Kernfusion zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Nachdem die Bundesrepublik das Kapitel Stromerzeugung durch Kernspaltung weitgehend abgeschlossen hat, steht die Kernfusion als mögliche andere Atomenergie bereits vor der Tür. Die Frage liegt auf der Hand, wie sich dabei die Fehler vermeiden liessen, die bei der Kernspaltung gemacht wurden. Diese Reflexion müsste selbstverständlich sein, sie findet aber nicht statt, weil schon die Feststellung…

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Ahaus: Probe-Castortransporte geplant

Anscheinend wird es in Ahaus wieder Ernst: Heute (Dienstag, 27.06.) und Donnerstag sollen Probe-Castoren per LKW vom Forschungszentrum Jülich über die Autobahnen quer durchs Ruhrgebiet nach Ahaus gefahren werden, obwohl es noch keinerlei Genehmigung für den Transport der 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln von Jülich nach Ahaus gibt.

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„Der russische Atomterror“

Der Überfall Russlands auf die Ukraine macht vor den Atomanlagen nicht halt. Während die Besetzung des Sperrgebietes von Tschornobyl aufgegeben wurde, als der russische Vormarsch auf Kyjiw scheiterte, wurde das AKW Saporischschja angegriffen und ist seit 16 Monaten besetzt. Tausende Einwohner der Stadt Enerhodar, die sich als menschliche Schutzschilde um das AKW versammelten, konnten dieses…

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„Chornobyl 22“

Das  Kurzfilmfestival, die Wendland shorts, finden in diesem Jahr vom 16. bis 18. Juni statt – wie gewohnt in Salderatzen. Als Eröffnungsfilm wird eine Dokumentation aus der Ukraine über die Probleme in der Region Tschernobyl gezeigt.

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Fehlende „Freimessung“ von Castor-Transporthauben aus Gorleben irritiert

Castor-Transporthauben wurden von der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) bei einem Lüchower Schrotthändler entsorgt. Die entsprechende Erklärung der BGZ ruft die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf den Plan: „Mit großer Besorgnis erfahren wir aus der EJZ vom 10.06.2023, dass Castortransporthüllen auf einem ganz normalen Schrottplatz in Lüchow entsorgt werden, ohne dass diese vorher freigemessen worden…

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Konsequenz aus Staudamm-Bruch in Ukraine: Internationale Schutzzone für AKW Saporischschja

Umweltverbände fordern Ende von Atomgeschäften mit Rosatom – Bundesregierung und EU viel zu leichtsinnig im AtombereichDie Friedensnobelpreisträgerin IPPNW, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie Anti-Atomkraft-Initiativen aus Niedersachsen und NRW fordern angesichts des dramatischen Staudamm-Bruchs in der Ukraine eine sofortige und entschiedene diplomatische Initiative der Bundesregierung und der…

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Ökostrom reloaded

Der persönliche Atomausstieg war möglich durch den Wechsel des Anbieters. Das haben viele Menschen begriffen und entsprechend gehandelt, doch jetzt geht es weiter: Jetzt steht im Fokus, welche Anbieter weiterhin Kohle und Gas verstromen und sich trotzdem gern ein grünes Mäntelchen geben. Robin Wood hat seinen Ökostromreport aktualisiert.

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Umweltorganisationen fordern Stopp des Uranhandels mit Russland

„Transporte von Kernbrennstoffen und Großquellen von und nach Russland sind aktuell grundsätzlich nicht Teil von Sanktionspaketen der Europäischen Union und finden regulär statt. Sie bedürfen neben der Erlaubnis zum Transport auf deutschem Territorium einer Ein- bzw. Ausfuhrgenehmigung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.“ Nachzulesen ist dieses Statement auf der Seite des Bundesamtes für die…

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Atommüll – ein Jahrhundertproblem – Positionspapier der ESK

Die Endlagersuche dauert länger als ursprünglich angenommen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) geht bekanntlich davon aus, dass ein Endlagerstandort nicht schon im Jahr 2031, sondern erst 2046 bzw. 2068 feststeht. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte auf diesem Hintergrund wiederholt auf den Dominoeffekt aufmerksam gemacht: Das Zwischenlager in Gorleben ist nur bis 2034 genehmigt, es…

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Neues Sanktionspaket muss Nuklearsektor umfassen

Atomkraftgegner schreiben an Botschafter – Mit dem baldigen Einstieg Russlands in die Brennelementefabrik von Framatome im niedersächsischen Lingen, wird die gefährliche strategische Abhängigkeit der Atomindustrie immer deutlicher. Davor warnen Anti-Atom-Initiativen schon seit längerem und fordern sofortige Sanktionen gegen Rosatom.

