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40 Vertreter der Netzwerks ‚Initiativen gegen Fracking im Norden‘ haben sich am18.1.14 in Lüneburg versammelt. Sie zogen Bilanz über das vergangene Jahr und koordinierten ihre Aktivitäten in den kommenden Monaten.
Ein sogenannter Rahmenbetriebsplan erlaubt seit dem Jahr 1983 die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Die Erkundung wurde eingestellt, als der Bundestag einen Neustart in der Endlagersuche beschloss. Dass der alte Rahmenbetriebsplan damit ungültig wurde, wollen Greenpeace und die Familie des größten niedersächsischen Waldbesitzers Fried Graf von Bernstorff nun endgültig vor Gericht…
Auch bei der vierten Atommüllkonferenz, wie gewohnt in der Volkshochschule Kassel, erwarten euch spannende ReferentInnen aus den unterschiedlichen Themenbereichen zum Thema Atommüll.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) macht weiter Druck, um einen Castortransport im Jahr 2015 zu vereiteln. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte ein Kurzgutachten vorgelegt, aus dem hervorgehe, dass das novellierte Atomgesetz eine Lücke enthält: 21 Transporte mit hochradioaktiven Spaltlösungen müssen in kraftwerksnahe Zwischenlager verbracht werden, die 5 Castoren mit verfestigten Dekontaminations- und Spülwässern aus La Hague…
Neben ihrer Familie und den Freunden trauern die „Mütter gegen Atomkraft e.V.“, an deren Spitze Gina Gillig lange Jahre stand. Gina wurde von Spaziergängern tot aufgefunden.
Die Initiativen an den Atomstandorten in Niedersachsen haben zum ersten Amtsjahr des grünen Umweltministers Stefan Wenzel ein gemeinsames Fazit gezogen. Mit einer Aktion vor dem Umweltministerium – dort wurde in Umwandlung des niedersächsischen Wappentiers, des springenden weißen Rosses, der „SuperGAUl platziert – und der Übergabe eines „Amtszeugnisses“ verbanden die Anti-Atom-Initiativen ihre Kritik.
Vorbereitungen für einen Castor-Transport im Jahr 2015 sind offensichtlich längst getroffen worden. Für die Unterbringung von 4000 bis 5000 Bundespolizisten würde die Lüneburger Schlieffenkaserne vorgehalten, sagte der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Maedge gegenüber dem Radiosender FFN. Die Stadt habe eine zivile Nutzung der Kaserne gewollt, vom Bundesinnenministerium aber unter Verweis auf einen Polizeieinsatz im Jahr 2015…
Die Gorleben-Geschichte ist reich an Beispielen, wie die Bevölkerung über wahre Absichten bei der Realisierung eines Nuklear-Komplexes getäuscht wurde. In diesem Jahr drohe ein weiteres Beispiel hinzu zu kommen, warnt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
O-Ton mit Martin Donat, BI Lüchow-Danneberg zur Kampangne „Atomtransport gesucht“. weitere Infos: Atomtransport gesucht
Drei Referenten mit langjährigen Erfahrungen in der Arbeit gegen Rechts geben einen fundierten Überblick über rechte Strukturen im Raum Uelzen / Lüneburg, Altmark und dem Wendland und bieten im Anschluss die Möglichkeit für gegenseitigen Austausch.
„Von vielen Stilen zu viele?“. Rainer von Vielen hat sich in den vergangenen Jahren oft gegen das Atomprojekt Gorleben engagiert. Nun kommt er mit seiner Band nach Lüneburg.
Mit der angeblich neuen Endlagersuche befasst sich eine Veranstaltung am Donnerstag – 16. Januar – in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. Die Umweltverbände ihrerseits planen eine Veranstaltung Ende März, auf der die Gründe fundiert dargelegt werden, warum sie bisher die zwei Sitze in der Endlagerkommission, die ihnen zugedacht sind, nicht einnehmen wollen.
Der IPPNW und ROBIN WOOD haben eine deutsch-sprachige Video-Dokumentation der Uran-Konferenz in Tansania möglich gemacht. Auch Günter Hermeyer von der BI Lüchow-Dannenberg kommt vor Ort zu Wort.
