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Im Rahmen der Atommüllkonferenz wurde ein offener Brief an die Konferenz der Umweltminister*innen (UMK) verfasst, die zwischen dem 13. und 15. November in Hamburg tagte. 91 Initiativen, Verbände, Vereine und Gruppen stehen hinter dem Brief, darunter die BI.
Mit dem Schacht Konrad, der Asse II und Gorleben ist Niedersachsen das Atommüllland schlechthin in der Bundesrepublik, konstatiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Niedersachsen komme deshalb eine ganz besondere Rolle in der Atommülldebatte zu – aus den Fehlern der Vergangenheit im Umgang mit dem Atommüll muss gelernt werden.
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände reagieren entsetzt auf das Eingeständnis des Urananreicherers Urenco gestern Abend im WDR-TV-Magazin Westpol, dass man schon seit 2016 wieder abgereichertes Uranhexafluorid (UF6) nach Russland exportiert habe. Bislang waren nur Exporte ab diesem Mai bekannt. Es gibt starke Hinweise, dass hinter den jetzt bekannt gewordenen zusätzlichen Exporten aus Großbritannien in Wirklichkeit Kettenexporte aus…
Wendländische Aktivist*innen machen mobil gegen die angekündigte Wiedereröffnung des Schlachtbetriebs in Steine. Dort sollen künftig 25.000 Schweine pro Woche getötet – und dann tiefgefroren nach China exportiert werden.
Am Samstag ( 9. November) fand in Hannover die alternative Statuskonferenz zur Atommülllagersuche statt. Eingeladen hatten .ausgestrahlt, die AG Schacht Konrad und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenber.
Am kommenden Wochenende findet in Hannover unsere Alternativkonferenz zum Stand der Endlagersuche statt: Wie funktioniert die Standortsuche? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien? Wie dürftig sind die Beteiligungs-Möglichkeiten für Betroffene und Interessierte? Einladung zur Pressekonferenz am Donnerstag, 7.11.
Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände weiten ihre Proteste gegen den Uranmüllexport des Urananreicherungskonzerns Urenco von Gronau nach Russland aus: Greenpeace Russland schaltete jetzt den russischen Generalstaatsanwalt ein wegen des Verdachts des illegalen Atommüllimports in die Russische Föderation. Zugleich startete Greenpeace Russland am Wochenende eine Online-Petition an die Urenco-Miteigentümer RWE und EON sowie an den…
Vor 25 Jahren, am 7. November 1994, berichtete die Elbe-Jeetzel-Zeitung: „das Wendland dichtgemacht – Bundesstraßen stundenlang blockiert“. Es ist deutlich ruhiger geworden in Lüchow-Dannenberg, doch es ist eine Ruhe die trügt.
Das größte Umweltverbrechen unserer Zeit: Der lukrative Ölsand zieht gierige Menschen aus der ganzen Welt an, doch die Gewinnung des Rohstoffs setzt gefährliche Giftstoffe frei. Erdöl ist Thema der Polit/Ökologischen Filmreihe am 5. November.
Bei einer versuchten Ankettaktion während des La Hague-Gorleben-Transportes 2004 wurde der französische Anti-Atom-Aktivist Sébastien Briat vom CASTOR-Zug erfasst und tödlich verletzt. Zum Gedenken an dieses tragische Ereignis werden am kommenden Donnerstag (7. November) ab 18 Uhr Menschen am Ostbahnhof in Dannenberg zusammenkommen. Neben dem Gedenken soll auch Raum sein für Ausblicke, Perspektiven und Gespräche.
Am 7.11. jährte sich zum 15. Mal der Tod des damals 22-jährigen Aktivisten und Freundes Sébastien. Zu diesem Anlass kamen 200 Menschen zusammen, hielten inne, gedachten seiner und erinnerten sich an den Castor-Widerstand. – zum Aktionsaufruf
Seit 2017 läuft die neu gestartete Suche nach einem Endlagerstandort für den hochradioaktiven Müll. 1.900 Castorbehälter werden nach dem Atomausstieg im Jahr 2022 in den Zwischenlagern stehen, in Gorleben sind es 113. Im Herbst nächsten Jahres wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nach Auswertung geologischer Daten aus der Bundesrepublik erstmalig Gebiete auswählen, die für die…
Alles Kartoffel! Kartoffelpuffer, Kartoffelschnaps, Kartoffelkuchen und Kartoffelmarmelade: Der Kartoffelsonntag in Dannenberg ist beliebt und das Volksfest lockte alljährlich Tausende Besucherinnen und Besucher an. Ebenfalls alljährlich gab es die Castortransporte und es hatte sich tatsächlich nicht bis in das niedersächsische Innenministerium und ins politische Berlin herumgesprochen, was da an einem ersten Sonntag im November in Dannenberg…
Im kanadischen Fort McMurray liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Wie magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Welt an. Denn mit dem Ölsand lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgend woanders.