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Kulturelle Landpartie 2023

Zwischen Himmelfahrt (18. Mai) und Pfingstmontag (29. Mai) öffnen wieder zahlreiche Höfe und Häuser ihre Türen mit Kunst und Kultur. Verbindendes Thema der diesjährigen KLP ist das Thema Wasser. Den Beitrag der BI Umweltschutz zu dieser Thematik findest du/finden Sie hier. Nach dem stotternden Atomausstieg bleibt die drängende Frage, wohin mit dem Atommüll. Die BI…

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#BELUGA23

Pfingstfreitag, 26. Mai 2023, findet an den Atomanlagen in Gorleben eine Benefiz-Veranstaltung für „Das Wendland schickt ein Schiff“ statt. Es gibt wieder Musik & Politik – wenn auch deutlich überschaubarer als 2022. – https://kulturelle-widerstandspartie.de/

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Zwischen Ritual und Gerücht

Am Mittwochabend (3.5.) stellte die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) in ihrem Gorlebener Informationshaus den alljährlichen Umgebungsüberwachungsbericht vor. Dass die Strahlenbelastung am Zaun des Zwischenlagers kontinuierlich sinkt, sei kein Wunder, zumal seit 2011 keine Castorbehälter mit hochradioaktiven Abfällen mehr eingelagert wurden, kommentierte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) den Bericht. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: “Das ist übrigens…

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Wasser fehlt – keine Entwarnung

Ein regnerischer Winter – und schon ist alles wieder gut? Die aktuelle „Winterdürre“ in Frankreich, Teilen Italiens und Spaniens wird bei uns völlig verdrängt, in der Region Alpes-Maritimes an der Grenze zu Italien dürfen Bäuerinnen und Bauern nur noch nachts, von 20 Uhr bis 8 Uhr morgens, ihre Felder bewässern. In Perpignan nahe der spanischen…

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Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Einstieg von russischem Atomkonzern in Lingen verhindern

Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erneuern Anti-Atomkraft-Initiativen aus Niedersachsen und NRW sowie Umweltverbände ihre Forderung nach einer Verhinderung des Einstiegs des staatlich-russischen Atomkonzerns Rosatom in die Brennelementeproduktion im emsländischen Lingen. Durch die Beteiligung am französischen Betreiber Framatome erhält Rosatom direkten Zugriff auf äußerst sensible Atominfrastruktur in Deutschland. Sogar Mitarbeiter des Kreml-Konzerns sollen in Lingen…

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Das strahlende Erbe der Atomkraft

Seit einer Woche ist Deutschland atomstromfrei, doch mindestens eine Million Jahre muss stark strahlender Atommüll tief in der Erde gelagert werden und Kriege, Überschwemmungen sowie Eiszeiten sicher überstehen. Filmemacher Steffen Mayer geht in einer ZDF-Dokumentation der Frage nach, wie oder ob die Endlagersuche gelingen kann.

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Die Unverbesserlichen

Zwischen Wut und Trotz bewegen sich die Reaktionen der Nuklearlobby angesichts der Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke. Sie verstehen die Welt nicht mehr, weil sie es gewohnt waren, als Besserwisser und Alleskönner aufzutreten, denen eine ängstliche, weil unwissende Gesellschaft Folge zu leisten hätte. Lange Zeit hat ihnen die Politik jeden Wunsch erfüllt, während der mediale…

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Ein Mann sieht Gorleben

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lässt nicht locker. Er will im Freistaat Bayern das Atomkraftwerk Isar 2 weiterlaufen lassen, der Atommüll aber könne nicht in Bayern gelagert werden, da sehe er keine Eignung. Geeignet sei hingegen der Standort Gorleben.

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Der erste Tag ohne Atomstrom

Fast 200 Menschen feierten heute – am ersten Tag ohne Atomstrom – in Gorleben an den Atomanlagen das Aus der Atomkraft in Deutschland. Von der ausgelassenen Stimmung auf dem Abschaltfest in Neckarwestheim berichtete Wolfgang Ehmke, Sprecher der BI Umweltschutz. Er war dort als Redner eingeladen und stellt heraus, dass der Staffelstab der erfolgreichen Anti-Atom-Bewegung längst…

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Mal richtig abschalten – anstoßen auf den Erfolg

