Atomkraftgegnerin zwangsweise dem Amtsarzt vorgeführt + BI Umweltschutz: "Völlig überzogene Maßnahme von Justiz und Polizei"

Die Lüneburger Atomkraftgegnerin Cecile Lecomte muss sich vor dem Amtsgericht Dannenberg wegen einer Kletteraktion am Zwischenlager Gorleben verantworten. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie nach eigenen Angaben einen Verhandlungstag absagen, mit schwerwiegenden Folgen: Amtsrichter Stärk ordnete eine zwangsweise Vorführung der Frau vor dem Gesundheitsamt in Lüneburg an, obwohl die Angeklagte ein ärztliches Attest ihres Hausarztes vorlegte,…

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Protest gegen Vorladungen zur erkennungsdienstlichen Behandlung

Ermittlungsausschuss (EA) Gorleben und Bürgerinitiative Umweltschutz kritisieren polizeiliche Zwangsmaßnahmen wegen politischen Engagements Mindestens fünf Atomkraftgegner, darunter ein Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative, bekamen Ende September Post von der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow. Die beinahe gleichlautenden Schreiben enthielten kurzfristige Vorladungen zu sogenannten „erkennungsdienstlichen Maßnahmen“. Die fünf Betroffenen sollen sich in der ersten Oktoberwoche in der Polizeikaserne Lüchow einfinden, um Finger-…

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Aufhebung des Moratoriums – "Unruhetag" im Wendland

Der Widerstand im Wendland läuft sich warm: Seit dem 1. Oktober 2010 kann unter Tage im Salzstock nach dem 10-jährigen Baustopp wieder Salz abgebaut werden. „Aber in Gorleben wird nicht Salz gewonnen, sondern ein Endlager gebaut, und das auf der Basis des Berg- und nicht des Atomrechts“, kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Mit Kaffeetafeln,…

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Gasvorkommen in Gorleben unterschlagen BI Umweltschutz: "Aufgabe des Standorts ist zwingend geboten"

Gasvorkommen im Salzstock Gorleben-Rambow waren bei der Standortwahl im Jahre 1976 im Interministeriellen Arbeitskreis (IMAK), der mit der Wahl des Standortes für ein nukleares Endlager befasst war, schon bekannt. Dieses K.o.-Kriterium wurde aber nach der Standortbenennung im Februar 1977 aber nicht weiter verfolgt. Das berichtet Radio FFN unter Verweis auf die Befragung des Historikers Anselm…

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Stuttgart 21 und Gorleben sind überall!

Erklärung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. „Fallende Bäume, Pfefferspray, Wasserwerfer, Schlagstöcke – diese Bilder stehen symbolisch für das Vorgehen der politischen Klasse, die Profit- und Renommierinteressen gegen die Bürgerinnen und Bürger durchsetzt. In Stuttgart geht es um die Verkehrspolitik der Bahn AG, die absehbar explodierenden Kosten des Bahnhofsumbaus werden im Nahverkehr, für die Pendler und…

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Aufhebung des Moratoriums – "Unruhetag" im Wendland

Ab dem 1. Oktober 2010 sollen nach dem 10-jährigen Baustopp auf der prospektiven Atommülldeponie die Ausbauarbeiten unter Tage wieder aufgenommen werden. Die Aufhebung des Moratoriums ist für die Atomkraft-Gegner in Wendland und den umliegenden Regionen ein fataler Fehler: „Das Moratorium bot die Möglichkeit, eine vergleichende Endlagersuche bei Null zu starten und sich von Gorleben wegen…

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"Der Castor kommt – wir sind schon da!"

Pressemitteilung 16.09.10 Der Termin für den nächsten Castor-Transport kristallisiert sich kurz vor der Berliner Großkundgebung gegen den Weiterbetrieb von Atomreaktoren heraus – nach Recherchen der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wird der Zug mit 11 Castorbehältern am 5. November in Cap de la Hague starten. „Der Castor kommt – wir sind schon da!“ – die Gorleben-Gegner…

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Dokumentation

Geheimverhandlungen mit den Stromoligopolen, Aufhebung des Moratoriums in Gorleben, Novelle des Atomgesetzes, um Enteignungen der Salzrechtsinhaber durchzusetzen – Schwarz/Gelb tut gerade alles, um Leute gegen sich aufzubringen, die sich für den Atomausstieg und einen Kurswechsel in der Energiepolitik engagieren. Wenn es um Gorleben geht, so facht die Berliner Regierung die Empörung vor allem deshalb an,…

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Parlamentarischer Untersuchungsausschuss Gorleben – Ortstermin am kommenden Donnerstag

