Jan Becker
Dienstag den 24.6. in Lingen (Ems): Almoustapha Alhacen aus dem Niger berichtet über die Situation des Uranbergbaus in seinem Land. Eine Veranstaltung zu der auch die BI Lüchow Dannenberg aufgerufen hatte.
500 – 600 Menschen und 20 Trecker haben in Hannover die sofortige Stilllegung des AKW Grohnde gefordert. Mit der Demonstration und einer Unterschriftensammlung wollten die KritikerInnen nach den neuerlichen Defekten im AKW Grohnde Druck auf die niedersächsische Atomaufsicht machen, dass der seit Jahrzehnten umstrittene Reaktor in der nächsten Woche nicht wieder ans Netz geht. Auch…
Dank Kerstin Rudek, die geknipst hat, hier ein kleiner Eindruck von der Kulturellen Landpartie, der an zahlreichen Wunderpunkten vertretenen BI und dem an vielen Orten sichtbaren Widerstand gegen die Atomanlagen in Gorleben:
Zehntausende Besucherinnen und Besucher werden zwischen Himmelfahrt und Pfingsten zur Kulturellen Landpartie ins Wendland kommen. An vielen Veranstaltungsorten wird nach wie vor auf einen „Gorleben-Bezug“ Wert gelegt.
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius gesteht ein Systemversagen des Verfassungsschutzes ein: 40% der Personendaten müssen wegen unzulässiger Speicherung sofort und zeitnah gelöscht werden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fordert Aufklärung, wie viele der Geschädigten als Castor- und Atomkraftgegner von diesem Datenskandal betroffen sind.
28 Jahre ist es nun her, seit in Tschernobyl in der Region Kiew, der Reaktorblock IV des dortigen Atomkraftwerks explodierte und eine radioaktive Wolke über Europa schickte. Angesichts der Krise in der Ukraine ist es höchst fragwürdig, wann es jemals eine sichere Hülle um den immer noch offen liegenden zerstörten Reaktorblock geben wird. Anlässlich des…
„Zweifelhaftes Mitmachtheater“ – unter diesem Titel beschreibt Pressesprecher Wolfgang Ehmke, warum wir weiter gegen die Beteiligung der Umweltverbände an der Endlagerkommission sind.
Kurz vor der chinesischen Grenze, tief in der sibirischen Steppe endet die Bahnstrecke. Als hier vor 40 Jahren Geologen Uran fanden, wurde die “geheime Stadt” Krasnokamensk gegründet. Dieser Ort existierte lange Zeit auf keiner Landkarte. Heute ist dort Asiens größte Uranmine und ein Straflager. Die “Ökologische Filmreihe” zeigt am 15.04. den Film “Endstation Krasnokamensk”.
Umweltverbände kritisieren zum wiederholten Mal die Zusammensetzung der Endlagerkommission. Im Video tut dies Martin Donat, Vorsitzender der BI Umweltschutz. Die BI will in der Kommission nicht mitarbeiten. Video vom 11.04.2014.
Marianne Fritzen ist Mitbegründerin die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg und war lange Jahre deren Vorsitzende. Heute wird sie 90 Jahre alt. Wir wünschen alles Gute! Sie ist außerdem Gründungsmitglied der „Grünen Liste Umweltschutz“, dem Vorläufer der heutigen Grünen und war viele Jahre in den kommunalpolitischen Gremien Lüchow-Dannenbergs aktiv. Auch engagiert sie sich im Gorleben Archiv. Ein kleines…
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hat seit gestern einen neuen Vorstand. Die gut besuchte Mitgliederversammlung in den Trebeler Bauernstuben bestätigte den Vorsitzenden Martin Donat.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des „Gorlebener Gebet“ veranstaltet die Gruppe eine umfangreiche Seminarreihe mit Terminen im April, Mai und Juni. Am 29.06. endet die Reihe mit einem Aktionstag in Gorleben.
Der WDR hat recherchiert – und Gorleben als Endlager für gescheitert erklärt.
Die ehemalige BI-Vorsitzende Kerstin Rudek besucht zur Zeit Japan. Sie trifft dort zahlreiche AtomkraftgegnerInnen und nimmt an Demonstrationen teil.
Nach dem Atomgesetz werden die Atomkraftwerke bis 2022 abgeschaltet. Was bleibt, ist der über Jahre angesammelte radioaktive Müll. Wohin damit? Diese Frage wird uns und die kommenden Generationen noch lange beschäftigen. Grund genug für eine große gesellschaftliche Debatte.
