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Atommüll-Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden, Castortransporte stoppen, Atomanlagen abschalten! In mehreren Städten fanden anlässlich des achten Fukushima-Jahrestages Proteste statt, in Ahaus eine große Demo. In Dannenberg versammelten sich Aktivist*innen zu einer Mahnwache.
Russland verspricht 90 Milliarden Dollar für den Reaktorbau im Ausland. Mittlerweile ist die Anzahl der aktiv im Bau befindlichen Reaktoren deutlich geringer als von Rosatom behauptet.
Zu berichten ist Nichts Neues, nichts Erfreuliches Nichts hat sich geändert Kein einziges Problem gelöst
In ihrer Reihe „Die 60-Sekunden-Zeitmaschine“ widmet sich NDR 1 heute einem der legendärsten Castortransporte nach Gorleben: Am 5. März 1997 saßen tausende Menschen auf der Straße vor dem Verladekran Dannenberg. Die Geburtsstunde von „X-tausendmal quer“.
Am Sonntag fand unsere Mitgliederversammlung statt. Dort wurde u.a. der neue Vorstand gewählt.
Abgesehen von den Reaktoren mit Kernschmelze müssen eine Million Tonnen kontaminiertes Wasser, Hunderte von Kanistern mit Filterrückständen und Berge von belasteter Erde entsorgt werden.
Vor einem Jahr hat die Gendarmerie in Frankreich eine Waldbesetzung geräumt und ein Hüttendorf zerschlagen. Zum Jahrestag wurde am Sonntag an der Stelle, an der 1994 das Hüttendorf „Castornix“ bei Gorleben stand, eine Tafel aufgestellt. Damit bekunden wir unsere Solidarität mit dem Widerstand gegen die Atommüllpläne in Frankreich.
Für das niedersächsische Landesamt ist die Ausgrabungsstätte „1004“ fortan dank der Ausgrabungen von Attila Dészi registriert und die Chance, die Freie Republik Wendland, wahrscheinlich die Ausgrabungsexponate und – ergebnisse unter Denkmalsschutz zu stellen, sind günstig.
Die Aktion „fridaysforfuture“ ist im Wendland angekommen. In Lüchow und Dannenberg gingen heute Hunderte von Schüler*innen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit auf die Straße.
Am heutigen Samstag fand in Göttingen die 14. Atommüllkonferenz statt. Mehr als 60 Menschen nahmen dieses Mal teil, darunter eine Delegation aus dem Wendland.
Das Kulturzentrum Pavillon 8 veranstaltet am 31. März in Hannover am so genannte Gorlebenstein eine 7-Minuten-Rede anlässlich des Treck-Jubiläums.
Am 25. Januar wurde im Münchener Prinzregententheater der Bayerische Filmpreis 2018 vergeben. Dabei erhielt auch der Film „Wackersdorf“ einen Sonderpreis.
Im Rahmen seines Promotionsstipendiums hat Attila Dézsi die Hinterlassenschaften der Freien Republik Wendland archäologisch untersucht. Am 22. Februar stellt er nun erste Ergebnisse vor und lädt zu einer Diskussion u.a. über die „Zukunft des Ortes 1004“ ein.
Das Vereins-Highlight steht mal wieder an: Neben den vielen Aktionen und öffentlichen Auftritten im vergangenen Jahr legen wir Anfang März „Rechenschaft“ ab. Stimmt die Kasse? Wofür wurde Geld ausgegeben? Was haben wir bewegt? Was bleibt zu tun? Neben ausführlichen Berichten der Arbeitsgruppen und des Kassenwartes wird auf der Mitgliederversammlung auch der Vorstand neu gewählt.
Die Wiederinbetriebnahme der Brennelementefabrik Lingen scheint nach dem gravierenden Brand im nuklearen Bereich von Anfang Dezember unmittelbar bevorzustehen. Das Umweltministerium in Hannover und Betreiber EDF-Framatome hüllen sich weitgehend in Schweigen, ein offizieller Untersuchungsbericht liegt nicht vor, der Fragenkatalog der Anti-Atom-Initiativen ist noch unbeantwortet und auch von der Staatsanwaltschaft Osnabrück ist nichts zu hören. Aber die…
Die Info-Karawane des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) erreichte nach Hamburg, Leipzig und Frankfurt auch Ulm. Drinnen in der Donauhalle wurde über das Endlagersuchgesetz informiert, draußen wurde protestiert, denn Zutritt hatten nur geladene Kommunalvertreter*innen. Das BfE musste sich dabei Presse-Kommentare gefallen lassen wie „Mieser Start in die Suche“…. Bestimmt wäre die Versammlung lebendiger ausgefallen, wenn…
Im September 2009 prangte die Forderung „Bringt Bagger!“ am Förderturm in Gorleben. Keine zehn Jahre später hat der Betreiber tatsächlich den Bagger bestellt. Doch auf den versprochenen Abriss der Festungsmauer um das Gelände wartet man bisher vergeblich.