BI Umweltschutz lädt ein zur Podiumsdiskussion Der Deutsche Bundestag hat auf Antrag der Abgeordneten der SPD, der Linken und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am 26. März 2010 einen Untersuchungsausschuss zu Gorleben eingesetzt. Das Gremium unter Vorsitz der Abgeordneten Dr. Maria Flachsbarth (CDU/CSU) soll die Umstände klären, unter denen die Regierung von Bundeskanzler Dr. Helmut…

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Geheimakte Gorleben, Teil II – Akten aus der DDR belegen, Gorleben ist hochexplosiv

BI Umweltschutz „Nun lasst es endlich gut sein mit Gorleben“ Am 25. Juli 1969 explodierte in Lenzen bei einer Tiefbohrung ein Gas-Gasolin-Gemisch, der Bohrstellenleiter verstarb, sechs weitere Arbeiter erlitten schwere Verbrennungen. Nachdem sich die Bohrung durch auskristallisiertes Salz zugesetzt hatte, gelang es, das ausströmende Gemisch abzufackeln, bis in den November hinein brannte es… Vierzig Jahre…

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Enteignungen geplant – Schwarz-Gelb legt in der Atompolitik nach

BI Umweltschutz: „Zutiefst undemokratisch und bürgerfern“ – Drei Dutzend Atomkraftgegner haben am heutigen Sonntag mit einem demonstrativen Rundgang um die Festungsmauern des sogenannten „Erkundungsbergwerks“ in Gorleben gegen Geheimabsprachen der Bundesregierung mit der Atomwirtschaft und das Ende es Moratoriums unter Tage in Gorleben protestiert. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht mit der Berliner Regierung hart ins…

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Geheimabkommen zwischen Regierung und Atomlobby

BI Umweltschutz: „Verkommene Politik“ Wie langsam durchsickerte, kam es bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag zur Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der Regierung und den Chefs der vier großen Energiekonzerne. Die Bundesregierung hatte am Montag in ihrer Pressekonferenz über die Verhandlungsergebnisse verschwiegen, dass bereits eine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Monatelang hatte sich die Regierung bedeckt…

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Röttgen will Gorleben fertig machen

BI Umweltschutz: Schwarz-Gelbe Provokation Nach seiner Niederlage im „Atomkompromiss“ will Norbert Röttgen nun die „Lösung der Endlagerfrage“ vorantreiben, das sagte der CDU-Politiker gestern in der ARD. Dafür solle der Salzstock Gorleben auf seine Eignung als Lager für hochradioaktive Abfälle weiter „erkundet“ werden. „Gleich zweimal Müll: der angebliche Kompromiss verbaut den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien,…

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"Schwarz-Gelb macht nur Müll"

Ganz gleich, wie das koalitionsinterne Feilschen um verlängerte Laufzeiten der Atomkraftwerke nun ausging, einig war sich Schwarz-Gelb vor allem darin, die Profitinteressen der Konzerne zu bedienen, kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI): „Ob Staffellösungen hin oder her – in keinem Fall geht es um die Reaktor- oder Versorgungssicherheit, eine zukunftsorientierte Energie- und Klimapolitik wird geradezu…

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Anti-Atom-Schokolade

Das Gefeilsche um die die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken dauert an. Ausstieg sofort? Das geht sofort. Wir werden den Appell, den Stromanbieter sofort zu wechseln, ab sofort wiederholen. Am besten täglich. Dafür gibt es Schokolade. Hier unser Beispiel des Tages: Alfred T. Ritter, Enkel des Firmengründers und heute Vorsitzender der Geschäftsführung der Alfred Ritter GmbH &…

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"Hans-Heinrich, uns graust´s vor dir!"

Niedersachsens Umweltminister plädiert für längere AKW-Laufzeit und verstammelt sich am laufenden Band. Wenn´s nicht so traurig wär´, könnte man drüber lachen. Bekanntlich wird unser Lachen sie besiegen. Wir dokumentieren ein Gespräch mit Hans-Heinrich Sander im Deutschlandfunk vom 1.09.10 und rufen unserem „Umweltminister“ zu: „Hans-Heinrich, uns graust´s vor dir!“ Hans-Heinrich Sander im Gespräch mit Dirk Müller…

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Weiterer Erfolg der Gorleben-Gegner vor Gericht: VG Lüneburg stoppt die Datensammelwut der Polizei"

Wieder war eine Klage von Atomkraftgegnern aus dem Wendland gegen die Polizei erfolgreich. Das Verwaltungsgericht Lüneburg hält die Erfassung und Speicherung persönlicher Daten des Klägers Martin D. durch die Polizei für rechtswidrig. Die Daten müssen sowohl in der Staatsschutzdatei APS und in der Datenbank der Polizeidirektion Lüneburg „Castortransport-Isas“ gelöscht werden. Auch die Weiterleitung dieser Daten…