Die Ausgabe März / April 2014 der Gorleben Rundschau ist erschienen. Hier das Editorial und die Bestellmöglichkeit des kostenlosen Magazins der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
Mit einem Neustart der Endlagersuche soll alles besser werden, was in der Vergangenheit mit der politischen Festlegung auf den Standort Gorleben falsch gelaufen ist. Unter anderem sollen auch die Bürger an dem Auswahlverfahren beteiligt werden, auch um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. Ulrike Donat, Rechtsanwältin aus Hamburg, nimmt Stellung zu den Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren der…
Anlässlich des 3. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima ruft die BI in Zusammenarbeit mit der Montagsmahnwache Dannenberg zu einem Demoumzug durch Dannenberg auf. Seit drei Jahren treffen sich unermüdlich AtomkraftgegnerInnen um 18.00h auf dem Marktplatz in Dannenberg, um der Opfer der jüngsten Atomkatastrophe zu gedenken. Am 27. Januar dieses Jahres traf sich die Mahnwache zum…
Am 11. März 2014 jährt sich der Atomunfall von Fukushima zum dritten Mal. Wie sieht es heute aus in der Region um Fukushima? Wie hat die größte Atomkatastrophe der Geschichte den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert? Der im Wendland aufgewachsene Umweltjournalist Alexander Neureuter will mit seinem aktuellen Bild-Band eine Antwort zu…
40 Vertreter der Netzwerks ‚Initiativen gegen Fracking im Norden‘ haben sich am18.1.14 in Lüneburg versammelt. Sie zogen Bilanz über das vergangene Jahr und koordinierten ihre Aktivitäten in den kommenden Monaten.
Ein sogenannter Rahmenbetriebsplan erlaubt seit dem Jahr 1983 die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Die Erkundung wurde eingestellt, als der Bundestag einen Neustart in der Endlagersuche beschloss. Dass der alte Rahmenbetriebsplan damit ungültig wurde, wollen Greenpeace und die Familie des größten niedersächsischen Waldbesitzers Fried Graf von Bernstorff nun endgültig vor Gericht…
Auch bei der vierten Atommüllkonferenz, wie gewohnt in der Volkshochschule Kassel, erwarten euch spannende ReferentInnen aus den unterschiedlichen Themenbereichen zum Thema Atommüll.
Die Initiativen an den Atomstandorten in Niedersachsen haben zum ersten Amtsjahr des grünen Umweltministers Stefan Wenzel ein gemeinsames Fazit gezogen. Mit einer Aktion vor dem Umweltministerium – dort wurde in Umwandlung des niedersächsischen Wappentiers, des springenden weißen Rosses, der „SuperGAUl platziert – und der Übergabe eines „Amtszeugnisses“ verbanden die Anti-Atom-Initiativen ihre Kritik.
O-Ton mit Martin Donat, BI Lüchow-Danneberg zur Kampangne „Atomtransport gesucht“. weitere Infos: Atomtransport gesucht
Drei Referenten mit langjährigen Erfahrungen in der Arbeit gegen Rechts geben einen fundierten Überblick über rechte Strukturen im Raum Uelzen / Lüneburg, Altmark und dem Wendland und bieten im Anschluss die Möglichkeit für gegenseitigen Austausch.
„Von vielen Stilen zu viele?“. Rainer von Vielen hat sich in den vergangenen Jahren oft gegen das Atomprojekt Gorleben engagiert. Nun kommt er mit seiner Band nach Lüneburg.
Der IPPNW und ROBIN WOOD haben eine deutsch-sprachige Video-Dokumentation der Uran-Konferenz in Tansania möglich gemacht. Auch Günter Hermeyer von der BI Lüchow-Dannenberg kommt vor Ort zu Wort.
Weiter geht´s! 100 Menschen stießen auf das Widerstandsjahr 2014 an, immer mehr kamen dazu und am Ende machten sich fast 150 Leute und 15 Hunde auf den Weg und umrundeten demonstrativ die trostlosen, mit Stacheldraht gespickten Mauern des sogenannten Erkundungsbergwerks Gorleben.
Nach dem Schwarz-Roten Rententrick des Koalitionsvertrages enttarnen sich nun auch die anderen Vorhaben und Verabredungen der großen Koalition in Berlin als Heuchelei und Zukunftsbremse. Besonders betroffen: die Energiewende, die ihren Namen unter dieser Regierung zu Unrecht trägt.
Liebe MitstreiterInnen, kurz vor dem Jahresende möchten wir noch einmal die Chance nutzen, uns bei euch allen ganz herzlich für die Unterstützung zu bedanken. Mit euch werden wir auch im näXten Jahr weiterhin in Bewegung bleiben und uns nicht einem Gesetz wie dem Standortauswahlgesetz beugen, das uns suggerieren möchte, es gäbe nur noch diese letzte,…
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Menschen, die auch in Zukunft mit uns gemeinsam Gorleben verhindern wollen, ein schönes Weihnachtsfest. Ohne euer großes Engagement wären wir heute nicht an dem Punkt, an dem wir sind: die Endlagersuche wird neu aufgerollt, die Castortransporte sind gestoppt. Zumindest offiziell. Bis auf Weiteres. Weil wir das…
Als Anna und Andreas von Bernstorff kürzlich wegen ihres Engagements gegen ein Atommüllendlager in Gorleben der Bremer Friedenspreis 2013 verliehen wurde, war sich das gräfliche Paar schnell einig: Ein Großteil des mit dem Preis verbundenen Geldes soll an die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fließen.
Zwischenlager für radioaktive Abfälle und auch mehrere Firmen, die sich mit Nuklearprodukten befassen, werden in Niedersachsen künftig direkt vom Umweltministerium beaufsichtigt.
