Pressemitteilungen
BI Umweltschutz verwahrt sich gegen Gewaltphantasien des niedersächsischen Innenministers Schünemann
Überwachungsbehörden suchen nach informellen Mitarbeitern in der Anti-Atom-Bewegung Ermittlungsausschuss Wendland ruft zur Verweigerung der informellen Zusammenarbeit mit Polizei und Geheimdiensten auf Der nächste Castor-Transport nach Gorleben – vermutet wird als Transporttermin der November – wirft seine Schatten voraus. Die Kripo forscht die Anti-Atom-Szene im Wendland aus und sucht dafür informelle Mitarbeiter. Ein Fall wurde jetzt…
BI Umweltschutz: „Röttgen will Gorleben durchboxen“ Mit großer Empörung reagiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf die Entscheidung der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), Dr. Bruno Thomauske an einer „Eignungsprognose“ für das geplante Endlager Gorleben mitwirken zu lassen. Finanziert wird diese „Eignungsprognose“ nämlich vom Bundesumweltministerium. „Der Filz erreicht unter Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine neue…
Am Dienstag, 3. August 2010, muss sich die Lüneburger Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte, genannt das „Eichhörnchen“, wegen einer Kletteraktion am Brennelementzwischenlager Gorleben vor dem Amtsgericht Dannenberg verantworten. Hintergrund des Prozesses ist eine Demonstration am Atommüllzwischenlager Gorleben während des Wendland-Sommercamps im Jahre 2008 .Verhandelt wird über den Widerspruch der Angeklagten gegen einen Strafbefehl in Höhe von 40…
AKW-Gegner aus dem Wendland erstreiten Urteil Noch ein Urteil, das bei den AKW-Gegnern im Wendland Freude auslöst: das Verwaltungsgericht Schwerin gab einer Klage von Kerstin Rudek und Heiko Jäger statt, die auf dem Weg zu den Protesten gegen den G 8 – Gipfel in Heiligendamm mit 25 weiteren Gorleben-Gegnern auf der Autobahn kurz vor Rostock…
Dokumente der 90er Jahre belegen weitere Ungereimtheiten bei der „Erkundung“ des Salzstocks Gorleben – BI Umweltschutz: „Pfusch in Gorleben – Endlagerbau auf Biegen und Brechen“
Einen eindrucksvollen Erfolg vor Gericht erzielte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Das Berliner Verwaltungsgericht (VG) entschied, dass das Filmen der Großdemonstration am 5. September 2009 durch Einsatzkräfte der Polizei rechtswidrig war. Die Richter monierten, es müsse heutzutage von einem „modernen“ Eingriffsbegriff ausgegangen werden, die Kameraüberwachung einer friedlichen Demonstration verstoße gegen das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung.
Endlager: Atom-Multis verdienen am eigenen Müll – Panorama geht auf Spurensuche – BI Umweltschutz: „Verstoß gegen europäisches Recht“
Es geht wieder los – erste Vorbereitungen auf 12. Castor-Transport nach Gorleben BI Umweltschutz peilt größte Anti-Atom-Manifestation in der Geschichte des Gorleben-Widerstands an
Im Herbst 2010 erreichte ein weiterer Castortransport das niedersächsische Zwischenlager Gorleben erwartet. Elf Behälter mit hochradioaktiven Abfällen wurden aus der Wiederaufarbeitungsanlage im französischen La Hague ins Wendland gebracht. Es handelt sich um den vorletzten derartigen Transport aus Frankreich. Die Einlagerung im oberirdischen Zwischenlager Gorleben ist perspektivlos, da es kein Endlager für hochradioaktiven Müll gibt. Der…
Vor der Stuttgarter Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des baden württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, demonstrieren zur Stunde Atomkraftgegner. Sie haben vor der Einfahrt 126 schwarz-gelbe Fässer aufgebaut, um auf das völlig ungelöste Problem der Atommüll-Entsorgung hinzuweisen. Auf einem großen Banner steht „Mappus, behalt Deinen Müll!“ Beteiligt sind an der Aktion, die von der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt…
Im Streit um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke macht sich Stefan Mappus (CDU) für einen aggressiven Pro-Atom-Kurs stark. Mindestens 15 Jahre sollen die Atommeiler länger am Netz bleiben, fordert der Baden-Württembergische Ministerpräsident. Jetzt rücken ihm die Atomkraftgegner auf die Pelle: „Mappus, behalt Deinen Müll“ lautet ihre Parole.
