Wolfgang Ehmke
Spenden sammeln für die Opfer von Tschernobyl und Fukushima, sich informieren und gemeinsam zwei schöne Tage verbringen: Darum geht es bei der e-Ventschau. Zum siebten Mal findet die kulturelle Benefizveranstaltung am letzten Ferienwochenende auf dem Hof Thiele in Ventschau – südlich von Neu Darchau – statt.
Bis Montag, den 5. August, sollte Olaf Lies erklären, welche beruflichen Pläne er hat, das forderte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil von seinem Partei- und Kabinettskollegen Olaf Lies.
Die Tour 2019 startet am 20. Juli in Hamburg und endet am 3. August in Stralsund. Die Tour de Natur ist eine Fahrraddemonstration, die seit 1991 jedes Jahr Umweltthemen – insbesondere für die Energie- und für die Verkehrswende – auf ihre Agenda nimmt und mit einer zweiwöchigen Radtour verbindet. Zum dritten Mal führt die Umweltradtour…
Für die Behörden und Institutionen, die mit der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle betraut sind, ist der Umgang mit Gorleben im Standortauswahlgesetz (StandAG) geregelt. Der Salzstock Gorleben wird wie jeder andere in Betracht kommende Standort einem Prüfverfahren unterzogen – und kann folglich bereits im 3. Quartal 2020 aus dem Suchverfahren herausfallen.
Der Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München wird seit dem 1. Januar 2011 unrechtmäßig betrieben. Das bayerische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde hätte den Betrieb schon vor Jahren untersagen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, das unter anderem das Umweltinstitut in Auftrag gegeben hat.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) stolpert erneut über Aussagen des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) zur Langzeitsicherheit von Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle.
Im Sommersemester bot das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der TU Braunschweig ein Seminar an, das sich mit den politischen und konkreten emanzipatorischen Räumen des Wendlands befasste. Neben dem Seminarprogramm gehörte auch ein Ausflug ins Wendland dazu. Gestern (8. Juli) fand das „Mapping“, die Vorstellung der Arbeitsresultate, am Institut statt.
Der Länderstreit um die Endlagersuche ist bereits entbrannt, bevor der Vorhabensträger, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), in einem ersten Schritt Regionen ausweist, die für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle näher betrachtet werden, das soll im dritten Quartal 2020 erfolgen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht davon aus, dass der Salzstock Gorleben wegen seiner geologischen Mängel dann…
Das niedersächsische Umweltministerium (NMU) will sich Auskünfte an die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) zur Atompolitik künftig bezahlen lassen.
In das beschauliche Rundlingsdorf Lübeln führt den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil am 2. Juli dessen Sommertour. Ein Anlass für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), den SPD-Politiker an seine Ausführungen zur Endlagersuche und die Rolle Gorlebens zu erinnern.
Rostfässer in Gorleben machten in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen. 26 schadhafte Fässer wurden bei Inspektionen entdeckt, mal war nur Farbe abgeplatzt, mal waren sie an- oder sogar durchgerostet. Der Grund für die Auslagerungskampagne der insgesamt 1.309 Gebinde war, dass die Einlagerungsgenehmigung dieser Einzelfässer am 13.06.2019 auslief.