5.000 Menschen fordern den Stopp der Pilotkonditionierungsanlage Gorleben. Warum entspricht die Anlage aus den 90er Jahren nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik? Das muss gut begründet sein und das geht nicht ohne wissenschaftlichen Beistand. Am 7. Februar 2014 wird dazu im Umweltministerium ein Fachgespräch stattfinden. Wir kommen voran, wenn wir uns auf die…
Vor 40 Jahren haben sich Umweltschützer aus dem Landkreis Lüchow Dannenberg zusammen gefunden um gegen das geplante Atomkraftwerk in Langendorf an der Elbe zu protestieren.
Die Bundestagswahl 2013 hat uns eine kräftige Rolle rückwärts in der Energiepolitik beschert. Der fast beschlossene Koalitionsvertrag von Union und SPD bleibt weit hinter den Möglichkeiten und Notwendigkeiten eines guten Klimaschutzes zurück und streut Sand in die Augen der Gesellschaft. „Wir halten am Ausstieg aus der Kernenergie fest.“, es liest sich ja ganz schön, doch…
Beim letzten Castor ketteten sich vier an einen Betonklotz unter den Gleisen und hielten den Transport so für 15 Stunden auf. Das Verfahren wurde Ende Oktober überraschend eingestellt! Allerdings gegen die Zahlung von 1.000 Euro.
Nahezu 5000 Unterschriften eingepackt in ein Papp-Modell der Pilot-Konditionierungslage (PKA) nahm gestern in Hannover der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) von einer fünfköpfigen Delegation der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) entgegen. Ziel der Aktion sei es, dass diese „vergessene“ Atomanlage vom niedersächsischen Umweltministerium (NMU) unter die Lupe genommen wird.
„Schweres Gerät“ fuhr die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) heute am Rande des Lüchower Wochenmarkts auf. Um der Bevölkerung die Atommülltransporte, die unberührt vom Castor-Stopp weiter ins Zwischenlager Gorleben rollen, plastisch vor Augen zu führen, wurde ein solcher Transport simuliert.
Gorleben ist immer noch Ziel für Atommülltransporte. Mit einer Info-Aktion will die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) darauf aufmerksam machen, dass mit Gorleben nicht nur die Castor-Halle und die angebliche Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle verbunden ist.
Die Menschenrechtserklärung von 1948 beinhaltet das Grundrecht auf Nahrung. Aber wie soll man diesem Grundrecht Geltung verschaffen angesichts klimatisch bedingter Hungerkatastrophen, der Erschöpfung von Böden und Wasserquellen, dem Verlust der Artenvielfalt und der weltweiten Landflucht von Bauern?
Am vergangenen Samstag protestierten in Berlin 16.000 Menschen für die Energiewende, gegen Atom- Kohle und Fracking. Martin Donat, Vorsitzender der BI hielt einen Redebeitrag:
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg geht in der kommenden Woche in die Offensive: Mit einem scheinbar „echten“ Atomtransport wollen Aktivisten auf die ständigen Einlagerungen in das Fasslager Gorleben aufmerksam machen.
Am heutigen Samstag forderten 16.000 Menschen von der künftigen Bundesregierung, die Energiewende mit Sonne und Wind zu gestalten und Fracking, Kohle und Atom aufs Abstellgleis zu stellen. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD nutze nicht die riesige Chance, mit der Energiewende beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen…
Es ist unglaublich, aber leider wahr: In Europa werden nach wie vor neue Atomkraftwerke geplant. So derzeit in Finnland, Pyhäjoki, wo Fennovoima zusammen mit Rosatom ein neues AKW bauen möchte. Derzeit läuft das Scoping-Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Projekt ist nicht neu. Es gab bereits 2008 unter Beteiligung von E.ON eine Umweltverträglichkeitsprüfung und 2009 eine positive…
Alles, was Gorleben „beschwert“ und am Ende dazu beitragen mag, an Gorleben als Endlagerstandort festzuhalten, steht gegenwärtig im Fokus der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Neben der Auseinandersetzung um den atomrechtlichen Planfeststellungantrag auf dem Jahr 1977 und den Rahmenbetriebsplan für den Ausbau des sogenannten Erkundungsbergwerks aus dem Jahr 1983 geht es auch um die Betriebserlaubnis der…
Mitglieder des „widerStandsNests“ im wendländischen Metzingen haben am Samstag in Sichtweite zur Bundesstraße 216 ein Mahnmal gegen den Fortbestand des Rahmenbetriebsplans für den Salzstock Gorleben errichtet. Am Abend fand dann das traditionelle „Laternelaufen“ statt.
Die neue Ausgabe der Gorleben Rundschau ist gedruckt und befindet sich in den Briefkästen der vielen Abonnenten bundesweit!
Am Mittwoch, den 27.11.13, begrüßen wir Wolfgang Neumann (intac Hannover) im Landkreis. Neumann nimmt die Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) unter die Lupe. Diese „vergessene Atomanlage“ in Gorleben hat zwar den heißen Betrieb nie aufgenommen, ist aber das Missing Link zwischen der Castorlagerung und einer möglichen Endlagerung im Salzstock Gorleben.