Stellungnahme zu Sicherheitsanforderungen an ein Endlager

Bis zum 20. November war es möglich, die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Dr. Ulrich Wollenteit und Dr. Daniel Lübbert haben im Auftrag der Rechtshilfe Gorleben und der BI Umweltschutz eine kurzgutachterliche Stellungnahme verfasst.

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„Fairness – zum Verständnis von Gerechtigkeit“

Öko-Politfilm im Dezember Zum letzten Öko-Politfilm des Jahres lädt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) in das Café Grenzbereiche in Platenlaase ein. Warum akzeptieren wir Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit auf so vielen Ebenen? Das ist eine der zentralen Fragen, die FAIRNESS zu beantworten versucht.

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Uranmüll aus Gronau erreicht St. Petersburg

Das Frachtschiff Mikhail Dudin hat am gestrigen Dienstag den Hafen von St. Petersburg erreicht. An Bord sind rund 80 Fässer mit insgesamt rund 900 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) aus der deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau /Westfalen. Der atomare Abfall wird nun auf einen Zug verladen für die russische Atomanlage Novouralsk.

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8 Jahre nach dem letzten Castor

Im November 2011 rollte der letzte Transport mit hochradioaktiven Abfällen ins Gorlebener Zwischenlager. Nun sind wieder Castoren aus der Wiederaufarbeitung angekündigt.

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World Nuclear Waste Report

Am 11. November wurde in Berlin der „World Nuclear Waste Report“ vorgestellt, der u.a. mit Unterstützung der BI und der Bäuerlichen Notgemeinschaft entstanden ist.

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#nicht_mein_endlager!

Junge Anti-Atom-Aktivist*innen haben an einem offiziellen Workshop der Endlagersuche teilgenommen und üben nun Kritik: Die Behörden sorgen zwar für die Unterbringung in 4*-Hotels und kostenlose Anreise, umfangreiche Buffets – aber die Veranstaltung selbst sei „mehr Schein als Sein“. Denn die diskutierten Inhalte und Ideen haben keinen Einfluss auf das Suchverfahren, die wichtigsten Entscheidungen sind schon…

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Nach siebeneinhalbstündiger Abseilaktion: Uranmülltransport rollt quer durch NRW Richtung Küste

Nach der umfangreichen gestrigen 7,5-stündigen Abseilaktion bei Burgsteinfurt vor dem aktuellen Uranmüllzug mit 600 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) von der Urananreicherungsanlage Gronau zur Entsorgung in Russland, konnten AtomkraftgegnerInnen den weiteren Verlauf der Fahrt durch NRW recherchieren: Der Uranmüllzug erreichte gestern Abend gegen 20.15 Uhr den Hammer Güterbahnhof, wo er fast die gesamte Nacht abgestellt wurde.

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Nachschlag

Bis zum 20. November ist es möglich, den behördlichen Entwurf an die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Die Verordnung wird die rechtliche Leitplanke für die Endlagersuche sein, die vom Bundesumweltministerium (BMU) erarbeitet wird. Dass es zu einer Fristverlängerung für Einwendungen und Kommentare kommen konnte, hatte u.a. die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI)…

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Proteste gegen neuen Uranmüllexport formieren sich

Am kommenden Montag (18. November) ist ein nächster Uranmülltransport aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland geplant. RWE hat den Wunsch russischer Umweltschützer nach einem Gespräch in der Firmenzentrale in Essen abgelehnt. Atomkraftgegner*innen haben nun Protest-Mahnwachen angemeldet.

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„Nachtrag“ zur Stellungnahme Sicherheitsanforderungen

Bis zum 20. November ist es möglich, die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Das Bundesumweltministerium ist nach wie vor aufgefordert, den dann überarbeiteten Entwurf im Umweltausschuss des deutschen Bundestages zu debattieren. An einer Rechtsexpertise zum Verordnungs-Entwurf wird im Auftrag der Rechtshilfe Gorleben und der Bürgerinitiative Umweltschutz noch gearbeitet. Folgender „Nachtrag“ wurde…

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Danke, Lilo

Ein starkes Herz des Widerstands hat aufgehört zu schlagen. Wir sind traurig. Wir werden ihren Scharfsinn und ihren Humor vermissen. Mit dem Tode von Lilo Wollny ist eine der Schlüsselfiguren unseres gewaltfreien Protests nicht mehr unter uns.

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Die Altmark – das neue Gorleben?

Für manche Wendländer*innen ist der Salzstock Waddekath in der Altmark dichter dran als Gorleben. Weil seit ein paar Jahren nicht mehr nur in Gorleben, sondern „auf der weißen Landkarte“ nach einem Atommülllager gesucht wird, ist auch Waddekath wieder einer der „möglichen Lagerstandorte“ geworden. Dazu gibt es am Mittwoch eine Infoveranstaltung.

