Kritik an RSK-Befangenheit zu Tihange/Doel:

- Atomkraftgegner entsetzt über Umweltministerin Schulze
- RSK-Chef Wieland verwickelt sich in Widersprüche
- Warum schweigt NRW-Ministerpräsident Laschet bislang?

Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW sowie der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) sind entsetzt über die abwiegelnde Reaktion aus dem Bundesumweltministerium angesichts der Tatsache, dass Mitarbeiter Atomkonzerns EDF-Framatome an der Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zur angeblichen “Sicherheit” der beiden Pannenreaktoren beteiligt waren. Weiterlesen

Sommerausgabe der Gorleben Rundschau ist da

Die neue Gorleben Rundschau befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, welche Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung es bei der weiteren Endlagersuche geben kann oder geben müsste. Weiterlesen

RSK Stellungnahme zu belgischen Reaktoren steht in der Kritik

Intensive Recherchen haben es an den Tag gebracht: In der deutschen Reaktorsicherheitskommission (RSK) haben auch führende Mitarbeiter von EDF-Framatome (ehemals Areva) in Erlangen an der skandalösen Stellungnahme zur angeblichen “Sicherheit” von Tihange 2 und Doel 3 mitgearbeitet. Weiterlesen

Bomben für die Welt

Rheinmetall produziert über eine Tochterfirma auf Sardinien Munition, unter anderem panzerbrechende Geschosse aus abgereichertem Uran.
in Unterlüss baut Rheinmetall Panzer, die zum Beispiel das türkische Militär gegen die Bevölkerung in Afrin einsetzt: in den vergangenen Jahren hat das Rüstungsunternehmen eine Reihe von Tochterfirmen in anderen Staaten gegründet. Weiterlesen

Buen vivir

Veranstaltung “Buen Vivir – Alternativen zur Wachstumsgesellschaft” mit ALBERTO ACOSTA (ECU) der GRUPO SAL und NIKO PAECH (D)
Zu einem besonderen Highlight luden die Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt Wendland (ANU), die WachstumsWende Wendland und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. nach Hitzacker ein. Weiterlesen

Bericht Bohrschlammgruben-Exkursion

Knapp 30 Interessierte aus dem Wendland und der Altmark – darunter mehrere Kommunalpolitiker der Gemeinde Luckau, des Stadtrates Salzwedel, des Altmarkkreises Salzwedel  sowie der stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Sachsen-Anhalt und Projektleiter Grünes Band, Dieter Leupold, der BUND-Kreisvorsitzende Dr. Walter Jakel und betroffene Anwohner und Grundbesitzer – beteiligten sich an der “Exkursion Bohrschlamm” am Dienstag, dem 19.06.2018. Weiterlesen

Asketa-Gemeinden auf dem Holzweg

Bürgermeister der Orte, an denen Atomkraftwerke betrieben wurden und noch werden, möchte bei der Endlagersuche mitreden. An vielen dieser Standorte wurden Zwischenlager errichtet, die vermutlich weitaus länger als gedacht betrieben werden müssen, weil niemand damit rechnet, dass 2050 ein Endlager für hochradioaktive Abfälle betriebsbereit ist. Weiterlesen

Endlagersuche im Fokus – Datenfülle ohne wirkliche Aussagekraft

Für die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) scheint die erste Phase der Endlagersuche gut voranzugehen. Thomas Lautsch, der technische Geschäftsführer der BGE, präsentierte auf der Tagung des Nationalen Begleitgremiums (NBG), die am 18. Juni mehr als 120 Teilnehmer*innen ins Congresszentrum Hannover lockte, eine imponierende Datenfülle: 500.000 Hinweise auf Vulkanismus, Seismik, ehemaligen Bergbau und Bohrungen etc. würden derzeit gesichtet. Weiterlesen

Exkursion Bohrschlamm – Altlasten der Erdgasförderung

In der Altmark (320) und dem Wendland (30) gibt es ca. 350 nicht sanierte Bohrschlammgruben. Diese Bohrschlammgruben verschmutzen seit Jahrzehnten Boden und Grundwasser. Aktuell werden die Bohrschlammgruben Luckau/Wendland und Wistedt/Altmark durch ExxonMobil und Neptune Energy saniert. Die Bürgerinitiative “Saubere Umwelt & Energie Altmark” , die BUND-Kreisgruppe Salzwedel und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e. V. bieten eine Exkursion zu zwei Bohrschlammgruben an, um einen sinnlichen Eindruck (Ölschlamm ist zu sehen und zu riechen) zu vermitteln. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weiterlesen

Francis ist tot

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Gestern früh wurde Francis Althoff tot auf dem Salinas-Gelände gefunden, wo er am Vortag eine Besuchergruppe empfangen hat. Er hinterlässt eine traurige Tochter, einen traurigen Sohn und viele traurige Mitstreiter*innen. Weiterlesen

