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Ca. 400 Teilnehmer*innen sind am Freitag in Dannenberg für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen! #fridaysforfuture – zum Blogbeitrag
Bis zum 20. November war es möglich, die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Dr. Ulrich Wollenteit und Dr. Daniel Lübbert haben im Auftrag der Rechtshilfe Gorleben und der BI Umweltschutz eine kurzgutachterliche Stellungnahme verfasst.
„Gehören Sie auch zu den Menschen, die der Meinung sind, dass die Atomkraft zu den Akten gelegt und damit kein Thema mehr ist?“ Mit einer sehr schönen Aktion weisen Lüneburger Atomkraftgegner*innen künftig auf die ungeklärte Atommüllproblematik hin.
Im November 2011 rollte der letzte Transport mit hochradioaktiven Abfällen ins Gorlebener Zwischenlager. Nun sind wieder Castoren aus der Wiederaufarbeitung angekündigt.
Junge Anti-Atom-Aktivist*innen haben an einem offiziellen Workshop der Endlagersuche teilgenommen und üben nun Kritik: Die Behörden sorgen zwar für die Unterbringung in 4*-Hotels und kostenlose Anreise, umfangreiche Buffets – aber die Veranstaltung selbst sei „mehr Schein als Sein“. Denn die diskutierten Inhalte und Ideen haben keinen Einfluss auf das Suchverfahren, die wichtigsten Entscheidungen sind schon…
Bis zum 20. November ist es möglich, die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Das Bundesumweltministerium ist nach wie vor aufgefordert, den dann überarbeiteten Entwurf im Umweltausschuss des deutschen Bundestages zu debattieren. An einer Rechtsexpertise zum Verordnungs-Entwurf wird im Auftrag der Rechtshilfe Gorleben und der Bürgerinitiative Umweltschutz noch gearbeitet. Folgender „Nachtrag“ wurde…
Ein starkes Herz des Widerstands hat aufgehört zu schlagen. Wir sind traurig. Wir werden ihren Scharfsinn und ihren Humor vermissen. Mit dem Tode von Lilo Wollny ist eine der Schlüsselfiguren unseres gewaltfreien Protests nicht mehr unter uns.
Für manche Wendländer*innen ist der Salzstock Waddekath in der Altmark dichter dran als Gorleben. Weil seit ein paar Jahren nicht mehr nur in Gorleben, sondern „auf der weißen Landkarte“ nach einem Atommülllager gesucht wird, ist auch Waddekath wieder einer der „möglichen Lagerstandorte“ geworden. Dazu gibt es am Mittwoch eine Infoveranstaltung.
Wendländische Aktivist*innen machen mobil gegen die angekündigte Wiedereröffnung des Schlachtbetriebs in Steine. Dort sollen künftig 25.000 Schweine pro Woche getötet – und dann tiefgefroren nach China exportiert werden.
Vor 25 Jahren, am 7. November 1994, berichtete die Elbe-Jeetzel-Zeitung: „das Wendland dichtgemacht – Bundesstraßen stundenlang blockiert“. Es ist deutlich ruhiger geworden in Lüchow-Dannenberg, doch es ist eine Ruhe die trügt.
Alles Kartoffel! Kartoffelpuffer, Kartoffelschnaps, Kartoffelkuchen und Kartoffelmarmelade: Der Kartoffelsonntag in Dannenberg ist beliebt und das Volksfest lockte alljährlich Tausende Besucherinnen und Besucher an. Ebenfalls alljährlich gab es die Castortransporte und es hatte sich tatsächlich nicht bis in das niedersächsische Innenministerium und ins politische Berlin herumgesprochen, was da an einem ersten Sonntag im November in Dannenberg…
Am Sonntag, den 27.10.2019, bestritten die Menschen vom Sonntagsspaziergang ihr 10jähriges Jubiläum.
Es ist der Gipfel der Absurdität: Ausgerechnet jahrzehntelange, glühende Gorleben-Befürworter sollen nun die erste „Fachkonferenz Teilgebiete“, in denen die ersten Ergebnisse der „neuen Endlagersuche“ diskutiert werden, mit vorbereiten.
Am Montag hat ein Uranmüllzug mit Ziel Russland die Urananreicherungsanlage in Gronau verlassen. Atomkraftgegner*innen reagierten mit Mahnwachen.
Anti Atom Demos sind in den vergangenen Jahren eher rar gesät, doch in Lingen gibt es sie noch, die jährliche Anti Atom Demo.
Auf Einladung der LINKEN im EU-Parlament nahm Kerstin Rudek, ehemalige BI-Vorsitzende, als Vertreterin des Bündnisses „Don’t nuke the climate“ an einer Konferenz „die Welt atomwaffenfrei machen“ in Brüssel teil.