Am Sonntag, den 27.10.2019, bestritten die Menschen vom Sonntagsspaziergang ihr 10jähriges Jubiläum.
Es ist der Gipfel der Absurdität: Ausgerechnet jahrzehntelange, glühende Gorleben-Befürworter sollen nun die erste „Fachkonferenz Teilgebiete“, in denen die ersten Ergebnisse der „neuen Endlagersuche“ diskutiert werden, mit vorbereiten.
Am Montag hat ein Uranmüllzug mit Ziel Russland die Urananreicherungsanlage in Gronau verlassen. Atomkraftgegner*innen reagierten mit Mahnwachen.
Anti Atom Demos sind in den vergangenen Jahren eher rar gesät, doch in Lingen gibt es sie noch, die jährliche Anti Atom Demo.
Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände lehnen gemeinsam die Fortführung der jetzt bekannt gewordenen Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau zur russischen Atomanlage Novouralsk am Ural ab. Sie kündigten heute in Moskau, im Münsterland, in Berlin und im Wendland gemeinsam neue Proteste an. Schon für den kommenden Montag, 28. Oktober, erwarten sie am…
BMU hat Atomkraftgegner seit 2018 falsch informiert – Noch drei Uranmüllexporte in diesem Jahr Mit großem Entsetzen und scharfer Ablehnung reagieren Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland, Bonn und dem Wendland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) darauf, dass der Gronauer Urananreicherer Urenco nach einer zehnjährigen Pause erneut erhebliche Mengen abgereicherten Uranmüll nach Russland exportiert.
Auf Einladung der LINKEN im EU-Parlament nahm Kerstin Rudek, ehemalige BI-Vorsitzende, als Vertreterin des Bündnisses „Don’t nuke the climate“ an einer Konferenz „die Welt atomwaffenfrei machen“ in Brüssel teil.
Es erinnert mich an die großen Anti-Atom-Demos, die Trecker-Blockaden hier im Landkreis, den großen Treck nach Berlin. Doch das gestern war etwas anderes.
Michael Sailer hat die Atommüllpolitik in Deutschland maßgeblich mit geprägt und zugleich durch seine Statements für viele Kontroversen gesorgt. Ist er Machbarkeitsfanatiker oder Realist?
Michael Sailer ging im August in Rente und wird am Donnerstag (24.10.) in Berlin im Rahmen eines Empfangs „entlassen“ – und doch wieder nicht. Kaum dass er aus Altersgründen den Chefposten des Öko-Instituts räumt, übernimmt er eine Beratungsaufgabe für den sogenannten „Vorhabensträger“ bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll, für die Bundesgesellschaft für…
Martin Grant Forwood, Anti-Atom-Campaigner und Kenner der britischen Atomanlage Sellafield, starb Anfang Oktober. Forwood erhielt vor zwei Jahren für seine unermüdliche Arbeit zur Aufklärung über die Gefahren der Atomenergie den „Nuclear Free Future Award“.
Sind Strahlenschäden die Ursache für eine Veränderung im Verhältnis der rund um Gorleben geborenen Mädchen und Jungen? Freigesetzte radioaktive Teilchen aus den Castoren könnten durchaus Auswirkungen haben, sagt die Fachgruppe Radioaktivität, am ehesten bei der Entwicklung der Keimzellen und der Embryonen. Niedersachsen veröffentlicht spezifische Zahlen nicht mehr – die BI fordert nun Untersuchungen. zur Presseerklärung
Es sind nur noch wenige Tage bis zur überregionalen Demo in Lingen am Samstag, den 26. Oktober, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – nicht nur in Lingen, sondern auch an vielen anderen Orten von Belgien über Aachen, Bonn, Duisburg und Münster bis zum Schacht Konrad und ins Wendland.
Wolf-Dieter Narr ist in Berlin nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er war Professor, Aktivist und Menschenrechtler, er spielte eine wichtige Rolle für die Verteidigung von Grund- und Freiheitsrechten – u.a. bei den Castortransporten nach Gorleben.
Am 16. November widmet sich eine Tagung in Berlin dem Protest gegen die Atomanlagen in der ehemaligen DDR.
Mit Schauern und Entsetzen haben wird die Ereignisse in Halle erlebt. Den Anschlag auf die Synagoge und die Ermordung zweier Menschen.
Am 20. Oktober 2019 sind weltweit Aktionen der gut getarnten Atom-Lobbyisten der „Nuclear Pride Coalition“ geplant.
