Blog der Bürgerinitiative

Lüneburg bekommt Hinweisschilder zu Atommüll-Standorten

Von Jan Becker | 26. November 2019

„Gehören Sie auch zu den Menschen, die der Meinung sind, dass die Atomkraft zu den Akten gelegt und damit kein Thema mehr ist?“ Mit einer sehr schönen Aktion weisen Lüneburger Atomkraftgegner*innen künftig auf die ungeklärte Atommüllproblematik hin.

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8 Jahre nach dem letzten Castor

Von Jan Becker | 26. November 2019

Im November 2011 rollte der letzte Transport mit hochradioaktiven Abfällen ins Gorlebener Zwischenlager. Nun sind wieder Castoren aus der Wiederaufarbeitung angekündigt.

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#nicht_mein_endlager!

Von Jan Becker | 20. November 2019

Junge Anti-Atom-Aktivist*innen haben an einem offiziellen Workshop der Endlagersuche teilgenommen und üben nun Kritik: Die Behörden sorgen zwar für die Unterbringung in 4*-Hotels und kostenlose Anreise, umfangreiche Buffets – aber die Veranstaltung selbst sei „mehr Schein als Sein“. Denn die diskutierten Inhalte und Ideen haben keinen Einfluss auf das Suchverfahren, die wichtigsten Entscheidungen sind schon…

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„Nachtrag“ zur Stellungnahme Sicherheitsanforderungen

Von Wolfgang Ehmke | 14. November 2019

Bis zum 20. November ist es möglich, die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Das Bundesumweltministerium ist nach wie vor aufgefordert, den dann überarbeiteten Entwurf im Umweltausschuss des deutschen Bundestages zu debattieren. An einer Rechtsexpertise zum Verordnungs-Entwurf wird im Auftrag der Rechtshilfe Gorleben und der Bürgerinitiative Umweltschutz noch gearbeitet. Folgender „Nachtrag“ wurde…

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Danke, Lilo

Von Jan Becker | 14. November 2019

Ein starkes Herz des Widerstands hat aufgehört zu schlagen. Wir sind traurig. Wir werden ihren Scharfsinn und ihren Humor vermissen. Mit dem Tode von Lilo Wollny ist eine der Schlüsselfiguren unseres gewaltfreien Protests nicht mehr unter uns.

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Die Altmark – das neue Gorleben?

Von Jan Becker | 12. November 2019

Für manche Wendländer*innen ist der Salzstock Waddekath in der Altmark dichter dran als Gorleben. Weil seit ein paar Jahren nicht mehr nur in Gorleben, sondern „auf der weißen Landkarte“ nach einem Atommülllager gesucht wird, ist auch Waddekath wieder einer der „möglichen Lagerstandorte“ geworden. Dazu gibt es am Mittwoch eine Infoveranstaltung.

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Foto: Animals_Angels

Ausgeschlachtet! in Steine

Von Jan Becker | 10. November 2019

Wendländische Aktivist*innen machen mobil gegen die angekündigte Wiedereröffnung des Schlachtbetriebs in Steine. Dort sollen künftig 25.000 Schweine pro Woche getötet – und dann tiefgefroren nach China exportiert werden.

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Das Wendland war blockiert

Von Jan Becker | 5. November 2019

Vor 25 Jahren, am 7. November 1994, berichtete die Elbe-Jeetzel-Zeitung: „das Wendland dichtgemacht – Bundesstraßen stundenlang blockiert“. Es ist deutlich ruhiger geworden in Lüchow-Dannenberg, doch es ist eine Ruhe die trügt.

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Kartoffelcastor

Von Wolfgang Ehmke | 30. Oktober 2019

Alles Kartoffel! Kartoffelpuffer, Kartoffelschnaps, Kartoffelkuchen und Kartoffelmarmelade: Der Kartoffelsonntag in Dannenberg ist beliebt und das Volksfest lockte alljährlich Tausende Besucherinnen und Besucher an. Ebenfalls alljährlich gab es die Castortransporte und es hatte sich tatsächlich nicht bis in das niedersächsische Innenministerium und ins politische Berlin herumgesprochen, was da an einem ersten Sonntag im November in Dannenberg…

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520 Sonntage – 1196 Kilometer

Von Torben Klages | 29. Oktober 2019

Am Sonntag, den 27.10.2019, bestritten die Menschen vom Sonntagsspaziergang ihr 10jähriges Jubiläum.

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Atommülllotterie: Atomlobbyisten Hauptgewinner

Von Wolfgang Ehmke | 28. Oktober 2019

Es ist der Gipfel der Absurdität: Ausgerechnet jahrzehntelange, glühende Gorleben-Befürworter sollen nun die erste „Fachkonferenz Teilgebiete“, in denen die ersten Ergebnisse der „neuen Endlagersuche“ diskutiert werden, mit vorbereiten.