Eine Woche nach den massenhaften Festnahmen von Regierungskritikern in Russland bedrohen die Behörden des Landes nun auch die renommierte NGO Ecodefense, eine der ältesten Umweltorganisationen des Landes. Wie die deutschen Partnerorganisationen Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und urgewald erfuhren, haben die russischen Behörden am 30. Mai fünf Strafverfahren gegen Ecodefense eingeleitet, bei denen der Geschäftsführerin Alexandra…
Michael Sailer, der Kopf des Öko-Instituts Darmstadt und Vorsitzender der Entsorgungskommission (ESK) des Bundesumweltministeriums, ist immer wieder für eine Überraschung gut. Ein Themenabend im Rahmen einer Ringvorlesung mit dem Titel „Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit?“ an der Freien Universität Berlin (29. Mai 2019) widmete sich ausschließlich den Fehlern der Vergangenheit bei…
Thomas Schwark, der Direktor des Historischen Museums Hannover, macht Reklame für die Veranstaltung des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung – in seinem Haus! Betreff: Nukleares Endlager gesucht Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen, wie so oft, sind die Ausstellungsthemen des Historischen Museums brandaktuell. So auch das Projekt „Trecker nach Hannover…“ zum Thema Gorleben und der…
Da kam Freude auf: Zum Abschluss der Kulturellen Landpartie überreichte das Küstener Team, das jedes Jahr mit „Kunst, Kultur & Kuchen“ viele Besucher*innen anlockt, eine Schachtel mit 675 Euro an den Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), Wolfgang Ehmke.
Die Zwischenlagerung soll verlängert werden – getreu dem Motto „Kommt Zeit, kommt Rat“. Hier die Stellungnahme der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ zu dem Erörterungstermin betr. Zwischenlagerung „sonstiger radioaktiver Stoffe“ in Ahaus (4./5. Juni 2019).
Gleich nach der nostalgischen Demo-Modenschau mit alten Parkas, Friesennerz und schicken Klamotten mit dem Gorleben-typischen Widerstands-X ging es weiter mit einer echten Demonstration: Tausende umrundeten zu Fuß und Traktor das Gelände des „Erkundungsbergwerks Gorleben“ und forderten das Ende dieses Projekts.
Stimmen aus Politik und Wirtschaft werden unter dem Eindruck der Friday for Future-Demonstrationen und mit Blick auf den geplanten Ausbau der Elektromobilität laut, die Laufzeit der verbliebenen Atomkraftwerke über das Jahr 2022 zu verlängern.
In der Freien Universität Berlin fand am 5. Juni eine Podiumsdiskussion statt, bei der die Frage: „Ökonomie der Endlagerung – wer zahlt die Zeche?“ im Zentrum stand. Die Veranstaltung ist Teil der Diskussionsreihe „Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit?“.
Wie die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) letzten Freitag mitteilte, ist es am 14. Mai zu einem Brand unter Tage an den alten Holzeinbauten gekommen. „Es ist einfach nicht zu verantworten, ein solch altes Bergwerk wie den Schacht KONRAD zu einem Atommülllager umbauen zu wollen. Dieses Bergwerk ist nicht für einen sicheren Betrieb als Atommülllager errichtet…
Mit einer Torte, einer Demo-Modenschau, Polit-Talks und Musik feiert die Kulturelle Landpartie am kommenden Freitag ab ca.15 Uhr ihren 30sten Geburtstag – natürlich in Gorleben an den Atomanlagen auf der Widerstandspartie. Die Geburtstagstafel wird dann zum Laufsteg für eine Modenschau der besonderen Art. Die Widerstandsgeschichte wird zum Beispiel mit einer Demokleidungsmodenschau lebendig.
Gorleben – wohin geht die Reise? Erleben Sie gleich zu Beginn einen Auftritt der lebendig gewordenen Reisebegleiter aus 30 Jahren Landpartie! Am Anfang war der Fisch… Ein Wiedersehen der poetischen Art!
Einige Dutzend Sonntagsspazierer*innen machten sich heute (Sonntag, d. 26. Mai) auf den Weg rund die Mauer des Endlagerbergwerks Gorleben, darunter der harte Kern, der kaum einen der 500 Sonntagsspaziergänge ausgelassen hat. Ihr Ziel war und ist, dass der ungeeignete Salzstock Gorleben endlich als Standort für ein Atommüllendlager aufgegeben wird.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) verfolgt einen ehrgeizigen Plan: im Jahr 2020 sollen die Teilgebiete identifiziert werden, die deutschlandweit als Endlager für hochradioaktive Abfälle in Frage kommen. Genauer: im 3. Quartal 2020 soll der Bericht vorgelegt werden.