Wurden Forschungsergebnisse zum Salzstock Gorleben auf Betreiben des „politischen Bonn“ bei der Auswertung des Tiefbohrprogramms geschönt? Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben hatte zu seiner Sitzung am 8. Juli u.a. den Kieler Quartärgeologen Prof. Dr. Klaus Duphorn als Zeugen geladen.
Neue UBA-Studie zeigt: Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist realistisch Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Voraussetzung ist aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird. Das zeigt die Studie des Umweltbundesamtes (UBA) „Energieziel…
BI Umweltschutz: “ Mit Gorleben kommen sie nicht durch!“ Der Haushaltsentwurf der schwarz-gelben Bundesregierung belegt: das Atommüllendlager Schacht Konrad und der Salzstock Gorleben sollen ausgebaut werden, es sind deren Pfeiler zur Entsorgung radioaktiver Abfälle.
Marianne Fritzen aus Kolborn wird geehrt: Der mit 10.000 Euro dotierte Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung geht in diesem Jahr an die Mitgründerin der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Zu einem „Energiedialog“ treffen sich heute im Kanzleramt Vertreter der vier großen Stromkonzerne mit den Spitzen der schwarz-gelben Koalition. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) kritisiert die Haltung der Stromkonzerne, die eine Besteuerung des Kernbrennstoffs für Atomkraftwerke verhindern wollen. „Die Sonderposition der Betreiber von Atomkraftwerken, deren Brennstoff nicht besteuert wird, findet nur noch eine Parallele in…
Über Jahre hinweg recherchierten und archivierten die Atomkraftgegner im Wendland Dokumente, die Hinweise darauf gaben, dass die Wahl des Salzstocks Gorleben als Atommülldeponie nicht Ergebnis eines wissenschaftlichen Auswahlverfahrens war, im August 2008 stieß die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), die Akteneinsicht beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beantragt hatte, auf die Schönung eines Zwischenberichts: Nach Auswertung der…
Aufregung herrscht an der Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg: Die Bahn AG hat auf dieser Strecke mit einer radikalen Rückschnittmaßnahme begonnen. Alarmiert wurden Naturschutzverbände und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) von Anwohnern: Die Gorleben-Gegner vermuten, dass die Bahn AG erste Vorbereitungen für den nächsten Castor-Transport im November trifft. Zu einer Spontan-Demo trafen sich am Freitagabend zwischen…
In Gorleben begann 1977 die Erkundung des Salzstocks auf der Basis des Preußischen Bergrechts von 1865, das erklärte Hennig Rösel seitens des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben. Auf seiner Sitzung am 17. Juni räumte der ehemalige Vize-Präsident des BfS ein, dass das Bergrecht Vorzug vor dem Atomrecht fand, um der…
Die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) geht mit der Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) hart ins Gericht. Der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) liegen inzwischen auch entsprechende Schreiben vom 25.02.2010 und 01.04.2010 vor, in denen der GNS seitens der BAM unterstellt wird, notwendige Nachweise bei sicherheitsrelevanten Schweißverfahren nicht liefern zu können. Die Frankfurter Rundschau geht…
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben beginnt mit der inhaltlichen Arbeit und bietet gleich einen „Knaller“: der als einer der ersten Zeugen berufene Geologe Jürgen Kreusch hat das Endlager-Auswahlverfahren der 70er Jahre unter die Lupe genommen und attestiert in seinem Bericht – unter Berücksichtigung des Standes von Wissenschaft und Technik der damaligen Zeit – für die…
800 Atomkraftgegner haben am Wochenende in Gorleben für den Atomausstieg und gegen Gorleben als Standort für ein nukleares Endlager protestiert. Im Anschluss an eine Kundgebung vor dem Tor des „Schwarzbaus“ zog die vielköpfige Menge zu Sambaklängen um das Gelände des sogenannten Erkundungsbergwerks zu einer symbolischen Umzingelung. Die Polizei – rund 1000 Beamte waren im Einsatz…
Die legendäre „Republik Freies Wendland“, das Hüttendorf auf der Tiefbohrstelle 1004 wurde am 4. Juni 1980 von Polizei und BGS brutal geräumt. Heute, 30 Jahre nach diesem Ereignis, wird das Gestern aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) klein- und das Heute großgeschrieben: „Wir sind mittendrin in der Gorleben-Auseinandersetzung, und wir haben eine Chance: immer…
Die TV-Sendung „Kontraste“ war gestern Abend sehr interessant. Die Berichterstattung stürzt sich vorwiegend darauf, dass der CDU-Bundesumweltminister Norbert Röttgen die Sicherheitsstandards für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle senken will. Das ist ein empörender Vorgang, aber das Zuschneiden aller Sicherheitstechnischen Standards auf Gorleben begann schon unter Sigmar Gabriel (SPD), der als einzige Sicherheitsbarriere den sogenannten „einschlusswirksamen Gebirgsbereich“…
Umweltminister bestellt Expertise; BI Umweltschutz: "Die Gorleben-Befürworter sind in der Defensive"
Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz (NMU) hat der Historiker Dr. Anselm Tiggemann eine Expertise zur Vorauswahl des Standortes Gorleben erstellt, die sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 1976 bis zum 22. Februar 1977 bezieht. Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) wird am Freitag, den 28. Mai 2010 gemeinsam mit Dr. Tiggemann die…
Heftige Proteste im Emsland hatten 1977 zur Entscheidung für Gorleben als Standort einer Atommülldeponie beigetragen. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung unter Hinweis auf Archivmaterial und Zeitzeugen.