Wer an schwere Atomunfälle, an Kernschmelzen und an den größten anzunehmenden Unfall (GAU) denkt, der denkt an Fukushima, Tschernobyl und Harrisburg. Aus dem kollektiven Gedächtnis (fast) erfolgreich gelöscht wurde der schwere Atomunfall im Versuchsreaktor Lucens in der Schweiz am 21. Januar 1969. Nichts auf der Homepage der kleinen Gemeinde Lucens (CH) lässt erahnen, daß dieser…
Kürzlich wurde bekannt, dass der schwach- und mittelradioaktiven Atommüll bis 2057 im Zwischenlager Ahaus bleiben soll. Die eine bundeseigene Behörde zweifelt mit dieser Entscheidung offenbar an den Zeitplänen einer anderen bundeseigenen GmbH.
Mindestens drei größere Anti-Atom-Aktionen finden im ersten Vierteljahr 2019 statt.
Hamburg ist ein Knotenpunkt für Atomtransporte. Aber auch für Protest dagegen. Aktivist*innen stehen deswegen vor Gericht und veranstalten für die Prozesskosten am 11. Januar in der Roten Flora eine Soliparty.
Atommüll ist ein Zukunftsthema, vor allem für die junge Generation. Bildungsmaterialien sollen helfen, sich mit den Folgen der Atomenergienutzung und den Herausforderungen einer sicheren Lagerung von Atommüll zu beschäftigen.
Als sich die Regierungen in Land und Bund 1973 das Wendland als Atomstandort aussuchten, „haben die gedacht, dies ist nicht nur ein dünn besiedelter Landkreis, sondern auch ein dummer. Da haben sie sich geschnitten“, sagte Marianne von Alemann vor dem Castortransport im März 2001.
Während andere schon beim Raclette saßen, trafen sich am Silvesterabend Atomkraftgegner*innen auf dem Marktplatz in Dannenberg. Denn es war ein Montag.
Atomare Verschmutzung ist nicht das einzige, was die Atomanlagen in Gorleben zu bieten haben.
Gemeinsam mit anderen Organisationen hat die BI im Rahmen der Atommüllkonferenz ein Positionspapier zur Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle erarbeitet und am 6. November der Öffentlichkeit vorgestellt. Kürzlich hat auch der Kreistag Lüchow Dannenberg einstimmig(!) diesen Forderungskatalog unterzeichnet.
Ernst Albrecht kaute an seinem Füllfederhalter. Er schenkte sich eine Tasse Tee ein und knabberte einen Bahlsen-Keks. Das Haus lag im Dämmerlicht, er zündete die Kerzen seines Adventskranzes an. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann… Sollte er oder sollte er nicht? Der Kanzler aus Bonn quälte ihn seit Monaten. Dessen klare Kante: Ohne ein…
Im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte um die Gemeinnützigkeit der Deutsche Umwelthilfe und den Klimaschutz-Debatten auf dem COP24 hat Axel Mayer, Geschäftsführer des BUND Südlicher Oberrhein und langjähriger Anti-Atom-Aktivist, eine kleine Anmerkung geschrieben. Sie passt wunderschön in die Adventszeit der Gedichte, weshalb wir sie euch nicht vorenthalten mögen:
Aktivist*innen der Initiative „Don’t nuke the climate“ haben heute (12.12.18) im polnischen Katowice mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Schulze versprach, keine Pro-Atom-Statements auf dem COP zu unterstützen.
Am Montag hat es auf der COP24 eine grosse Protestaktion während des US Sideevents gegeben. Wells Griffith vom US department of energy eröffnete das Podium mit einer Erklärung, dass es auch zukünftig einen Mix von Energien geben werde, der alle Energieträger umfasse, Kohle, Gas, Öl, Atomkraft und Erneuerbare Energien. Nach wenigen Sätzen begann eine Protestaktion:…
Mit einer aktuellen Unterschriftensammlung versuchen die Anti-Atom-Aktivist*innen in Katowice, den Druck auf die COP24 zu erhöhen: „Stop False Climate Solutions – Do Not Support Nuclear Power at COP24!“
Eine nette Zusendung erreichte uns kürzlich: Ein Foto von einem Betonblock, der sich 17 Jahre nach der vielleicht historischen „Süschendorf-Blockade“ immer noch an der ehemaligen Castorschiene befindet.