In diesem Jahr muss geklärt werden, wo die noch ausstehenden 26 Castor-Behälter aus der Wiederaufarbeitung in La Hague bzw. Sellafield gelagert werden. Denn Gorleben scheidet eigentlich aus. Es sollten, so die Absichtserklärung der Politik, nicht nur SPD-mitregierte Bundesländer ihre Bereitschaft bekunden, den hochradioaktiven Müll zwischenzulagern. Nach der Bildung einer schwarz-grünen Koalition in Hessen scheint sich…
Frisch und spritzig startet die ökologische Filmreihe, ein Gemeinschaftsprojekt des Kulturvereins Platenlaase und der Bürgerinitiative Umweltschutz – in das Neue Jahr.
Weiter geht´s! 100 Menschen stießen auf das Widerstandsjahr 2014 an, immer mehr kamen dazu und am Ende machten sich fast 150 Leute und 15 Hunde auf den Weg und umrundeten demonstrativ die trostlosen, mit Stacheldraht gespickten Mauern des sogenannten Erkundungsbergwerks Gorleben.
Nach dem Schwarz-Roten Rententrick des Koalitionsvertrages enttarnen sich nun auch die anderen Vorhaben und Verabredungen der großen Koalition in Berlin als Heuchelei und Zukunftsbremse. Besonders betroffen: die Energiewende, die ihren Namen unter dieser Regierung zu Unrecht trägt.
Liebe MitstreiterInnen, kurz vor dem Jahresende möchten wir noch einmal die Chance nutzen, uns bei euch allen ganz herzlich für die Unterstützung zu bedanken. Mit euch werden wir auch im näXten Jahr weiterhin in Bewegung bleiben und uns nicht einem Gesetz wie dem Standortauswahlgesetz beugen, das uns suggerieren möchte, es gäbe nur noch diese letzte,…
Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat angekündigt, die Umsetzung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) zügig in Angriff zu nehmen. Am ersten Januar 2014 beginnt offiziell die Arbeit des neu gegründeten Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung (BkE). Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) warnt: Das neue Bundesamt legt Erkundungsprogramme und standortbezogene Prüfkriterien vor und erarbeitet Vorschläge für die Standortentscheidung.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Menschen, die auch in Zukunft mit uns gemeinsam Gorleben verhindern wollen, ein schönes Weihnachtsfest. Ohne euer großes Engagement wären wir heute nicht an dem Punkt, an dem wir sind: die Endlagersuche wird neu aufgerollt, die Castortransporte sind gestoppt. Zumindest offiziell. Bis auf Weiteres. Weil wir das…
Ermittlungen des Bundeskartellamts gegen die Betreiberfirma des Schacht Konrad, die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE), haben auch die Gorleben-Gegner_innen auf den Plan gerufen. Die DBE betreibt auch das sogenannte Erkundungsbergwerk im Salzstock Gorleben, ausgestattet mit einem Vertrag, in dem das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) der Firma einen Gewinn in…
Als Anna und Andreas von Bernstorff kürzlich wegen ihres Engagements gegen ein Atommüllendlager in Gorleben der Bremer Friedenspreis 2013 verliehen wurde, war sich das gräfliche Paar schnell einig: Ein Großteil des mit dem Preis verbundenen Geldes soll an die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fließen.
Zwischenlager für radioaktive Abfälle und auch mehrere Firmen, die sich mit Nuklearprodukten befassen, werden in Niedersachsen künftig direkt vom Umweltministerium beaufsichtigt.
5.000 Menschen fordern den Stopp der Pilotkonditionierungsanlage Gorleben. Warum entspricht die Anlage aus den 90er Jahren nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik? Das muss gut begründet sein und das geht nicht ohne wissenschaftlichen Beistand. Am 7. Februar 2014 wird dazu im Umweltministerium ein Fachgespräch stattfinden. Wir kommen voran, wenn wir uns auf die…
Vor 40 Jahren haben sich Umweltschützer aus dem Landkreis Lüchow Dannenberg zusammen gefunden um gegen das geplante Atomkraftwerk in Langendorf an der Elbe zu protestieren.