Loccumer Protokolle

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Vom 1.-3. Juni kamen, wie das in der evangelischen Akkademie Loccum gewollt ist, rund 70 Menschen zusammen, aus Behörden, aus Beratungsbüros, ehemalige Mitglieder der Endlagerkommission, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der „Zivilgesellschaft“, wie die Aktivist*innen aus Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden heute heißen. Ihr Thema: „Atommüll-Lager: Die große Suche… Endlagersuche, Zwischenlagerung und Öffentlichkeitsbeteiligung“. Weiterlesen

Demo Lingen

Am Samstag, 9. Juni 2018, fand in Lingen eine überregionale Demo statt. Das Motto der 500 Demonstrant*innen lautete: „Atomrisiko jetzt beenden! AKW abschalten! Uranfabriken schließen! Uran-Exporte stoppen!“
Veranstaltet wurde die Demonstration von einem Trägerkreis, dem 15 Organisationen angehören. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg unterstützt diese Demo, aus dem Wendland startet am Samstag ein Bus. Weiterlesen

Endlagersuche nur Behördensache?

BI fordert Beteiligung der Zivilgesellschaft von Beginn an

Bei der Endlagersuche ist die Abfrage geologischer Daten durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) auf geologische Landesämter und – sollten diese unvollständig erscheinen, auf wissenschaftliche Einrichtungen beschränkt. Das teilt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen mit (Bundestagsdrucksache 19/02055). Weiterlesen

Wendländer Spezialitäten

Ismail Ismail pendelt zwischen Lüneburg, Oldenburg und Hannover, wo er sich auf sein Studium vorbereitet. Was ihm unterwegs widerfährt und wem er begegnet, schreibt er hier auf. Weiterlesen

Tausende demonstrieren in Gorleben

KLP 2018 (Gorleben-Tag) - 09

Die meisten Punkte der Kulturellen Landpartie waren am Freitag geschlossen, denn der wunde Punkt Gorleben stand im Fokus: Tausende strömten nach Gorleben, wo auf Einladung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) zwischen den Nuklearkomplexen Zwischenlager und Endlagerbergwerk informiert und demonstriert wurde: „Erst kommt die Politik, dann wird gefeiert“ lautete in diesem Jahr die Devise. Weiterlesen

Forsa-Umfrage in Niedersachsen: Breite Mehrheit gegen Brennelement-Exporte und für Stilllegung der Atomfabriken

Knapp zwei Drittel der niedersächsischen Bevölkerung sprechen sich für einen Lieferstopp deutscher Brennelemente an ausländische Atomreaktoren aus. Darüber hinaus befürworten ebenso viele Menschen die Stilllegung der Atomfabriken in Gronau und Lingen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Umweltinstituts. Weiterlesen

Gorleben – finanzielles (Atommüll-) Fass ohne Boden

Sonderliches förderte eine parlamentarische Anfrage der Grünen zu Tage: die Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK), eine Postkastenfirma, deren Aktenbestände von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) verwaltet werden, verdient sich an Gorleben unbefristet (!) dick und dämlich. Weiterlesen

Erst demonstrieren, dann tanzen!

Gorlebentag auf der Kulturellen Landpartie

2017-02-18 Gorleben - 048

Die kulturelle Widerstandspartie 2018 startete am Pfingstfreitag, 18.05.18 ab 14.00 Uhr an den Atomanlagen Gorleben
Gorleben ist nicht nur identitätsstiftend für die Kulturelle Landpartie, Gorleben ist unverändert der „wunde Punkt“, denn solange der Salzstock Gorleben als potentielles Endlager nicht aufgegeben wird, muss politisch weiter Druck gemacht werden. Weiterlesen

Abfalllager Gorleben – neue Transporte geplant

Kein aktuelles Brandschutzkonzept für das Abfalllager?
Das Abfalllager für schwach- und mittelaktive Abfälle in Gorleben muss am Ende komplett geräumt werden. Das bestätigten der technische Geschäftsführer der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) Wilhelm Graf und ihr Abteilungsleiter Dr. Michael Hoffmann auf Nachfrage. Weiterlesen

Was ich nicht gefragt werde, beantworte ich auch nicht

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) hat im vergangenen Jahr begonnen, bundesweit geologische Daten für die Suche nach einem Endlagerstandort für hoch radioaktiven Atommüll zu erheben. Nach Standortauswahlgesetz sollen in einem ersten Schritt des Suchverfahrens Teilgebiete mit günstigen geologischen Voraussetzungen ermittelt werden. Ungeeignete Gebiete sollen durch die Anwendung von Ausschlusskriterien identifiziert und aus dem Suchverfahren ausgeschlossen werden. Weiterlesen

e-Ventschau 2018

Bure ist überall

Solidarität mit dem französischen Gorleben!

Anti-Atom-Treck

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Keine Brennelemente an Risikoreaktoren!

Kampagnen

Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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