Zum 500sten Mal wird am kommenden Sonntag das „Erkundungsbergwerk“ Gorleben umlaufen. Nachdem im Jahr 2010 der damalige Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) das Gorleben-Moratorium aufhob und untertage das Bergwerk, trotz geologischer und politischer Einwände, weiter ausgebaut wurde, nahmen Aktivist*innen es in die Hand, den SoSpa, wie er auch genannt wird, zu organisieren.
In der Serie „Vier auf dem Sprung“ stellt die Elbe-Jeetzel-Zeitung Kandidat*innen für die Europawahl am 26. Mai vor. Direkt aus Lüchow-Dannenberg wird künftig wohl niemand mehr im Europaparlament vertreten sein. Ein Aspekt: „Die politische Bedeutung Gorlebens ist mit dem bundesweiten Endlager-Suchverfahren in den Keller gerasselt“, meint Jens Feuerriegel in der EJZ-Ausgabe vom 20. Mai. Dazu…
Am Donnerstag (23. Mai) wird das Nationale Begleitgremium auf seiner 29. Sitzung in Peine – in den Räumlichkeiten der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) – sich u.a. mit dem Stand der Arbeiten der BGE über die Arbeiten zur Ermittlung der Teilgebiete nach § 13 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) befassen. Bis Mitte 2020 sollen diese ausgewiesen werden.
Bereits 2020 werden die Teilgebiete benannt, die als Endlageregion in Frage kommen. Gorleben ist voraussichtlich dabei.
Nach Gesprächen mit Robert Habeck (Grüne) und Ralf Stegner (SPD) traf sich eine Delegation der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) am 17. Mai in Lüneburg mit Victor Perli (Linke). Die Europawahl ist ein gewichtiger Anlass, um auf atompolitische Forderungen hinzuweisen. Im Fokus des Gesprächs mit Perli stand der Euratom-Vertrag.
In Kalifornien ist ein Militärjet vom Typ F-16 in eine Lagerhalle gestürzt. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz aus der Maschine retten, berichtet die Tageszeitung Welt. Ein ähnliches Bild mit einem klaffenden Loch – siehe Bericht in der Welt Loch in der Decke – hätte auch in Gorleben bei einem Flugzeugabsturz entstehen können, allerdings…
Die Schweiz und Frankreich setzen auf Ton bei der Suche nach einem Atommülllager für hochradioaktive Abfälle, Tschechien und Finnland auf Kristallin, die deutsche Endlagersuche setzte bisher auf Salzstöcke als Endlager. Nun macht sich der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) auf den Weg nach Finnland.
Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg engagiert sich seit Jahrzehnten gegen Atomkraft und wurde deshalb von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zu der bundesweiten Fachtagung am 17. und 18. Juni 2019 (Montag/Dienstag) in Hamburg eingeladen.
Der Widerstand gegen Castortransporte nach Gorleben ist Geschichte. Seit 2011 sind die Transporte ins Zwischenlager Gorleben gestoppt, um das Wendland zu befrieden – und gleichzeitig bundesweit ein Endlager für hochradioaktive Abfälle zu suchen. Doch die Suche hat einen Haken, Gorleben bleibt im Topf. Wolfgang Ehmke, der Pressesprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), hat nun einen…
In Lubmin muss das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle neu errichtet werden. Die jetzige Halle, in der 74 Castorbehälter aufbewahrt werden, bietet in der jetzigen Form keinen hinreichenden Schutz vor terroristischen Angriffen. Die neue Halle wird als monolithischer Stahlbetonbau mit 1,80 m dicken Außenwänden errichtet.
Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag.
Die Salzlinie hat bei den Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Atommüllentsorgung die Nase vorn. Das geht aus dem Bericht des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT Nr.55) hervor, den die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) unter die Lupe genommen hat.
Viele Geschichten gibt es zu Gorleben zu erzählen, eine ganz große hat das Gorleben-Archiv visualisiert: im Kreistagsgebäude in Lüchow ist die Ausstellung „Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach“ zu sehen.