Die Bundestagswahl 2013 hat uns eine kräftige Rolle rückwärts in der Energiepolitik beschert. Der fast beschlossene Koalitionsvertrag von Union und SPD bleibt weit hinter den Möglichkeiten und Notwendigkeiten eines guten Klimaschutzes zurück und streut Sand in die Augen der Gesellschaft. „Wir halten am Ausstieg aus der Kernenergie fest.“, es liest sich ja ganz schön, doch…
Beim letzten Castor ketteten sich vier an einen Betonklotz unter den Gleisen und hielten den Transport so für 15 Stunden auf. Das Verfahren wurde Ende Oktober überraschend eingestellt! Allerdings gegen die Zahlung von 1.000 Euro.
Das Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat der Mainzer „Geo Exploration Technologies“ (GET) die Erlaubnis erteilt, im Raum Prezelle nach Erdöl und Erdgas zu suchen. Das Terrain umfasst 160 Quadratkilomenter. Neben der Salinas GmbH, die statt der Atommüllendlagerung im Salzstock Gorleben dort Salz fördern will, gibt es nun mit der GET einen zweiten…
Nahezu 5000 Unterschriften eingepackt in ein Papp-Modell der Pilot-Konditionierungslage (PKA) nahm gestern in Hannover der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) von einer fünfköpfigen Delegation der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) entgegen. Ziel der Aktion sei es, dass diese „vergessene“ Atomanlage vom niedersächsischen Umweltministerium (NMU) unter die Lupe genommen wird.
Für kommenden Montag, 09.12., lädt die BI Lüchow-Dannenberg zu einer Pressekonferenz in Hannover. Martin Donat, Vorsitzender der BI und Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, werden über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung um die Uralt-Lasten in Gorleben referieren. Anschließend findet die Übergabe der Unterschriftenlisten gegen die Pilot-Konditionierungsanlage an den niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) statt.
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordert das niedersächsische Umweltministerium auf, seine neue Linie beim Fachgespräch Fracking / Umweltverträglichkeitsstudie zu revidieren und zu einem transparenten und dialogorientierten Verfahren zurückzukehren.
„Schweres Gerät“ fuhr die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) heute am Rande des Lüchower Wochenmarkts auf. Um der Bevölkerung die Atommülltransporte, die unberührt vom Castor-Stopp weiter ins Zwischenlager Gorleben rollen, plastisch vor Augen zu führen, wurde ein solcher Transport simuliert.
Gorleben ist immer noch Ziel für Atommülltransporte. Mit einer Info-Aktion will die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) darauf aufmerksam machen, dass mit Gorleben nicht nur die Castor-Halle und die angebliche Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle verbunden ist.
Die Menschenrechtserklärung von 1948 beinhaltet das Grundrecht auf Nahrung. Aber wie soll man diesem Grundrecht Geltung verschaffen angesichts klimatisch bedingter Hungerkatastrophen, der Erschöpfung von Böden und Wasserquellen, dem Verlust der Artenvielfalt und der weltweiten Landflucht von Bauern?
Am vergangenen Samstag protestierten in Berlin 16.000 Menschen für die Energiewende, gegen Atom- Kohle und Fracking. Martin Donat, Vorsitzender der BI hielt einen Redebeitrag:
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg geht in der kommenden Woche in die Offensive: Mit einem scheinbar „echten“ Atomtransport wollen Aktivisten auf die ständigen Einlagerungen in das Fasslager Gorleben aufmerksam machen.
Am heutigen Samstag forderten 16.000 Menschen von der künftigen Bundesregierung, die Energiewende mit Sonne und Wind zu gestalten und Fracking, Kohle und Atom aufs Abstellgleis zu stellen. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD nutze nicht die riesige Chance, mit der Energiewende beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen…
Aus dem Wendland machen sich die Atomkraftgegner am kommenden Samstag auf den Weg nach Berlin zur Energiewende-Demo. Auf die Bühne wird unter anderem auch Martin Donat für die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) gebeten. In Form eines moderierten Gesprächs wird er Stellung zu den Passagen des Koalitionsvertrags zwischen SPD und den Unionsparteien nehmen, die die Atompolitik und…
Die SPD rudert bei den Koalitionsabsprachen zurück. In Sachen Gorleben hat sich die SPD sogar über den Tisch ziehen lassen, beklagt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). So bleibt es dabei, dass das Bundesumweltministerium weiter gegen das Land Niedersachsen klagen wird, um den Rahmenbetriebsplan aus dem Jahr 1983 für das Endlagerbergwerk rechtlich zu sichern.