Am kommenden Samstag ist es soweit: die letzten drei Atomkraftwerke werden runtergefahren. Bundesweit waren am Fukushima-Jahrestag noch einmal viele Menschen für den Atomausstieg auf die Straße gegangen. Auf den „Abschaltfesten“ in Neckarwestheim und in Lingen werden Wolfgang Ehmke bzw. Elisabeth Hafner-Reckers seitens der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sprechen. Die Besonderheit in Lingen – von den…

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Vor dem Ausstieg ist nach dem Ausstieg

Gerade weil der Ausstieg aus der nuklearen Stromerzeugung dieser Tage vollzogen wird, kreist ein Schwerpunktthema der neuen Gorleben Rundschau um die Frage, wohin mit den strahlenden Hinterlassenschaften der letzten 60 Jahre? – zur neuen Rundschau

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Vor dem Ausstieg ist nach dem Ausstieg

Die neue Gorleben Rundschau ist da! Und gerade weil der Ausstieg aus der nuklearen Stromerzeugung dieser Tage vollzogen wird, kreist ein Schwerpunktthema der neuen Ausgabe um die Frage, wohin mit den strahlenden Hinterlassenschaften der letzten 60 Jahre. Dabei wird die Verzögerungen bei der Endlagersuche ebenso thematisiert wie die verlängerte Zwischenlagerung.

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Was hat die Bewegung erreicht – in Gorleben und darüber hinaus?

Etwas pathetisch, mit Robert Jungk, dem Zukunftsforscher und Brückenbauer zwischen den großen außerparlamentarischen Bewegungen der Nachkriegszeit, möchte ich sagen: „Wir haben Geschichte gemacht, als wir der Atommafia und ihren bewaffneten Dienern zeigten: So geht es nicht! Dank sei allen, die daran mitgewirkt haben und nicht aufhören werde, eine ganz andere, bessere Zukunft vorzubereiten.“ Wyhl, Brokdorf,…

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US Atomkraftwerk: Leck im Kühlsystem jahrelang vertuscht

Zwei Wochen vor dem Abschalten der letzten drei deutschen Atomkraftwerke sei ein typisches Beispiel für die nukleare Stromerzeugung beschrieben, das noch einmal wachruft, was auch in Deutschland jahrzehntelang Praxis war. Es handelt sich um einen mehr oder weniger gewöhnlichen Störfall, wie zu hören ist, aber bei einer Hochrisikotechnologie ist nichts harmlos.

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Was bleibt

Mal mutig nach vorne schauen: die letzten drei Atomkraftwerke in Lingen, Neckarwestheim und das Kraftwerk Isar 2 gehen am 15 April vom Netz. Doch es ist nicht auszuschließen, dass die Debatte um die Atomkraft nur verschoben wird und dann im Herbst wieder auflebt. Solange die Kraftwerke nicht zurückgebaut werden, bleibt es bei Ungewissheiten und Wachsamkeit…

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Im April mal richtig abschalten!

Wir versammeln uns am Sonntag, 16. April um 12.30 Uhr an den Atomanlagen in Gorleben und möchten mit euch gemeinsam auf ein weiteres historisches Ereignis anstossen! Vor mehr als 60 Jahren wurde erstmalig in Deutschland produzierter Atomstrom ins Netz eingespeist. Am 16. April 2023 wird diese Ära ein Ende finden. Ein gigantischer Erfolg für die…

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CDU/CSU: Das letzte Aufbäumen der Nuklearisten

Bis zum letzten Tag der Nutzung von Atomenergie in Deutschland versucht eine einflussreiche Lobby, den schlussendlichen Vollzug des Atomausstiegs zu verhindern. Nachdem sie schon im Februar einen entsprechenden Antrag eingereicht hatte, legte die Bundestagsfraktion der CDU/CSU am 14. März einen eigenen Gesetzentwurf „zur Sicherung bezahlbarer Stromversorgung“ vor, den das Parlament kurz darauf in erster Lesung…

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Frankreich: Atomaufsicht besucht Atomkraftwerk

30 Tage vor der planmäßigen Abschaltung der letzten deutschen Atommeiler ist es aufschlussreich, an einem französischen Beispiel zu erleben, was so alles passieren kann, wenn ein 1300 Megawatt Reaktor an systemkritischen Stellen repariert werden muss.