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Kritik an Freigabe von Atommüll bei AKW-Abriss

Im Rahmen der Atommüllkonferenz wurde ein offener Brief an die Konferenz der Umweltminister*innen (UMK) verfasst, die zwischen dem 13. und 15. November in Hamburg tagte. 91 Initiativen, Verbände, Vereine und Gruppen stehen hinter dem Brief, darunter die BI.

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Niedersachsen: Atommüllland

Mit dem Schacht Konrad, der Asse II und Gorleben ist Niedersachsen das Atommüllland schlechthin in der Bundesrepublik, konstatiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Niedersachsen komme deshalb eine ganz besondere Rolle in der Atommülldebatte zu – aus den Fehlern der Vergangenheit im Umgang mit dem Atommüll muss gelernt werden.

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Großes Entsetzen: Uranmüllexporte nach Russland schon 2016

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände reagieren entsetzt auf das Eingeständnis des Urananreicherers Urenco gestern Abend im WDR-TV-Magazin Westpol, dass man schon seit 2016 wieder abgereichertes Uranhexafluorid (UF6) nach Russland exportiert habe. Bislang waren nur Exporte ab diesem Mai bekannt. Es gibt starke Hinweise, dass hinter den jetzt bekannt gewordenen zusätzlichen Exporten aus Großbritannien in Wirklichkeit Kettenexporte aus…

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Ausgeschlachtet! in Steine

Foto: Animals_Angels

Wendländische Aktivist*innen machen mobil gegen die angekündigte Wiedereröffnung des Schlachtbetriebs in Steine. Dort sollen künftig 25.000 Schweine pro Woche getötet – und dann tiefgefroren nach China exportiert werden.

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Alternative Statuskonferenz

Am Samstag ( 9. November) fand in Hannover die alternative Statuskonferenz zur Atommülllagersuche statt. Eingeladen hatten .ausgestrahlt, die AG Schacht Konrad und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenber.

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Pressekonferenz zur Alternativen Statuskonferenz

Am kommenden Wochenende findet in Hannover unsere Alternativkonferenz zum Stand der Endlagersuche statt: Wie funktioniert die Standortsuche? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien? Wie dürftig sind die Beteiligungs-Möglichkeiten für Betroffene und Interessierte? Einladung zur Pressekonferenz am Donnerstag, 7.11.

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Neue russisch-deutsche Anti-Atom-Proteste gegen Uranmüllexport der Urenco Gronau-Russland

Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände weiten ihre Proteste gegen den Uranmüllexport des Urananreicherungskonzerns Urenco von Gronau nach Russland aus: Greenpeace Russland schaltete jetzt den russischen Generalstaatsanwalt ein wegen des Verdachts des illegalen Atommüllimports in die Russische Föderation. Zugleich startete Greenpeace Russland am Wochenende eine Online-Petition an die Urenco-Miteigentümer RWE und EON sowie an den…

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Das Wendland war blockiert

Vor 25 Jahren, am 7. November 1994, berichtete die Elbe-Jeetzel-Zeitung: „das Wendland dichtgemacht – Bundesstraßen stundenlang blockiert“. Es ist deutlich ruhiger geworden in Lüchow-Dannenberg, doch es ist eine Ruhe die trügt.

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Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl

Das größte Umweltverbrechen unserer Zeit: Der lukrative Ölsand zieht gierige Menschen aus der ganzen Welt an, doch die Gewinnung des Rohstoffs setzt gefährliche Giftstoffe frei. Erdöl ist Thema der Polit/Ökologischen Filmreihe am 5. November.

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Gedenken und Gespräche

Bei einer versuchten Ankettaktion während des La Hague-Gorleben-Transportes 2004 wurde der französische Anti-Atom-Aktivist Sébastien Briat vom CASTOR-Zug erfasst und tödlich verletzt. Zum Gedenken an dieses tragische Ereignis werden am kommenden Donnerstag (7. November) ab 18 Uhr Menschen am Ostbahnhof in Dannenberg zusammenkommen. Neben dem Gedenken soll auch Raum sein für Ausblicke, Perspektiven und Gespräche.