„Was bedeuten eigentlich die gelben Kreuze, die überall im Wendland zu sehen sind?“ Dies ist die Ausgangsfrage in dem neuen Fotobuch „Auf den Spuren des gelben X“ von Ingrid und Werner Lowin. Durch einen Blick in die Geschichte des gelben X wird schnell deutlich, dass es sich um Symbole eines lebendigen Widerstandes, des „Querstellens“, handelt.
Der Aufruf zur Unterstützung der russischen Umweltorganisation Ecodefense gegen Repressionen des russischen Justizministeriums erhält prominente Unterstützung. Der Generalsekretär von Amnesty International, Kumi Naidoo, hat die Petition unterschrieben und schließt sich dem Protest gegen die Kriminalisierung von russischen Nichtregierungsorganisationen durch das „Foreign agent“- Gesetz an.
Was nach über 40 Jahren Auseinandersetzung um ein Atommüllendlager im Salzstock Gorleben-Rambow zurückbleibt, sind Frust und Enttäuschung bei denjenigen, die Hoffnungen in Gorleben gesetzt haben auf der einen Seite, die Bergleute und ihre Familien.
Symbolisch wird am Montag (15. April) ein Teil der festungsähnlichen Mauer in Gorleben abgerissen. Eine letzte Fahrt in das Endlagerbergwerk markiert ein Etappenziel: von nun an wird das Bergwerk in einen Stand-By-Betrieb überführt, denn Gorleben ist bei Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle laut Gesetz weiter gesetzt.
Manche Antworten werfen mehr Fragen auf, als man sie vorher gestellt hat. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wollte von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) wissen, wie mit dem Standort Gorleben in Zukunft umgegangen wird.
„BI steht vor Auflösung…“, so begann der diesjährige Aprilscherz der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Besorgte Rückfragen aus Redaktionsstuben, Mailzuschriften und persönliche Nachfragen reißen bis heute nicht ab, schildert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
Ob er als Ministerpräsident des Landes Niedersachsen an Gorleben als Atommüllzentrum hat rütteln können, darüber streiten die Geister. Seine erste Berührung mit dem Widerstand gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers im Salzstock Gorleben hatte der Jubilar im Jahr 1980.
Worin liegt der Sinn unseres unternehmerischen Handelns? Brauchen wir Know-how oder vielleicht auch Know-why? Woher nehmen wir den Mut für große Veränderungen und wo bleibt der Mensch dabei?
Die USA haben laut Medienberichten sieben Genehmigungen für den Export von brisanter Nuklear-Technik für Saudi-Arabien erteilt. Dort sollen neue Atommeiler entstehen.
Reinhard Grindel ist als DFB-Präsident zurückgetreten. Zum Verhängnis wurde ihm die Intransparenz seiner Bezüge und eine Luxusuhr, die ihm der ukrainische Millionär Grigori Surkis schenkte. Grindel ist auch im Wendland bekannt. Nur ungern erinnert man sich an seine Rolle als Unions-Obmann im Gorleben- Untersuchungsausschuss.
Eine Ringvorlesung des Forschungszentrums für Umweltpolitik (FFU) der Freien Universität startet am 10. April in Berlin, jeweils mittwochs von 17 bis 19 Uhr. Das Besondere: Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Aktivist*innen kommen zu Wort, wenn es um die Aufarbeitung des Atomkonflikts in Deutschland und den angeblichen Neustart der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle geht.
Als im März 1979 der Gorleben-Treck nach Hannover begann, ließ Justizminister Hans-Dieter Schwind (CDU) im Celler Gefängnis vorsorglich 80 Zellen für die Teilnehmer freihalten; die „Schlacht um Gorleben“ stehe bevor, so Schwind.
Als „Atommüllnotstandsgesetz“ bezeichnet Wolf-Rüdiger Marunde das Standortauswahlgesetz. Das Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) war vom Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel zu einem Fachgespräch über das Suchverfahren zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle eingeladen worden.