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„Gorleben durch die Hintertür?“

Gorleben als Endlagerstandort ist Geschichte, aber die Endlagersuche könnte das Wendland noch einmal einholen. Denn gleich vier Tongebiete berühren den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Eines dieser 90 Teilgebiete, das die federführende Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als potentiell geeignet ansieht, das Teilgebiet 004, hat die Leibniz Universität Hannover im Auftrag der Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU) unter die Lupe genommen,…

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BGZ-Forschungsprogramm greift zu kurz

Die 16 bundeseigenen Zwischenlager müssen länger als ursprünglich gedacht betrieben werden: ein Endlager wird frühestens im Jahr 2080 betriebsbereit sein. Die langen Lagerzeiten erfordern aus Sicht der Umweltverbände und der Anti-Atom-Initiativen vor Ort ein umfassendes Forschungsprogramm. Die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) kündigt jetzt an, dass sie im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts das Verhalten bestrahlter…

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„Auf ein Wort mit der BI“

„Lange haben wir uns nicht gesehen – oder etwa noch gar nicht?“ Die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI), Elisabeth Hafner-Reckers, lädt alle zugezogenen und eingesessenen Menschen auf einen Plausch mit der BI ein. In Clenze beginnt die Landkreistour 2023.

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Lesen ohne Atomstrom

Das Festival war auch in diesem Jahr wieder ein Publikumsmagnet. Ob es weitergeht, ist ungewiss.Wer hätte das damals gedacht, 2011 …… als Nina Hagen, Feridun Zaimoglu, Günter Grass und viele mehr den Auftakt gegen die „Vattenfall-Lesetage“ machten. Vor dem Atommeiler Krümmel lasen, diskutierten, sangen sie – gegen das Greenwashing des Atomkonzerns Vattenfall, seinen Medienpartner NDR…

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Atomkraft – Es reicht!

Dass man für die „Urforderung“ der Anti-Atom-Bewegung „Atomkraft – nein danke!“ noch einmal auf die Straße gehen müsste, hätte vor einem Jahr niemand gedacht. Der Ukraine-Krieg, die geschürte Angst vor einem Black-out, die gestiegenen Energiepreise und die angebliche Rettung durch die Atomkraft – die Verunsicherung war groß, doch allmählich wird deutlich, alles nur Theater.

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„Sicher ist nur das Risiko: Sackgasse Atomkraft“

Die Grünen laden für den 13. März zu einem Fachgespräch zum Thema Atomkraft ein. In der Einladung heißt es – so die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg – irreführend: „2023 geht das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz – damit beendet Deutschland die atomare Ära.“ BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Dass in der BRD in Lingen eine Brennelementefabrik betrieben und…

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12 Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima – Was haben wir daraus gelernt?

Vor 12 Jahren, am 11. März 2011, begann mit dem Tōhoku-Erdbeben die Atomkatastrophe von Fukushima. In vier der sechs Reaktorblöcke gab es extrem schwere Unfallabläufe, teilweise mit Kernschmelzen und ein massives Entweichen von Radioaktivität. Es war einer dieser typischen schweren Atomunfälle, ein Katastrophenablauf, mit dem die Betreiber im Vorfeld nicht gerechnet hatten.

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„Fukushima mahnt: Alle Atomanlagen abschalten!“

Anti-Atom-Demo Sa. 11. März 2023 Eigentlich hätte die Atomkraft in Deutschland Ende 2022 Geschichte sein sollen. Doch statt die letzten drei AKW wie geplant abzuschalten, dürfen sie noch bis zum 15. April 2023 im sogenannten Streckbetrieb weiterlaufen. „Die Angst vor einem Black-out als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hatte viele Menschen verunsichert. Geblieben…

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Da war es nur noch einer: BGE-Spitze ausgedünnt

Die Suche nach einem Endlager für den hochradioaktiven Strahlenmüll ist eine anspruchsvolle Sache. Erst kürzlich hatte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) bekannt gegeben, dass der ursprüngliche Zeitplan – bis 2031 sollte der Standort feststehen – um 15 bis 30 Jahre verrutscht. Nun schrumpft der Vorstand der bundeseigenen Gesellschaft von ursprünglich vier auf eine Person: Dr.…

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„Monumentale Verdrängung“

Allen Warnungen vor möglichen Energie-Blackouts zum Trotz scheint die Bundesrepublik gut durch diesen bislang ausgesprochen milden Winter zu kommen. Doch damit sei die aktuelle Pro-Atom-Kampagne nicht beendet, im Gegenteil: Ganz offensichtlich soll die anhaltende Debatte um eine Verlängerung der AKW-Nutzung nur der Einstieg in eine neue Kernkraft-Ära sein. In einem Beitrag für die Blätter für…

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Spannungsrisskorrosion: nur ein französisches Problem?

