Pressemitteilungen

Citibankstudie: Atomkraft rechnet sich nicht – BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg "Wir rechnen mit der Atomkraft ab"

12. Februar 2010
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Atomkraft rechnet sich nicht – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Citibank. Explodierende Kosten beim Bau der neuen Reaktorlinie im finnischen Olkiluoto bzw. dem französischen AKW-Standort Flamanville, die lange Bauzeit und der hohe Strompreis dämpften die Erwartungen der Branche auf eine „Renaissance“.

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Wege zum Atomausstieg – Mausclick genügt (nicht)

9. Februar 2010
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Atomausstieg und Parteiendebatte, Röttgen oder Rüttgen, Schwarz/Grüne Aussichten, Glaskokillen ohne Abschirmung im Endlager, Geheimakten zu Gorleben und Fachtagung, Krümmel und der nächste Treck, SPD entdeckt Tritium, FDP und Atomkraft nein danke, Satire und Aktuelles, Radiotrailer und Interviews, Slideshow und Fotos zum Runterladen, Endlagerspaziergang und Karneval, Widerstand und Witz

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Debatte um Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke – Röttgen lotet Chancen für Schwarz/Grün für NRW aus – BI Umweltschutz: "Atomkraft ist politisch nicht durchsetzbar"

7. Februar 2010
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Ursprünglich sollte die Debatte um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken bis zu den Wahlen in Nordrhein-Westfalen unter der Decke gehalten werden, doch nun ist sie voll entbrannt. „Mit der für Schwarz/Gelb üblichen Kakophonie“, merkt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) an.

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BI Umweltschutz: "Röttgen rudert zurück" – Ausbaupläne in Gorleben werden plump kaschiert

6. Februar 2010
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Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) rudert zurück: Vor kurzem noch tönte der CDU-Politiker, er wolle die Frage der Endlagerung in dieser Legislaturperiode klären. Jetzt kündigte er gegenüber dem Bonner „General-Anzeiger“ an, er werde den unter seinen Amtsvorgängern Jürgen Trittin (Grüne) und Sigmar Gabriel (SPD) verhängten und aufrechterhaltenen Stopp zur „Erkundung“ des Salzstocks Gorleben aufheben und die…

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Glaskokillen können bersten – BI Umweltschutz fordert den Stopp der geplanten Transporte nach Gorleben

5. Februar 2010
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Gerade erst hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen neuen Castor-Behälter genehmigt. Der CASTOR HAW28M wird mit 28 Glaskokillen befüllt, 11 dieser Behälter, so ist zu erwarten, sollen im Herbst 2010 aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage Cap de La Hague ins Zwischenlager Gorleben transportiert werden.

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Demo gegen MOX-Transporte in Hameln am kommenden Samstag

5. Februar 2010
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Zu einer Demonstration gegen den im Frühjahr geplanten MOX-Brennstofftransport aus dem britischen Sellafield zum Atomkraftwerk Grohnde hat ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und Parteien aufgerufen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) unterstützt den Protest. Kerstin Rudek, die BI-Vorsitzende, wird als eine der Rednerinnen auf der Demo in Hameln sprechen, die am Samstag um 13 Uhr…

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Der Schleier lüftet sich: Zweifel an Gorleben schon 1981 regierungsoffiziell

3. Februar 2010
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BI Umweltschutz: „Gorleben eignet sich bestenfalls als Endlager für den Verfall der politischen Redlichkeit“ An der Eignung Gorlebens als nukleares Endlager hatten die Bundes- und die niedersächsische Landesregierung erhebliche Zweifel. Das geht aus einem Vermerk des zu jener Zeit – für Niedersachsen – federführenden Sozialministeriums vom 3. Juli 1981 hervor.