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Indigene fordern Ende der Atomindustrie

Delegierte indigener Völker fordern Ende der Atomindustrie, so die Überschrift der Pressemitteilung des IPPNW Deutschland vom 29. August 2010. Dort heißt es weiter: Die Delegierten der IPPNW-Vorkonferenz „Sacred Lands, Poisoned Peoples“ haben am Sonntag eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern sie, Uranabbau und dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie…

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Laufzeitverlängerung = Atommüll ohne Ende BI Umweltschutz: "Stoppt die nuklearen Hasardeure"

Die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland erhitzt die Gemüter. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) warnt: „Die gelb-schwarze Kakophonie, das Feilschen um 10, 15 oder 20 Jahre Extraprofite für die vier marktbeherrschenden Konzerne RWE, E.on, EnBW und Vattenfall, täuscht über ein großes, ungelöstes Problem hinweg: die Atommüllentsorgung.“ Bisher sind in Deutschland rund 12.000 Tonnen hochradioaktiver…

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Hochwasser auch am Atomlager Ahaus

Das Hochwasser im Münsterland am vergangenen Wochenende machte auch keinen Halt vor dem Atommülllager Ahaus. Am Samstag konnte beobachtet werden, wie aus dem Verwaltungstrakt nahe der Zwischenlagerhalle Wasser gepumpt wurde und das Technische Hilfswerk vor Ort war. Nun stellen sich uns natürlich viele Fragen: – War neben dem Verwaltungsbereich auch die Lagerhalle in irgendeiner Form…

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Proteste gegen die CO 2 Verpressung in der Altmark und anderswo! Wir sind solidarisch.

Anlässlich einer Anhörung zum geplanten CCS-Gesetz im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) protestieren heute (27.08.) über 80 Repräsentanten von Bürgerinitiativen aus den potentiellen CO2-Endlagergebieten in der Altmark, Schleswig-Holstein und Brandenburg (Märkisch-Oderland und Landkreis Oder-Spree) gemeinsam gegen die industrielle Verspressung des Gasgemisches unter bewohnten Gebiet mit Bannern und Plakaten. Unterstützt wurden die Bürger vom Bund für Umwelt und Naturschutz…

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Stoppt die Datensammelwut der Polizei!

Atomkraftgegner aus dem Wendland ziehen erneut vor Gericht. Wieder einmal geht es um die Datensammelwut der Polizei. Am kommenden Dienstag wird vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg ein Vorkommnis aus dem Jahr 2006 verhandelt. Freitag, 10.November 2006: Aus Protest gegen den 10. Castor-Transport luden Bauern zu einer Grillparty auf der B 191 in Pudripp ein. So gegen…

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Atom-Gutachter bekommen Geld von RWE und E.on

Es läuft wie geschmiert! Wie unabhängig lässt sich die Regierung beraten, fragt die ZEIT in ihrer Ausgabe vom 26. August und gibt gleich darauf die Antwort: „Die Zweifel von Umweltschützern sind berechtigt.“ Denn eines der Institute bekommt Millionen Euro von der Atomindustrie. Wir dokumentieren diesen Beitrag. Auf dieses Datum hat die Kanzlerin die Kritiker der…

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In Lingen wird für den Atomausstieg demonstriert und Plasberg machte aus Röttgen einen traurigen Clown

Wir dokumentieren einen Beitrag aus Welt-online vom 26.08.10 (gekürzt). Zur 100. Sendung „Hart aber fair“ moderierte sich Frank Plasberg souverän durch den Atom-Streit – und demontierte nebenbei den Bundesumweltminister. Die befragten Passanten wissen es nicht. Jedenfalls nicht so genau. Ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eigentlich für oder gegen die Atomkraft? Einige raten, ansonsten herrscht kollektives…

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Teilerfolg vor dem Bundesverfassungsgericht

BI Umweltschutz: „Rechte der Gorleben-Gegner werden erneut gestärkt“ Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Demonstranten gestärkt. Wer bei Aktionen gegen Castor-Transporte von der Polizei festgesetzt wird, muss nicht automatisch für die Kosten der Ingewahrsamnahme aufkommen, solange nicht geprüft wurde, ob die Gründe für das Wegsperren rechtmäßig waren. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) kommentiert: „Das Urteil…

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BDI: Energievergangenheit für Deutschland

Sie müssen wirklich mächtig Fracksausen haben, die Herren in den Chefetagen der vier Akw-Betreiber Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Sie sind enttäuscht von Schwarz-Gelb – versprochen waren ihnen satte Laufzeitverlängerung für die hochprofitablen Alt-Reaktoren, kommen soll nun erstmal eine milliardenschwere Brennelementesteuer.

