionen auf die Atomkatastrophe 1986 und den Angriff 2022. Die Heinrich Böll Stiftung veröffentlichte ihren Beitrag „Tschernobyl und der Krieg“ am 8. April. Es gibt…
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima warnen 32 Umwelt- und Sozialverbände sowie Anti-Atom-Initiativen – darunter die BI – vor einer politischen Scheindebatte über Atomkraft. Sie fordern eine konsequente Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien. – hier mehr
Eine konsequente Energiewende gibt es nur ohne Atomkraft. In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass die Energiewende kein reines Umwelt- und Klimaschutzprojekt ist. Für Menschen in Europa geht es um Energiesicherheit, stabile Preise und die Unabhängigkeit von autoritären Regimen. Das Abschalten der letzten Atomkraftwerke vor drei Jahren war dafür ein wichtiger Schritt. Trotzdem profilieren…
Seit der Standortbenennung Gorlebens 1977 hat sich die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) für den Ausbau der Regenerativen als Alternative zur Atomkraft eingesetzt. Die drei Windanlagen auf dem Jeetzler Berg bei Lüchow stehen für dieses Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen haben. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „An dieser Linie – Regenerative statt…
Der SuperGAU in Tschernobyl vor 40 Jahren steht im Fokus für zwei Gedenkveranstaltungen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Am 16. April liest BI-Sprecher Wolfgang Ehmke aus der Groteske „Tanz den SuperGAU“, unterstützt von der Rezitatorin Doris Krohn. Über die aktuelle Lage vor Ort und die Kriegseinwirkungen in der Ukraine unterrichtet die Ärztin und BI-Vorständlerin Dr.…
Unsere neue Gorleben Rundschau ist erschienen. Im Fokus steht natürlich unser Programm während der kommenden Kulturellen Landpartie im Wendland. Inhaltlich beschäftigen wir uns dieses Mal u.a. mit den „Minimeilern“ und Kernfusion, die uns als künftige Lösungen der Energieversorgung verkauft werden – ihre Versprechen aber niemals halten werden. Ein langer Artikel klärt über die Pläne des…
Wieder so ein Jahrestag, ein ganz schrecklicher – am 26. April 1986 kam es zur Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl. Das ist mittlerweile 40 Jahre her. Der SuperGAU war einer dieser Unglücksfälle, die zu einem Umsteuern in der Atompolitik führten. Nach dem Tsunami in Japan und der nächsten Katastrophe in Fukushima vor 15 Jahren war es…
Auch dieses Jahr unterstützt die BI wieder den Aufruf zur „Kazaguruma Demo“ anlässlich des 15. Jahrestages von Fukushima und des 40. Jahrestages von Tschernobyl,die am 18. April am Brandenburger Tor in Berlin stattfindet.
Der Irankrieg lässt die Energiepreise in die Höhe schnellen, wer jetzt Öl oder Gas für seine Heizung tanken muss, spürt das. Die BGZ, die Betreiberin des atomaren Zwischenlagers in Gorleben, greift deshalb zu einer spektakulären sozio-ökonomischen Aktion: Die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) auf dem Zwischenlagergelände wird in Betrieb genommen. Die Brennstäbe in den fünf von insgesamt 113…
Seit dem 23. März 2026 14:00 Uhr gilt für das atomare Zwischenlager Gorleben ein Überflugverbot, merkwürdiger Weise ist das bis zum 31. Dezember 2026 23:59 Uhr (MEZ) befristet. Im Amtsdeutsch: „In diesem Gebiet gelten die Vorgaben für Flugbeschränkungsgebiete gemäß § 17 Absatz 1 Satz 2 Luftverkehrs-Ordnung. Das Gebiet wird durch einen Kreis mit dem Radius…
Nun rollen sie also wieder. Der erste von insgesamt 152 Castoren trat am 24.03.2026 um kurz nach 22:00 Uhr seine sinnlose Reise von Jülich nach Ahaus an. Dort kam er um rund 02:00 Uhr in der Nacht ohne größere Störungen an. Der längste, der teuerste und der überflüssigste Transport in ein Zwischenlager das baugleich mit…
Ursula von der Leyen, die EU-Kommissionspräsidentin, will die „Renaissance der Kernenergie“. Das kündigte die EU-Kommissionspräsidentin auf dem zweiten internationalen Gipfel zur Kernenergie in Boulogne-Billancourt bei Paris an, fast auf den Tag genau 15 Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima (11. März 2011). Dabei hatte sie selbst im Jahr der Reaktorkatastrophe als Mitglied der schwarz-gelben Bundesregierung…
Heute Nacht (24./25.3.) wurde es bitterernst: Der erste Castor rollte über die Autobahnen in NRW. Es sollen nun 151 Behälter mit Atommüll folgen, die aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus verlagert werden. Wir lehnen die Transporte ab, weil sie gefährlich sind und weil der Müll in Ahaus auch nicht bleiben kann. Die BI sendet eine…
„Atomgefahren und Gesundheitsrisiken damals – heute – morgen“ am 7. März 2026 in Stuttgart: Seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl veranstaltet die IPPNW (Ärzt:innen zur Verhütung desAtomkrieges / in sozialer Verantwortung) alle fünf Jahre einen Tschernobyl-Kongress gegen das Vergessen. In Präsenz nahmen diesmal 80 Personen teil. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet.