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Neue Aktenfunde in Sachen Gorleben – BI Umweltschutz: "Gorleben wurde durchgezockt: Das Jahr 1981 – ein Missing Link"

2. Februar 2010
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Kundgebung in Krümmel und Umzingelung des Schwarzbaus Gorleben angekündigt: Noch vier Jahre nach der Standortbenennung Gorlebens im Februar 1977 forderte die Bundesregierung unter Helmut Schmidt (SPD) eine Erkundung mehrerer Standorte als nukleares Endlager. Das berichtet die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage. Gegen den Willen der SPD/FDP-Koalition hatte der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht nur…

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Nikoläuse angeklagt

2. Februar 2010
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6. Dezember 2006 – der niedersächsische Landtag debattiert in einer „Aktuellen Stunde“ über den Klimaschutz. Rund 20 Atomkraftgegnerinnen und –gegner aus dem Wendland sind als Besuchergruppe angemeldet und angereist, Nikoläuse und Clowns verteilen als Atommüllfässer umdekorierte Blechdosen, andere entrollen von der Balustrade im Landtag Transparente mit der Forderung „Stoppt die Atomkraft“. Sie nehmen vor allem…

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BI Umweltschutz: Anti-Atom-Treck nach Krümmel unter Dach und Fach

1. Februar 2010
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Auch in diesem Jahr wird es einen Anti-Atom-Treck geben. Er startet am 21. April in Gorleben und führt über Uelzen und Lüneburg nach Krümmel. Dort findet am Samstag, den 24. April, zwei Tage vor dem Tschernobyl-Jahrestag, eine der zentralen Kundgebungen gegen die weitere Nutzung der Atomkraft statt. In Ahaus und voraussichtlich Biblis wird es weitere…

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Gorleben – Auswahl des Standortes vor über 30 Jahren "per Handstr(e)ich"

30. Januar 2010
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Gorleben war nach dem einzigen regierungsunabhängigen Gutachten Mitte der 70er Jahre überhaupt nicht als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ) im Gespräch. Das berichtet die Elbe-Jeetzel-Zeitung (EJZ) in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf Akten, die den Landtagsfraktionen in Hannover mittlerweile vorliegen. Demnach hatte der TÜV Hannover den Auftrag bekommen, mögliche Standorte für ein NEZ einer…

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Neuer Castorbehälter für Gorleben genehmigt – BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kritisiert das Genehmigungsverfahren

29. Januar 2010
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) genehmigt die Nutzung eines neuen Castorbehälters der Behälterbauart CASTOR® HAW28M. 11 Behälter dieser Bauart sollen im Herbst 2010 aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben transportiert werden. „Heiß, heißer, am heißesten…“ – die Atomkraftgegner im Wendland verweisen auf die „unerhörte Wärmelast dieser Behälter, die bei einer Beladung mit 28…

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Auf nach Krümmel – Treck und Demo am 24. April – BI Umweltschutz Lüchow- Dannenberg lädt für den kommenden Sonntag zu "Ratschlag" ein

27. Januar 2010
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Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) macht gegen die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung mobil, die Laufzeiten der Atomreaktoren zu verlängern und den Weiterbau des Endlagerbergwerks in Gorleben statt dessen Rückbaus in die Wege zu leiten. Im Vorfeld des „Tschernobyl-Jahrestages“, am 24. April, sind bundesweit Kundgebungen und Demonstrationen geplant.

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Protest gegen Schwarz/Gelbe Atompläne

25. Januar 2010
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„Schlittenfahren mit der Atommafia“!- unter diesem Motto protestierten am Sonntag in Gorleben rund 140 Menschen. Sie zogen einen Riesenschlitten mit Politiker- und Konzernvertreterpuppen rund um den Schwarzbau Gorleben. Der Protest richtet sich gegen die Zusage der Bundesregierung, die Uraltmeiler Neckarwestheim und Biblis A über das Abschaltdatum im Sommer weiter laufen lassen bzw. den untertägigen Ausbau…

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Protest gegen Schwarz/Gelbe Atompläne

20. Januar 2010
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Ob es regnet oder schneit, die Anti-Atom-Sonne lacht auf jeden Fall: Am kommenden Sonntag um 13 Uhr heißt es „Schlittenfahren mit der Atommafia!“ Die Regierungskoalition wird am Donnerstag in Berlin mit Vertretern der Energiewirtschaft über die Verlängerung der AKW – Laufzeiten und die Wiederaufnahme des untertägigen Ausbaus im Salzstock Gorleben Sondierungsgespräche führen. Die Atomkraftgegner im…

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Asse: Bundesamt für Strahlenschutz plädiert für Auslagerung des Atommülls – BI Umweltschutz: "Flucht nach vorn und Türöffner für den Schacht Konrad"

15. Januar 2010
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Die Billiglösung hatte die Anti-Atom-Bewegung befürchtet, doch statt der Flutung der havarierten, illegal eingerichteten Atommülldeponie plädiert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Auslagerung der über 125.000 Fässer.