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Plädoyer gegen Atomkraft

24.000 Jahre! Atommüll bleibt ein Risiko für die Menschheit, und deshalb gibt es keinen vernünftigen Grund, mit der Kernenergie weiterzumachen. (…) (Wir reden) mit der größten Selbstverständlichkeit davon, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern. Obwohl wir keine Ahnung haben, was zum Beispiel mit dem im Atommüll enthaltenen Plutonium-239 passieren soll. Hier gehen wir größte, die ganze Menschheit gefährdende Risiken offenen…

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DBE sucht Bergleute

BI Umweltschutz fragt das Bundesamt für Strahlenschutz: „Was soll in Gorleben „zügig“ bewegt werden? Salz oder Papier?“

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Überflüssiger Atomtransport

Der Atommülltransport aus Dresden-Rossendorf in Zwischenlager Ahaus im Jahr 2005 war überflüssig. Die Behörden haben übersehen, dass die abgebrannten Brennelemente der alten DDR-Atomschmiede vertraglich nach Russland verbracht werden. – Davon habe das Land Sachsen, so sagte Karltheodor Huttner vom sächsichen Wissenschaftsministerium, aber erst 2006 erfahren. Allerdings sei der Transport schon 1995 bestellt worden. „Dies hätte…

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"Demonstration mit Kind und Kegel in Dannenberg"

Breites Bündnis gegen den 12. Castor-Transport nach Gorleben formiert sich Der Widerstand gegen den nächsten Castor-Transport ins Wendland formiert sich. Zu einer Anti-Atom-Manifestation in Dannenberg ruft ein Bündnis von Anti-Atom- und Umweltinitiativen auf, mit von der Partie sind auch Gewerkschafter. Auf einem Treffen der Erstunterzeichner am vergangenen Wochenende in Hannover wurde herausgestellt, mit „Kind und…

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Gottesdienst gegen die Atomenergie

Hans-Hermann Jantzen setzt ein Zeichen gegen Atomenergie: Im Zusammenhang des Gottesdienstes der Kirchengemeinde Drennhausen in der Elbmarsch will der Lüneburger Landessuperintendent am Sonntag, 22. August, um 18 Uhr einen symbolischen „Wegweiser“ aufstellen. Dessen Schilder weisen in Richtung Krümmel, Tschernobyl, Gorleben sowie zu dem maroden Atommüll-Endlager Asse bei Wolfenbüttel.

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Atomlobby droht mit AKW-Aus – BI Umweltschutz: "Ja bitte, sofort!"

Rückstellungsmilliarden der Konzerne müssten endlich besteuert werden Die Energiekonzerne E.on, REW, Vattenfall und EnBW drohen mit dem Sofortausstieg, sollte die schwarz-gelbe Regierungskoalition an der Einführung einer Brennelementesteuer festhalten. Diese Steuer würde jährlich rund 2,3 Mrd. Euro in die Staatskasse spülen.

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Atomstreit in der Union: Auch Kritik an Mappus

Überall regt sich Widerstand gegen Stefan Mappus. Ach so: Wer ist Stefan Mappus und wo ist Überall? So viel vorab: Scharfmacher in Sachen Atomkraft, Ministerpräsident in Baden-Württemberg. Lesen Sie selbst, wir dokumentieren einen Beitrag der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 14. August.

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Das Moratorium geht, die Unruhe kommt

Am 30. September läuft die Frist für das Gorleben-Moratorium ab, der Widerstand nimmt Fahrt auf. Die Aufhebung des Moratoriums ist für die Atomkraft-Gegner in Wendland ein Fanal: Mit einem „Unruhetag“ wollen sie auf einen – zu erwartenden – positiven Bescheid des niedersächsischen Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) reagieren.

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Schnee statt Palmen?

Dem harten Winter folgte ein Frühling, der seinen Namen nicht verdient hatte. Jetzt erleben wir wieder Wetterkapriolen, die es denjenigen, die nach der langen Kälteperiode im Winter einen Klimawandel in Abrede stellen, eine glaubwürdige Argumentation schwer macht: die Hochwasserkatastrophe in Pakistan und die verheerenden Wald- und Torfbrände in Russland sind nur die augenfälligsten Phänomene.

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Vorsicht: Spitzel gesucht!