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Erinnerung an Sébastien

Am 7.11. jährte sich zum 15. Mal der Tod des damals 22-jährigen Aktivisten und Freundes Sébastien. Zu diesem Anlass kamen 200 Menschen zusammen, hielten inne, gedachten seiner und erinnerten sich an den Castor-Widerstand. – zum Aktionsaufruf

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Der Atomausstieg kommt, der Atommüll bleibt

Seit 2017 läuft die neu gestartete Suche nach einem Endlagerstandort für den hochradioaktiven Müll. 1.900 Castorbehälter werden nach dem Atomausstieg im Jahr 2022 in den Zwischenlagern stehen, in Gorleben sind es 113. Im Herbst nächsten Jahres wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nach Auswertung geologischer Daten aus der Bundesrepublik erstmalig Gebiete auswählen, die für die…

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Kartoffelcastor

Alles Kartoffel! Kartoffelpuffer, Kartoffelschnaps, Kartoffelkuchen und Kartoffelmarmelade: Der Kartoffelsonntag in Dannenberg ist beliebt und das Volksfest lockte alljährlich Tausende Besucherinnen und Besucher an. Ebenfalls alljährlich gab es die Castortransporte und es hatte sich tatsächlich nicht bis in das niedersächsische Innenministerium und ins politische Berlin herumgesprochen, was da an einem ersten Sonntag im November in Dannenberg…

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Atommülllotterie: Atomlobbyisten Hauptgewinner

Es ist der Gipfel der Absurdität: Ausgerechnet jahrzehntelange, glühende Gorleben-Befürworter sollen nun die erste „Fachkonferenz Teilgebiete“, in denen die ersten Ergebnisse der „neuen Endlagersuche“ diskutiert werden, mit vorbereiten.

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Russische und deutsche Atomkraftgegner protestieren gemeinsam: „Uranmüllexport von Gronau nach Russland sofort stoppen“

Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände lehnen gemeinsam die Fortführung der jetzt bekannt gewordenen Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau zur russischen Atomanlage Novouralsk am Ural ab. Sie kündigten heute in Moskau, im Münsterland, in Berlin und im Wendland gemeinsam neue Proteste an. Schon für den kommenden Montag, 28. Oktober, erwarten sie am…

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Neue Uranmüllexporte von Gronau nach Russland unverantwortlich

BMU hat Atomkraftgegner seit 2018 falsch informiert – Noch drei Uranmüllexporte in diesem Jahr Mit großem Entsetzen und scharfer Ablehnung reagieren Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland, Bonn und dem Wendland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) darauf, dass der Gronauer Urananreicherer Urenco nach einer zehnjährigen Pause erneut erhebliche Mengen abgereicherten Uranmüll nach Russland exportiert.

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Deutliche Schieflage bei der Endlagersuche

Michael Sailer ging im August in Rente und wird am Donnerstag (24.10.) in Berlin im Rahmen eines Empfangs „entlassen“ – und doch wieder nicht. Kaum dass er aus Altersgründen den Chefposten des Öko-Instituts räumt, übernimmt er eine Beratungsaufgabe für den sogenannten „Vorhabensträger“ bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll, für die Bundesgesellschaft für…

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Fehlende Mädchen rund um Gorleben

Sind Strahlenschäden die Ursache für eine Veränderung im Verhältnis der rund um Gorleben geborenen Mädchen und Jungen? Freigesetzte radioaktive Teilchen aus den Castoren könnten durchaus Auswirkungen haben, sagt die Fachgruppe Radioaktivität, am ehesten bei der Entwicklung der Keimzellen und der Embryonen. Niedersachsen veröffentlicht spezifische Zahlen nicht mehr – die BI fordert nun Untersuchungen. zur Presseerklärung

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Mit dem Bus nach Lingen!

Es sind nur noch wenige Tage bis zur überregionalen Demo in Lingen am Samstag, den 26. Oktober, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – nicht nur in Lingen, sondern auch an vielen anderen Orten von Belgien über Aachen, Bonn, Duisburg und Münster bis zum Schacht Konrad und ins Wendland.

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Zum Tode von Wolf-Dieter Narr

Wolf-Dieter Narr ist in Berlin nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er war Professor, Aktivist und Menschenrechtler, er spielte eine wichtige Rolle für die Verteidigung von Grund- und Freiheitsrechten – u.a. bei den Castortransporten nach Gorleben.

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Klimakrise: Atomkraft – kein Klimaretter

Aus Anlass der heute beginnenden Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO https://www.iaea.org/atoms4climate in Wien, bei der die Rolle der Atomenergie für die Eingrenzung des Klimawandels beraten werden soll, veranstaltet Global 2000 mit dem internationalen Antiatombündnis „Don’t nuke the climate“, eine Protestaktion und eine Gegenkonferenz.

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35 Jahre Atommüll im Wendland

8. Oktober 1984: Um 8.42 Uhr am Morgen verlassen vier Tieflader das AKW Stade. Beladen mit 210 Zweihundertliter-Fässern macht sich der Transport mit schwachradioaktivem Müll auf den Weg ins Zwischenlager Gorleben.

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