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"Aus Schavan wird man klug?" – Schavan räumt Fehler in der Asse ein – BI Umweltschutz fordert Konsequenzen

14. Januar 2010
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Die Bundesforschungsministerin Anette Schavan hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages Fehler im Umgang mit dem Atommülllager eingeräumt. Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik sei klar, „dass man ein ausgedientes Bergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen kann“, sagte die CDU-Politikerin laut Agenturmeldungen am Donnerstag in Hannover.

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Die neue "Gorleben Rundschau" ist da – ambitionierte Pläne der Atomkraftgegner im Wendland in 2010

12. Januar 2010
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Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht im Jahr 2010 in die Offensive. Denn im März rechnen die Gorleben-Gegner mit der Vorlage eines neuen Rahmenbetriebsplans seitens des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bei den Bergämtern, mit dem Schwarz-Gelb das Moratorium auf der Endlagerbaustelle, das Ende Oktober ausläuft, aushebeln will.

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BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sieht nach weiteren Enthüllungen zur Standortwahl in Gorleben die nächste Investitionsruine der Atomindustrie

11. Januar 2010
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Über 30 Jahre hat es gedauert, bis Akten kursierten, die belegen: Gorleben ist nicht wegen seiner geologischen Qualitäten als Endlagerstandort benannt worden. Gesucht wurde ein Areal zur Errichtung eines Nuklearen Entsorgungszentrums (NEZ), groß genug, um eine Wiederaufarbeitungsanlage (WAA), eine Brennelementfabrik, oberirdische Pufferläger und eine Anlage zur Behandlung und Verpackung von Atommüll auf rund 12 Quadratkilometern…

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Atomwirtschaft erkaufte sich Gorleben

6. Januar 2010
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Nach der Standortbenennung Gorlebens als Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ) vor 33 Jahren sponserte die Deutsche Gesellschaft zur Wiederaufarbeitung (DWK) den Bundes- und Landeshaushalt Niedersachsens, auch die Kommunen erhielten eine Finanzspritze. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung verweist in ihrer heutigen Ausgabe auf entsprechende Papiere, die der Zeitung vorliegen.

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Novelle des Naturschutzrechts: Umweltverbände beklagen Überregelung – Appell an den Landtag

5. Januar 2010
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Der Entwurf eines niedersächsischen Gesetzes zur Neuordnung des Naturschutzrechtes ruft die Naturschutzverbände auf den Plan. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) unterstützt den Protest. Die hiesige Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (ANU) warnt vor den Folgen der Gesetzesnovelle, da in dem Gesetzentwurf die Mitwirkungsmöglichkeiten der anerkannten Naturschutzverbände stark beschnitten werden.

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Widerstandsjahr klingt aus, das neue Jahr wird eingeläutet

28. Dezember 2009
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Jahresaus- und Einklang in Gorleben: 2009 waren die Terminkalender für Anti-Atom-Aktivisten voll, 2010 wird es nicht anders sein.

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Mehr als 10.000 Einwendungen gegen Morsleben-Pläne !

21. Dezember 2009
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Mehr als 10.000 Menschen und Institutionen haben in den letzten Wochen Einwendungen gegen das Konzept erhoben, nach dem das Atommüll-Lager Morsleben geschlossen werden soll,erklärten Initiativen und Verbände am Samstag bei einer Übergabeaktion an das Sachsen-Anhaltinische Umweltministerium in Magdeburg.