Die Weltklimakonferenz in Katowice, mitten im größten Kohlegebiet Polens, hat begonnen und Aktivisten der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) sind schon da. Wie auf den Vorläuferkonferenzen in Paris und Bonn unterstützt die Bürgerinitiative die Kampagne „Don´t nuke the climate!“
„Gemeinsam gehen wir weiter“ ist das Credo der deutschen Bundesumweltministerin und sie verweist auf die Wichtigkeit mehr als bisher zu tun. So will Deutschland seine Zahlungen für den Green Climate Fond verdoppeln. Leider macht sie keine konkrete Aussage zum Deutschen Kohleausstieg. „Wir brauchen eine globale Energiewende.“ „Die Entwicklungsländer zahlen die Zeche.“ Deutschland gehe voran mit…
Der Charakter der Veranstaltungen ist doch sehr unterschiedlich. Am Mittwoch in San Antonio waren etwa 20 Menschen gekommen, die alle irgendwie in Gruppen organisiert sind, die meisten im Bereich Anti- Atom oder Umweltbewegung.
Heute Morgen haben wir in San Antonio eine Outside Pressekonferenz direkt an den Schienen gegeben, wo jährlich 1.000 hochradioaktive Atommülltransporte stattfinden könnten, wenn die Region sich nicht gegen Pläne der AKW Betreibenden wehrt.
Der Auftakt in Texas war eine Veranstaltung in der True Love Baptist Church in Houston. Wie ihr – vielleicht – schon gemerkt habt, finden viele unserer Veranstaltungen in Kirchen statt. Reverend James Caldwell hatte zu einer Infoveranstaltung eingeladen.
The Protect Texas from Radioactive Waste Tour will go to major cities across the state with an inflatable full-scale mock radioactive waste transport cask, holding press conferences at railroad crossings where the radioactive waste could travel and hosting community meetings.
Am Freitag haben wir im Boston State House eine Pressekonferenz gegeben. Channel 22, der ortsansässige Sender berichtete.
Gestern fand unsere Abendveranstaltung in Greenfield in einem Kulturzentrum statt. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Fan von politischen Veranstaltungen mit Musikprogramm bin. Es war mit 50 Leuten die bisher am besten besuchte Veranstaltung unserer Info- und Mobilisierungstour.
Wir sind on the road von New England nach Texas und New Mexico! Leichte Startschwierigkeiten, ich hatte meinen Adapter vergessen und nun sitze ich an einem Tisch, nicht in unserem Pick- Up, habe ein funktionierendes Ladekabel, Internet und einen Tee und es folgt der erste Bericht unserer Anti- Atommüll-Reise:
Our High Level Nuclear Waste Tour officially started today leaving Rowe, Massachusetts en route to Montpelier, Vermont with the Mock Nuclear Waste Cask in tow. The tour includes several stops in Massachusetts and Vermont with speakers from local communities and guests from Germany and New Mexico. Kerstin Rudek will share insights from their nuclear waste…
In Eigeninitiative und unterstützt von amerikanischen NGOs war Kerstin Rudek im September als Referentin drei Wochen an der Ostküste der USA sowie in Texas unterwegs und hielt dort auf Einladung von Tim Judson (NIRS -Nuclear Information and Resource Service) Vorträge, nahm an Pressekonferenzen sowie einer Infotour mit einem Castormodell und zahlreichen Veranstaltungen teil.
Im Anschluß an eine Pressekonferenz von Don’t Nuke the Climate am 3. November 2017 traf sich die Elektronische Zeitung „Schattenblick“ mit mehreren Referentinnen und Referenten zu einem Gespräch, um einige Aspekte des Themas zu vertiefen.
Im Rahmen ihrer Aktivitäten zur Weltklimakonferenz haben Mitglieder des Bündnis „Don´t nuke the climate“ in der Bonn Zone eine Petition von WissenschaftlerInnen an die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben.
Bereits zu Beginn der Konferenz in Bonn fand am 7. und 8. November, im unmittelbaren Anschluss an den Peoples Climate Summit, ein Tribunal statt, das es in sich hatte.
Obwohl bei der Weltklimakonferenz in Bonn bis zu 25.000 Menschen erwartet wurden, bleibt den meisten Menschen ein Besuch der Konferenz verwehrt. Um auf die eigentliche Konferenz zu kommen wurden zwei Zonen eingerichtet, zu denen nur Zutritt gewährt wird, wenn eine Akkreditierung vorliegt. Um überhaupt eine Akkreditierung erlangen zu können, muss wiederum ein Registrierungsverfahren weit im…
Während der Weltklimakonferenz und auch bereits im Vorfeld haben wir eindringlich vor einem Erstarken der Atomindustrie im Kontext der Klimadiskussionen gewarnt.
Sie wollten Druck machen für mehr Klimaschutz und der Zeitpunkt für eine Demonstration in der Bonner Innenstadt war gut gewählt: zur Halbzeit der Weltklimakonferenz fand die Aktion ein großes Medieninteresse.
Mit einer Abendveranstaltung stellte das Bündnis „Don´t nuke the climate“ die Vorreiterposition Indiens heraus, wenn es um den Ausbau der Atomenergie weltweit geht. Unser dynamischer indischer Freund, Kumar Sundaram, hielt einen fesselnden Vortrag über Indiens Bestrebungen zu einer der größten Atomnationen der Welt zu werden.