Das Gelände des „Erkundungsbergwerks Gorleben“ wird wieder mit Stacheldraht umzäunt. Mit Beginn des Moratoriums im Jahr 2000 wurden unter der Ägide von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) die Wasserwerfer und der Natodraht abgebaut, jetzt wurden bereits auf ¾ Länge sog. „Reiter“ installiert, der Draht, so vermuten es die Gorleben-Gegner, wird folgen.
Wenn nach den Plänen des Atomministers Norbert Röttgen (CDU) die unterirdischen Arbeiten in Gorleben demnächst wieder aufgenommen werden, dann – so prognostizierte es der Geologe und intime Kenner des Endlagerprojekts Prof. Klaus Duphorn – „wartet dort die salinare Hölle“. Die bisherigen Negativbefunde der Erkundung des Salzstocks Gorleben seien keine singulären Erscheinungen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei…
Ein blauer Anhänger, davor ein kleiner grüner Traktor. Die Klappe geht auf und es gibt Widerstand – von der Leinwand. ContrAtom bringt gemeinsam mit graswurzel.tv zwischen Himmelfahrt und Pfingsten kritische Politik an die Wunderpunkte der diesjährigen Kulturellen Landpartie (KLP) im Wendland.
Fachgruppe Radioaktivität c/o BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. Rosenstr. 20, 20439 Lüchow Lüchow, den 6. Mai 2010 Offener Brief An den Bundestagsabgeordneten des Landkreises Lüchow-Dannenberg Eckhard Pols (CDU)
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht mit der Informationspolitik der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) hart ins Gericht: „Die Gesellschaft für Nuklearservice verschweigt die wahren Absichten, die sie mit dem Ausbau des Fasslagers in Gorleben verfolgt!“
Der Countdown hat begonnen: heute, am 30. Jahrestag der Besetzung der Bohrstelle 1004 in Gorleben – der legendären Republik Freies Wendland – hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Transport von 11 Behältern mit HAW – Glaskokillen aus der französischen Plutoniumschmiede Cap de La Hague zum sogenannten Transportbehälterlager Gorleben genehmigt.
Rund 5000 Menschen folgten am 3. Mai 1980 der Bekanntmachung des Untergrundamts 3131 Gorleben-Soll-Leben, Postfach 1004 – bekanntlich löste der deutsche Revolutionär, wenn er einen Bahnhof besetzt, eine Bahnsteigkarte, und natürlich gab es einen Schlagbaum, einen Pass und Stempel der Republik Freies Wendland, um der Polizei den Zutritt zu verwehren.
Gorleben wird größer: die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) will anbauen. Eine Verpackungsanlage für die schwach- und mittelaktiven Abfälle soll direkt neben der Halle, in der bisher rund 2000 Gebinde stehen, errichtet werden. Die GNS nennt den Erweiterungsbau „Prüf- und Qualifizierungsgebäude“, die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sieht darin ein weiteres Eingeständnis, dass bisher niemand die Atommüllendlagerung…
„Die Anti-Atom-Bewegung ist wieder ein politischer Player“, nach der eindrucksvollen Anti-Atom-Manifestation am Samstag, Hunderttausende hatten sich allein zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel zu einer Menschen- und Aktionskette eingereiht, kündigt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) weitere Proteste an, solange bis Schwarz-Gelb begreift, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien statt der Atomkraft auf der Tagesordnung steht…
Am heutigen Mittwochmittag ist der Anti-Atom-Treck 2010 an den Gorlebener Atomanlagen verabschiedet worden: 24 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl fahren Atomkraftgegner aus ganz Norddeutschland aus Protest gegen ein mögliches Endlager im Wendland und den Weiterbetrieb der Atomanlagen zum Atomkraftwerk Krümmel (20 Gespanne aus Trecker, LKW, Anhängern und etlichen Radfahrern). Der Treck endet am 24.April…
Ergebnisse der Fachtagung in Dannenberg/Elbe: Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander rät den Gorleben-Gegnern, ihre Proteste gegen die geplante „Erkundung“ des Salzstocks aufzustecken. In Gorleben ist von 6 Einlagerungsbereichen zwar nur einer (!) weitgehend aufgefahren, aber laut Sander sei der Salzstock bereits zu 90 Prozent (!) untersucht, man solle nun das Ergebnis weiterer Untersuchungen abwarten. Weitere…
Die Anti-Atom-Bewegung macht mobil gegen die Pläne der Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.