Ein Dutzend Aktivist*innen erinnerten am 9. Oktober vor dem Zwischenlagertor in Gorleben an die erste Atommüll-Lieferung vor 35 Jahren – mehr erfahren
Aus Anlass der heute beginnenden Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO https://www.iaea.org/atoms4climate in Wien, bei der die Rolle der Atomenergie für die Eingrenzung des Klimawandels beraten werden soll, veranstaltet Global 2000 mit dem internationalen Antiatombündnis „Don’t nuke the climate“, eine Protestaktion und eine Gegenkonferenz.
8. Oktober 1984: Um 8.42 Uhr am Morgen verlassen vier Tieflader das AKW Stade. Beladen mit 210 Zweihundertliter-Fässern macht sich der Transport mit schwachradioaktivem Müll auf den Weg ins Zwischenlager Gorleben.
Die Diskussion über Sicherheitsanforderungen, die ein künftiges Atommüllendlager für hochradioaktive Abfälle erfüllen muss, endete am 14./15. September mit einem Eklat. zur Presseerklärung
Am 7.11. jährt sich zum 15. Mal der Tod des damals 22-jährigen Aktivisten und Freundes Sébastien. Zu diesem Anlass möchten zusammen kommen, einmal inne halten, um seiner zu gedenken und uns an unseren Widerstand zu erinnern.
Wolfgang Ehmke geht mit seinem Roman „Der Kastor kommt!“ auf eine kleine Lesereise und lädt vor Ort zu Diskussion ein. Denn auch wenn kein „Kastor“ mehr kommt: Gorleben ist nicht vom Tisch.
Den „internationalen Tag zur Abschaffung der Atomwaffen“ nutzten weitere Staaten, das UN-Atomwaffenverbot zu unterzeichnet. Es fehlen noch 18 bis zum Inkrafttreten. Deutschland mauert weiter.
Ingrid und Werner Lowin stellen ab dem 3. Oktober Bilder von Protesten gegen die Atommüll-Transporte ins Wendland im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg aus. – mehr
Atomkraftgegner*innen rufen zum Boykott der Olympischen Spiele 2020 in Japan auf, weil sie unweit des havarierten Atomkraftwerks Fukushima ausgetragen werden sollen. Ein gesundheitliches Risiko ist nicht auszuschließen!
Im Oktober zeigt die Öko-/Politfilmreihe: „DIE ROTE LINIE – Widerstand im Hambacher Forst“. Die Doku von 2019 erzählt den Protest gegen die Vernichtung des Hambacher Forstes und den Widerstand gegen den Braunkohleabbau aus Sicht verschiedener Gruppen, die sich erst alleine, dann gemeinsam gegen den Energieriesen RWE stellen.
Ab dem 3. Oktober werden Bilder aus dem Fotoarchiv von Ingrid und Werner Lowin unter dem Motto „Amateurfotographie – Vom Bauhaus zu Instagram“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gezeigt.
Mit einer zweiten Demonstration endete am Freitag (27.9.) die Veranstaltungsreihe im Wendland, mit der wir uns an den fridaysforfuture-Protesten beteiligt haben. Weltweit gingen wieder Hunderttausende auf die Straße, um für den Klimaschutz zu protestieren.
Atomkraft ist zu teuer, zu langsam, zu dreckig, zu gefährlich: Am Montag, 7. Oktober 2019, findet in Wien die „Climate Crisis Conference“ statt – parallel zur ersten „Klimakonferenz“ der internationalen Atomlobby.
Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weist seit 2018 nur noch die Gesamtzahl der Geburten aus. Über die Gründe kann man spekulieren, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Die diesjährige Ausgabe des heute veröffentlichten „World Nuclear Industry Status Report“ legt einen Fokus auf die Atomkraft als vermeintliche Lösung gegen den Klimawandel. Die Antwort: Atomkraftwerke sind zu teuer und zu langsam.
Am Samstag, 28. September, findet in Göttingen die 15. Atommüllkonferenz statt. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind Niederdosiseffekte beim Menschen und die CASTOR-Rückführungstransporte aus den Wiederaufarbeitungsanlagen.
Peter Klamser, pensionierter Bergbauingenieur, hatte auf dem BMU Symposium zu den Sicherheitsanforderungen an ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Anfang September 2019) erhebliche Mängel im Referentenentwurf diagnostiziert.
Mit einer kraftvollen Demonstration ist am Freitag, 20. September, das Wendland in die „Week of Climate“ gestartet: In Lüchow gingen 2000 Menschen auf die Straße und forderten von der Politik mehr Engagement beim Klimaschutz.
Im Rahmen der Klimastreikwoche findet am Dienstag 24.09.2019, 19 Uhr in der „Kurve Wustrow“ eine Veranstaltung mit Dr. Christfried Lenz (Bürgerinitiative Saubere Umwelt & Energie Altmark) statt. Er setzt sich mit dem „kleineren Übel“ der Gasverbrennung im Gegensatz zu Kohle und Atom auseinander.