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BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg ruft zur Teilnahme an der Demo in Ahaus auf

16. Dezember 2009
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Einige Jahre war es ruhig um Ahaus, dort steht – wie in Gorleben und in Lubmin – eine Halle zur Lagerung von mittel – und hochradioaktiven Abfällen. Doch schon im Sommer, als die Bürgerinitiative Umweltweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf ihrer Sommertour in Ahaus und Münster Station machte, verdichteten sich die Hinweise, dass Ahaus ziemlich bald wieder…

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3. Advent: Umtanzen des "Erkundungs-" Bergwerkes

13. Dezember 2009
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Auch am 3. Adventssonntag treffen sich Gorleben-Gegner um 13 Uhr zum demonstrativen Rundgang um das „Erkundungsbergwerk“ Gorleben.

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Kletteraktivistin reicht Verfassungsbeschwerde gegen Langzeitgewahrsam ein

8. Dezember 2009
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Die Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte hält einen mehrtägigen präventiven Gewahrsam – wie in ihrem Fall beim Castor 2008 – für unzulässig und sieht darin eine Ersatzbestrafung. Sie rügt die Verletzung ihrer Freiheitsgrundrechte, sowie des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes, der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) unterstützt sie bei ihrem Gang nach Karlsruhe.

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Endlager Morsleben besetzt

7. Dezember 2009
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Am heutigen Vormittag besetzten AktivistInnen des Informationsnetzwerkes Contratom das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM). Sie erkletterten einen Turm auf dem Gelände der Atomanlage und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Stoppt das dreckige Atomgeschäft!“.

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BI Umweltschutz präsentiert ihre neue Web-Seite

4. Dezember 2009
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„Seit über 30 Jahren im Widerstand gegen die Atomindustrie – seit 1996 auch im Internet:Willkommen auf der Webseite der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. Hier wollen wir Sie über unsere Arbeitsthemen Atommüll-Lagerung in Gorleben und Ausstieg aus der Atomkraft informieren.“

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Verfassungsbeschwerde erfolgreich – BI Umweltschutz: "Polizei wird in die Schranken verwiesen"

2. Dezember 2009
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Das Demonstrationsgeschehen beim Castor-Transport 2001 muss gerichtlich neu aufgearbeitet werden. Castor-Gegner waren mit einer Verfassungsbeschwerde erfolgreich, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verweist den Fall zurück an die Gerichte.

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"Der andere Gorleben-Krimi läuft noch" – BI Umweltschutz zum ZDF-Krimi über die Freie Republik Wendland

1. Dezember 2009
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Die „Freie Republik Wendland“, das widerständige Hüttendorf auf der Bohrstelle 1004, war nur 44.000 Quadratmeter groß, ein abgebranntes Waldstück. Tausende von Atomkraftgegnern besetzten am 3. Mai 1980 den Platz, errichteten Hütten und ein Freundschaftshaus, Platzbesetzungen gehörten zu den augenfälligsten Aktionsformen der Anti-AKW-Bewegung. Genau dort sollte eine der Tiefbohrungen niedergebracht werden, um den Salzstock Gorleben auf…

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"Energiekonzerne bestimmen den Kurs von Regierungen" – BI Umweltschutz zur Berufung Gerald Hennenhöfers ins Umweltministerium

1. Dezember 2009
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„Eine himmelschreiende Tradition findet ihre Fortsetzung“ – für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist die Berufung des Juristen Gerald Hennenhöfers als Chef der Reaktorsicherheitsabteilung ein deutliches Signal, denn Hennenhöfer tat sich als Pro-Atom-Hardliner schon in den 90er Jahren unter der damaligen Umweltministerin Angela Merkel hervor. Danach wechselte er zum Stromkonzern Viag (heute Eon).

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BI Umweltschutz zur Konrad-Entscheidung – "Türöffner für eine Endlagerung zu Lasten späterer Generationen"

29. November 2009
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Das Bundesverfassungsgericht hatte am Donnerstag eine Verfassungsbeschwerde der Konrad-Gegner abgewiesen. Die Gefahr von Schäden für spätere Generationen bei der Einrichtung der geplanten Atommülldeponie in dem ausgedienten Erzbergwerk könne nicht mit einer Verfassungsbeschwerde geltend gemacht werden. Atomkraftgegner an den Endlagerstandorten, die seit Jahren eng vernetzt zusammen arbeiten, reagieren entsetzt und kündigen Aktionen an.