Dass Frankreich seine „Freiheit und Unabhängigkeit“ dem Atomstrom verdanke, ist die unerschütterliche Überzeugung des derzeitigen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Es war auch die Überzeugung seiner Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy, François Mitterrand oder Charles de Gaulle. Ohne diese Überzeugung schafft es niemand an die Spitze des Nachbarlandes, das mit seinen 56 Reaktoren zu einem echten Atomstaat geworden ist.…

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Mycle Schneider, der Herausgeber des World Nuclear Industry Status Reports, sieht die Rolle der Internationalen Atomenergieagentur IAEO im Ukraine-Krieg sehr kritisch. Im Gespräch mit der Berliner Tageszeitung TAZ sagt er: „Ich finde sie sehr problematisch. Nirgendwo in der Auslegung von Sicherheitsstandards für Atomanlagen steht etwas dazu, wie man damit umgeht, wenn rund um eine Atomanlage…

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Atomausstieg, Blackout und Angstkampagnen

„Wenn das AKW Wyhl nicht gebaut wird, gehen in Baden-Württemberg die Lichter aus“, sagte Ministerpräsident und Marinestabsrichter a.D. Hans Filbinger 1975. „Wenn wir die letzten drei AKW abschalten, gehen in Deutschland die Lichter aus“, drohen die atomar-fossilen Seilschaften heute. Die Zeiten ändern sich, aber die perfekt organisierten und immer wirksamen Angstkampagnen bleiben.

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Kommt er oder kommt er nicht – der Atomausstieg im April?

Eigentlich ist alles klar: der sogenannte Streckbetrieb der letzten drei Atomkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim und Emsland endet am 15. April. Alle katastrophischen Vorhersagen, die die Laufzeitverlängerung über den 31. Dezember 2022 hinaus rechtfertigen sollten, sind nicht eingetroffen.

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46 Jahre Gorlebenkonflikt – getrübte Erfolgsbilanz

Vor 46 Jahren, am 22.2.1977, wurde das Elbdorf Gorleben als Standort für ein nukleares Entsorgungszentrum benannt. Die Entscheidung des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten, auf 12 Quadratkilometern über dem Salzstock eine Wiederaufarbeitungsanlage, eine Brennelementefabrik, eine Konditionierungsanlage und letztlich ein Atommüllendlager zu errichten, stieß auf heftigen, über die Jahre wachsenden Protest.

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Countdown zum Atomausstieg

20. Februar. Heute sind es noch 55 Tage bis zum 15. April, dem Datum, an dem die letzten drei Atomkraftwerke in Landshut (Isar-2), Lingen (Emsland) und Heilbronn (Neckarwestheim-2) abgeschaltet werden sollen. So sieht es die geltende Rechtslage vor, nachdem der Bundestag im Oktober das Atomgesetz geändert und den ursprünglichen Abschalttermin vom 31.12.2022 um etwas mehr…

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Das Gorleben-Kreuz aus Lützerath vom Kreuzweg für die Schöpfung 2021 wird zurückgegeben

Im Sommer 2021 wurde ein gelbes Kreuz von Gorleben nach Lützerath getragen: 450 Kilometer waren Aktivist:innen unterwegs mit Zwischenstopps, unter anderem in Hannover bei Landesbischof Meister, der die Kreuzwegler:innen mit einer Andacht begrüßte. Elisabeth Hafner-Reckers, die stellvertretende BI-Vorsitzende, war dabei, stets von der Hoffnung getragen, dass das Dorf im Braunkohlegebiet Garzweiler gerettet werden könnte: „Wie…

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… dem Ausstieg entgegen

Im Sommer radelten Hunderte durch die Republik, auf einer Nordtour und schließlich auf einer Südtour, dem Atomausstieg entgegen. Dass gerade die Südtour ein erster heftiger Protest gegen die Laufzeitverlängerung der letzten drei Atomkraftwerke werden würde, hatte sich bei der Planung der Aktion niemand denken mögen. Thomas Deuber begleitet die Anti-Atom-Fahrradtour von „.ausgestrahlt“ auf der Strecke…

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Resolution gegen die Inbetriebnahme des Atommüll-Endlagers KONRAD

30 Räte und Kreistage der Region setzen erneut ein deutliches Zeichen und beschließen den Appell 2022 70.000 Unterschriften wurden 2015 dem Bundesumweltministerium übergeben, 29 Gemeinden beschlossen 2016 den Appell der Region, beide Aktionen einte ein Ziel: Den Ausbau von Schacht Konrad zum Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle zu stoppen, da dieser den heutigen Anforderungen…

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