Es erinnert mich an die großen Anti-Atom-Demos, die Trecker-Blockaden hier im Landkreis, den großen Treck nach Berlin. Doch das gestern war etwas anderes.
Michael Sailer hat die Atommüllpolitik in Deutschland maßgeblich mit geprägt und zugleich durch seine Statements für viele Kontroversen gesorgt. Ist er Machbarkeitsfanatiker oder Realist?
Martin Grant Forwood, Anti-Atom-Campaigner und Kenner der britischen Atomanlage Sellafield, starb Anfang Oktober. Forwood erhielt vor zwei Jahren für seine unermüdliche Arbeit zur Aufklärung über die Gefahren der Atomenergie den „Nuclear Free Future Award“.
Wolf-Dieter Narr ist in Berlin nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er war Professor, Aktivist und Menschenrechtler, er spielte eine wichtige Rolle für die Verteidigung von Grund- und Freiheitsrechten – u.a. bei den Castortransporten nach Gorleben.
Am 16. November widmet sich eine Tagung in Berlin dem Protest gegen die Atomanlagen in der ehemaligen DDR.
Mit Schauern und Entsetzen haben wird die Ereignisse in Halle erlebt. Den Anschlag auf die Synagoge und die Ermordung zweier Menschen.
Am 20. Oktober 2019 sind weltweit Aktionen der gut getarnten Atom-Lobbyisten der „Nuclear Pride Coalition“ geplant.
8. Oktober 1984: Um 8.42 Uhr am Morgen verlassen vier Tieflader das AKW Stade. Beladen mit 210 Zweihundertliter-Fässern macht sich der Transport mit schwachradioaktivem Müll auf den Weg ins Zwischenlager Gorleben.
Den „internationalen Tag zur Abschaffung der Atomwaffen“ nutzten weitere Staaten, das UN-Atomwaffenverbot zu unterzeichnet. Es fehlen noch 18 bis zum Inkrafttreten. Deutschland mauert weiter.
Ingrid und Werner Lowin stellen ab dem 3. Oktober Bilder von Protesten gegen die Atommüll-Transporte ins Wendland im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg aus. – mehr
Atomkraftgegner*innen rufen zum Boykott der Olympischen Spiele 2020 in Japan auf, weil sie unweit des havarierten Atomkraftwerks Fukushima ausgetragen werden sollen. Ein gesundheitliches Risiko ist nicht auszuschließen!
Ab dem 3. Oktober werden Bilder aus dem Fotoarchiv von Ingrid und Werner Lowin unter dem Motto „Amateurfotographie – Vom Bauhaus zu Instagram“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gezeigt.
Die diesjährige Ausgabe des heute veröffentlichten „World Nuclear Industry Status Report“ legt einen Fokus auf die Atomkraft als vermeintliche Lösung gegen den Klimawandel. Die Antwort: Atomkraftwerke sind zu teuer und zu langsam.
Peter Klamser, pensionierter Bergbauingenieur, hatte auf dem BMU Symposium zu den Sicherheitsanforderungen an ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Anfang September 2019) erhebliche Mängel im Referentenentwurf diagnostiziert.
Mit einer kraftvollen Demonstration ist am Freitag, 20. September, das Wendland in die „Week of Climate“ gestartet: In Lüchow gingen 2000 Menschen auf die Straße und forderten von der Politik mehr Engagement beim Klimaschutz.
Ein Pressetermin von Atomkraftgegner*innen vor dem AKW Lingen endete am Samstag in einem absurden Großeinsatz der Polizei. RWE versucht offensichtlich AKW-Kritiker*innen einzuschüchtern. Denn die nächste Demo ist bereits angekündigt.
Der Angriff auf die saudische Raffinerie hat gezeigt: Wer Atomanlagen angreifen will, braucht keinen Flugschein zu machen und einen Airbus zu kapern.
Heute wurde der erste „Uranatlas“ veröffentlicht, der die Gefahren der Atomenergie von der Uranförderung bis zum problematischen Umgang mit dem Atommüll zeigt. Umfrageergebnisse untermauern zudem, dass die Mehrheit in Deutschland einen schnellen Atomausstieg will.
Am Freitag, den 06.09.2019, besuchte der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies, das Zwischenlager in Gorleben. Bei der anschließenden Pressekonferenz im Info-Haus der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) stellte Lies deutlich heraus, dass die Tage der PKA (Pilot-Konditionierungsanlage) in Gorleben gezählt sind.