Es ist unglaublich, aber leider wahr: In Europa werden nach wie vor neue Atomkraftwerke geplant. So derzeit in Finnland, Pyhäjoki, wo Fennovoima zusammen mit Rosatom ein neues AKW bauen möchte. Derzeit läuft das Scoping-Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Projekt ist nicht neu. Es gab bereits 2008 unter Beteiligung von E.ON eine Umweltverträglichkeitsprüfung und 2009 eine positive…
Alles, was Gorleben „beschwert“ und am Ende dazu beitragen mag, an Gorleben als Endlagerstandort festzuhalten, steht gegenwärtig im Fokus der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Neben der Auseinandersetzung um den atomrechtlichen Planfeststellungantrag auf dem Jahr 1977 und den Rahmenbetriebsplan für den Ausbau des sogenannten Erkundungsbergwerks aus dem Jahr 1983 geht es auch um die Betriebserlaubnis der…
Mitglieder des „widerStandsNests“ im wendländischen Metzingen haben am Samstag in Sichtweite zur Bundesstraße 216 ein Mahnmal gegen den Fortbestand des Rahmenbetriebsplans für den Salzstock Gorleben errichtet. Am Abend fand dann das traditionelle „Laternelaufen“ statt.
Die neue Ausgabe der Gorleben Rundschau ist gedruckt und befindet sich in den Briefkästen der vielen Abonnenten bundesweit!
Im Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sagte der Zeuge André K., der seinerzeit als Mitglied des Thüringer Heimatschutzes inzwischen verjährte Sympathie für die Terrorgruppe bekundete und sogar ihre Flucht ins Ausland vorbereitete, über die Person der Angeklagten und ihre gemeinsame Zeit aus. Da er sich weder selbst belasten noch den Zorn der noch tätigen…
Am Mittwoch, den 27.11.13, begrüßen wir Wolfgang Neumann (intac Hannover) im Landkreis. Neumann nimmt die Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) unter die Lupe. Diese „vergessene Atomanlage“ in Gorleben hat zwar den heißen Betrieb nie aufgenommen, ist aber das Missing Link zwischen der Castorlagerung und einer möglichen Endlagerung im Salzstock Gorleben.
Energiewende retten! Unter diesem Motto wird am 30. November in Berlin demonstriert. Statt weiter auf die fossilen Energieträger und die Atomkraft zu setzen, müsse die Energieeffizienz, das Energiesparen und der forcierte Ausbau von Sonnen- und Windkraftwerken gefördert werden. Eine klare Absage an das Fracking gehört für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) dazu.
Offensichtlich wollen Union und SPD die Finanzierung der Atommüllendlagerung und des Reaktorrückbaus auf eine solidere Basis stellen. In den Koalitionsverhandlungen spielt eine wiederholt vorgetragene Forderung der Anti-AKW-Bewegung, die bisher steuerfreien Rückstellungen der Energiekonzerne in einen öffentlich-rechtlichen Fonds einzuzahlen, eine gewichtige Rolle, berichtet die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf Koalitionspapiere.
Es verdichten sich die Informationen, dass ein Anlieferungsstopp der Atommülltransporte in das Fasslager Gorleben nicht von Dauer ist. Die BI ruft daher Menschen auf, sich aktiv an weiteren Protesten zu beteiligen und sich in Alarm-Listen einzutragen.
Weltweit berichten die Medien wieder über Fukushima: Ein erneutes Erdbeben, erhöhte Strahlung und die tickende Zeitbombe, die von den gelagerten Brennelementen ausgeht, zeigen, dass die Gefahr nicht gebannt ist. Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) hat deshalb zu einem Informationsabend mit dem Gartower Fotojournalisten Alexander Neureuter eingeladen.
Das WiderStandsNest Metzingen wird wieder aktiv: am Samstag 23. November laden die Aktivisten an der B216 zum antiAtom-LaterneGehen und der „Enthüllung eines Widerstands-Mahnmals“.