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"Pro-Forma-Politik" soll unter Schwarz-Gelb fortgesetzt werden

24. November 2009
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Atomrechtliches Genehmigungsverfahren in Gorleben liegt seit 32 Jahren auf Eis und die BI Umweltschutz liegt auf der Lauer: „Pro-Forma-Politik“ soll unter Schwarz-Gelb fortgesetzt werden

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Atomwirtschaft übernimmt die Regie in Gorleben – BI Umweltschutz prophezeit "ein neues 1004"

16. November 2009
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Die Federführung in Gorleben geht nach Informationen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) über. Das Unternehmen, das ursprünglich mal ein Staatsbetrieb war, gehört heute zu 75 % der Gesellschaft für Nuklearservice, einer Tochter der führenden Atomstromer, die zugleich die Brennelementzwischenlager…

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Friedensmarsch führt auch durch das Wendland – BI Umweltschutz lädt zur Teilnahme ein

16. November 2009
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In Schleswig-Holstein haben über 20 Friedensfreundinnen und –freunde (die Mehrheit waren Frauen) am 6. August 2009 um 8:15 begonnen, eine Fahne zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 durch die ganze Bundesrepublik zu tragen – von nördlichsten Leuchtturm auf Sylt bis zur Zugspitze und damit vom nördlichsten zum höchstgelegenen Gebäude der…

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"Sarkasmus oder Einfalt" – BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg reagiert pikiert auf ZEIT-Interview Röttgens

12. November 2009
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In der Wochenzeitung ZEIT äußert sich der neue Umweltminister Nobert Röttgen erstmals öffentlich zum Themenkomplex Atomkraft und nukleare Entsorgung: Die nicht gelöste Entsorgungsfrage stelle sich unabhängig davon, „ob einzelne Kernkraftwerke möglicherweise ein paar Jahre länger laufen als von der rot-grünen Regierung beschlossen“, meint Röttgen. Er wolle einen schon befriedeten gesellschaftlichen Konflikt nicht wieder aufflammen lassen…

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Atomkraftgegner wehren sich gegen Film- und Videoaufnahmen

10. November 2009
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Die Berliner Großdemonstration am 5. September 2009 wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und ein Einzelkläger wehren sich gegen die Überwachung der Demo durch Video- und Filmaufnahmen der Polizei.

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Der ehemaliger Asse-Chef Kühn spricht die Unwahrheit – Erneuter Protest in Gorleben

8. November 2009
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Professor Klaus Kühn gilt als international renommierter Experte. Für seine Aktivitäten zu Fragen der nuklearen Endlagerung wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Er setzt auf Salz als Endlagermedium für radioaktive Abfälle und plädiert selbst jetzt, nachdem seine Mitschuld für das Asse-Debakel Thema der Befragung ist, gleich für das nächste Debakel: für Gorleben.

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Bürgerinitiative Umweltschutz demonstriert in Salzwedel gegen Atompolitik

6. November 2009
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Der 7.November 2009 wurde von Anti- Atom- Initiativen zum gemeinsamen Aktionstag gegen Atomkraft erklärt. In Flensburg, Hamburg, Lüneburg, Potsdam, Hildesheim, Remlingen, Göttingen, Münster und weiteren Orten streiten Atomkraftgegnerinnen und -gegner für das Ende der Atomkraft. So auch in Salzwedel, wo die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow- Dannenberg zu einem Demozug zum Atomstromproduzenten E.ON Avacon aufruft.

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Filmen und Fotografieren verboten! – Atomkraftgegner wehren sich gegen Ablichtung der Spaziergänge in Gorleben

2. November 2009
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) soll das Filmen und Fotografieren von Demonstrationsteilnehmern am „Schwarzbau Gorleben“ unverzüglich unterlassen und sicher stellen, dass bei den sonntäglichen demonstrativen Spaziergängen in Gorleben das Wachpersonal von dieser rechtswidrigen Praxis ablässt.