…protestierten wir unter dem Motto „Mal richtig abschalten! Atomkraft – nein danke! „mit 50.000 Menschen in Berlin. An den Tagen zuvor war ein Anti-Atom-Treck aus dem Wendland über die Atommüllstandorte Asse, Schacht Konrad und Morsleben in die Hauptstadt gerollt. Am Ende standen mehr als 300 Traktoren vor dem Brandenburger Tor…
Das Trio BfE, BGE und NBG eröffnet einen Spielkreis. Eingeladen bist du. Ja du! Egal, wo du wohnst, egal was du so machst. Jede/r zwischen 16-30 darf mitmachen und darf dafür geduzt werden. Ein bisschen Satire.
Nach der Anlieferung von Atommüll am Dienstag Abend herrschte heute wieder ungewöhnliche Bewegung rund um die Atomanlagen in Gorleben.
…hat dieser Mann auch noch Zeit für was anderes, als Romane und Pressemitteilungen zu schreiben? fragt die Elbe Jeetzel Zeitung in der Serie „Auf eine Tasse mit…“.
Das „Zeitfenster“. Es war jedesmal das Zeitfenster, das angeblich bald geschlossen wird. Es werden auch in den nächsten Jahren Zeitfenster sein, die sich bald schliessen werden. Denn die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle muss, so wollen es Union, SPD, FDP und Grüne, in absehbarer Zeit zu einem Ergebnis führen: Spätestens im Jahr 2031.…
Vom 13. bis 15. September 2019 findet das Uranium Film Festival zum zweiten Mal in Portugal statt. Doch dieses Mal hat das Festival nicht Lissabon als Veranstaltungsort gewählt, sondern eine der ältesten Uranbergbauregionen der Welt: Urgeiriça (Nelas) im Zentrum Portugals.
Die Ferien sind vorbei und der BI-Steuermann Torben Klages ist wieder an Deck. Die Gorleben Rundschau wird verteilt, Aufgaben werden geklärt und wir nehmen Kurs auf den ereignisreichen Herbst: In Berlin werden am 14. September auf einem Symposium des Umweltministeriums die Sicherheitsanforderungen an ein Endlager diskutiert.
Michael Müller war einer der Vorsitzenden der Endlagerkommission, die Vorschläge für das Standortauswahlgesetz (StandAG) erarbeitet hat. Er wundert sich nicht über die Verweigerung der Bayern und Sachsen, die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle zu unterstützen. In diesem Beitrag erklärt er, warum er von der vorgeblich „weißen Landkarte“ bei der Endlagersuche nicht wirklich überzeugt…
Eine schwarze Wand empfing die Besucher des Deutschen Pavillons auf der Biennale de Venezia 2018. Beinahe nahtlos fügten sich die Segmente aneinander – so, wie die Berliner Mauer einst wirkte: undurchdringlich.
Der letzte Tag im Wendland sollte für die Tour de Natur eine echte Herausforderung werden. Am bisher heißesten Tag des Jahres hatten sich die Radler*innen eine 80km Etappe vorgenommen, um ihren Protest auch an die Atomanlagen in Gorleben zu tragen.
Der vielfach angekündigte Abriss der Mauer um das Endlagerbergwerk in Gorleben hat begonnen. Etwa ein Drittel der Betonelemente sind bereits verschwunden.
9.45 Uhr auf dem Marktplatz in Hitzacker. Eben noch bereiteten sich gemächlich die Inhaber*innen der Geschäfte im beschaulichen Hitzacker auf den Tag vor, da fuhren singend, klingelnd und voller Tatendrang die Teilnehmer*innen der diesjährigen Tour de Natur ins Zentrum von Hitzacker ein und verwandelten binnen Sekunden den Marktplatz in ein buntes und spritziges Treiben aus…
Der Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München wird seit dem 1. Januar 2011 unrechtmäßig betrieben. Das bayerische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde hätte den Betrieb schon vor Jahren untersagen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, das unter anderem das Umweltinstitut in Auftrag gegeben hat.
In der Elbe-Jeetzel Zeitung fand sich Sonnabend noch dieser Artikel über eine Polizeiübung im Atomkraftwerk Grohnde. Das Szenario sah vor, dass Atomkraftgegner das AKW stürmen und Geiseln nehmen… Hallo? Gehts noch? Der Vizepräsident des Landeskriminalamtes bezeichnet das als eine realistische Annahme.
Im Sommersemester bot das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der TU Braunschweig ein Seminar an, das sich mit den politischen und konkreten emanzipatorischen Räumen des Wendlands befasste. Neben dem Seminarprogramm gehörte auch ein Ausflug ins Wendland dazu. Gestern (8. Juli) fand das „Mapping“, die Vorstellung der Arbeitsresultate, am Institut statt.