Jan Becker
Freitagabend im Wendland, Weltgebetstag und auch sonst ist viel los im Wendland. Und die BI bietet einen Vortrag zum Thema „Endlager für hochradioaktiven Müll gesucht. Das Verfahren läuft – aber läuft es auch gut?“ von Professor Sträter von der Uni Kassel an. Der Saal war voll!
Das „Trauerspiel“ in einem „selbsthinterfragenden, partizipativen“ Verfahren, wie es im Standortauswahlgesetz (StandAG) hochtrabend heißt, lässt sich beispielhaft am Umgang mit dem Nationalen Begleitgremium (NBG) ablesen. Deren Arbeit wird nämlich „lahmgelegt“.- zur Presseerklärung
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) präsentiert ihr eigenes „Gorleben Kapitel“: Auf 20 Seiten wird wissenschaftsbasiert dargelegt, warum Gorleben im ersten Verfahrensschritt im Herbst 2020 aus dem Suchverfahren ausscheiden müsste. – zur Presseerklärung
Das Bundesamt für nukleare Entsorgung hat den Rücktransport von hochradioaktivem Atommüll aus England nach Deutschland genehmigt. Ab dem 01. März gilt diese Transporterlaubnis bis zum Jahresende 2020.
Es gibt eine Regel in der Imkerei: Man sollte nur die Hälfte des Honigs nehmen und den Rest den Bienen überlassen. Hatidze respektiert diesen Zustand. Täglich steigt sie in ihrem kleinen nordmazedonischen Dorf einen Berg hinauf, um bei ihren Bienen in den Felsspalten nach dem Rechten zu schauen.
Am Samstag (29.2.) diskutierten rund 60 Aktivist*innen aus der Anti-Atom-Bewegung, darunter 7 Wendländer*innen, diverse atompolitische Themen. Dazu zählten die Olympischen Sommerspiele in Japan 2020, die u.a. in der von der Reaktorkatastrophe von Fukushima betroffenen, verstrahlten Region stattfinden sollen sowie angeblich „neue“ Reaktorkonzepte, mit denen die Atomlobby vorgibt, Klimaschutz betreiben zu können.
Studierende der TU Braunschweig haben am Jahrestag der Standortbenennung ihre Forschungsergebnisse vorgestellt. Zudem referierte Wolfgang Ehmke zum aktuellen Stand der Endlagersuche.
Die Standortbenennung Gorlebens liegt am 22. Februar genau 43 Jahre zurück. Erstmalig eröffnet das neue Endlagersuchverfahren die Chance, dass der Salzstock Gorleben-Rambow im 43.Jahr aussortiert wird, wenn die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Herbst ihren Zwischenbericht vorlegt, bei dem die Mindestanforderungen, Ausschluss- und Abwägungskriterien auch auf den bisherigen Standort Gorleben angewendet werden.
Die Standortbenennung Gorlebens liegt am 22. Februar genau 43 Jahre zurück. Die BI wird an diesem Tag an den legendären Fingerzeig des damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht auf Gorleben erinnern und zum aktuellen Stand der Endlagersuche Stellung nehmen.
Am 14. Februar hat das zuständige Bundesamt BASE (vormals BFE) die Transportgenehmigung für 6 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll von der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Biblis erteilt. In den Folgejahren sollen weitere CASTOR-Transporte nach Philippsburg, Isar und Brokdorf folgen. Wir lehnen diese sinnlosen Atommüll-Verschiebungen ab. Es gibt kein vertretbares Konzept für den langfristigen Umgang mit dem…
Ab dem 1. März „darf“ der angekündigte Atommülltransport aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield ins Zwischenlager Biblis rollen. Durch diese Genehmigung werde das Sicherheitsniveau bestehender Genehmigungen zur Zwischenlagerung bestrahlter Brennelemente „noch unterschritten“, urteilt der Physiker Wolfgang Neumann.
Der Trägerkreis Atommüllreport veranstaltet am Freitag, den 21. Februar in Hannover eine Fachtagung zu den Gefahren und Problemen beim Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen.
Dieses Jahr wird der erste Auswahlschritt erfolgen: die sogenannten Teilgebiete werden bekannt gegeben. 40 Jahre nach 1004 und der „Republik Freies Wendland“ gibt es erstmalig eine Chance, dass Gorleben ausgeschlossen wird. „Wenn alles mit rechten Dingen zugeht“, so das wiederholt von Grünen und SPD-Politiker*innen gegebene Versprechen, fiele Gorleben in einem vergleichenden Verfahren heraus. Aber wann,…
Dieses Jahr wird der erste Auswahlschritt erfolgen: die sogenannten Teilgebiete werden bekannt gegeben. 40 Jahre nach 1004 und der „Republik Freies Wendland“ gibt es erstmalig eine Chance, dass Gorleben ausgeschlossen wird. „Wenn alles mit rechten Dingen zugeht“, so das wiederholt von Grünen und SPD-Politiker*innen gegebene Versprechen, fiele Gorleben in einem vergleichenden Verfahren heraus. Aber wann, wenn nicht jetzt? Die BI drängt darauf.