Irgendwann „im Laufe dieses Jahres“ soll Atommüll quer durch Norddeutschland zum AKW Brokdorf rollen. Müll, der aus England kommt und eigentlich für Gorleben bestimmt war. mehr hier: castor-stoppen.de
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) verschiebt einen weiteren Zeitplan: Den nächsten Zwischenstand bei der Suche nach geeigneten Endlagerstandorten will sie nun erst am 27. Oktober 2026 vorlegen – statt wie geplant am 24. Juni. Das gab BGE-Kommunikationschefin Dagmar Dehmer am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Planungsteams Forum Endlagersuche (PFE) bekannt. In der Pressemitteilung der BGE…
Die Klimaaktionsgruppe Hitzacker und die BI luden am vergangenen Freitag (13. März) alle uns bekannten Gruppen, die im Wendland für Klima, Demokratie und gegen Rechts aktiv sind, zu einem Austausch ein. Ausgangspunkt waren die aktuellen Rückschritte im Klimaschutz, die Ausbremsung der Energiewende und der Klimaziele sowie die mögliche Renaissance der Atomkraft.
Ein regionaler Traum wird zum weltweiten ErfolgEnde Mai 1976 veranstalteten einige Aktive des damals frisch gegründeten Bund für Umwelt und Naturschutz und die badisch-elsässischen Bürgerinitiativen die weltweit erste und größte Ausstellung zu alternativen Energien in Sasbach am Kaiserstuhl. Der Widerstand gegen das im Nachbardorf Wyhl geplante AKW, das berühmte „Nai hämmer gsait“ war den Aktiven nicht…
Die Stühle im Saal reichten kaum aus, über 70 BI-Mitglieder kamen am Sonntagnachmittag (15. März) zur diesjährigen Mitgliederversammlung in die Trebler Bauernstuben. Noch während der Mitgliederversammlung gab es Eintritte, zur Zeit sind es 1026 Mitglieder. Ein gutes Zeichen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, zumal im Sommer die Gorleben-Betreiberin BGZ ihren Antrag stellen wird, das Brennelementzwischenlager über…
Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hatte bereits im Dezember 2024 die Durchführung von CASTOR-Transporten aus der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Brokdorf (Schleswig-Holstein) für das Jahr 2026 angekündigt. Nach den Transporten nach Biblis (November 2020), Philippsburg (November 2024) und Isar (April 2025) soll dies laut Bundesregierung der letzte Transport aus einem 2015 beschlossenen Bundesprogramm sein.
Zum 15. Jahrestages des Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima konnte Herbert Schaper-Biemann für die Fukushima-Mahnwache am frühen Mittwochabend rund 60 Menschen begrüßen. Umrahmt von den Klängen der Gruppe Xamba erinnerten die Teilnehmenden an die Reaktorkatastrophe und gingen auch auf die gegenwärtigen Rufe nach einer Rückkehr zur Atomkraft ein.
Wird das Gelände rund um das Beluga-Schiff in Gorleben ein Ort der Erinnerung? Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hatte in einem Forschungsprojekt diese Idee umrissen, als Teil eines nuklearen kulturellen Erbes. In einem Blogbeitrag erläutert das Öko-Institut den Hintergrund. Und die Bürgerinitiative Umweltschutz hatte ins Spiel gebracht, das Pförtnerhaus und den…
Wie die Zeit vergeht! Vor 49 Jahren, am 22. Februar 1977, benannte Ernst Albrecht (CDU) Gorleben als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum. Er brachte mit seiner Entscheidung prompt die Landwirte, seine Kernwählerschaft, gegen sich auf. Im Lüchower Gildehaus referierte auf Einladung des Landvolks just an diesem Tag Dr. Carsten Salander von der späteren Deutschen Gesellschaft…
Zum Auftakt des Atomenergie-Gipfels hat die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) die Abkehr von der Atomkraft in Europa als einen „strategischen Fehler“ bezeichnet. Private Geldgeber, die in die Atomkraft investieren, sollten ihr Risiko abgesichert bekommen, und zwar in Höhe von 200 Mio. Euro. „Ausgerechnet von der Leyen“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) das…
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist – nicht nur im Wendland – eine Institution. 1026 Mitglieder zählt der Verein aktuell. Oft wird angesichts seiner umfassenden und kontinuierlichen Arbeit vergessen, dass diese ehrenamtlich ist und dass Mitgliedsbeiträge und Spenden die finanzielle Basis sind. Am kommenden Sonntag (15. März) um 15 Uhr findet nun die Jahresmitgliederversammlung in…
Der Krieg zeigt: Die Energiewende ist auch volkswirtschaftlich notwendig. Ausgerechnet jetzt setzt die Regierung auf einen klimapolitischen Rollback. Der Krieg der USA und Israels gegen Iran geht mit unverminderter Härte weiter. In dem kaum noch überschaubaren täglichen Informationskonfetti der Medien sind die vielen Toten, sind Leid und Flucht und die massiven Zerstörungen nur noch eine…
Aufmerksame Menschen haben heute Abend (9. März) erneut einen Tieflader in Gorleben gesehen, der eine der „Castor-Hauben“ transportiert. Bislang ist unklar, wohin die Transporthauben gebracht werden, die für den Straßentransport von Castorbehältern verwendet werden.