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Gronau exportiert Uranmüll

Von Jan Becker | 28. Oktober 2019

Am Montag hat ein Uranmüllzug mit Ziel Russland die Urananreicherungsanlage in Gronau verlassen. Atomkraftgegner*innen reagierten mit Mahnwachen.

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Atom und Kohle die Rote Karte zeigen – 350 Menschen demonstrieren in Lingen

Von Torben Klages | 26. Oktober 2019

Anti Atom Demos sind in den vergangenen Jahren eher rar gesät, doch in Lingen gibt es sie noch, die jährliche Anti Atom Demo.

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Konferenz „Nuclear Disarmament: Making the world free from nuclear weapons“ am 17.10.2019 im Europaparlament in Brüssel

Von Kerstin Rudek | 23. Oktober 2019

Auf Einladung der LINKEN im EU-Parlament nahm Kerstin Rudek, ehemalige BI-Vorsitzende, als Vertreterin des Bündnisses „Don’t nuke the climate“ an einer Konferenz „die Welt atomwaffenfrei machen“ in Brüssel teil.

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Mir wird warm ums Herz, wenn ich all die Trecker sehe…

Von Jan Becker | 23. Oktober 2019

Es erinnert mich an die großen Anti-Atom-Demos, die Trecker-Blockaden hier im Landkreis, den großen Treck nach Berlin. Doch das gestern war etwas anderes.

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Michael Sailer – Machbarkeitsfanatiker oder Realist?

Von Wolfgang Ehmke | 23. Oktober 2019

Michael Sailer hat die Atommüllpolitik in Deutschland maßgeblich mit geprägt und zugleich durch seine Statements für viele Kontroversen gesorgt. Ist er Machbarkeitsfanatiker oder Realist?

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„Er kannte die Prozesse in der Atomanlage besser als die Betreiber“

Von Jan Becker | 21. Oktober 2019

Martin Grant Forwood, Anti-Atom-Campaigner und Kenner der britischen Atomanlage Sellafield, starb Anfang Oktober. Forwood erhielt vor zwei Jahren für seine unermüdliche Arbeit zur Aufklärung über die Gefahren der Atomenergie den „Nuclear Free Future Award“.

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Zum Tode von Wolf-Dieter Narr

Von Jan Becker | 18. Oktober 2019

Wolf-Dieter Narr ist in Berlin nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er war Professor, Aktivist und Menschenrechtler, er spielte eine wichtige Rolle für die Verteidigung von Grund- und Freiheitsrechten – u.a. bei den Castortransporten nach Gorleben.

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Atomkraftwerke in der DDR – Geschichte und Widerstand

Von Wolfgang Ehmke | 17. Oktober 2019

Am 16. November widmet sich eine Tagung in Berlin dem Protest gegen die Atomanlagen in der ehemaligen DDR.

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Nicht in Halle, nicht in Lüchow – nirgendwo!

Von Wolfgang Ehmke | 12. Oktober 2019

Mit Schauern und Entsetzen haben wird die Ereignisse in Halle erlebt. Den Anschlag auf die Synagoge und die Ermordung zweier Menschen.

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Autor*innen

Jan Becker

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Jan schreibt den Blog von .ausgestrahlt und betreut die Webseiten der BI und des Gorleben Archivs.

Wolfgang Ehmke

Am 22. Mai 2014 nahm die Endlagerkommission die Arbeit auf. Dagegen hat die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg in Berlin und in Gorleben protestiert. Die Kommission als Teil des Standortauswahlgesetzes suggeriere, dass die Endlagersuche neu gestartet werde. Statt wirklich einen Schlussstrich unter die Tricks, Lügen und Verdrehungen der letzen drei Jahrzehnte zu ziehen, bleibe Gorleben als Standort gesetzt, so die BI. Durch das Gesetz und das Beteiligungsverfahren - die Endlagersuchkommission - sollen Umweltverbände eingebunden werden, um Gorleben im Nachhinein zu legitimieren. "Welch Zeitverschwendung", so die BI, "dass nun zwei Jahre lang offen und versteckt über einen Standort gestritten wird, statt eine umfassende Atommülldebatte einzuleiten!" Im Bild: Wolfgang Ehmke, Pressesprecher der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg 

Ort: Berlin
Copyright: Kina Becker
Quelle: PubliXviewinG

Wolfgang ist langjähriger Pressesprecher der BI.

Günter Hermeyer

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Günter engagiert sich vor allem international gegen den Abbau von Uran.

Kerstin Rudek

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Kerstin war viele Jahre Vorsitzende der BI und schreibt hier über ihre internationalen Aktivitäten.

Torben Klages

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Torben organisiert neben zahlreichen Aktionen täglich das BI-Büro.