„Europa hat keine Lösung für Zehntausende Tonnen Atommüll“, ist die Kernbotschaft des „World Nuclear Waste Report“, den die BI mitfinanziert hat.
Droht ein Ausstieg aus dem Atomausstieg? Ausschluss: Der Standort Gorleben könnte im Herbst final aus dem Verfahren fallen. Ende gut? Ein Ergebnis der Diskussionen um die „Gewaltfrage“ im Gorleben-Widerstand war 1980 die Gründung der KURVE Wustrow. Dies und mehr in der aktuellen Gorleben Rundschau.
Wann der nächste Uranmüll-Export aus Gronau startet, ist aktuell unklar. Mit einer Demo durchs Münsteraner Bahnhofsviertel werden Aktivist*innen am Montag, 10. Februar, die Forderungen unterstreichen: Urantransporte stoppen! AKTUELL: Demo wegen Sturm abgesagt!
Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder Castor-Transporte aus den Plutoniumfabriken in Sellafield in England und aus La Hague in Frankreich nach Deutschland rollen.
Von der Notwendigkeit des Widerstands für die Zivilgesellschaft: Wolfgang Ehmke (Pressesprecher BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg) liest aus seinem neuen Buch und diskutiert mit Niels Boeing (Recht auf Stadt). Musikalisch begleitet von Jörn P. Boll.
In diesem Frühjahr droht ein Atommülltransport, der aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield ins Zwischenlager im hessischen Biblis rollen soll. Atomkraftgegner*innen mobilisieren jetzt zu Protesten, denn dieser Transport ist gefährlich und letztlich unsinnig.
„Wenn der Mensch zur Ware wird“ geht seine Menschenwürde verloren. Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute.
„Bergämter ermöglichen weitere Suche nach Kohlenwasserstoffen“ im Wendland und in der Altmark: Die sich in letzter Zeit häufenden Havarien bei der Öl- und Gasförderung halten die Bergämter nicht davon ab, neuen Umweltzerstörungen und ihren Gesundheitsfolgen Tür und Tor zu öffnen.
Aufsuchungserlaubnis verlängert: Das Bergamt ermöglicht rund um Prezelle und in Arendsee die weitere Suche nach Kohlenwasserstoffen. Die AG Erdgas-Erdöl-Fracking der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg lädt am Dienstag 28.1.2020 zu einem Vortrag mit Diskussion.
Am Freitag, 24. Januar 2020, veranstaltet die AfD in Salzwedel zum wiederholten Mal einen sogenannten „Bürgerdialog“. Ein breites Bündnis ruft zu Protesten auf.
Wir haben viele Fragen: Als der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies im September 2019 in Gorleben war, versprach er uns einen Besuch um Antworten zu geben. Der ist weiter offen. zur Presseerklärung
Zum Jahrestag der Standortbenennung erinnern wir: Wasser drüber, Gas drunter – das war im Kern schon am 22. Februar 1977 bekannt.
In diesem Frühjahr droht ein Atommülltransport, der aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield ins Zwischenlager im hessischen Biblis rollen soll. Atomkraftgegner*innen mobilisieren jetzt zu Protesten, denn dieser Transport ist gefährlich und letzlich unsinnig.
Kaum etwas ist so einfach wie der Wechsel zu Ökostrom, um die Energiewende zu fördern. Aber aufgepasst: Nicht jeder Ökostrom-Vertrag bietet einen wirklichen Nutzen für Umwelt und Klima! Robin Wood gibt mit dem „Ökostrom-Report“ Empfehlungen.
Mit diesen Worten wandte sich im März 1979 in Hannover ein junger Landwirt aus Lüchow-Dannenberg an seinen Ministerpräsidenten… Ein neues Buch des Gorleben-Archivs bringt euch auf die Spuren eines politischen Großkonflikts.
Im April 2011 wurden die Betreiber der Zwischenlager in Ahaus und Gorleben vom Bund aufgefordert, die Castor-Hallen mit einer zusätzlichen Schutzmauer ein zu hausen. Der „pure Aktionismus“ bietet keinen wirksamen Schutz, wir fordern den Hallenneubau – mehr erfahren
19 Jahre nach den Anschlägen auf das World-Trade-Center in New York ist das Zwischenlager nicht ausreichend gegen Terroranschläge gesichert. Wir fordern u.a. ein sofortiges Überflugverbot, denn die Bundeswehr übt in der Region regelmäßig – mehr erfahren
An Sylvester wurde das baden-württembergische Atomkraftwerk Philippsburg-2 endgültig stillgelegt. Der Atomausstieg schafft Fakten, wenn auch nicht schnell genug.
Öko-/Politfilmreihe zeigt am 7. Januar „Unsere große kleine Farm“, die wahre Geschichte der Großstädter John und Molly, die ihr geregeltes Leben in Los Angeles aufgeben, um ihren Traum von der eigenen Farm zu leben.