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Zwischenfall im Castorlager Gorleben. "Störfall als Sicherheitsnachweis?" – BI Umweltschutz kritisiert die Informationspolitik der Gorleben-Betreibers

2. November 2009
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Gleich zweimal versagte an diesem Wochenende das Überwachungssystem im Zwischenlager Gorleben, doch die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) interpretiert die Störfälle als Sicherheitsnachweis. „Eine absurde Argumentation“, findet die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI), die an die hilflose Informationspolitik des Krümmel-Betreibers Vattenfall erinnere. „Dort wie hier in Gorleben wird von der Störanfälligkeit der Nukleartechnologie abgelenkt und das Funktionieren des…

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BI Umweltschutz: "An Gorleben ist alles falsch"

26. Oktober 2009
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Bergleute des „Erkundungs“bergwerks Gorleben und Gorleben-Gegner haben etwas gemeinsam: Sie reagieren ziemlich unaufgeregt auf die Ankündigung der neuen Bundesregierung, in Gorleben das Moratorium „zügig“ aufzuheben. „Das geht nicht über die Nacht wie bei der Umstellung der Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit, da müssen rechtliche Voraussetzungen für geschaffen werden, und das wird dauern“.

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Gorleben: Protest ohne Ende

25. Oktober 2009
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Protest ohne Ende: Bei strahlender Sonne kamen erneut über 100 Menschen unter dem Motto „Schicht im Schacht, wir geben Acht“ zu einem Sonntagsspaziergang nach Gorleben.

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(K)Eine Chance für die Atomkraft

25. Oktober 2009
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Vier Wochen haben die CDU/CSU und FDP Zeit gehabt, sich über die künftige Energiepolitik zu verständigen. „Herausgekommen ist ein Torso“, findet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

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Morsleben: Illusionen zerplatzen!

21. Oktober 2009
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Auftaktaktion für Einwendungs-Kampagne am Samstag, 24. Oktober, 15.00 Uhr am Atommüll-Lager in Morsleben

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Mehrheit der Bevölkerung Lüchow- Dannenbergs will endgültiges Aus für Schwarzbau Gorleben

18. Oktober 2009
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Anläßlich der jüngsten Äüßerungen der Bürgermeister der Gemeinde Gorleben, Herbert Krüger, und der Samtgemeinde Gartow, Friedrich- Wilhelm Schröder (beide CDU), sowie des Samtgemeinde- Fraktionsvorsitzenden der SPD, Klaus Hofstetter, den 2000 verhängten Baustopp des Salzstockes Gorleben „schnellstmöglich“ aufzuheben, betont die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow- Dannenberg, dass die große Mehrheit der Bevölkerung des Landkreises Lüchow- Dannenbergs für ein…

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Morsleben – Modell für Gorleben?

18. Oktober 2009
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Die Asse steht beispielhaft für eine desaströse und verlogene Entsorgung atomarer Abfälle. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn auch das zweite Atommüllendlager in Deutschland, Morsleben, ist havariert.

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Anti- Atom- Konferenz 17./18. Oktober in Hitzacker – Demonstration gemeinsam mit dem Sozialforum am Samstag

15. Oktober 2009
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Die Anti- Atom- Bewegung kommt unter dem Dach des Sozialforums am kommenden Wochenende in Hitzacker zur diesjährigen Herbstkonferenz zusammen. In der Freien Schule Hitzacker, Hagener Weg 1, wird am Samstag von 9 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 15 Uhr konferiert.

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Union und FDP setzen auf Gorleben – BI Umweltschutz: das provoziert den Widerstand

14. Oktober 2009
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Die Umweltpolitiker von Union und FDP haben sich nach Presseberichten auf Teile der künftigen Energie- und Umweltpolitik verständigt. So soll das niedersächsische Salzbergwerk Gorleben sofort als mögliches Atommüll-Endlager erkundet und der von Rot-Grün verhängte Erkundungsstopp aufgehoben werden.

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Bürgerinitiative prangert geplante heiße Fracht nach Gorleben an – Offenlegung der Castor-Sicherheitsberechnungen gefordert

14. Oktober 2009
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Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fordert die Offenlegung der Sicherheitsprüfungen für den neuen Castorbehältertyp, der nach Aussage des Gorlebener Zwischenlagerbetreibers kurz vor der Zulassung steht. Elf Behälter des neuen Typs Castor HAW 28M sollen im nächsten Jahr mit hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague ins Wendland verbracht werden. Der Fernsehsender ARTE hat…

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