Anlässlich der Jahrestage der Katastrophen 15 Jahre Fukushima und 40 Jahre Tschernobyl kritisiert die Atommüllkonferenz den zunehmend atomfreundlichen Kurs der Bundespolitik. Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie, sie ist die teuerste Art der Energieversorgung und kann keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Das Gedenken an die Opfer und Katastrophen der Atomenergie bleiben ein wichtiger Eckpfeiler des Widerstandes und der historischen Verantwortung. In internationaler Vernetzung wurden in den letzten Jahren die dunklen Flecken ziviler und militärischer Atomprogramme mehr in den Fokus genommen. Dazu gehört das Leid der indigenen Bevölkerung in den Uranabbaugebieten und an den Orten der Atombombentests.…
450 Menschen gingen am Samstag in Ahaus auf die Straße, um gegen die angekündigten Castortransporte aus Jülich zu protestieren. Die Forderungen umfassen aber auch die Stilllegung der Uranfabriken in Gronau und Lingen. Die BI solidarisiert sich mit den Aktivist:innen. In den kommenden Tagen gehen die Proteste weiter. hier mehr dazu
Der Schnappschuss: Ein BI-Mitglied beobachtet, wie ein Transporter mit einer Castor-Transporthaube am ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben herumfährt. Zwischenzeitlich ruft eine Frau aus Splietau im BI-Büro an, die den Transport gestern (4. März) um 20.00 Uhr aus Gorleben kommend mit Richtung Dannenberg/Umgehung gesichtet hatte.
Die Klimaaktionsgruppe Hitzacker und die BI laden alle aktiven Gruppen, die im Wendland für Klima, Demokratie und gegen Rechts aktiv sind, zu einem Austausch ein. Zu Beginn möchten wir über die aktuellen Rückschritte im Klimaschutz sprechen, die Ausbremsung der Energiewende und der Klimaziele sowie die mögliche Renaissance der Atomkraft.
Der BUND NRW hat juristisch alle Register gezogen, um im Eilverfahren die hochgefährlichen über 150 Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus zu verhindern. Von der Landesregierung in NRW und vor allem der zuständigen grünen Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur lässt sich das in keiner Weise behaupten. Dabei stellt der Koalitionsvertrag von CDU und Grünen in NRW fest, dass…
Das Bundesumweltministerium nennt kein zeitliches Ziel mehr für die Entscheidung, wo in Deutschland ein Atommüllendlager für hoch radioaktive Abfälle errichtet werden soll, das vermeldet der Deutschlandfunk. In einem Referentenentwurf zur Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) werde das ursprüngliche Zieljahr 2031 ersatzlos gestrichen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sieht in diesem Schritt „ein Stück Ehrlichkeit“.
Es gibt prägende Zeiten im Leben, und von einer erzählt die neue Single „1995“ von Madsen – die bekanntlich im Wendland zuhause sind. Nach jahrelangen Debatten und Protesten rollte nämlich 1995 der erste Castortransport ins Wendland, ein ganzer Landkreis war im absoluten Ausnahmezustand. Madsen mittendrin. Die Band stand oft – zuletzt 2022 – auf den…
Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager laufen ab 2034 sukzessive aus. Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung versucht, wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle zu erforschen. Das Ziel: der Nachweis, dass die „sichere Zwischenlagerung“ auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus…
Die Endlagersuche für die tiefengeologische Lagerung hochradioaktiver Abfälle soll mächtig Fahrt aufnehmen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will Ende 2027 die Standortregionen benennen, die Zahl soll überschaubar sein. Gleichzeitig arbeitet das Bundesumweltministerium (BMUKN) an einer Novelle des Standortauswahlgesetzes, im Fokus steht die Frage, ob für die Untersuchung des Untergrunds ein Erkundungsbergwerk vonnöten ist, wie es…