Die Lücke zwischen dem „Atommülllager“ und dem Ablauf der bestehenden Genehmigungen ist unser Thema, dort zeichnet sich die nächste Katastrophe ab. Wie die Öffentlichkeit über die Gefahren einer langfristigen Zwischenlagerung hinweggetäuscht wird. – mehr erfahren
Im Zwischenlager Gorleben warten 113 Behälter mit hoch radioaktivem Müll seit Jahren und wohl noch für die nächsten Jahrzehnte auf eine Lösung, was mit ihnen geschieht. Im Interview mit der Deutschen Presseagentur nimmt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke Stellung – zum Artikel auf greenpeace-magazin.de
Was wir in Dannenberg nicht durften, wird am 28. Dezember in Hitzacker nachgeholt: Wir setzen dem 2004 vom Castorzug überrollten Aktivisten Sébastien Briat anlässlich seines 15. Todestag ein Denkmal.
Anlässlich ihres 33-jährigen Jubiläums hat die Aktionsgruppe „Lebenslaute“ ein Buch mit einem Überblick ihrer Aktionen seit 1986 veröffentlicht. In die Debatte um Gorleben mischten sich die Musiker*innen bereits zwei Mal ein: 1994 und 2009.
Zur Diskussion um die Atomenergie als „nachhaltiges Investment“ – und damit die Förderfähigkeit mit Milliardenbeträgen zugunsten von Klimaschutz – warnt die BI: Sollte der Atomausstieg erneut in Frage gestellt werden, wären die alten Grabenkämpfe eine unmittelbare Folge. zur Presseerklärung
Was wird aus Gorleben? Wird im ersten Zwischenbericht, der im kommenden Herbst veröffentlicht werden soll, zum Standort Gorleben Stellung genommen? „Ja, das sei der Fall“, sagt die Bundesgesellschaft für Endlagerung. Nun kommt es drauf an. – zur Presseerklärung
Im Schulterschluss mit AfD und FDP haben die drei niedersächsischen CDU-Abgeordneten David McAllister, Lena Dupont und Jens Gieseke im Europaparlament zugestimmt, den deutschen Atomausstieg und die Endlagersuche zu konterkarieren. zur Presseerklärung
Das Wendland-net postet seit dem 1. Dezember jeden Tag ein Foto oder Interview, passend zum neuen Buch des Gorleben Archivs: „Mein lieber Herr Albrecht…!“ – Auf den Spuren eines politischen Großkonflikts. – zum wendland-net
Die neue Ausgabe der Gorleben Rundschau ist im Anflug auf eure Briefkästen. Schwerpunkt in diesem Heft: Die Standortsuche nach einem Atommülllager für hochaktiven Abfall. zur Online-Version.
Widerstand gegen Atommülleinlagerungen leisten unsere Freund*innen in NRW auch schon seit Jahrzehnten. Am kommenden Wochenende laden sie zu einem Jubiläum ein: Vor exakt 25 Jahren, im Dezember 1994, fand der erste Sonntagsspaziergang aus Protest gegen das dortige Zwischenlager statt. Wir gratulieren und wünschen von Herzen einen langen Protest-Atem!
Mit „Atomkraft, nein danke!“ hat der hiesige Öko-Safthersteller Voelkel kürzlich ein klares Statement zur Kampagne „Kernkraft ja bitte“ veröffentlicht. Mit jenem sehr missverständlichen Slogan wirb die Ökobranche auf Plakaten und im Netz seit einigen Wochen bundesweit für ökologische Sorten-Vielfalt, eine gentechnik-freie Züchtung und die Unabhängigkeit der Landwirtschaft von großen Konzernen.
Einmal im Jahr findet während der Kulturellen Landpartie eine Elektroparty in der Clenzer Schweiz an der Blockhütte statt. Die Organisator*innen der unkommerziellen Veranstaltung spenden die Überschüsse an Vereine oder Projekte im Landkreis. Dieses Mal wurde auch die Bürgerinitiative Umweltschutz bedacht.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat für das vierte Quartal 2020 die Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete angekündigt. Welche Rolle der Standort Gorleben darin spielen könnte, dazu hat der Experte Michael Mehnert recherchiert. zum Blogbeitrag auf endlagerdialog.de
Warum akzeptieren wir Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit auf so vielen Ebenen? Das ist eine der zentralen Fragen, die FAIRNESS zu beantworten versucht – und der sich die Polit/Ökologische-Filmreihe am 3. Dezember widmet.
Ca. 400 Teilnehmer*innen sind am Freitag in Dannenberg für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen! #fridaysforfuture – zum Blogbeitrag
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest haben wir ein buntes Bekleidungs-Ensemble online gestellt. Alle unsere Textilien sind aus fairem Handel und bestehen ganz oder zu hohen Anteilen aus Bio Baumwolle. zum Material
Bis zum 20. November war es möglich, die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Dr. Ulrich Wollenteit und Dr. Daniel Lübbert haben im Auftrag der Rechtshilfe Gorleben und der BI Umweltschutz eine kurzgutachterliche Stellungnahme verfasst.