Überwachungsbehörden suchen nach informellen Mitarbeitern in der Anti-Atom-Bewegung Ermittlungsausschuss Wendland ruft zur Verweigerung der informellen Zusammenarbeit mit Polizei und Geheimdiensten auf Der nächste Castor-Transport nach Gorleben – vermutet wird als Transporttermin der November – wirft seine Schatten voraus. Die Kripo forscht die Anti-Atom-Szene im Wendland aus und sucht dafür informelle Mitarbeiter. Ein Fall wurde jetzt…

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65 Jahre Atombombe: Als die Angst wahr wurde

Am 16. Juli vor 65 Jahren testeten US-Forscher erstmals die Atombombe. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945 wurden von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Atomtests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa…

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Atomfilz in Gorleben

BI Umweltschutz: „Röttgen will Gorleben durchboxen“ Mit großer Empörung reagiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf die Entscheidung der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), Dr. Bruno Thomauske an einer „Eignungsprognose“ für das geplante Endlager Gorleben mitwirken zu lassen. Finanziert wird diese „Eignungsprognose“ nämlich vom Bundesumweltministerium. „Der Filz erreicht unter Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine neue…

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Gorleben – "Schwarzbau" soll zurückgebaut werden

November 2010: Mit großer Mehrheit hat der Kreistag Lüchow-Dannenberg den Rückbau des sogenannten Erkundungsbergwerks Gorleben beschlossen. Die Schönung der Ergebnisse des Tiefbohrprogramms Anfang der 80er Jahre, hydrogeologische Erkenntnisse der 90er Jahre und die Debatte um eine Endlagerkonzeption, die auf die Rückholbarkeit der Abfälle setzt – ein Ergebnis des 10jährigen Moratoriums – hätten zu dem Antrag…

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Eichhörnchen-Solidarität

Am Dienstag, 3. August 2010, muss sich die Lüneburger Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte, genannt das „Eichhörnchen“, wegen einer Kletteraktion am Brennelementzwischenlager Gorleben vor dem Amtsgericht Dannenberg verantworten. Hintergrund des Prozesses ist eine Demonstration am Atommüllzwischenlager Gorleben während des Wendland-Sommercamps im Jahre 2008 .Verhandelt wird über den Widerspruch der Angeklagten gegen einen Strafbefehl in Höhe von 40…

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Marode Druckbehälter deutscher AKW – "Kontraste" deckt den nächsten Skandal auf

Die Macht der Großen Vier, der Oligopole E.on, RWE, Vattenfall und EnBW, zeigt sich wieder einmal deutlich: Sie können verhindern, dass die Druckbehälter stillgelegter Atomkraftwerke auf Versprödung untersucht werden. Kürzlich berichtete das TV-Nachrichten- magazin „Kontraste“, dass auch an mindestens einem der in Betrieb befindlichen 17 deutschen Atomreaktoren seit Jahrzehnten keine ausreichende Kontrolle des Druckbehälters stattfand.…

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G 8 Gipfel Polizei handelte rechtwidrig

AKW-Gegner aus dem Wendland erstreiten Urteil Noch ein Urteil, das bei den AKW-Gegnern im Wendland Freude auslöst: das Verwaltungsgericht Schwerin gab einer Klage von Kerstin Rudek und Heiko Jäger statt, die auf dem Weg zu den Protesten gegen den G 8 – Gipfel in Heiligendamm mit 25 weiteren Gorleben-Gegnern auf der Autobahn kurz vor Rostock…

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Merkel pfuschte in Gorleben

Dokumente der 90er Jahre belegen weitere Ungereimtheiten bei der „Erkundung“ des Salzstocks Gorleben – BI Umweltschutz: „Pfusch in Gorleben – Endlagerbau auf Biegen und Brechen“

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"Filmen verboten!" – BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg klagt erfolgreich gegen Filmaufnahmen durch die Polizei

Einen eindrucksvollen Erfolg vor Gericht erzielte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Das Berliner Verwaltungsgericht (VG) entschied, dass das Filmen der Großdemonstration am 5. September 2009 durch Einsatzkräfte der Polizei rechtswidrig war. Die Richter monierten, es müsse heutzutage von einem „modernen“ Eingriffsbegriff ausgegangen werden, die Kameraüberwachung einer friedlichen Demonstration verstoße gegen das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung.

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Protest: Vattenfall – Radrennen droht Stillstand

Die Kampagne „Gegenstrom“ will die Cyclassics am 15. August stören. Ihr Vorwurf: Mit der Förderung des Radsports hänge sich Vattenfall ein grünes Mäntelchen um. Im vergangenen Jahr hatten die Konzernkritiker/innen bereits mit einem Transparent während der Tour protestiert.

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