Die CDU rudert zurück. Vor dem Start des Gorleben-Untersuchungsausschusses im Bundestag bestätigt ihr Obmann im Ausschuss, Reinhard Grindel, die frühere Einflussnahme von Regierungsbeamten auf den Zwischenbericht der damals federführenden Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) – und wirft der Opposition vor, den Fall zu skandalisieren. Der Ausschuss soll ab nächster Woche vor allem Vorwürfe der Opposition klären, vor…
Die neugewählte CDU/FDP Bundesregierung setzt weiter auf Gorleben allen Warnungen von Wissenschaftlern zum Trotz. Die Gorleben-Gegner halten dagegen: auf der Straße, demnächst vor Gericht und am kommenden Wochenende im Saal – im Rahmen einer Fachtagung.
Nach Auswertung von über 12.000 Seiten an Behördendokumenten stellt die Umweltschutzorganisation Greenpeace ab sofort Akten per PDF ins Netz, die belegen, dass die Wahl Gorlebens als Endlagerstandort in den Jahren 1976/77 nicht Ergebnis eines wissenschaftlichen Auswahlverfahrens war.
Am 4. Juni vor 30 Jahren wurde die Platzbesetzung der Tiefbohrung 1004 im Salzstock Gorleben von Polizei und BGS gewaltsam geräumt. Mit dem damals größten Polzeieinsatz in der Geschichte der BRD- 6.500 behelmte Polizisten und Bulldozer des BGS zerstörten die Hütten und Häuswer der „Freien Republik Wendland“ und machten das Hüttendorf dem Erdboden gleich- ohne…
Für den 24. April ruft ein Bündnis von Umweltverbänden und Parteien zu einer Menschenkette zwischen den Atommeilern Krümmel und Brunsbüttel auf.
Sylvester wurde in Gorleben getanzt, „bis der Wachmann kommt“, zum – verspäteten – Karneval hüllte die Konfettimaschine den Zaun des „Erkundungsbergwerks“ in einen bunte Wolke aus Papierschnipsel, Ostern hieß es: „Atommüll in Gorleben, ach du faules Ei!“ – Der Gorleben-Widerstand ist seit Monaten zu jeder Jahreszeit und zu jedem erdenklichen Anlass vor Ort. Zu Ostern…
"Politisch käufliche Kirchturmpolitiker" – BI Umweltschutz kritisiert Vorstoß von Kommunalpolitikern
Hans-Joachim Schenk, CDU-Fraktionschef in der Samtgemeinde Gartow, hat in Abstimmung mit Klaus Hofstetter (SPD) von der Bundesregierung Finanzhilfen als Ausgleich für ein mögliches Atommüllendlager in Gorleben gefordert. In dem Brief der beiden Fraktionschefs an Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) heiße es, Bund, Land und Energiewirtschaft sollten „konkrete, auch finanzielle Unterstützung“ bereitstellen.
Gorleben als Endlagerstandort soll aufgegeben werden – das fordern Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland. Aus Protest gegen den Antrag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, das Moratorium aufzuheben, blockierten 30 Schlepper bis 15 Uhr die Dömitzer Elbbrücken. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) lädt zum Osterspaziergang ein. Am Ostersonntag um 13 Uhr heißt es „Ostereier suchen in Gorleben“. Treffpunkt ist die Schutzhütte auf dem Salinas-Gelände.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) gibt sich die Blöße: Gorleben soll weiter nach dem Bergrecht „erkundet“ werden, der Rahmenbetriebsplan aus dem Jahr 1983 soll die rechtliche Grundlage sein. „Röttgen lässt die Maske fallen, er redet von Bürgerbeteiligung, schließt aber die Anwohner und die Allgemeinheit von einer förmlichen Beteiligung aus, um Gorleben faktisch weiter zu einer Atommülldeponie…